Aktuelles rund um die Tischtennisabteilung - 2005





Dezember 2005

Thomas Roll und Elisabeth Stumpf heißen die Vereinsmeister 2005



 


Erwartungsgemäß verliefen die Vereinsmeisterschaften im Einzel: die jeweils topgesetzten Spieler und Spielerinnen konnten sich durchsetzen.

Im Herren-Einzel sicherte sich Thomas Roll nach dem Bezirksmeister-Titel nun auch den Vereinsmeister-Titel in souveräner Weise. Lediglich im Halbfinale gegen Jürgen Baier musste er über fünf Sätze gehen. Im Endspiel setzte er sich klar mit 3:0-Sätzen gegen Elmar Fallscheer durch, der im Halbfinale Abteilungsleiter Bernd Schäfer aus dem Wettbewerb warf.
Der letztjährige Vereinsmeister Christian Götzner scheiterte schon früh im Achtelfinale am stark aufspielenden Martin Sütterlin.


v.l. Vereinsmeister Thomas Roll, 2. Elmar Fallscheer, 3. Jürgen Baier und Bernd Schäfer

Im kleinen Dreierfeld der Damen setzte sich die beste Spielerin der Bezirksklasse, Elisabeth Stumpf, mit zwei klaren 3:0-Siegen gegen Sonja Teffer und Annette Hettler durch.


v.l. 2. Sonja Teffer, Vereinsmeisterin Elisabeth Stumpf, 3. Annette Hettler

Bei den Doppelvereinsmeisterschaften am Freitag wurden die Doppelpartner zugelost. Dadurch gab es sehr spannende und knappe Spiele im Doppel-KO-Modus. Erst gegen 22.45 Uhr standen die neuen Doppelvereinsmeister fest: im Finale siegte die Paarung Jürgen Baier / Klaus Seidel gegen Jochen Kugler / Frieder Korat. Den dritten Platz belegten Martin Sütterlin / Werner Hettler.


v.l. 2. Frieder Korat und Jochen Kugler, Vereinsmeister Jürgen Baier und Klaus Seidel, 3. Martin Sütterlin und Werner Hettler

Im Jungen-Einzel-Wettbewerbe konnte sich ebenfalls der Favorit durchsetzen: Domenico Sanfilippo siegte vor seinen Mannschaftskameraden Frieder Korat und Tobias Bürker.


v.l. 3. Tobias Bürker, Vereinsmeister Domenico Sanfilippo, 2. Frieder Korat

Georg Gerlach war der Beste des 5-köpfigen Starterfeldes und ist der neue Vereinsmeister im Schüler-Einzel. Die weiteren Plätze belegten Sebastian Schuppel, Tim Sebastian, Quirin Heinz und Felix Roll.


v.l. 3. Tim Sebastian, Vereinsmeister Georg Gerlach, 2. Sebastian Schuppel

Im Jungen-Doppel (mit zugelosten Partnern) konnten Domenico Sanfilippo und Sebastian Schuppel im Finale gegen Tim Maurer und Tim Sebastian triumphieren. Dritte wurden Frieder Korat und Lucas Grimm.


v.l. Vereinsmeister Domenico Sanfilippo und Sebastian Schuppel, 3. Freider Korat und Lucas Grimm, 2. Tim Sebastian und Tim Maurer

Die Mädchen spielten im Modus Jede gegen Jede ihre Titelträgerin aus. Nichts ganz unerwartet konnte Doreen Pfander mit 4:0-Siegen vor Corinna Thiele gewinnen. Mareike Schäfer wurde Dritte vor Sarah Heer und Mia Zottl.


v.l. 4. Sarah Heer, 3. Mareike Schäfer, Vereinsmeisterin Doreen Pfander, 2. Corinna Thiele, 5. Mia Zottl

 19.12.2005

Monatsauswahl

Vorrundenbilanz



 


Beinahe durchweg positiv liest sich die Vorrundenbilanz der Tischtennis-Teams des VfL Herrenberg. Eine Herbstmeisterschaft bei den Herren III in der A-Klasse und ein stark aufspielendes Bezirksliga-Herrenteam sorgten für freudige Gesichter beim VfL. Einzig die noch nicht gesicherten Landesliga-Herren sind es, die den Verantwortlichen die Sorgenfalten auf die Stirn setzen.

3:13 Zähler, Platz 8 in der Landesliga – das Aushängeschild der Herrenberger Tischtennis-Abteilung sollte in der zweiten Saisonhälfte noch eine Schippe drauf legen, will man schnell alle Zweifel in punkto Abstiegskampf ausräumen. Durch den Rückzug des VfL Sindelfingen gleich zu Saisonbeginn wird nur noch ein Absteiger im sportlichen Vergleich ermittelt. Die schlechtesten Karten hat hier zweifelsohne Aufsteiger SV Weilheim, der punktlos das Tabellenende ziert. Mit einer ruhigen Rückrunde wird es bei den Herrenbergern vorerst trotzdem nichts, außer dem Sieg gegen Weilheim (9:3) und einem Unentschieden gegen den TV Calmbach sprang für den Vorjahres-Sechsten bislang noch nichts heraus. Mit positiven Einzelbilanzen stachen Martin Gerlach (9:7) und Elmar Fallscheer (6:5) in der Vorrunde heraus. Bezirksmeister Thomas Roll bilanzierte mit 6:10, Horst Grünewald mit 5:11, Jürgen Baier mit 2:8 und Christian Götzner mit 1:7. Rückrundenstart ist am 28. Januar beim Heimspiel gegen den TTC Ottenbronn II.

Friede, Freude, Eierkuchen beim VfL II. Vor Saisonstart noch das Sichern des Klassenerhalts in der Bezirksliga im Fokus, dürfen die Mannen um Kapitän Jochen Kugler ihr Ziel inzwischen nach oben korrigieren. Gleich im ersten Saisonspiel gegen Gäu-Nachbar TSV Gärtringen (9:5) setzte der VfL ein deutliches Zeichen, später überraschte man vor allem noch durch den 9:7-Erfolg gegen die Böblinger Zweite. Martin Lukas spielte am mittleren Paarkreuz eine starke Halbserie, war mit seiner 9:2-Quote hinter dem Merklinger Thomas Verleih zweitbester Akteur an Position drei. Auch Dr. Hans Sebastian trumpfte auf wie in alten Zeiten, musste am hinteren Paarkreuz in sieben Spielen nur eine Niederlage hinnehmen. Zusammen mit Jochen Kugler (6:10), Christian Götzner (8:7), Neuzugang Frank Büttner (8:6) und Martin Sütterlin (6:4) will man in der Rückrunde weiterhin für positive Schlagzeilen sorgen, am besten gleich am 28. Januar gegen Aufsteiger SV Glatten.

Mit dem hauchdünnen Vorsprung von einem einzigen Spiel (78:35 gegenüber 78:36) sicherten sich die Herren III die Herbstmeisterschaft in der A-Klasse vor dem VfL Sindelfingen II. Für Spannung wird im neuen Jahr gesorgt sein, wenn das Duell der beiden Kreisliga-Absteiger seine Fortsetzung findet. Wobei man den Dritten SKV Rutesheim II, der nur einen Zähler im Rückstand ist, im Auge behalten muss. Voll eingeschlagen beim VfL hat Holger Salmon, der zu Rundenbeginn von der SpVgg Mössingen den Weg nach Herrenberg fand, zusammen mit Abteilungsleiter Bernd Schäfer (14:2) stellte er mit seiner 12:1-Bilanz das beste Spitzenpaarkreuz der Liga. Michael Baier blieb während der Vorrunde in elf Spielen ungeschlagen, außerdem punkteten Jan Schmedding 8:6, Stephan Dieterle-Lehmann 3:4 und Wolfgang Kuhn 6:5.

Drei Siege, drei Unentschieden, drei Niederlagen – keine schlechte Ausbeute für die Herren IV, die als Liga-Neuling eine Bereicherung für die B-Klasse (Süd) darstellten. Auch Herbstmeister TSV Kuppingen II musste dies beim Punktverlust neidlos anerkennen. Die Herrenberger überzeugten durch mannschaftliche Geschlossenheit, wie sich an den Vorrundenbilanzen erkennen lässt: Erich Roob 8:8, Michael Schrottwieser 7:9, Günther Baier 7:11, Albert Türk 9:9, Talal El Haj Ibrahim 8:7, Klaus Seidel 6:5 und Mathias Dibon 4:1.

In der C-Klasse spielten die Herren V eine solide Halbrunde, führen mit 8:6 Punkten das Mittelfeld an. Im Normalfall dürften Claudio Riveros (5:3), Mathias Dibon (7:2), Werner Hettler (3:6) und Martin Bürker (6:5) den vierten Platz problemlos verteidigen.

Das 7:5 gegen den TSV Gärtringen III stellte den sportlichen Höhepunkt für die Bezirksklasse-Damen dar, die sich in jeder Partie voll rein hängten und bei den vier Niederlagen nur knapp den kürzeren zogen. Zwei Mal 4:7, zwei Mal 5:7 – in der Rückrunde soll noch der eine oder andere Punkt auf der Habenseite verbucht werden. Elisabeth Stumpf gehörte mit ihrer 8:2-Quoten zu den besten Spielerinnen der Liga, außerdem spielten Evi Roll 0:2, Sonja Teffer 4:6, Kerstin Kinkelin 5:5 und Annette Hettler 1:7.

 19.12.2005

Monatsauswahl

"Nichts drin" in Mittelstadt



 


Vorweihnachtliche Geschenke wurden an Tischtennis-Landesligist VfL Herrenberg beim Gastspiel in Mittelstadt nicht verteilt, die abstiegsgefährdete Gäu-Truppe unterlag beim Tabellenzweiten glatt mit 3:9. Die Herrenberger Dritte packte derweil die Rute aus und sicherte sich zum Vorrunden-Abschluss mit zwei Kantersiegen die Herbstmeisterschaft in der A-Klasse.

"Da war schlichtweg nichts drin", resümierten Herrenbergs Landesliga-Cracks, die am Samstag Abend nach zwei Stunden wieder ernüchtert die Heimreise aus Mittelstadt antreten mussten. Die ersten sechs Begegnungen gingen mehr oder weniger deutlich an den Gastgeber, lediglich Thomas Roll und Martin Gerlach (gegen Veith/Klein) und Jürgen Baier (2:3 gegen Dietmar Veith) gingen über die volle Distanz. Abwehr-Oldie Horst Grünewald, inzwischen 65 Jahre alt, musste dann herhalten, um für den Herrenberger Anwesenheitsnachweis zu sorgen, in vier Sätzen gewann er am mittleren Paarkreuz gegen Wolfgang Klein. Zwei weitere Siege sorgten für ein angenehmeres Ergebnis. Kapitän Elmar Fallscheer gewann gegen Gottlieb Wacker in drei hart umkämpften Sätzen (12:10, 13:11, 11:9), machte aber insgesamt die sechs Pünktchen mehr. Und Martin Gerlach brachte Favorit Michael Schenk in beeindruckender Manier die vierte Saisonniederlage bei. An der deutlichen 3:9-Niederlage gab es letzten Endes nichts zu rütteln. Mit 3:13 Punkten geht der VfL nun in die Winterpause, die genutzt werden sollte, um die Kräfte für den Abstiegskampf zu mobilisieren. Zwar ziert Aufsteiger SV Weilheim ohne Pluspunkt das Tabellenende - zur allgemeinen Beruhigung dürfte dies trotzdem nicht beitragen.
Die Ergebnisse am Spitzenpaarkreuz: Roll – Schenk 4:11, 3:11, 7:11; Gerlach – Roland Wacker 9:11, 4:11, 2:11; Gerlach – Schenk 7:11, 11:4, 11:5, 11:8; Roll – Wacker 9:11, 7:11, 7:11.

Spannung pur verspricht die Rückrunde in der Kreisklasse A. Nur auf Grund des um ein Spiel besseren Spielverhältnisses (78:35 gegenüber 78:36 des VfL Sindelfingen) darf sich die Herrenberger Dritte über die Herbstmeisterschaft freuen. Die Niederlage gegen Sindelfingen verdauten Bernd Schäfer & Co. hervorragend. Mitte letzter Woche gewann er zusammen mit Holger Salmon, Michael Baier, Jan Schmedding, Stephan Dietterle-Lehmann und Wolfgang Kuhn beim SV Rohrau mit 9:1, wobei lediglich Rohraus Walter Bietsch die Siegesserie der Herrenberger unterbrach. Die Höchststrafe setzte es nun für den SV Mötzingen II, dem nach drei Niederlagen in Folge zuletzt etwas die Puste ging.

Ähnliches trifft auf die Herrenberger Vierte zu, die dennoch eine zufrieden stellende erste Halbserie hinlegten. Gegen Titelanwärter TTF Schönaich II unterlag der VfL IV mit 4:9, Zählbares erspielten sich Michael Schrottwieser, Albert Türk, Talal El Haj Ibrahim und das Doppel Roob/Schrottwieser. Drei Siege, drei Unentschieden, drei Niederlagen - der Aufsteiger bewies eindrucksvoll, dass er eine Bereicherung für die B-Klasse darstellt.

 12.12.2005

Monatsauswahl

Herren II mit Vorrundenabschluss-Sieg



 


Es waren die Bezirksliga-Herren, die am Wochenende die Fahnen der Herrenberger Tischtennis-Aktiven hoch hielten. Beim 9:2 gegen den TSV Eltingen überzeugte die VfL-Zweite auf der ganzen Linie. Für die drei anderen Mannschaften setzte es hingegen Niederlagen, wobei das 6:9 der Dritten im A-Klassen-Spitzenspiel beim VfL Sindelfingen II besonders weh tat.

‚Das war ein gelungener Vorrunden-Abschluss’, resümierten die Bezirksliga-Herren des VfL Herrenberg nach dem Kantersieg gegen Aufsteiger TSV Eltingen. Sowohl am vorderen als auch am mittleren Paarkreuz gab es für die Leonberger Vorstädter nichts zu holen, auch wenn die Spiele vor allem in der Anfangsphase hart umkämpft waren. Herrenbergs Martin Lukas, derzeit an Position drei eine Bank für den VfL, zeigte sich dann auch sichtlich angetan vom bisherigen Saisonverlauf: ‚Es macht echt Spaß, in dieser Mannschaft zu spielen und wir sind derzeit alle gut drauf.’ Mit sechs Siegen aus neun Spielen rangieren die Gäustädter derzeit auf dem dritten Platz. Dabei hatte Abteilungsleiter Bernd Schäfer vor Beginn der Saison den Klassenerhalt als wichtigstes Ziel ausgegeben. Ein Ziel, das inzwischen nach oben korrigiert werden darf.
Die Ergebnisse am Spitzenpaarkreuz: Kugler – Gusbeth 11:5, 7:11, 13:11, 8:11, 11:1; Götzner – Hillscher 9:11, 11:8, 11:8, 11:7; Kugler – Hillscher 11:4, 11:8, 11:4; Götzner – Gusbeth 11:7, 11:2, 11:9.

Bis zum Stand von 5:5 war es schwer, im Spitzenspiel der Herren-A-Klasse zwischen dem VfL Sindelfingen II und dem VfL Herrenberg III eine Prognose über den Sieger der Partie auszumachen. Zwar lag der VfL bis dato zumeist im Rückstand, doch das Doppel Salmon/Schmedding sowie Holger Salmon, Michael Baier, Stephan Dietterle-Lehmann und Bernd Schäfer brachten ihr Team wieder zurück. Erst ein furioser Endspurt der Daimlerstädter, bei denen unter anderem Herrenbergs Nummer zwei Holger Salmon die erste Saisonniederlage beigebracht wurde, brachte den VfL auf die Verliererstraße. Da half auch Michael Baiers neunter Sieg im neunten Einzel nichts mehr. Eine spannende Rückrunde ist nunmehr garantiert, da die Sindelfinger wieder bei der Musik sind. Für den VfL geht es nun darum, am kommenden Mittwoch in Rohrau (19:30 Uhr) weiteren Flurschaden zu vermeiden.

In der B-Klasse setzte es für Herrenbergs Vierte beim 4:9 in Mötzingen die zweite Saisonniederlage. Mager war die Ausbeute in den Einzeln, als lediglich Günther Baier und Michael Schrottwieser punkteten, hinzu kamen zwei Doppelerfolge durch Roob/Schrottwieser und El Haj Ibrahim/Seidel.

Nach dem ersten Saisonsieg vor Wochenfrist gegen Gärtringen zeigten sich die Bezirksklasse-Damen auch gegen Spitzenreiter Aidlingen in guter Verfassung, hielten bis zum 4:4 hervorragend mit. Die letzten drei Einzel des Nachmittags gingen jedoch an die Aidlingerinnen, die kurz vor dem Gewinn der Herbstmeisterschaft stehen. Elisabeth Stumpf war Herrenbergs Beste, sie holte drei Zähler.

 04.12.2005

Monatsauswahl



November 2005

Gegen Mössingen auf verlorenem Posten



 


Vier Spiele - drei Siege; nur die Landesliga-Herren tanzten am Herrenberger Punktspielwochenende aus der Reihe. Ansonsten war Jubel, Trubel, Heiterkeit angesagt, bei den Bezirksliga-Herren nach einem optimalen Doppelspieltag und bei den Bezirksklasse-Frauen, die ihre ersten beiden Punkte einfuhren.

Recht schnell auf verlorenem Posten stand Herrenbergs Erste, die gegen Titelanwärter SpVgg Mössingen auf den Einsatz von Christian Götzner verzichteten, der parallel in der Zweiten spielte. So kam Abteilungs-Chef Bernd Schäfer zu seinem ersten Landesliga-Einsatz in diesem Jahr. Doch der Fisch war schnell geputzt. Zwar gewannen Martin Gerlach und Thomas Roll souverän ihr Doppel gegen Jürgen Eisele und Andreas Rempfer, der nächste VfL-Zähler ließ danach jedoch lange auf sich warten. Erst beim Stand von 1:6 war es Elmar Fallscheer, der die Mössinger Siegesserie unterbrach. Gegen Horst Amann war der 29-jährige stets auf der Hut, gewann ungefährdet in vier Sätzen. Während Bezirksmeister Thomas Roll leer ausging, sorgte Martin Gerlach für das Highlight des Abends, als er Mössingens Nummer eins Steffen Leuze keine Chance ging, Durchgang zwei ging sogar mit 11:1 an den Abwehrrecken mit dem druckvollen Spiel aus der Distanz, der als einziger im Herrenberger Team eine positive Einzelbilanz aufzuweisen hat. Im Endeffekt war es zu wenig, um den Tabellenzweiten ernsthaft zu gefährden. Der VfL bleibt weiterhin auf Rang acht, bei drei Punkten Abstand zu den Abstiegsrängen wurde bislang noch kein beruhigendes Polster geschaffen. Vielleicht ist im Vorrundenfinale am 10. Dezember gegen den FC Mittelstadt noch was drin.
Die Ergebnisse am Spitzenpaarkreuz: Gerlach – Meister 9:11, 2:11, 13:11, 8:11; Roll – Leuze 11:9, 1:11, 10:12, 11:9, 7:11; Gerlach – Leuze 11:7, 11:1, 11:9; Roll – Meister 11:9, 7:11, 11:7, 5:11, 8:11.

Auf eine sorglose Rückrunde dürfen sich die Bezirksliga-Herren einstellen, die das Punktspielwochenende mit zwei eindrucksvollen Siegen abschlossen. Bei Aufsteiger SV Glatten um den starken Spitzenspieler Ralf Fuchs sorgten Jochen Kugler, Frank Büttner, Martin Lukas, Holger Salmon und Martin Sütterlin mit einem fulminanten Zwischenspurt für die Vorentscheidung. Nicht einmal zwei Stunden dauerte es, bis der VfL seinen vierten Saisonsieg unter Dach und Fach hatte.
Ohne schwere Arme ging es am Sonntag morgen gegen die Böblinger Zweite, die bei einer 7:5-Führung bereits am Sieg schnupperte. Doch der VfL wuchs in der Schlussphase über sich hinaus, fuhr durch Frank Büttner, den starken Martin Sütterlin, Bernd Schäfer und das Schlussdoppel Christian Götzner/Bernd Schäfer vier Siege in Folge ein, die dem VfL den nicht unbedingt erwarteten Gesamterfolg brachten.

Den ersten Saisonsieg bejubelten die Damen des VfL, die einen 2:4-Rückstand gegen Nachbar TSV Gärtringen noch drehten. Gegen den TSV, der ersatzgeschwächt ohne Spitzenspielerin Jutta Abbing (sie spielte in der Landesliga-Mannschaft) antreten musste, setzte Kerstin Kinkelin mit zwei erfolgreich abgeschlossenen Einzeln und dem entscheidenden Doppelsieg (mit Annette Hettler) die Akzente. Auf Gärtringer Seite überzeugte das zweifach siegreiche Doppel Martina Pertsch/Sylvia Bögel.

 27.11.2005

Monatsauswahl

Ernüchterung gegen Liebenzell



 


Ernüchterung bei den Bezirksliga-Herren, Meisterschaftshoffnungen bei den Herren III in der A-Klasse - bei den Herrenberger Tischtennis-Aktiven wechselten am Wochenende Licht und Schatten.

In Bestbesetzung trat die VfL-Zweite am Sonntag Vormittag bei Landesliga-Absteiger und Meisterschaftsanwärter MUTTV Bad Liebenzell II an, dennoch wohl wissend, dass es im Schwarzwald schwer werden würde, etwas zu reißen. Dies bewahrheitete sich dann auch gleich zu Beginn, als die Kurstädter mit einem 3:0 aus den Doppeln gleich eine Duftmarke setzten. Herrenbergs Kugler/Büttner und Lukas/Sütterlin mussten dabei jeweils im fünften Satz gratulieren. Die Entscheidung war gefallen, als Christian Götzner und Jochen Kugler am Spitzenpaarkreuz deftige Schlappen einstecken mussten und auch am mittleren Paarkreuz durch knappe Niederlagen nichts Zählbares heraus sprang. Den Herrenberger Anwesenheitsnachweis lieferte dann Routinier Hans Sebastian, der im vorletzten Spiel des Vormittags mit einem fein herausgespielten Viersatzerfolg über Klaus Kruppa den Ehrenpunkt ergatterte. ‚Schwamm drüber’, dachte sich die VfL-Truppe nach der gerade einmal währenden 110-minütigen Begegnung, ‚gepunktet werden muss gegen andere’.

Eine Erfolgswoche haben die Herren III hinter sich. Das 9:3 gegen Waldenbuch war irgendwie einkalkuliert, aber dass Hauptkonkurrent VfL Sindelfingen II wenige Tage zuvor in Rutesheim patzte (6:9), ließ die Herrenberger Aussichten auf das Erringen der Herbstmeisterschaft deutlich ansteigen. Den sechsten Sieg in Folge fuhren Bernd Schäfer, der starke Neuzugang Holger Salmon, Michael Baier, Jan Schmedding, Wolfgang Kuhn und Mathias Dibon gegen Aufsteiger Waldenbuch ein. Bei den Gästen waren es lediglich Vater und Sohn Faiss, die punkteten.

9:5 Punkte weist derzeit Herrenbergs Vierte in der B-Klasse auf, keine schlechte Ausbeute für den Liganeuling. Auch gegen Breitenstein gaben sich die Mannen um Spitzenspieler Erich Roob keine Blöße, gewannen verdientermaßen mit 9:4. Kapitän Michael Schrottwieser schaffte das Kunststück, nach zuvor ausgeglichenem Spiel gegen Klaus Herzing Durchgang fünf mit 11:0 für sich zu entscheiden. Neben Erich Roob blieben auch Talal El Haj Ibrahim und Klaus Seidel ohne Niederlage.

Nicht ganz unerwartet kam die 3:7-Niederlage der Herren V gegen den souveränen Tabellenführer aus Holzgerlingen (Kreisklasse C). Bis zum 2:2 hielt der VfL noch gut mit, danach setzte sich der Favorit jedoch durch. Claudio Riveros spielte stark auf, gewann beide Einzel und an der Seite von Thomas Schmidt auch sein Doppel.

In einem Nachholspiel der Frauen-Bezirksklasse schrammte der VfL nur hauchdünn am ersten Punktgewinn vorbei, unterlag gegen die Grafenauer Dritte knapp mit 5:7. Elisabeth Stumpf erkämpfte sich vier Zähler für ihre Team, den Rest besorgte Sonja Teffer am hinteren Paarkreuz. Nur schade, dass Kerstin Kinkelin im letzten Einzel des Abends mit 10:12 im Entscheidungssatz gegen Sonja Schilling unterlag.

 20.11.2005

Monatsauswahl

Thomas Roll holt Bezirksmeister-Titel



 


Für einen sportlichen Paukenschlag sorgte Landesliga-Spitzenspieler Thomas Roll bei den diesjährigen Bezirksmeisterschaften der Tischtennis-Aktiven, die am vergangenen Sonntag in Kuppingen über die Bühne gingen. Im Einzelwettbewerb der Herren-A-Klasse schaffte er es nach anfänglichen Schwierigkeiten in der Vorrunde (u.a. Niederlage gegen den altbekannten Gärtringer Jürgen Bögel), sich von Runde zu Runde zu steigern. Auf dem Weg ins Endspiel war Thomas Roll nicht mehr aufzuhalten, gewann gegen Vereinskamerad Horst Grünewald, gegen den Merklinger Abwehrrecken Thomas Verleih und in der Vorschlussrunde zur Überraschung vieler gegen Verbandsklasse-Spitzenmann Andreas Junker (SV Böblingen). Auch im spannungsgeladenen Finale musste ein Böblinger die Stärke des Linkshänders anerkennen, die 16-jährige Nachwuchshoffnung Arno Egger unterlag in fünf Sätzen, der Herrenberger hatte im entscheidenden Durchgang mit 11:8 die Nase vorn. Erstmals in seiner doch schon recht langen Tischtennis-Karriere sicherte sich der 39-jährige Topspin-Spezialist den Titel eines Aktiven-Bezirksmeisters. Den er sicherlich auch seiner Frau Evi zu verdanken hat, die ihn erst zu einer Teilnahme an diesem Turnier überredete.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ZUM TURNIERSIEG!

 15.11.2005

Monatsauswahl

Ohne Chance gegen Aufsteiger Ottenbronn


 


Das hatte sich Landesligist VfL Herrenberg sicherlich anders vorgestellt. Bei Aufsteiger TTC Ottenbronn II wollte man den zweiten Saisonsieg einfahren, ging optimistisch in die Sonntagspartie. Doch der Kontrahent aus dem Schwarzwald fuhr schwere Geschütze auf, spielte erstmals in dieser Saison mit Rolf Jäger an Nummer eins – und gewann mit 9:4.

56 Lenze zählt Rolf Jäger mittlerweile, sein Name steht für den Erfolg der Ottenbronner im letzten Jahrzehnt. Als sich der ehemalige Bundesliga- und Nationalspieler Ende der Neunziger Jahre seinem Heimatverein anschloss, ging es beim TTC aufwärts. Die erste Mannschaft ist derzeit Tabellenführer in der Verbandsliga und hat gute Chancen, in der kommenden Saison in der Oberliga zu spielen. Rolf Jäger ließ es die letzten Wochen etwas ruhiger angehen, kam in dieser Saison noch nicht zum Einsatz. Doch gegen den VfL Herrenberg wurde er am Wochenende im Landesliga-Team eingesetzt, was zur Folge hatte, dass die Stammspieler des TTC in der Aufstellung nach unten rutschten - und die Aufgabe für den VfL wesentlich erschwerten. Horst Grünewald war es, der gegen Achim Hornikel nach hartem Kampf (13:11 im fünften Satz) den ersten Einzelsieg für den VfL holte, zu diesem Zeitpunkt lagen die Herrenberger beinahe aussichtslos mit 1:5 im Hintertreffen. Nur das Doppel Gerlach/Roll hatte zuvor gegen die Vater-Sohn-Formation Rolf und Christoph Jäger die Oberhand behalten. Der VfL kam danach besser ins Spiel. Elmar Fallscheer gelang gegen den 16-jährigen Christoph Jäger ein Dreisatzsieg und Martin Gerlach schaffte es, mit seinem starken Abwehrspiel Rolf Jäger in Schach zu halten. Gegen den deutschen Meister im Herren-Doppel aus dem Jahre 1971 gewann Gerlach mit 12:10 im fünften Satz. Danach ging es schnell: Drei Niederlagen von Thomas Roll, Horst Grünewald und Jürgen Baier machten den Ottenbronner Triumph perfekt. Für den VfL stellt dieses 4:9  keinen Beinbruch dar, der Abstand zu Abstiegsrang neun beträgt weiterhin drei Zähler. Dennoch schade, dass eine Möglichkeit ausgelassen wurde, den Anschluss ans gesicherte Mittelfeld zu schaffen.

Die Ergebnisse am Spitzenpaarkreuz: Roll – Jäger 5:11, 11:13, 11:8, 10:12; Gerlach – Hammann 11:9, 6:11, 7:11, 11:6, 3:11; Gerlach – Jäger 11:9, 11:5, 7:11, 6:11, 12:10; Roll – Hammann 3:11, 6:11, 4:11

 07.11.2005

Monatsauswahl



Oktober 2005

1. Saisonsieg für Herren I gegen Weilheim


 


Gerade einmal drei Pünktchen ließen Herrenbergs Tischtennis-Herren in den drei Heimspielen am vergangenen Punktspielwochenende zu. Kantersiege waren somit an der Tagesordnung. Das Durchatmen war vor allem beim Landesliga-Team deutlich spürbar, das beim 9:3 gegen Aufsteiger Weilheim den ersten Sieg unter Dach und Fach brachte.

Als tragische Figur im Landesliga-Duell beim VfL Herrenberg erwies sich Weilheims Spitzenspieler Gerhard Bürker, dem bei seinen Auftritten gegen Thomas Roll und Martin Gerlach das Pech am Schläger klebte. Beide Spiele waren hart umkämpft, Matchbälle hüben wie drüben – und am Ende hatten die VfL-Cracks jeweils die Nase vorn. Die Tübinger Vorstädter, die es ohne den am Kreuzband verletzten Spitzenspieler Jens Schaake schwer haben werden, in der Liga zu punkten, hatten im weiteren Verlauf der Partie nichts mehr auszurichten, lediglich am mittleren Paarkreuz mussten Horst Grünewald und Jürgen ‚Jojo’ Baier noch zwei Mal gratulieren. Der ungefährdete 9:3-Erfolg geriet jedoch in keiner Phase der Partie in Gefahr.
Die Ergebnisse am Spitzenpaarkreuz: Gerlach – Mehl 11:4, 12:10, 6:11, 11:8; Roll – Bürker 9:11, 11:6, 11:9, 10:12, 11:9; Gerlach – Bürker 11:9, 15:13, 17:19, 9:11, 15:13; Roll – Mehl 11:7, 10:12, 11:7, 11:7.

Recht schnell zum gemütlichen Teil des Abends konnten die Herren III in der A-Klasse übergehen, die den Gästen aus Steinenbronn lediglich acht Sätze, aber keinen Spielgewinn gestatteten. Spannend war es noch in zwei Anfangsdoppeln, in denen sich der VfL jedoch nicht beirren ließ und den Steinenbronnern recht schnell jede Illusion nahm. Der Kreisliga-Absteiger in der Aufstellung Bernd Schäfer, Holger Salmon, Michael Baier, Jan Schmedding, Wolfgang Kuhn und Michael Schrottwieser baute sein Konto nun auf 10:0 Punkte aus. Keine Frage: Die Meisterschaft läuft in diesem Jahr nur über den VfL. Ob es am Ende der VfL Sindelfingen oder der VfL Herrenberg sein wird, der jubelt, werden die Spitzenspiele der beiden dominierenden A-Klasse-Teams zeigen.

Kurzen Prozess mit der Mötzinger Vierten machte der VfL Herrenberg V (Kreisklasse C-Süd), der mit Mathias Dibon, Martin Bürker und den Zwillingsbrüdern Michael und Philipp Wörner mit 7:0 gewann.

Auf der Welle des Erfolgs schwimmen derzeit die Jungen U18-I des VfL, die als Aufsteiger die Bezirksliga Böblingen/Schwarzwald aufmischen. Auch nach dem 6:3 beim bis dato ebenfalls ungeschlagenen TSV Eltingen behielten die Gäu-Jungs ihre weiße Weste, führen das Klassement mit 10:0 Punkten an. Tobias Bürker glänzte am hinteren Paarkreuz mit zwei Siegen, Tim Maurer und Frieder Korat gewann je einmal. Pech hatte hingegen Spitzenspieler Domenico Sanfilippo, der nach hartumkämpften Spielen, unter anderem gegen Angstgegner Karsten Hager, jeweils knapp im Entscheidungsdurchgang den kürzeren zog.

 

 30.10.2005

Monatsauswahl

Herren I ohne Chance gegen Verbandsklasse-Absteiger


 


Ohne Chance waren Herrenbergs Landesliga- und Bezirksliga-Herren am vergangenen Samstag. Für beide Aushängeschilder der VfL-Abteilung setzte es 3:9-Schlappen, allerdings jeweils gegen Kontrahenten, die um die Meisterschaft mitspielen und als Favorit in die Partie gingen. Die Fahnen des VfL hielten hingegen die Herren III in der A-Klasse und die Herren V in der C-Klasse hoch.

Verheißungsvoll startete der VfL I in Bestbesetzung mit Martin Gerlach, Thomas Roll, Horst Grünewald, Jürgen Baier, Elmar Fallscheer und Christian Götzner in die Partie gegen Tabellenprimus TTC Tuttlingen II. Zwei hartumkämpfte Doppelerfolge sorgten für eine gute Ausgangsposition vor den Einzeln. Doch danach kam nicht mehr viel: Sieben Einzel in Folge gingen an die Gäste, die sich in dieser Phase als echter Meisterschaftsfavorit präsentierten. Kapitän Elmar Fallscheer überzeugte noch am meisten, ging gegen Sebastian Fader wenigstens über die volle Distanz. Die anderen Begegnungen gingen mehr oder weniger deutlich an die Gäste, die erst im zweiten Durchgang wieder Federn ließen. Thomas Roll setzte gegen Ralf Kohler eines der wenigen Glanzlichter aus Herrenberger Sicht, gewann in fünf Sätzen. An der deutlichen Niederlage gab es dennoch nichts mehr zu rütteln. Schwamm drüber, so der einhellige Tenor im VfL-Lager, die volle Konzentration gilt nun dem kommenden Heimspiel gegen den bislang punktlosen Aufsteiger SV Weilheim.
Die Ergebnisse am Spitzenpaarkreuz: Gerlach – Kohler 3:11, 11:8, 8:11, 10:12; Roll – Ettwein 4:11, 5:11, 9:11; Gerlach – Ettwein 8:11, 2:11, 3:11; Roll – Kohler 6:11, 12:10, 11:13, 11:7, 11:6.

Voll im Stress war am Samstag Abend Youngster Christian Götzner. Erst spielte er für die Landesliga-Erste, direkt nach Schluss dieser Partie kam er auch bei der Bezirksliga-Zweiten zum Einsatz. Und war somit aktiver Zeuge einer abermaligen 3:9-Niederlage des VfL. Konditionelle Probleme hatte Götzner jedenfalls nicht, immerhin ließ er mit zwei Erfolgen die Niederlage gegen den TSV Merklingen noch einigermaßen erträglich aussehen. Vor allem sein Auftritt gegen Martin Haug war an Spannung kaum zu überbieten, im fünften Satz setzte sich Christian Götzner mit 12:10 durch. Neben dem erfolgreichen Doppel Christian Götzner/Hans Sebastian war es noch Martin Sütterlin, der beim klaren 3:0 gegen Wolfgang Läpple Akzente in dieser Partie setzte. Mit nunmehr 6:4 Punkten kann sich die VfL-Zweite erstmal auf dem bisher Erreichten ausruhen, erst am 20. November geht es wieder um Bezirksliga-Punkte.

Die Herren III wollten sich auch beim VfL Oberjettingen II keine Blöße geben, um  gegenüber Meisterschaftskonkurrent VfL Sindelfingen II Schritt halten zu können. Der Auftritt in der Jettinger Schwabenhalle entwickelte sich zum erwartet schweren Kampf. ‚Mann des Abends’ war wieder einmal Bernd Schäfer, der VfL-Abteilungschef gewann beide Einzel und an der Seite von Wolfgang Kuhn auch beide Doppel. Zusammen mit Holger Salmon stellte Schäfer das ungeschlagene Spitzenpaarkreuz, das letzten Endes der Garant für den knappen 9:7-Erfolg war. Michael Baier punktete ebenfalls doppelt.

Irgendwann musste die Serie der Herren IV mal reißen. Bei der SpVgg Holzgerlingen brachten Erich Roob, Michael Schrottwieser, Günther Baier, Albert Türk, Talal El Haj Ibrahim und Klaus Seidel ihr Team sogar mit 6:5 in Führung. Den längeren Atem hatte indes der Gastgeber, der mit vier deutlichen Siegen in der Schlussphase die erste Saisonniederlage des VfL perfekt machte.

Wenig Federlesens mit dem VfL Oberjettingen IV machte Herrenbergs Fünfte in der C-Klasse. In der Aufstellung Mathias Dibon, Steffen Borbely, Martin Bürker und Michael Wörner wurde ein 7:0-Kantersieg eingefahren, der angesichts einiger knapper Partien vielleicht ein wenig zu hoch ausfiel.

Im Spitzenspiel der Jungen Bezirksliga setzten sich die Herrenberger Domenico Sanfilippo, Tim Maurer, Tobias Bürker und Frieder Korat relativ deutlich mit 6:2 beim bisher punktlosen CVJM Grüntal durch. Mit nunmehr 8:0 Punkten sind sie jetzt Tabellenführer.

Die weiße Weste los hat die Jungen-U15-Mannschaft: gegen den TSV Grafenau setzte es eine knappe 4:6-Niederlage.

 22.10.2005

Monatsauswahl

Sieg verspielt - Landesliga-Herren nach 8:3 nur 8:8 in Calmbach


 


Durchaus positiv liest sich die Bilanz von Herrenbergs Tischtennis-Aktiven am vergangenen Punktspielwochenende. Die Herrenteams in der Bezirksliga und A-Klasse erspielten sich drei zum Teil hartumkämpfte Erfolge. Weniger zufriedene Gesichter sah man bei der ersten Mannschaft, die zwar den ersten Zähler in dieser Saison einfuhr, angesichts des Spielverlaufs jedoch von einem Punktverlust sprechen musste.

Zuerst lief alles optimal bei den Landesliga-Herren, die sich fest vornahmen, beim gegenüber der Vorsaison personell veränderten und scheinbar schwächeren TV Calmbach den ersten Saisonsieg einzufahren. Mit einer 2:1-Führung ging es in die Einzel, in denen der VfL zumeist stark aufspielte. Martin Gerlach machte gegen Oliver Schaible einen 1:2-Satzrückstand noch wett und zeigte sich im zweiten Spiel gegen Calmbachs Nummer eins Andreas Galic nervenstark, als er im fünften Durchgang mit 11:9 die Nase vorn hatte. Zudem punkteten Jürgen Baier, Horst Grünewald, Kapitän Elmar Fallscheer und Thomas Roll, der eine scheinbar sichere 8:3-Führung herausspielte. Ein Zähler noch aus den restlichen fünf Begegnungen und die Herrenberger hätten das Schiff sicher in den Hafen gefahren. Doch plötzlich ging ein Ruck durch das Calmbacher Team, begünstigt durch zwei knappe Fünfsatzerfolge gegen Horst Grünewald und Jürgen Baier. Die Schwarzwälder hatten plötzlich Oberwasser, schnupperten Morgenluft. Spätestens beim 6:8 aus Herrenberger Sicht hatte Youngster Christian Götzner den Sieg auf dem Schläger, doch Calmbachs Bernd Ottmar zog beim spannenden 11:7, 8:11, 3:11, 11:9, 13:11 den Kopf noch aus der Schlinge. Schon leicht konsterniert musste der VfL mit Gerlach/Roll ins Schlussdoppel, das der Gastgeber in vier hart umkämpften Sätzen für sich entschied. Ohne Frage, Grund zum Jubeln hatte der VfL trotz des ersten Saisonzählers nicht, den moralischen Sieger stellte am Sonntag mittag der TV Calmbach.
Die Ergebnisse am Spitzenpaarkreuz (VfL Herrenberg zuerst genannt): Roll – Galic 6:11, 2:11, 4:11; Gerlach – Schaible 11:9, 8:11, 9:11, 11:6, 11:7; Gerlach – Galic 11:9, 11:7, 10:12, 7:11, 11:9; Roll – Schaible 12:10, 11:7, 11:5.

Besser machten es die Bezirksliga-Herren, die in Bestbesetzung mit Christian Götzner beim TTC Birkenfeld antraten und dementsprechend optimistisch in die Partie gingen. Die Enztäler hatten zwar am Spitzenpaarkreuz mit Dieter Herrigel und David Kronschnabl ein spielerisches Übergewicht zu verzeichnen, doch insbesondere Martin Lukas und Hans Sebastian machten dies wieder mehr als wett, sie gewannen das Maximum an vier Einzeln. Weitere Punkte durch Jochen Kugler, Frank Büttner und Martin Sütterlin brachten dem VfL den dritten Saisonsieg und den Sprung auf Platz zwei.

Auf der Sonnenseite der Tabelle stehen auch die Herren III, die sich so langsam in punkto Wiederaufstieg in die Kreisliga auf einen Zweikampf mit dem VfL Sindelfingen II einstellen dürfen. Am Donnerstag gewannen Bernd Schäfer, Holger Salmon, Jan Schmedding, Stephan Dietterle-Lehmann, Wolfgang Kuhn und Domenico Sanfilippo bei der Rutesheimer Zweiten mit 9:5. Hier überzeugte vor allem das Herrenberger Spitzenpaarkreuz mit Neuzugang Salmon und Abteilungs-Chef Bernd Schäfer. Am Samstag gegen Deufringen II sah es beim Zwischenstand von 6:0 so aus, als könnten die Protagonisten recht schnell zum gemütlichen Teil des Abends übergehen. Doch weit gefehlt, die Gäste holten Punkt um Punkt auf, erst das Schlussdoppel mit Bernd Schäfer und Wolfgang Kuhn sicherte den knappen, aber verdienten 9:7-Erfolg.

Endlich einmal nicht über die volle Distanz gingen die Herren IV, die als Aufsteiger in die B-Klasse auch nach dem fünften Spieltag ungeschlagen sind. Die Gegenwehr der gastgebenden SpVgg Weil der Stadt III war nicht ausreichend, um den VfL ernsthaft in Gefahr zu bringen. Klaus Seidel punktete im Einzel zwei Mal und gewann auch das Doppel an der Seite von Talal El Haj Ibrahim.

Die einzige Niederlage des Wochenendes setzte es für Herrenbergs Fünfte um Jugendleiter Werner Hettler, die beim 2:7 in Sindelfingen ohne echte Siegchance war. Philipp Wörner im Einzel und das Doppel Hettler/Bürker gestalteten das Ergebnis etwas freundlicher.

Weiter im Gleichschritt auf Erfolgskurs sind die Jugendmannschaften des VfL mit dem jeweils dritten Saisonsieg: die U18-I in der Bezirksliga (6:0 gg. Sindelfingen II), die U18-II in der Kreisliga (6:2 gg. Oberjettingen) sowie die U15-1 in der Bezirksklasse (6:1 gg. Weissach).

Die neugegründete Mädchenmannschaft erreichte in ihrem zweiten Spiel überraschend schon den ersten Sieg: in der Besetzung Chantal Göttler, Doreen Pfander, Corinna Thiele und Mareike Schäfer gelang ein 6:2 in Holzgerlingen.

 16.10.2005

Monatsauswahl

Niederlage im Landesliga-Derby gegen Gärtringen


 


Es waren die Bezirksliga-Herren, die am Wochenende die Fahnen der Herrenberger Tischtennis-Abteilung hoch hielten. Das Team um Jochen Kugler war es, das beim 9:2 gegen Calmbach den einzigen Sieg des Spieltags einfuhr. Weiterhin ungeschlagen bleiben auch die Herren IV, die beim 8:8 gegen Kuppingen bereits das dritte Unentschieden im vierten Saisonspiel ergatterte.

Nicht viel zum verdienten Punktgewinn hätten auch den Bezirksklasse-Frauen gefehlt, die in der Aufstellung Elisabeth Stumpf, Sonja Teffer, Kerstin Kinkelin und Annette Hettler gleich zwei Mal ran mussten. In Weil im Schönbuch hielten die VfL-Damen lange mit, mussten erst beim Stand von 4:5 zwei knappe Fünfsatz-Niederlagen hinnehmen, die den Gastgeber vom Schönbuchrand auf die Siegerstraße brachten. Elisabeth Stumpf und Sonja Teffer blieben tags drauf beim wiedergegründeten Deufringer Frauenteam zwar an den vorderen Positionen ungeschlagen, die recht karge Ausbeute am hinteren Paarkreuz und in den Doppeln verhinderte dann jedoch den Gesamterfolg. So stand am Ende eine 5:7-Niederlage in den Akten.

Es war wie so oft die Tagesform, die im Landesliga-Duell zwischen VfL und TSV Gärtringen den Ausschlag gab. Beide Teams schenkten sich nichts. Das Herrenberger Übergewicht am Spitzenpaarkreuz durch Martin Gerlach und Thomas Roll, die in drei von vier Spielen siegreich blieben, machten die Gärtringer an den anderen Positionen wett. In der Mitte mussten sich Jürgen Baier und Abwehrrecke Horst Grünewald gegen Jürgen Bögel geschlagen geben. Bögel blieb auf TSV-Seite ebenso ungeschlagen wie Eberhard Schöffler und Ralph Pfister im hinteren Paarkreuz. Christian Götzner und Elmar Fallscheer konnten gegen Pfister nur einen Satz gewinnen. Der VfL hielt bis zum 5:6 dagegen, danach jedoch unterlagen Horst Grünewald, Jürgen Baier und Elmar Fallscheer in zum Teil hart umkämpften Sätzen: die zweite Niederlage im zweiten Spiel des VfL war besiegelt. Nun heißt es alle Kräfte bündeln, um am nächsten Sonntag beim direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt Calmbach zu punkten.

Während die Landesliga-Herren im Gäu-Derby gegen den TSV Gärtringen den kürzeren zogen, kämpfte die VfL-Zweite – ohne Christian Götzner und Hans Sebastian – im Schwarzwaldkurort Schömberg um Bezirksliga-Punkte. Und der Gastgeber erwies sich an diesem Abend als die stärkere Mannschaft. Erst beim Stand von 0:5 kam der VfL in den Genuss des Punktens, Martin Sütterlin und der seit längerem gut aufgelegte Frank Büttner betrieben Ergebniskosmetik. Bernd Schäfer und abermals Frank Büttner gestalteten die unvermeidbare Niederlage etwas erträglicher. Am Sonntag in Bestbesetzung fand die Calmbacher Zweite keine Mittel, die Schwarzwälder wurden beim 9:2 von Jochen Kugler, Christian Götzner, Martin Lukas, Frank Büttner, Hans Sebastian und Martin Sütterlin förmlich überrollt. Mit nunmehr 4:2 Zählern ist beim Bezirksligisten derzeit alles im Lot.

Dies kann auch Kapitän Michael Schrottwieder vom VfL Herrenberg IV behaupten, der auf das Abschneiden seiner Truppe in der B-Klasse durchaus stolz ist. Nach vier Spieltagen ist der Neuling weiterhin ungeschlagen, im Derby gegen Kuppingen II holte man bereits das dritte Unentschieden. Herrenbergs Nummer fünf Talal El Haj Ibrahim war in Einzel und Doppel nicht zu bezwingen, bei den Kuppingern überzeugte Spitzenspieler Roland Strienz.

Die erste Saisonniederlage setzte es für den VfL V in der Kreisklasse C. Bei Titelanwärter TSV Waldenbuch II hielt Werner Hettler mit seinem Team zwar lange gut mit, stand aber am Ende beim 4:7 mit leeren Händen da.

 10.10.2005

Monatsauswahl

Herrenbergs Mannschaften am Wochenende nicht zu bezwingen


 


So kann es weitergehen - die Aktiven-Teams im VfL Herrenberg schlossen das Punktspielwochenende ohne Niederlage ab. Während die Mannschaften aus der Landes- und Bezirksliga spielfrei waren, waren es die Teams aus den Kreisklassen, die Akzente setzten.

Leicht verspätet starteten die Herren III in die neue Saison. Der Kreisliga-Absteiger mit Potenzial zum direkten Wiederaufstieg gab sich im Gäu-Derby keine Blöße und gewann gegen die Gärtringer Vierte mühelos mit 9:3. Bernd Schäfer, Michael Baier, Jan Schmedding, Stephan Dietterle-Lehmann, Wolfgang Kuhn und Domenico Sanfilippo zeigten sich in guter Verfassung und besiegelten die zweite Gärtringer Saisonniederlage, die nach 140 Minuten Spielzeit fest stand.

Kapitän Michael Schrottwieser vom Herren IV-Team zeigte sich angesichts von 4:2 Punkten nach den ersten drei Saisonspielen in der B-Klasse positiv angetan. Das zweite Unentschieden sicherte sich der Liga-Neuling nach turbulentem Spielverlauf in Weil im Schönbuch. Mit 1:4 lag der VfL im Rückstand, legte dann eine beeindruckende Siegesserie in den Einzeln bis zur zwischenzeitlichen 7:4-Führung hin – und machte den Sack trotzdem nicht zu. Talal El Haj Ibrahim blieb in Einzeln und Doppel ungeschlagen.

Gleich doppelt erfolgreich waren die Herren V um Kapitän und Jugendleiter Werner Hettler (Kreisklasse C-Süd). Am Freitag abend setzte er sich zusammen mit Claudio Riveros, Mathias Dibon und Martin Bürker beim TSV Kuppingen III mit 7:4 durch. Tags drauf wurde das punktlose Schlusslicht TTF Schönaich IV beinahe erwartungsgemäß mit der Höchststrafe belegt. Man darf gespannt sein, ob das Viererteam das Zeug hat, in der ‚Sicherheitsliga’ ganz vorne mitzuspielen.

Nicht minder erfolgreich waren die Jungen-Mannschaften des VfL: die U18-I in der Bezirksliga (6:4 gg. Loßburg-Rodt), die U18-II in der Kreisliga (6:1 gg. Leonberg) sowie die U15-1 in der Bezirksklasse (6:3 gg. Böblingen) feierten ihren jeweils 2. Saisonsieg.

 02.10.2005

Monatsauswahl



September 2005

Saisonauftakt für Landesliga-Team misslungen


 


Misslungener Einstand für das Herrenberger Landesliga-Team: Im ersten Spiel der Saison unterlag die VfL-Erste gegen den letztjährigen Achten TTC Mühringen mit 5:9. Für einen echten Paukenschlag sorgten hingegen die Bezirksliga-Herren, die ihr Heimspiel gegen die favorisierten Gärtringer mit 9:5 gewannen.

Gegen die Gäste aus der Alb lag die VfL-Erste, die ohne den beruflich verhinderten Jürgen Baier antrat, recht schnell im Hintertreffen. Bis zum Stand von 1:4 war es nur das Spitzendoppel mit Martin Gerlach und Thomas Roll, das ein Erfolgserlebnis verbuchte. Hauchdünn mit 9:11 im entscheidenden fünften Durchgang unterlagen Horst Grünewald und Elmar Fallscheer, sie brachten das Mühringer Favoritendoppel in arge Bedrängnis. Tristesse dann zu Beginn des Einzeldurchgangs, als das vordere Herrenberger Paarkreuz mit Martin Gerlach und Thomas Roll leer ausging. Doch der VfL fand zurück ins Spiel, vor allem dank Abwehrrecke Horst Grünewald, der in vier Sätzen gegen Peter Hertkorn die Oberhand behielt. Elmar Fallscheer und Ersatzmann Jochen Kugler zogen nach und ließen Hoffnung im Lager des VfL aufkeimen. Doch die Mühringer zeigten sich unbeeindruckt und ließen nur noch einen Sieg von Martin Gerlach gegen Youngster Jochen Raff zu. Mehr war nicht drin beim VfL, dessen Saisonstart missglückte. In zwei Wochen kommt es in eigener Halle zum Gäu-Derby gegen den TSV Gärtringen – ein Duell zweier Fehlstarter.
Die Ergebnisse am Spitzenpaarkreuz: Gerlach – Schmidt 12:14, 5:11, 11:8, 12:10, 4:11; Roll – Raff 4:11, 7:11, 9:11; Gerlach – Raff 11:6, 14:12, 11:7; Roll – Schmidt 8:11, 9:11, 12:14.

Das Gäu-Derby bereits hinter sich haben die Bezirksliga-Herren, die am Sonntag Vormittag buchstäblich über sich hinaus wuchsen und gegen die zweite Mannschaft des TSV Gärtringen für Furore sorgten. Setzte es in der Rückrunde der vergangenen Saison noch eine deutliche 2:9-Schlappe, so bot der VfL dem Vorjahres-Vizemeister diesmal Paroli. Hin und her wogte das Spiel, bis zum 6:5 wurden in den einzelnen Paarkreuzen jeweils die Punkte geteilt. Spitzenspieler Christian Götzner, am Vortag noch in der Landesliga auf Punktejagd, holte gegen Thomas Holzapfel und Wolfgang Barwig zwei wichtige Zähler, außerdem punkteten bis dato Martin Lukas, Hans Sebastian und die beiden Doppel Kugler/Büttner und Lukas/Sütterlin. Als alles mit einer Trotzreaktion seitens des TSV rechnete, hatte die VfL-Zweite ihre beste Phase und hielt dagegen. Martin Lukas mit seinem zweiten Einzelsieg (3:2 gegen Jürgen Lay), Frank Büttner und der abermals stark aufspielende Hans Sebastian machten den Sack zu, die Punkte blieben – zur Überraschung der konsternierten Gärtringer – in Herrenberg. Mit dieser Aufstellung dürfte der VfL in diesem Jahr mit dem Abstieg nichts zu tun haben.
Die Ergebnisse am Spitzenpaarkreuz: Kugler – Barwig 7:11, 8:11, 8:11; Götzner – Holzapfel 13:11, 11:9, 11:5; Kugler – Holzapfel 6:11, 11:13, 11:6, 5:11; Götzner – Barwig 5:11, 11:8, 11:9, 11:9.

Überraschender Tabellenführer ist der Aufsteiger in die Kreisklasse B-Süd, die Herrenberger Vierte. Und wieder wurde - wie schon im ersten Saisonspiel - bis zum Schlussdoppel gespielt, ehe der 9:7-Sieg in Aidlingen feststand. Garanten für den Sieg war die starke "Oldie-Mitte" mit Albert Türk und Günther Baier sowie Ersatzspieler Mathias Dibon, die zusammen schon sechs Punkte in den Einzeln beisteuerten. Die restlichen Punkte holten im Spitzeneinzel Erich Roob und zwei Mal das Doppel Roob/Schrottwieser. Das Schlussdoppel wurde dabei erst mit 11:8 im fünften Satz zugunsten der Herrenberger entschieden.

 

 26.09.2005

Monatsauswahl

Tischtennis-Trainingslager in Grenzau 16.-18.09.2005


 


Am Freitag 16.09.2005 machten sich Spieler/-innen der Vereine VfL Herrenberg und TSV Kuppingen nach Grenzau auf, um dort an einem Tischtennis-Trainingslager teilzunehmen. Trotz Stau auf der Autobahn erreichten die Teilnehmer gerade noch rechtzeitig zum Vesper das Hotel und zur ersten Trainingseinheit die Halle.
Neben zwei Einheiten am Samstag war ein volles Programm mit Sauna/Wellness, Chill-Out-Room und Kegeln geboten.
Am Sonntag ging es nach dem vierten Training und einem Brunch technisch wie auch körperlich gestärkt nach Herrenberg zurück.


Die Teilnehmer/innen aus Herrenberg und Kuppingen mit Trainer Meng

 22.09.2005

Monatsauswahl

Herren IV mit erstem Punktgewinn


 


Herren-Kreisklasse B-Süd
VfL Herrenberg IV - TSV Gärtringen VII 8:8

Im Duell der beiden Liga-Neulinge in der Kreisklasse B trennten sich der VfL Herrenberg IV und der TSV Gärtringen VI im ersten Gäu-Derby der Saison mit 8:8. Claudio Riveros blieb auf VfL-Seite in den Einzeln ungeschlagen, außerdem punkteten Michael Schrottwieser, Günther Baier, Albert Türk, Talal El Haj Ibrahim und Mathias Dibon (je 1) sowie das Doppel Baier/Türk. Den möglichen Sieg vergaben Baier/Türk im Schlussdoppel, als ihnen eine 2:0-Satzführung nicht zum Erfolg reichte.

 22.09.2005

Monatsauswahl

Aufstellungen und Spielpläne 2005/06


 


Download:

Mannschaftsaufstellungen VfL Herrenberg

Vereinsspielplan VfL Herrenberg

 22.09.2005

Monatsauswahl

Saisonvorschau 2005/06


 


Mit fünf Herren-Teams und einer Damen-Mannschaft geht die Tischtennis-Abteilung des VfL Herrenberg in die Mitte September beginnende Spielzeit 2005/2006. Abteilungsleiter Bernd Schäfer, selbst weiterhin in der Bezirksliga aktiv, sieht seine Teams dabei mehr im Abstiegs- als im Meisterschaftskampf. Ein Trainingslager im Vorfeld (zusammen mit dem TSV Kuppingen) sowie neue Trikots und Trainingsanzüge sollten indes Motivation genug sein, erfolgreich in die neue Saison zu starten.

Beinahe unverändert gegenüber des Vorjahres liest sich die Aufstellung der Landesliga-Ersten, die recht schnell im Verlauf der Runde alles in trockene Tücher bringen möchte. Die Aussichten hierfür sind nicht schlecht, bietet der VfL doch mit Martin Gerlach, Thomas Roll, Horst Grünewald, Jürgen Baier, Elmar Fallscheer ein erfahrenes Team auf, das durch Youngster Christian Götzner ergänzt wird.

Eine erfolgreiche Bezirksliga-Saison bestritten zuletzt die Herren II, die als Aufsteiger nach spannendem Verlauf im Endspurt in der Klasse blieben. Das selbe Ziel verfolgen Jochen Kugler, Martin Lukas, Neuzugang Frank Büttner (vom TSV Kuppingen), Dr. Hans Sebastian, Martin Sütterlin und Bernd Schäfer nunmehr auch.

Die Herren III gehören zum Kreis der Titelanwärter in der A-Klasse, der Wiederaufstieg in die Kreisliga dürfte für Michael Baier, Jürgen Amann, Jan Schmedding, Stephan Dieterle-Lehmann, Wolfgang Kuhn und Raul Eupper kein unrealistisches Unterfangen darstellen, zumal mit dem 30-jährigen Neuzugang Holger Salmon (kam aus Mössingen) für Verstärkung gesorgt wurde.

Für Aufsteiger VfL IV ist in der B-Klasse der Klassenerhalt das Maß der Dinge. Das unverwüstliche Team mit den erfahrenen Haudegen Erich Roob, Michael Schrottwieser, Günther Baier und Albert Türk stellt auf jeden Fall eine Bereicherung für die Liga dar.

Die Herren V um Mannschaftsführer Werner Hettler belegten zuletzt Rang vier in der C-Klasse, ein ähnliches Abschneiden in der ‚Sicherheitsliga’ ist das erklärte Ziel.

Primär um den Spaß am Spiel geht es dem Damen-Team, das es in der dezimierten Bezirksklasse nicht leicht haben wird, zu punkten. Gerade einmal zehn Spiele hat der VfL in der neuen Saison zu bestreiten. Stephanie Kuhn, Evi Roll, Elisabeth Stumpf, Sonja Teffer, Kerstin Kinkelin und Annette Hettler wollen sich hier achtbar aus der Affäre ziehen.

Höhepunkt im kommenden Jahr dürfte der zweite Gäu-Derby-Tag mit dem benachbarten TSV Gärtringen werden. Am 1. April finden in der Gärtringer Theodor-Heuß-Halle diverse Punktspiele zwischen VfL und TSV gleichzeitig statt, wobei mit einer ähnlichen Zuschauerresonanz zu rechnen sein dürfte wie im April diesen Jahres in Herrenberg.

 08.09.2005

Monatsauswahl



Juli 2005

Tischtennis-Chronik zum Download

 


Chronik zum Download mit Rechtsklick (Achtung: 28 MB!!) hier

 23.07.2005

Monatsauswahl



Juni 2005

Zwei Mannschaften beim Altstadtlauf vertreten


Sehr erfolgreich nahmen zwei Mannschaften der TT-Abteilung am Sonntag, 19.06.2005 unter dem Motto

am Herrenberger Altstadtlauf teil:
TT 1 mit Hans Sütterlin, Lena Krone, Jürgen Baier, Martin Sütterlin, Martin Lukas, Jochen Kugler, Jana Jädicke, Elmar Fallscheer und Helge Fallscheer erreichten einen famosen 36. Platz von insgesamt 100 Mannschaften.
Den 61. Platz belegte TT 2 mit Bernd Schäfer, Stephan Dieterle-Lehmann, Steffen Borbely, Christian Götzner, Sonja Teffer, Kerstin Kinkelin, Claudio Riveros und Talal el Haj-Ibrahim.


Gruppenbild vor dem Start


Mannschaftsbesprechung und Bechervergabe


Im Läuferlager


Fix und fertig...


"Nichtläufer"

 

 04.07.2005

Monatsauswahl

50-Jahr-Feier am 10.06.2005 im VfL-Center


Rund 70 geladene Gäste konnte Abteilungsleiter Bernd Schäfer am Freitag Abend im VfL-Center zum Festakt aus Anlass des 50-jährigen Bestehens der Tischtennisabteilung in Herrenberg begrüßen. Neben der Bürgermeisterin der Stadt Herrenberg Gabriele Getzeny (als Stellvertreterin für OB Gantner) und VfL-Vorstand Werner Rilka waren auch vier Gründungsmitglieder anwesend.
Der kurzweilige Festakt begann - nach einem Sektempfang - mit dem Schaukampf zwischen den jungen Talenten Christoph Hörmann (TTC Ergenzingen) und Julian Nüssle (SSV Reutlingen).


Digicam-Videomitschnitte vom Schaukampf (als MPG-Datei):
1 (19,9 MB), 2 (10,1 MB), 3 (3,5 MB), 4 (19,3 MB)

Nach Ansprachen und Glückwünschen von Gabriele Getzeny für die Stadt Herrenberg und Werner Rilka für den VfL Herrenberg, kündigte Bernd Schäfer den Höhepunkt des Abends an: ein knapp halbstündiges Video von TT-Spieler Jürgen Baier zur 50-jährigen Geschichte der TT-Abteilung.

Anschließend konnte Abteilungsleiter Schäfer den vier anwesenden Gründungsmitglieder jeweils eine Chronik der TT-Abteilung  überreichen.


Frau Getzeny überreicht ein Geschenk der Stadt an die TT-Abteilung


VfL-Vorstand Rilka bekam auch eine TT-Chronik


Abteilungsleiter Bernd Schäfer mit den noch lebenden Gründungsmitglieder der TT-Abteilung: v.l. Helmut Fischer, Wolf-Dieter Schmidt, Günther Buck und Peter Tolksdorff


Das Buffet ist eröffnet!

 13.06.2005

Monatsauswahl

Zwei Neuzugänge für Herrenbergs Herren


Zwei Neuzugänge können die Herren zur neuen Saison 2005/06 begrüßen:
aus Mössingen kommt der schon "trainingsbekannte" Holger Salmon und aus Kuppingen Frank Büttner! Mit diesen starken Neuzugängen sollen die ehrgeizigen Ziele in der nächsten Saison erreicht werden!

 03.06.2005

Monatsauswahl



Mai 2005

Tischtennis-Ausflug nach Südfrankreich


Vom 20.-29. Mai 2005 verbrachten 6 Jugendliche und 5 Trainer/Betreuer ihre Pfingstferien in Le-Grau-Du-Roi in Südfrankreich (bei Montpellier). Auf einem  Zeltplatz direkt am Meer endete die Fahrt mit einem Kleinbus und einem Kombi. Bei Selbstversorgung und Sonne satt wurde es nie langweilig. Die am häufigsten gespielte Sportart war übrigens nicht Tischtennis sondern Beachvolleyball.


Küchenteam Hettler - eines von dreien


Faul am Strand liegen...?


... leere Beachvolleyballfelder...?


... von wegen! Action war angesagt!





 


Beim Abschlussessen in Le-Grau-Du-Roi: Tobi...


... und der Rest!


Braungebrannt zurück in Deutschland:
von links: Stefan, Frieder, Tobias, Claudio, Jochen, Anny, Werner, Martin, Raul, Jan und Volker

 31.05.2005

Monatsauswahl



April 2005

Herrenberg schafft die Klasse


Die Nachricht des Spieltages kommt zweifellos aus Calmbach. Denn mit einem hohen 9:3-Erfolg konnte Bezirksligist Herrenberg II am letzten Spieltag der Bezirksliga gerade noch den Kopf aus der Schlinge ziehen. Dicht am Erfolg waren auch Herrenbergs LandesligaHerren in Nusplingen, die trotz Ersatz dem Meister und Aufsteiger alles abforderten und nur knapp mit 9:6 unterlagen. Dabei erwies sich der Süddeutsche Vizemeister der Senioren, Alexander Mohr, einfach als zu großes Hindernis. Allerdings konnten Herrenbergs Spitzenspieler Martin Gerlach und Thomas Roll gegen Nusplingens Nr. 2, Hans Waiger, punkten und auch im Doppel einen Punkt beisteuern. Als Punktesammler trug auch Mannschaftsführer Elmar Fallscheer zum knappen Ergebnis bei. Eine Riesenleistung zeigte im mittleren Paarkreuz „Jojo“ Baier, der zum Ende der Saison immer stärker wurde und gegen Nusplingen mit zwei tollen Erfolgen noch mal richtig aufdrehte.
Richtig aufgedreht hat auch Bezirksligist Herrenberg II beim „Abstiegsendspiel“ in Calmbach. Begünstigt durch das verletzungsbedingte Fehlen zweier Spieler bei Calmbach, drehten die Gäustädter gleich im Doppel richtig auf und legten durch die frühe 3:0 Führung den Grundstein zum klaren Erfolg. Und hätte Bernd Schäfer im Spiele gegen Calmbachs Nr. 1 Jürgen Metzler konstant durchgespielt wäre sogar die Höchststrafe möglich gewesen. Was natürlich des Guten zuviel gewesen wäre, denn die einzelnen Spiele sind allesamt sehr knapp gelaufen. Besonders der Calmbacher „Ersatz“ mit Andreas Schmid und Dieter Orth legte sein ganzes Kampfgewicht ins Spiel und hatte Herrenbergs Martin Sütterlin und Hans Sebastian am Rande einer Niederlage. Im Spiel der Spiele von Sebastian gegen Schmid spielten sich dabei dramatische Szenen ab, denn der Calmbacher hatte bereits mehrfach Matchbälle im dritten und vierten Satz. Doch Herrenbergs Routinier konnte in einem begeisternden Schlagabtausch immer wieder ins Spiel finden und einen glücklichen Sieg landen. Und nachdem auch Sütterlin knapp in der Verlängerung, trotz Matchball des Gegners, gewann war die Sache für Herrenberg endgültig gelaufen. Herrenbergs zahlreiche Zuschauer feierten und Martin Lukas blieb es vorbehalten mit seinem zweiten Einzelerfolg den Sieg sicherzustellen.

 24.04.2005

Monatsauswahl

Endspiel in Calmbach


Saisonfinale für Herrenberg. Mit dem Spiel von Landesligist Herrenberg beim feststehenden Meister Nusplingen, sowie dem „Abstiegskrimi“ von Herrenberg II bei Calmbach II ( Sa, 20 Uhr) wird die Saison 2004/2005 beendet. Herrenbergs Topmannschaften spielen auswärts und können recht unterschiedlich in ihre Spielbegegnungen gehen. In der Landesligapartie in Nusplingen heißt es Abschied nehmen. Die Gastgeber steigen in die Verbandsklasse auf und wollen das letzte Saisonspiel feierlich begehen. Herrenberg kann sich auf eine zuschauer- und emotionsträchtige Begegnung freuen. Leider müssen die Gäustädter in dieser Partie auf ihren „Stamm-Ersatzmann“ Christian Götzner verzichten, der zur gleichen Zeit bei Herrenberg II eingesetzt ist.
Und in der Partie in Calmbach geht es für Bezirksligist Herrenberg um Alles oder Nichts. Dabei reicht für Herrenberg bereits ein Punktgewinn, da der ebenfalls abstiegsgefährdete TSV Kuppingen seine Spiele bereits absolviert hat und mit einem Punkt Vorsprung das wesentlich schlechtere Spielverhältnis aufweist. Mit einem eventuellen Punktgewinn von Herrenberger Seite würde also der Wunschpartner für eine Herrenberger Tischtennisspielgemeinschaft eine Klasse tiefer befördert. Doch die Herrenberger wissen um die Schwere der Aufgabe. Neben der Spielstärke der Calmbacher gilt es für Mannschaftsführer Jochen Kugler und seine Kollegen vor allem die Nerven zu behalten. Zu oft schon mussten die Herrenberger einem klaren Vorsprung des Gegners hinterherlaufen und konnten erst punkten, als das Spiel eigentlich schon verloren schien. In Calmbach sollen die Punkte gleich am Anfang kommen. Das heisst, dass in diesem Falle die Herrenberger Spitzenspieler Christian Götzner und Bernd Schäfer gefragt sind, die in den letzten Partien nur im Doppel erfolgreich waren. Aber auch Martin Lukas hat nach glänzendem Rückrundenstart Aufholbedarf in Sachen Siegpunkte. Dagegen sollten die Herrenberger „Eichhörnchen“ Jochen Kugler, Hans Sebastian und Martin Sütterlin auch in diesem Spiel erfolgreich auf Punktesuche gehen. Und wenn die Herrenberger Serie gegen Calmbacher Mannschaften auch in diesem Spiel hält, kann eigentlich nichts schief gehen. Im Vorspiel konnten die Herrenberger nach knapp 4 Stunden Spielzeit mit 9:7 gewinnen. Auch in diesem Spiel kann die Entscheidung erst spät fallen und in alle Richtungen ausgehen. Wer als Herrenberger Fan nervenstark, ein gutes Herz und viel Sinn für Spannung und Dramatik hat, darf sich dieses Endspiel auf keinen Fall entgehen lassen.

 21.04.2005

Monatsauswahl

Herrenbergs Erfolgsserie hält an


Ein erfolgreiches Tischtenniswochenende absolvierten Herrenbergs Tischtennisteams. Lediglich Absteiger Herrenberg III (Kreisliga) hatte beim 2:9 gegen Aidlingen nichts zu bestellen. Mit einem knappen 9:7-Erfolg gegen Mühringen hat Landesligist Herrenberg den dritten Sieg in Serie wahrgemacht. Und wieder ist die Entscheidung erst im Abschlussdoppel gefallen, dass die Herrenberger Spitzenpaarung Martin Gerlach/Thomas Roll relativ deutlich gegen Mühringens Jan Schmidt/Jochen Raff gewinnen konnte. Zuvor wechselte die Führung in einem engen und spannenden Spiel stetig. Die Gäste erzielten zu Beginn eine 2:1 Doppelführung, die jedoch von Herrenbergs Spitzenspielern Martin Gerlach und Thomas Roll postwendend gedreht wurde. Besonders Martin Gerlach wurde an diesem Tag  seinem Ruf als Mühringer „Angstgegner“ besonders gerecht und ließ in seinen Einzelspielen keinen Satzverlust zu. Doch durch Mühringer Siege von Jochen Raff und Mark Schüle war die Führung auch wieder dahin. Mühringen führte mit 4:3 und nach einem Erfolg von Elmar Fallscher und zwei weiteren Herrenberger Punktverlusten durch Christian Götzner und Thomas Roll stand es sogar 4:6 für die abstiegsbedrohten Gäste, die durch einen Punktgewinn unbedingt das rettende Ufer noch erreichen wollten. Doch diesen Gefallen wollten ihnen die Gastgeber offensichtlich nicht tun. Das Spiel des Abends lieferten sich dann Christian Götzner und sein Mühringer Kontrahent Dietmar Schramm beim Spielstand von 7:7. Erst im Schlussspurt des Entscheidungssatzes konnte sich Götzner durchsetzen und damit die nochmalige Herrenberger Führung vor dem Abschlussdoppel sicherstellen. Das Abschlussdoppel war dann eine sichere Beute der Herrenberger. Mit diesem Erfolg und nunmehr 17:17 Punkten konnten die Gäustädter punktemäßig zum Drittplatzierten Mittelstadt aufschließen. Für die Gäste gilt es dagegen im Spiel eben gegen Mittelstadt noch den einen eventuell notwendigen Punkt zum Klassenerhalt zu holen.
Einen klaren 7:0 Erfolg holte sich der schon längere Zeit feststehende Meister der Kreisklasse C, Herrenberg IV im Spiel gegen Oberjettingen V. Mit 27:1 Punkten wurde die Saison abgeschlossen.
Mit 7:4 gewann Herrenberg V, Kreisklasse C Süd, das letzte Saisonspiel in Holzgerlingen. Erfolgreichster Punktesammler war Klaus Seidel.
Ebenfalls erfolgreich waren Herrenbergs Bezirksklasse-Damen im Spiel bei Mötzingen. Durch einen klaren 7:2 Erfolg wurde der zweite Saisonsieg für die stark verbesserten Herrenberger Damen eingefahren.
Ihren letzten Saisonsieg feierten Herrenbergs Jungen U18 beim 6:3 Erfolg gegen Holzgerlingen. Mit vier Punkten Vorsprung wurde am Ende noch ein klarer Vorsprung von vier Punkten gegenüber „Herbstmeister“ Eltingen herausgespielt.

 18.04.2005

Monatsauswahl

"Schaulaufen" der Herrenberger Teams


Nach dem wichtigen Sieg gegen Gärtringen hat Landesligist Herrenberg den Klassenerhalt geschafft. So können die Mannen um Spielführer Elmar Fallscheer am Samstag ab 18 Uhr in der AS-Halle ganz befreit in das Match gegen Mühringen gehen.  Die Spannung bezieht diese Partie jedoch aus der Tatsache, dass die Gäste aus Mühringen zumindest noch einen Punkt benötigen, um den Abstieg ebenfalls sicher zu  verhindern. Die Mühringer werden also auf Sieg eingestellt sein und  verbissen um jeden Punkt kämpfen. Und haben dabei insofern gute Karten,  als dass der Mühringer Angstgegner Horst Grünewald fehlen wird. Ihn wird der wiedererstarkte Christian Götzner ersetzen, der nach seinen jüngsten Einzelerfolgen natürlich mit viel Selbstbewusstsein in die Spiele gehen wird. Besonders gespannt ist man natürlich auch darauf, ob die Herrenberger Topleute Martin Gerlach und Thomas Roll ihre letzten , starken Spiele fortsetzen können. Hier treffen  sie mit Jan Schmidt und  Peter Hertkorn auf „dicke Brocken“, die bei entsprechendem Spielverlauf richtig „heißlaufen“ können. Und dann ist am Rande natürlich die Frage interessant wer den im mittleren Paarkreuz noch unbesiegten Jochen Raff überlisten könnte. Ein Fall für „Jojo“ Jürgen Baier oder Marco Hintze? Zuzutrauen ist den beiden eigentlich alles. Herrenberg wird jedenfalls bestrebt sein, auch das letzte Heimspiel der Saison noch mit einem guten Abschluss zu beenden.
Diesen wollen auch Herrenbergs Bezirksklassedamen im letzten Spiel in Mötzingen schaffen. Ab 17 Uhr steht dabei die Frage im Raum, wem am Ende die „rote Laterne“ des Schlusslichtes leuchten wird. Nach dem Herrenberger Vorrundensieg würde Kerstin Kinkelin, Sonja Teffer, Elisabeth Stumpf und Anette Hettler sogar ein Unentschieden reichen.
Ihr letztes Spiel bestreiten Herrenbergs Jungen U18 um 14 Uhr 30 gegen Holzgerlingen. Dan heißt es:  Bühne frei für den Bezirksklassenmeister der Saison 2004/2005. Denn nach dem klaren Sieg gegen Gärtringen und der Eltinger Niederlage in Weissach stehen die Nachwuchsspieler uneinholbar an der Spitze.


Ein toller Erfolg für Raul Eupper, Frieder Korat, Domenico Sanfilippo und Tobias Bürker.  

 14.04.2005

Monatsauswahl

Herrenberg sichert Klassenerhalt in der Landesliga


Das war echte Werbung für den Tischtennis-Sport’, waren sich die Verantwortlichen im VfL Herrenberg und TSV Gärtringen nach dem ‚Derby-Day’ einig. Oftmals als Sportart mit eher durchwachsener Zuschauerresonanz verschrien, präsentierten die Aktiven-Teams von VfL und TSV in einer gut gefüllten Herrenberger Längenholzhalle das ganze Repertoire der schnellsten Rückschlag-Sportart der Welt – und begeisterten dabei nicht nur TT-Insider. Aus sportlicher Sicht endete der Vergleichskampf mit 5:3 für die Gäste aus Gärtringen.


Wimpelübergabe: Jürgen Lay und Bernd Schäfer

Es war richtig was los in der Längenholzhalle, als am Samstag um Punkt 18 Uhr die beiden Abteilungsleiter Bernd Schäfer und Jürgen Lay gemeinsam zur Tat schritten und einen ‚Derby-Day’ eröffneten, der neben der Spannung auch durch die gute Stimmung in Erinnerung bleiben dürfte. Nach dem Wimpeltausch durch die Chefs der beiden befreundeten Tischtennis-Abteilungen aus dem Gäu war erstmal Schluss mit lustig, ging es doch in der einen oder anderen Partie – vor allem aus Herrenberger Sicht – um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.


Gut gefüllte Längenholzhalle beim Derby-Tag

So vor allem in der Herren-Landesliga, in dem sich beide Teams ein gewohnt umkämpftes Lokalderby lieferten, das erst nach vier Stunden entschieden wurde und somit zur längsten Partie des Derby-Tags wurde. Die Gärtringer, die in der Vorrunde mit 9:5 die Nase vorn hatten, gingen zwar mit 5:3 in Führung, doch der VfL hielt dagegen. In überragender Form präsentierten sich vor allem die VfL’ler Thomas Roll und Christian Götzner, die in ihren vier Einzeln ungeschlagen blieben. Spannung pur dann in den letzten Spielen der Partie: Gärtringens Michael Mummert hatte gegen Elmar Fallscheer mit 16:14 im entscheidenden fünften Satz das glückliche Ende für sich, was den siebten Zähler für den TSV bedeutete. Mehr gab es nicht zu holen, im Schlussdoppel gewannen Roll/Gerlach gegen Schöffler/Jäger in fünf Sätzen. 9:7 somit für den VfL, der nun endgültig alle Abstiegsängste beiseite legte. Zwei weitere Landesliga-Derbys in der kommenden Saison sind garantiert.
Die Ergebnisse am Spitzenpaarkreuz: Thomas Roll – Ullrich Gotsch 11:7, 11:5, 11:1; Martin Gerlach – Ralph Pfister 11:4, 11:3, 11:1; Thomas Roll – Ralph Pfister 7:11, 11:7, 11:3, 11:5; Martin Gerlach – Ullrich Gotsch 8:11, 12:10, 13:15, 11:4, 7:11.

Deutlich unter Wert geschlagen wurden Herrenbergs Bezirksliga-Herren, die als momentan Vorletzter noch zwei Zähler benötigen, um die Klasse zu sichern. Der bereits als Vizemeister feststehende TSV II zeigte sich hier eher unbarmherzig und fuhr in knapp drei Stunden einen etwas zu hoch ausgefallenen 9:2-Erfolg ein. Dramatik in der Begegnung zwischen Bernd Schäfer und Thomas Holzapfel, das Duell der beiden Tischtennis-Funktionäre entschied der Gärtringer letzten Endes für sich - nach Abwehr von sieben Matchbällen. Kurze Zeit später hatte auch TSV-Nummer vier Jürgen Lay das Glück auf seiner Seite, mit 11:9 gewann er gegen Jochen Kugler den entscheidenden fünften Satz. Zwei Gärtringer Erfolge, die den TSV frühzeitig auf die Siegerstraße brachten.
Alles klar in Sachen Kreisliga-Klassenerhalt machten Gärtringens Herren III, die gegen Schlusslicht Herrenberg III ihrer Favoritenrolle gerecht wurden und mit 9:4 die Oberhand behielten. An Herrenbergs Jürgen ‚Jegge’ Amann lag es nicht, er holte das Optimum an drei Punkten. Auf Gärtringer Seite blieben Karl-Heinz Ardelt und Andreas Dannwolf ungeschlagen. Für den TSV setzte es tags drauf eine 2:9-Schlappe beim TSV Weissach, ohne drei Stammspieler punkteten lediglich Willi Häffner sowie das Doppel Dannwolf/Kreitmeier.
Am Derby-Tag gab es zudem zwei Meister-Mannschaften zu bewundern. Die Herren VI des TSV (Manfred Gotsch, Manfred Kegreiß, Patrick Gotsch, Rudi Rahm) stehen bereits seit Wochen als Titelträger in der Kreisklasse C-Süd fest, gewannen folglich standesgemäß gegen Herrenberg V mit 7:2.
Eher konträr die Situation in der Kreisklasse C-Mitte, hier hatte Meister Herrenberg IV in der Aufstellung Erich Roob, Michael Schrottwieser, Albert Türk und Günther Baier beim 7:1 gegen die TSV-Achte nichts zu befürchten.
In der Damen-Bezirksklasse gewann der TSV Gärtringen mit 7:2 gegen den VfL, der durch Elisabeth Stumpf und Kerstin Kinkelin zu seinen Zählern kam. Auf Gärtringer Seite erwiesen sich Jutta Abbing und Martina Pertsch (nervenstark gegen Kinkelin) als unüberwindbare Hürden.

Bereits am Nachmittag war Derby-Luft zu schnuppern, als in zwei Jugendspielen um Bezirksklassen-Punkte gekämpft wurde. In der Altersklasse U18 gab sich Tabellenführer VfL I gegen den Sechsten keine Blöße, gewann ungefährdet mit 6:0. Bei den Schülern (Altersklasse U15) musste sich der TSV mächtig strecken, um am Ende mit 6:4 zu gewinnen.

Tischtennis vor großer Kulisse - der erste Herrenberger-Gärtringer Derby-Day machte Lust auf mehr. Und wie sagten die Verantwortlichen nach einem einzigartigen Punktspieltag in gemütlicher Runde: ‚Wiederholung nicht ausgeschlossen!’

 10.04.2005

Monatsauswahl

Derbytag in Herrenberg


Am kommenden Samstag, den 9. April 2005 steigt in der Herrenberger Längenholzhalle der erste große ‚Derby-Tag’. Acht Mannschaften der Herrenberger Tischtennis-Abteilung treffen dabei auf Gärtringer Teams - von der Landesliga bis zur Kreisklasse C wird sehenswerter Tischtennis-Sport geboten werden. Nachmittags ab 14:30 Uhr finden zwei Derbys in der Jugend statt, abends ab 18 Uhr wird bei sechs nachbarschaftlichen Duellen bei den Aktiven um Punkte geschmettert. Neben den sportlichen Zielen in Sachen Aufstieg bzw. Klassenerhalt, die verfolgt werden, wird die im Bezirk bis dato einzigartige Veranstaltung sicherlich auch zur Festigung der freundschaftlichen Beziehung beider Tischtennis-Vereine beitragen. Die Längenholzhalle wird bewirtschaftet sein - beide Tischtennisvereine freuen sich auf zahlreichen Besuch.

 07.04.2005

Monatsauswahl

Klassenerhalt in greifbarer Nähe


Für eine echte Überraschung sorgte Landesligist Herrenberg beim Spiel in Sindelfingen. Allerdings profitierten die Gäustädter von der wenig motivierten Einstellung der Gastgeber. Zwar konnten diese in den Doppeln eine 2:1-Führung erzielen, doch das stark auftrumpfende Spitzenpaarkreuz der Herrenberger mit Thomas Roll und Martin Gerlach sorgte für die erstmalige  Gästeführung. Noch einmal wendete Sindelfingen das Blatt, ging durch Siege von Remhad Hasanovic und Thomas Winter gegen Marco Hintze und „Jojo“ Baier in Führung. Ab diesem 4:3-Zwischenstand für Sindelfingen spielte allerdings nur noch Herrenberg. Klare Erfolge von Ersatzmann Jochen Kugler und von Elmar Fallscheer sorgten für eine 5:4-Führung. Am vorderen Paarkreuz sollte dann die Vorentscheidung fallen. Die Sindelfinger hielten diesmal wesentlich besser mit und Roll als auch Gerlach mussten in die Entscheidungssätze. Hier war dann die stärkere Willenskraft der Herrenberger zu spüren, denn mit klaren Siegen wurde eine beruhigende 7:4 Führung herausgespielt. Als dann auch noch Jürgen Baier mit Hasanovic kurzen Prozess machte, war die Partie endgültig entschieden. Zwar musste Marco Hintze seinem Gegenüber noch gratulieren, doch Mannschaftsführer Elmar Fallscheer siegte klar gegen Heiko Hartmann, sodass der wichtige 9:5-Erfolg feststand. Wie wichtig dieser Sieg war stellte sich im nachhinein heraus, denn Nachbar Gärtringen leistete durch ein 8:8-Unentschieden in Schwenningen nur zum Teil die erhoffte Schützenhilfe. Trotzdem konnten die Herrenberger ihre Ausgangsposition verbessern und dürfen sich in den letzten drei Partien sogar knappe Niederlagen leisten. Denn Schwenningen kann bei nur noch einem ausstehenden Spiel gegen Calmbach maximal zu den Herrenbergern nach Punkten aufschließen. 
Ohne gespielt zu haben ist Bezirksligist Herrenberg II auf einen Abstiegsplatz zurückgefallen. Durch die hohe 2:9-Niederlage von Kuppingen gegen Calmbach brachten sich die Gastgeber allerdings selbst in akute Abstiegsgefahr. Zwar spielte der Nachbarverein mit stärkster Aufstellung, also auch mit Lars Meyer-Hübner, doch der tragische Tod ihres Vereinskameraden Sven Weiss, sorgte sicherlich noch für eine gewisse Blockade. Trotzdem wurden etliche Spiele erst im Entscheidungssatz verloren und das Ergebnis täuscht etwas über den wahren Spielverlauf hinweg. Für Kuppingens Punkte sorgten das Doppel Frank Büttner/Andy Wunsch sowie Lars Meyer-Hübner im Spitzenspiel gegen Jürgen Metzler. Für Herrenberg II bleibt wohl nur die Hoffnung im letzten Spiel in Calmbach die Wende zu schaffen.
  

 04.04.2005

Monatsauswahl



März 2005

Herrenberg hoffnungsvoll nach Sindelfingen


Weiter tief im Abstiegsmorast steckt Landesligist VfL Herrenberg. Und just in diesem Augenblick steht das Derby beim Lokalrivalen VfL Sindelfingen an (Sa, 17 Uhr, Sommerhofenhalle). Zwar gab es im Vorrundenspiel einen relativ klaren 9:5-Erfolg der Gäustädter, doch die Herrenberger Erfolgsaussichten haben in den letzten Wochen doch deutliche Dämpfer erlitten. So wurde das Abstiegsmatch gegen Schwenningen mehr oder weniger klar in den Sand gesetzt und zum zweiten fehlt in den restlichen vier Begegnungen Herrenbergs „Fossil“ und Punktesammler Horst Grünewald. Da müssen nunmehr andere in die Breschen springen um diesen herben Ausfall zu kompensieren. Von der Leistungsstärke her ist dies Ersatzmann Christian Götzner ohne weiteres zuzutrauen, vorausgesetzt die Nerven spielen bei dem Herrenberger „Nachwuchstalent“ mit. Doch seit der gewonnenen Vereinsmeisterschaft  findet manches Spiel einen vertrackten Ausgang, obwohl der Neu-Ehninger eigentlich immer gut mithält. Keine Frage, die Herrenberger Hoffnungen ruhen sowohl bei Herren I als auch bei Herren II in der Bezirksliga zu großen Teilen auf seinen „Rückhandgranaten“. Daneben hofft man im Herrenberger Lager immer wieder auf eine „Leistungsexplosion“ bei Marco Hintze, der in der gesamten Rückrunde noch nicht richtig in Fahrt gekommen ist. Doch spät wäre in diesem Falle allemal besser als gar nicht. Wieder mit von der Partie ist Elmar Fallscheer. Der Mannschaftsführer musste im letzten Spiel gegen Schwenningen kurzfristig passen und wurde schmerzlich vermisst. Sein Einsatz dürfte motivierend genug sein, um vielleicht doch noch die fehlenden Punkte zum rettenden Ufer zu erreichen. Was jedoch schwer fallen dürfte, sollten die Daimlerstädter komplett antreten. Denn seit der Rückrunde sind die Sindelfinger mit Remhad Hasanovic verstärkt  und an den Positionen eins bis drei schwer zu bezwingen. Doch nachdem die Sindelfinger sich im Niemandsland der Tabelle befinden, ist auch nicht auszuschließen, dass bei den Gastgebern der letzte Biss fehlt. Verlassen sollten sich die Herrenberger jedoch nicht darauf.
Das letzte Auswärtsspiel bestreitet Herrenberg IV bei Steinenbronn II. Theoretisch könnten die Herrenberger zwar noch von Waldenbuch eingeholt werden, doch selbst dann würde das bessere Satzverhältnis wohl für Michael Schrottwieser u. Co. sprechen. Keine Frage, die Herrenberger werden an diesem Spieltag wohl die letzten Zweifel beseitigen und ihre Meisterschaft einfahren.

 28.03.2005

Monatsauswahl

Dramatik pur - Herrenberg dreht Spiel


Im Anschluss an die Spieleröffnung wurde in einer Schweigeminute des in der vergangenen Woche tödlich verunglückten 18-jähringen Kuppinger Tischtennisspielers Sven Weiss gedacht. Noch eine Woche zuvor war auch er Mitwirkender im Spiel seiner Kuppinger gegen die Gäste aus Schömberg. Gegen die Schwarzwälder sollte sich anschließend ein Krimi über fast vier Stunden entwickeln, der die Zuschauer mehr und mehr in ihren Bann zog und am Ende ein leistungsgerechtes 8:8-Unentschieden brachte. Mit einer knappen 5-Satzniederlage von Bernd Schäfer gegen Michael Metzger schien beim 3:8 Zwischenstand eigentlich alles verloren. Da jedoch jeder Punkt im Abstiegskampf entscheidend sein kann, warfen die Herrenberger in jedem Spiel nochmals alles in die Waagschale. Und siehe da - ein Ruck ging urplötzlich durch die Mannschaft. Martin Lukas und Jochen Kugler, der an diesem Tag alles und jeden bezwang und überragend spielte, beherrschten ihre Gegner eindeutig und ein etwas freundlicherer Zwischenstand von 5:8 war erreicht. Doch der Schömberger Siegpunkt sollte dennoch eigentlich nur eine Frage der Zeit sein. Zwar wehrte sich Martin Sütterlin nach Kräften, doch nach 1:2 Satzrückstand, eigener Führung von 10:8 im Entscheidungssatz und nochmaliger Führung seines Gegners Martin Kern zum Matchpunkt für Schömberg schien der „Fisch gegessen“. Doch Sütterlin glich nochmals aus und setzte auch die Punkte zum 6:8-Zwischenstand. An der Platte nebenan spielte sich zu gleicher Zeit eine dramatische Begegnung zwischen Hans Sebastian und Wolfgang Meier ab. Ein 1:2-Satzrückstand, sowie eine 6:2-Führung des Schömbergers im vierten Satz sorgten für schlechte Karten des Herrenbergers. Doch nach dem Punktgewinn von Sütterlin wollte die Nr. 6 der Gastgeber nicht zurückstecken. Mit herrlichen Passierschlägen, traumhaften Topspins auf beiden Seiten gelang der Umschwung und der Satzgewinn. In einem offenen Spiel musste der Entscheidungssatz herhalten. Und hier gelang ein nicht für möglich gehaltenes 11:9. 7:8 der Zwischenstand und die Herrenberger rochen endgültig Lunte. Die Zuschauer und Spieler waren nun vollends aus dem Häuschen und Christian Götzner und Bernd Schäfer sollten für den Punktgewinn sorgen. Doch nach einem müden 1. Satz lag man gegen die Schömberger gleich zurück. Ein Wachrütteln des Mannschaftsführers brachte das Herrenberger Spitzendoppel in Bewegung. Mit Unterstützung von Spielern und Zuschauern gelang schließlich mit einem Trickaufschlag von Christian Götzner der Sieg und Ausgleich zum 8:8. Mit diesem Erfolg liegen die Herrenberger nun einen Punkt vor dem Tabellenvorletzten Calmbach und werden wohl erst im letzten Spiel in Calmbach genau wissen, was dieser unerwartete Punktgewinn nun wert ist.

 20.03.2005

Monatsauswahl

Noch mehr Abstiegskampf


Die Herrenberger Aushängeschilder tun sich schwer in dieser Saison. Auch Bezirksligist Herrenberg II steckt als Aufsteiger, wie zu Saisonbeginn erwartet, tief im Abstiegskampf. Zum „Abstiegsschlager“ kommt in dieser Situation der WSV Schömberg (Sa, 18 Uhr), der etwas unerwartet ebenfalls zu den noch möglichen Abstiegskandidaten zählt. Mit lediglich zwei Punkten Vorsprung auf Herrenberg und Calmbach benötigen die Gäste noch jeden Punkt zum endgültigen Klassenerhalt.  In dieser Situation zählen Punkte beim direkten Kontrahenten natürlich doppelt. Die Schömberger, die im Laufe der Saison zumeist auf ihre Nr. 1 Denis Mujdrica verzichten müssen, werden in Herrenberg mit stärkster Aufstellung erwartet. Und dies bedeutet, dass die Schwarzwälder wohl nur zu bezwingen sind, wenn Jochen Kugler und Kollegen einen Glanztag erwischen. Denn  der Schömberger Spitzenspieler Mujdrica ist in Einzel und Doppel zumeist schon für vier Punkte gut. Dies bekamen die Herrenberger bereits im Vorspiel zu spüren, als bei der 9:6 Niederlage allein deren Topmann den Unterschied ausmachte. Mit entsprechender Einstellung und dem entsprechenden Selbstbewusstsein und Siegeswillen soll diesmal allerdings der Spieß umgedreht werden.  

 16.03.2005

Monatsauswahl

Herrenberg steckt tief im Abstiegskampf


Es hat nicht sollen sein. Durch eine 5:9-Niederlage gegen Angstgegner Schwenningen geht das große Zittern um den Klassenverbleib bei den Herren I erst richtig los. Ein „lausiges“ Pünktchen beträgt der Vorsprung noch gegenüber den unmittelbaren Kontrahenten Schwenningen und Mühringen. Das Spiel gegen den letztjährigen Vizemeister begann gleich mit einem Schrecken. Grippebedingt musste Mannschaftsführer Elmar Fallscheer passen und Christian Götzner einspringen. Die Herrenberger setzten jedoch tapfer dagegen und in den Eröffnungsdoppeln schien bereits eine Führung der Gastgeber möglich. Doch denkbar knapp gingen die ersten beiden Partien jeweils im Entscheidungssatz in die Binsen, lediglich das „Notdoppel“  Jojo Baier/Christian Götzner konnte punkten. 1:2 Rückstand und Herrenberg hatte nun seine beste Zeit. Ein wie entfesselt aufspielender  Thomas Roll  spielte mit seinem Gegenüber Gunther Schneider geradezu Katz und Maus und am Ende des vierten Satzes stand sogar die Höchststrafe zu Buche . Und Martin Gerlach hatte im Spiel gegen Topspieler Gerd Müller die Sensation schlichtweg auf dem Schläger. Nach 2:0 Satzführung und 7:2 Zwischenstand machte Herrenbergs Topmann den „Sack“ jedoch etwas auf und Schwenningens Müller konnte noch entwischen. Auch eine Führung im vierten Satz konnte Gerlach nicht nutzen und als im fünften Satz der Schwenninger 5:2 vorn lag, schien endgültig alles verloren. Doch mit großem Einsatz klappte nochmals die Wende, mit einem knallharten Schmetterball sogar die 10:9 Führung und mit dem dritten Matchball sogar der Siegpunkt? Nein - am Ende eines großen Spieles war leider der Herrenberger der Verlierer. Knapp, doch weniger dramatisch sorgte Horst Grünewald in seinem letzten Saisonspiel gegen Daniel Risch für den 3:3 Ausgleich. Jojo Baier siegte dann gegen Hanns Eppel und brachte die Herrenberger erstmals mit 4:3 in Führung. Nach zwei Niederlagen des hinteren Paarkreuzes war jedoch Schwenningen wieder am Zug. Zwei enge Partien am Spitzenpaarkreuz und ein Sieg von Martin Gerlach hielten weiter alles offen. 5:6 der Zwischenstand, doch die Herrenberger Hoffnungen wurden nicht wahr. Zu deutlich konnten sich die Schwenninger in den folgenden Partien durchsetzen. Lediglich Christian Götzner konnte noch einen klaren Sieg erringen, der jedoch nicht mehr zählte. Für die Herrenberger wird’s damit noch enger und der entscheidende Nachteil könnte sein, dass im wichtigen Spiel gegen Mühringen ausgerechnet „Ur-Fossil“ Horst Grünewald fehlen wird.
Dennoch können die Herrenberger auch auf Erfreuliches zurückblicken. So gewannen die Herrenberger Jungen U18 das Bezirksklassen-Spitzenspiel in Eltingen trotz des Fehlens von Frieder Korat mit 6:4. Nachdem beide Doppel verloren gingen und Eltingen auch noch mit 3:0 führte setzte man auf Herrenberger Seite alles auf die Karte Offensive. Denn nur ein Sieg konnte bei den punktgleichen, aber mit dem besseren Spielverhältnis die Tabelle anführenden Eltingern weiterhelfen. Spitzenmann Raul Eupper behielt dann die Nerven und bezwang Karsten Hager und Julian Frühewald in knappen Sätzen deutlich. Und von Domenico Sanfilippo waren die Siege im hinteren Paarkreuz auch mehr oder weniger erwartet worden. Die Überraschung und der Joker schlechthin war jedoch „Ersatzmann“ Martin Bürker, der beide Spiele gewinnen konnte. Leer ging sein Bruder Tobias Bürker aus, der sich am Spitzenpaarkreuz jedoch tapfer wehrte und gegen Frühwald erst im Entscheidungssatz verlor. Mit diesem unerwarteten Sieg war die Freude natürlich  riesengroß und die Herrenberger haben jetzt alle Chancen die Meisterschaft aus eigener Hand unter Dach und Fach zu bringen.

 13.03.2005

Monatsauswahl

Abstiegsschlager in Herrenberg


Das Spiel der Spiele in der Landesliga findet am kommenden Samstag um 18 Uhr in Herrenberg statt. Mit der TG Schwenningen gibt der Tabellenvorletzte bei den Gäustädtern seine Visitenkarte ab und nach dem Stand der Dinge dürfte der Verlierer ganz schlechte Karten im Kampf um den Abstieg haben. Mit 8 Pluspunkten liegen die Schwenninger noch drei Punkte hinter Herrenberg zurück und das Minimalziel von Elmar Fallscheer und Kollegen dürfte von daher lauten – nur nicht verlieren! Doch die Partien gegen Schwenningen liegen den Herrenbergern gar nicht. Von den letzten 10 Partien konnte nicht ein Pünktchen gewonnen werden. Auch das Vorspiel ging an Schwenningen. Allerdings waren die damals ersatzgeschwächten Herrenberger bei der 7:9-Niederlage ganz dicht am Punktgewinn dran. Und mit einem wieder einsatzbereiten Thomas Roll hofft man diesmal den Spies umzudrehen. Auch das Herrenberger „Fossil“ Horst Grünewald wird wieder mit von der Partie sein und zumindest im Spiel gegen Daniel Risch versuchen seine positive Bilanz weiter auszubauen. Nach derzeitigem Stand der Dinge dürfte dies auch die letzte Partie von Grünewald in dieser Saison sein,  denn durch nicht aufschiebbare wichtige Termine, wird die Stütze der Ersten wahrscheinlich in den weiteren Spielen fehlen. So sollten die Herrenberger diese Gelegenheit nutzen, mit der noch kompletten Stammmannschaft den vielleicht entscheidenden Schritt ans rettende Ufer zu machen.

 09.03.2005

Monatsauswahl

Abstiegskampf spitzt sich zu


Der Abstiegskampf für Herrenbergs Spitzenmannschaften spitzt sich immer mehr zu. Mit der 4:9-Niederlage in Mittelstadt konnte der erhoffte Befreiungsschlag für die Landesliga-Truppe leider nicht gelingen. Dabei war der Auftakt noch recht viel versprechend, denn sowohl  Martin Gerlach/Thomas Roll gegen Gottlieb und Roland Wacker als auch Elmar Fallscheer/Jürgen Baier gegen Wolfgang Klein/Diethmar Veith konnten ihre Doppel relativ klar gewinnen. Danach war es allerdings mit der Herrenberger Herrlichkeit vorbei, denn die Mittelstädter „Wackerei“ schlug unbarmherzig zu. Der stark verbesserte (und 10 kg erleichterte) Roland Wacker schlug in einem Klassematch Thomas Roll knapp im fünften Satz und auch Armin Wacker konnte sich gegen Baier durchsetzen. Lediglich Elmar Fallscheer konnte Gottlieb Wacker knapp mit 11:6 im Entscheidungssatz in Schach halten. Auf Herrenberger Seite holte Horst Grünewald noch den vierten Punkt gegen „Wolle“ Klein, ehe Jürgen Baier seinem Kontrahenten und den Mittelstädtern endgültig die Punkte überlassen musste. Damit dürften sich die Mittelstädter endgültig gerettet haben, während es für Herrenberg in den letzen Spielen noch darum geht mindestens zwei weitere Pluspunkte einzusammeln.
Auch in der Bezirksliga liegen die Abstiegskandidaten eng beieinander. Durch eine 5:9-Niederlage in Merklingen sind die Herrenberger noch weiter im Abstiegsmorast festgesteckt. Dabei wäre sogar ein Punktgewinn beim Tabellendritten möglich gewesen, wenn nicht auf den ersten drei Positionen sämtliche Partien abgegeben worden wären. So war denn auch die maximale Ausbeute der top aufspielenden Jochen Kugler und Hans Sebastian zu wenig, um wenigstens ein Pünktchen nach Herrenberg zu entführen. Immerhin konnten sich die Gäustädter kräftig wehren und müssen nun im Schlüsselspiel gegen Schömberg versuchen zwei Punkte zu landen.

 06.03.2005

Monatsauswahl

Abstiegsduell in Mittelstadt


Mit dem Erfolg gegen Calmbach konnte sich Herrenberg I zwar punktemäßig etwas von Schwenningen absetzen, doch die Entscheidung im Abstiegskampf ist noch lange nicht gefallen. Daher müssen weitere Punktgewinne folgen. Eine Möglichkeit hierzu besteht im Spiel bei Mittelstadt (Sa, 17 Uhr). Denn auch die Mittelstädter stehen bei gleicher Punktausbeute vor den selben Problemen wie die Gäustädter. Eine gute Gelegenheit also für beide Mannschaften im direkten Duell die Fronten zu klären. Denn eines ist klar. Der Sieger aus dieser Begegnung dürfte das Ticket für die nächste Landesligasaison gelöst haben. Und die Herrenberger gehen mit einiger Zuversicht zum Tabellennachbarn. Denn bereits im Vorspiel konnte Herrenberg mit 9:7 das Spiel entscheiden. Garant des Sieges war dabei die Ausgeglichenheit des Herrenberger Teams. Denn sämtliche Akteure konnten einen Einzelpunkt beisteuern und mit den starken Doppeln wurde die Entscheidung erzwungen. Auch dieses Mal ist mit Sicherheit eine gute Tagesform aller Spieler vonnöten. Und es sieht auch tatsächlich danach aus, als ob die Mannen um Spielführer Elmar Fallscheer rechtzeitig die Formkurve nach oben knicken konnten. Ein Beleg hierfür war der Erfolg gegen Calmbach, zu dem auch wesentlich die bisherigen „Sorgenkinder“ Marco Hintze und Jürgen Baier beigetragen haben. Mit dem richtigen Selbstbewusstsein im Gepäck könnte vielleicht auch ein Coup in Mittelstadt gelingen.
Dies ist auch das Ziel von Herrenberg II im vorgezogenen Spiel bei Merklingen (Freitag, 20 Uhr). Doch die Gäustädter sind gewarnt. Bereit bei der 4:9-Hinspielniederlage war gegen die Merklinger nicht viel zu bestellen. Dies dürfte normalerweise auch bei dieser Begegnung der Fall sein. Vorausgesetzt die Gastgeber spielen mit ihrer Stammbesetzung. Denn mit Michael Neis, Michael Haug und Thomas Verleih sind besonders auf den Plätzen eins bis drei „Leistungsschwergewichte“ platziert. Dies bekamen die Herrenberger bereits bei der 4:1 Pokalpleite in Merklingen vor einer Woche zu spüren. Doch die Merklinger haben eine Schwäche und die heißt - Aufstellungsschwierigkeiten. So wurden immer wieder überflüssige Punkte - meist zudem gegen Abstiegskonkurrenten der Herrenberger - abgegeben. Vielleicht können die Herrenberger davon profitieren? Verlassen werden sich die Spieler jedenfalls nicht darauf und von daher versuchen mit bester Aufstellung und größtem Einsatz das Unmögliche wahr zu machen.
     

 03.03.2005

Monatsauswahl



Februar 2005

Befreiungsschlag für Herrenberg!?


Ein eminent wichtiger Sieg für Landesligist Herrenberg gegen Calmbach und ein Unentschieden von Herrenberg II im Bezirksligakellerderby gegen Altburg waren die Ausbeute eines spannenden Spieltages in der Albert Schweitzer Halle.
Begünstigt vom Fehlen des Calmbachers Andreas Galic witterten die Gastgeber natürlich die Chance auf eine Wiederholung des Vorrundensieges. Und die Gastgeber legten gleich richtig los. Nach Siegen von Martin Gerlach / Thomas Roll und "Jojo" Baier / Elmar Fallscheer, sowie einer Niederlage von Horst Grünewald / Marco Hintze in den Doppeln war der Grundstein für den Herrenberger Erfolg bereits gelegt. Denn in sämtlichen Paarkreuzen wurden anschließend bis zum 7:6 für Herrenberg die Punkte geteilt. Eifrigster Herrenberger Punktesammler war dabei wieder einmal Martin Gerlach. Die Herrenberger Nr. 2 ist derzeit in Topform und von seinen Gegnern kaum zu bezwingen. Dies musste auch Calmbachs  Spitzenspieler Christian Metzler erfahren, der sich mit 3:1 Sätzen geschlagen geben musste. Und auch für Oliver Schaible war trotz großen Einsatzes kein Punktgewinn möglich, da Gerlach unbedingt die Führung für Herrenberg halten wollte. Mit dem Sieg von Jürgen Baier wurde die Führung weiter gehalten, doch im hinteren Paarkreuz legten die Gäste zunächst vor, sodass der 7:7 Ausgleich feststand. In den Schlusspartien musste Elmar Fallscheer zeitgleich mit dem Herrenberger Schlußdoppel Martin Gerlach/Thomas Roll die Entscheidung erzwingen. Das Herrenberger Doppel hatte schnell mit einem klaren 3:0 Erfolg vorgelegt. 8:7 der Zwischenstand für Herrenberg und nun lag alles beim Herrenberger Mannschaftsführer. Und dieser ließ die Zuschauer und Mitspieler bis zum 10:9 im Entscheidungssatz zittern. Ein gefühlvoller Topspin brachte dann die Erlösung für Herrenbergs Team und  wichtige Punkte im Abstiegskampf.
Diese wollte auch Herrenberg II im Spiel gegen Altburg holen. Doch der Abstiegskandidat aus dem Schwarzwald zeigte außer einer mit Spitzenspieler Michael Brunner verstärkten Mannschaft auch eine Bombenmoral. So mussten die Herrenberger statt einer möglichen 5:1-Führung sogar einem 4:6-Rückstand hinterherlaufen. Und hätte nicht Bernd Schäfer nach 2:0 Satzrückstand und mehreren Matchbällen für Reich das Spiel nicht noch herumgerissen, wäre wohl die Entscheidung zugunsten der Altburger gefallen. So fassten sich die Herrenberger wieder und beim Stand von 7:6 schien dann der Herrenberger Sieg wieder möglich. Doch es sollte nicht sein. Das ansonsten so starke hintere Paarkreuz musste beide Spiele relativ klar abgeben, so dass die Altburger bei der 8:7-Führung knapp vor dem Erfolg standen. Zum Glück für Herrenberg hatte jedoch das Herrenberger Spitzendoppel Christian Götzner/Bernd Schäfer ihren Gegner nach dem ersten Satzgewinn (16:14) in den griff bekommen und vielleicht einen noch wichtigen Punkt im Abstiegskampf gesichert. Das Zittern in der Liga geht auf jeden Fall weiter. Mit Altburg steht jetzt zwar der erste Absteiger endgültig fest, doch der zweite Kandidat wird noch gesucht.

 27.02.2005

Monatsauswahl

Herren unter Siegzwang


Wichtige Spiele stehen für Herrenberg I und II am Samstag an. Denn nach wie vor ist  für beide Mannschaften der Kampf um den Abstieg angesagt. Da kommt es gelegen, dass gegen die Schwarzwälder Vereine Calmbach und Altburg der Heimvorteil ausgespielt werden kann.
Besonders Landesligist Herrenberg hofft natürlich auf eine Wiederholung des Vorspielsieges gegen Calmbach. Doch die Mannen um Spielführer Elmar Fallscheer sollten sich nicht zu sicher wiegen. Der relativ klare Vorspielsieg kam nicht zuletzt durch das Fehlen von Calmbachs damaligem Spitzenspieler Andreas Galic zustande. Und zwischenzeitlich hat sich der einstige Abstiegsaspirant zu einem respektablen 4. Tabellenplatz aufgespielt. Nahezu mühelos kamen Siege gegen die unteren Mannschaften zustande. Kein Zweifel - wer die Calmbacher knacken will, muss bestens vorbereitet sein. Daran hat der Beobachter gelegentlich seine Zweifel am Herrenberger Team. Besonders Marco Hintze läuft seiner Vorrundenform noch beträchtlich hinterher. Aber auch die Formkurven der Mitspieler schwanken. Da ist es gut, dass wenigstens die alten Kämpen Martin Gerlach und Horst Grünewald  gut in Form sind und die Formkurven der übrigen wenigstens Aufwärtstendenz zeigen. Ob das allerdings für die Calmbacher ausreichend ist wird sich zeigen.
Eine große Chance ergibt sich für Bezirksligist Herrenberg II im Match gegen den Tabellenletzten Altburg. Bereits das Vorspiel konnte knapp mit 9:5 gewonnen werden, bei einem weiteren Sieg ist sogar der Sprung auf Platz sieben möglich. Doch aufgepasst! Altburg hat mittlerweile Spitzenspieler Michael Brunner zur Verfügung und nach dem Gewinn dreier Punkte und weiteren knappen Ergebnissen befinden sich die Altburger zweifellos im Aufwärtstrend. Herrenberg II wird mit Bestbesetzung antreten und für Mannschaftsführer Jochen Kugler und Kollegen gilt es die Altburger von der ersten Spielminute an unter Druck zu setzen. Die Herrenberger setzen auf Sieg - da muss nur noch der Gegner mitspielen. Beide Duelle der Herrenberger Mannschaften gegen die Schwarzwälder beginnen um 18 Uhr.
 

 22.02.2005

Monatsauswahl

Herren IV so gut wie Meister


Nach einem 7:5 Erfolg gegen Waldenbuch II stehen die Herren IV in der Kreisklasse C Mitte so gut wie als Meister fest. Gegen den Tabellenzweiten Waldenbuch bedurfte es allerdings größter Anstrengungen, um den Sieg letztlich sicherzustellen. Überragend auf Herrenberger Seite waren die Spitzenspieler Erich Roob und Michael Schrottwieser, die den Grundstein für den Sieg legten. Außerdem waren Albert Türk und Günter Baier am Erfolg beteiligt. Mit fünf Punkten Vorsprung auf Waldenbuch kann der Meisterschaftssekt inzwischen kaltgestellt werden.
Ihre Meisterschaftshoffnungen begraben mussten die Herren V: gegen den punktgleichen Konkurrenten Kuppingen III setzte es eine 4:7-Niederlage. Nur Talal El Haj Ibrahim blieb im Einzel unbesiegt. Auf den Spitzenreiter Gärtringen VI beträgt der Abstand nun 4 Punkte.
Dagegen können die Herren III in der Kreisliga weiterhin die rote Laterne des Tabellenletzten behalten. Auch in Rohrau gab es bei der 9:2 Niederlage nichts zu rütteln. Gegen Rutesheim I gab es gar eine 0:9-Niederlage.
Eine 1:7-Niederlage mussten auch die Damen in der Bezirksklassenpartie bei Spitzenreiter Weil der Stadt einstecken. Immerhin gelang Elisabeth Stumpf/Sonja Teffer der Ehrenpunkt.
Gut in Form zeigen sich derweil die Herrenberger Jungenmannschaften:
Mit 6:0 konnte die U15 gegen den bisherigen Tabellenzweiten Weissach gewinnen und belegt nunmehr in der Bezirksklasse Platz drei.
Weiter auf Aufstiegskurs ist die U18. Der Tabellenzweite siegte klar in Leonberg mit 6:1. Um neben dem Aufstieg auch Meister werden zu können, benötigen Raul Eupper, Tobias Bürker, Domenico Sanfilippo und Frieder Korat allerdings am 12.03 in Eltingen einen Sieg beim punktgleichen Konkurrenten, der das etwas bessere Spielverhältnis hat.

 20.02.2005

Monatsauswahl

Abschiedstour der Kreisliga-Herren


Nachdem die Herren I und II an diesem Wochenende aussetzen und mit gemischten Gefühlen die Spiele der (Abstiegs-) Konkurrenz betrachten können, stehen die weiteren Mannschaften der Herrenberger voll im Einsatz. Dabei ist die Ausgangslage recht unterschiedlich. So muss Herrenberg III in der Kreisliga nur noch „Pflichtspiele“ absolvieren. Denn der Abstieg ist mittlerweile nicht mehr zu verhindern. Gleich zweimal steht man im Einsatz. Am Mittwoch um 20 Uhr dürfte im Lokalderby bei Rohrau auch mit stärkster Mannschaft nicht viel zu erben sein. Gegen Rohraus Spitzenspieler Raphael Stark und Ingo Werner hängen die Trauben für Michael Baier und Co. wohl zu hoch. Am Sonntag ist die Visite beim Tabellenzweiten Rutesheim angesagt. Auch hier gilt es sich einigermaßen aus der Affäre zu ziehen.
Davon kann im Spiel der Kreisklasse C Mitte zwischen Herrenberg IV und Waldenbuch II  (Sa, 18 Uhr) keine Rede sein. Im Duell des ungeschlagenen Tabellenführers und des Tabellenzweiten könnten die Herrenberger bereits alles klar machen. Mit einem weiteren Sieg ist die Meisterschaft für Michael Schrottwieser, Erich Roob, Albert Türk und Günter Baier nicht mehr zu nehmen. Aber auch ein Unentschieden brächte die Waldenbucher nicht wirklich weiter.
Ein Lokalderby gibt es zwischen Kuppingen III und Herrenberg V (Sa, 18 Uhr) in der Kreisklasse C Süd. Beide Mannschaften sind als Tabellendritter bzw. Tabellenzweiter noch mit theoretischen Meisterschaftschancen ausgestattet. Doch nur der Sieger kann den Gärtringern vielleicht noch gefährlich werden. Als leichter Favorit gehen die Kuppinger ins Spiel, die das Vorspiel bereits knapp in Herrenberg gewinnen konnten. 
Die Bezirksklasse-Damen der Herrenberger haben in den vergangenen zwei Jahren viel Lehrgeld zahlen müssen. Dennoch ist der Fortschritt unverkennbar und immer wieder können die Damen angenehm überraschen. Ob dies auch in Weil der Stadt möglich ist? Kerstin Kinkelin, Sonja Teffer, Elisabeth Stumpf und Annie Hettler sind jedenfalls in guter Form.
  

 16.02.2005

Monatsauswahl

Gerlach sei Dank!


Dank eines hervorragend disponierten Martin Gerlach konnte Landesligist Herrenberg in Bad Liebenzell seine Chancen auf den Klassenerhalt wahren. Nach einem wahren Krimi setzten sich die Gäustädter am Ende verdient mit 9:7 durch und nahmen erfolgreich Revanche für die bittere Vorrundenniederlage. Die Herrenberger erwischten einen Start nach Maß und gingen schnell mit 4:1 in Führung. Doch die Partien waren alles andere als klar. So hatte das Herrenberger Doppel Elmar Fallscheer/Jürgen Baier gegen Stefan Müller/Markus Frank genauso knapp den entscheidenden Vorsprung im Entscheidungssatz wie Martin Gerlach gegen Bernd Kirsch und Thomas Roll gegen Mathias Erlenmayer. Die Herrenberger schafften es anschließend den Vorsprung sogar auf 6:2 auszubauen, da Horst Grünewald und Elmar Fallscheer ihre Gegner relativ klar besiegen konnten. Doch danach war das große Zittern angesagt, denn bis zum 8:7 Zwischenstand gelang es lediglich noch Martin Gerlach und Jürgen Baier zählbares für die Herrenberger herauszuholen. Besonders Marco Hintze, der bereits seit längerem seiner Form hinterherläuft, hatte in seinen Partien trotz einiger Möglichkeiten nicht das letzte Quäntchen Glück zum Spielerfolg. So musste wieder einmal das Abschlussdoppel den Ausschlag geben. Doch im Gegensatz zum Vorrundenspiel war diesmal alles anders. Martin Gerlach/Thomas Roll ließen sich nicht ein zweitesmal die Butter vom Brot nehmen und schlugen das Liebenzeller Spitzendoppel  Bernd Kirsch/ Sebastian Buck eindeutig und klar. Nach fast 4 Stunden Spielzeit stand der mühsam erkämpfte Erfolg fest. Mit diesem Erfolg im Rücken sollten die noch notwendigen Siege gegen Mühringen und Schwenningen eingefahren werden können. Für Liebenzell dürfte dagegen das Abenteuer Landesliga nach einem Jahr beendet sein.
Kurzen Prozess machte Meisterschaftsanwärter Herrenberg IV (Kreisklasse C) bei der Partie in Rutesheim. Mit 7:0 wurde der Gegner regelrecht überfahren. Etwas „Mitleid“ hatte zumindest Spitzenspieler Erich Roob, der in seiner Partie erst im Entscheidungssatz als Sieger feststand.

 13.02.2005

Monatsauswahl

Vorentscheidung in Liebenzell?


Mit dem Landesligaspiel in Bad Liebenzell ist für Herrenberg eine vorentscheidende Partie angesagt. Am Sonntag um 14 Uhr 30 ist dieses Spiel angesetzt, was bei den Herrenbergern doch einiges Kopfschütteln ausgelöst hat. Nicht nur, dass eine ganze Woche wegen den Faschingsferien nicht auf dieses Spiel trainiert werden kann, sondern auch die Tatsache, dass aufgrund der Spielansetzung, die Herrenberger Spieler Marco Hintze und Jürgen Baier nicht an der Ranglistenausspielung im Bezirk Böblingen teilnehmen können, stößt bei den Herrenbergern sauer auf. Und eine Spielverlegung ist hier anscheinend nicht möglich???? So müssen die Herrenberger das Beste aus diesem Spiel machen und gewinnen. Denn aufgrund der Tabellensituation zählt beim Tabellenletzten nur ein Sieg. Bereits im Vorspiel hatte Herrenberg knapp mit 7:9 das Nachsehen und ähnlich wie jetzt, aufgrund des damaligen Spieltermins nach der Sommerpause, das Ergebnis auf Trainingsrückstände zurückgeführt. Doch Wehklagen hilft nicht. Mit nur einem Punkt Vorsprung auf einen Abstiegsplatz stehen die Mannen um Spielführer Elmar Fallscheer unter Siegzwang. Und für Aufsteiger Liebenzell ist es die allerletzte Chance Anschluss zu gewinnen und den drohenden Abstieg eventuell noch zu vermeiden. 
Einen weiteren Schritt in Richtung Meisterschaft kann Herrenberg IV  (Kreisklasse C)  machen. Ebenfalls am Sonntag dürfte in der Partie bei Rutesheim V nichts anbrennen. Schrottwieser u. Co. gehen jedenfalls als klarer Favorit in dieses Spiel.

 10.02.2005

Monatsauswahl

Herrenberg wehrt sich nach Kräften


Goliath hat sich durchgesetzt. Letztendlich hatte Herrenberg II beim Gastspiel in Ottenbronn klar mit 9:3 das Nachsehen. Der ungeschlagene Titelanwärter hatte jedoch mehr zu kämpfen, als er erwartet hatte, und  musste in etlichen Partien in die Entscheidungssätze gehen. So gingen die Ottenbronner zwar mit einer 3:0 Führung aus den Doppeln, doch Martin Lukas / Martin Sütterlin hatten, im vierten Satz nach Aufholung eines 10:6 Rückstandes, in der Verlängerung drei Matchbälle ehe die 17:19 Satzniederlage gegen Michael Holzhausen / Christian Weber feststand. Danach legten die Ottenbronner weiter zu und bauten die Führung auf 5:0 aus. Was folgte war eine tolle Aufholjagd der Herrenberger. Jochen Kugler gegen Michael Holzhausen und Martin Lukas gegen Achim Kappler, der im übrigen für 500 Spiele der Ottenbronner geehrt wurde, gewannen jeweils knapp in fünf Sätzen. Und als Martin Sütterlin, der weiterhin unbesiegt blieb, den Anschluss zum 6:3-Spielstand schaffte, war plötzlich Spannung pur angesagt. Denn beide Herrenberger Spitzenspieler waren auf dem Weg zum Sieg. Doch Bernd Schäfer verlor gegen Sebastian Krumtünger nach 2:1 Satzstand und 4:1 Führung und die Partie von Christian Götzner entwickelte sich immer mehr zum Krimi. 2:0 Satzführung für Götzner und 10:7 Zwischenstand gegen Dirk Hammann. Der Ottenbronner war „weichgespielt“ für die erste Saisonniederlage!!! Doch Hammanns Klasse sollte sich in diesem Satz noch einmal durchsetzen. War Götzner jetzt weg vom Fenster ? Noch nicht. Denn noch einmal setzte der Herrenberger mit furiosen Rückhandschmetterbällen a la Rosskopf den Ottenbronner Spitzenspieler unter Druck, Wieder eine Führung zum 10:8 Zwischenstand. Und das Drama nahm nochmals seinen Lauf. Mit 14:12 konnte sich Hammann wieder durchsetzen. Eine Klassebegegnung  über 4 Sätze ( 17:15, 12:10, 10:12, 12:14), die Verbandsliganiveau hatte, war dann zu Ende. Denn ein weiteres Mal konnte sich der Herrenberger Spitzenspieler nicht erholen und Hammann zusetzen. Ottenbronn hatte damit die 8:3-Führung und stand vor dem Sieg. Zwar wehrte sich Martin Lukas nach Kräften, doch trotz einer Klasseleistung musste sich der Herrenberger knapp im Entscheidungssatz geschlagen geben. So stand am Ende zwar eine 9:3 Niederlage, doch die Herrenberger hatten sich nach Kräften gewehrt und ein 2-Klassenunterschied war in keiner Phase des Spiels auszumachen.
Mit 7:1 landete Herrenberg IV (Kreisklasse C) einen Kantersieg bei Gebersheim. Damit ist der einstige Verfolger endgültig abgeschüttelt und Herrenberg kann sich auf die Abschiedstour in dieser Klasse begeben. Denn mit Waldenbuch II hat der einzige noch verbliebene Konkurrent bereits drei Punkte Rückstand. 

 06.02.2005

Monatsauswahl

Herrenberg in Ottenbronn chancenlos?


David gegen Goliath oder Ottenbronn II gegen Herrenberg II, so lautet die spielerische Aufgabe des Bezirksligisten aus dem Gäu am Samstag 18 Uhr in Ottenbronn. Mit 20:0 Punkten und einem Spielverhältnis von 90:13 lautet das wahrscheinlichste Ergebnis 9:1 für Ottenbronn, sodass bei Wetteinsätzen zugunsten der Gastgeber vermutlich keine hohen Quoten zu erzielen sind. Ein Herrenberger Erfolg käme auf der anderen Seite natürlich einem Sechser im Lotto gleich. Mannschaftsführer Jochen Kugler hält den spielerischen Ball daher von vornherein recht flach und setzt auf den Kampfgeist seiner „Truppe“: "Wir wollen das Vorrundenergebnis von 1:9 verbessern und zumindest zwei, drei Pünktchen holen." Dies dürfte schwer genug fallen, doch immerhin kommen die Herrenberger mit dem Selbstbewusstsein, in der Rückrunde noch ohne Punktverlust zu sein. Und im hinteren Paarkreuz stehen mit Martin Sütterlin und Hans Sebastian zwei „Kracher“, die noch kein Spiel abgegeben haben. Trotzdem - die Punkte gegen den Abstieg werden in anderen Partien geholt, in Ottenbronn ist Spielen „pur“, ohne nervliche Belastung angesagt.
Unbeschwert kann auch Herrenberg III im Kreisligaspiel bei Magstadt antreten. Beim Tabellenführer dürfte trotz stärkster Bemühungen kein Punktgewinn abfallen. Trotzdem werden Stephan Dieterle-Lehmann und seine Kollegen versuchen, wie im Vorspiel, jeden Spielpunkt mitzunehmen. Und hier gab es nach zähem Kampf nur eine knappe 7:9-Niederlage.
Herrenberg IV hat im Auswärtsspiel in Gebersheim die Chance, den vorletzten Schritt in Richtung Meisterschaft zu machen. Sollten Michael Schrottwieser, Günter Baier, Erich Roob und Albert Türk auch dieses Spiel gewinnen, droht eigentlich nur noch von Waldenbuch theoretische Gefahr. Praktisch dagegen sind die Herrenberger dagegen kaum noch zu bremsen.

 02.02.2005

Monatsauswahl



Januar 2005

Herrenberg kommt unter die Räder


Nichts zu holen gab es für Landesligist Herrenberg im Match gegen den Tabellenzweiten Mössingen. Mit 2:9 fiel die Niederlage allerdings ziemlich heftig aus. Auch die Herren III mussten im Spiel gegen Sindelfingen II (5:9) klein beigeben. Dagegen hatten die restlichen Herrenberger Mannschaften ausnahmslos Grund zur Freude. Besonders die Herren II sammelten wichtige Punkte beim 9:3 Erfolg gegen Birkenfeld. Und Herrenberg V setzte sich durch einen 7:5 Erfolg gegen Oberjettingen III an die Spitze der Kreisklasse C.
Mit etwas mehr Ausbeute hatten sie schon gerechnet, die Landesliga-Mannen um Spielführer Elmar Fallscheer im Spiel gegen Mössingen. Doch bereits in den Eingangsdoppeln  deutete sich an, dass die Trauben in diesem Spiel wohl zu hoch hängen würden. So musste das erfolgsgewohnte Doppel Nr. 1 mit Martin Gerlach/Thomas Roll eine mehr oder weniger klare Niederlage hinnehmen. Und auch der Überraschungscoup vom Vorspiel, als Horst Grünewald/Marco Hintze gegen  Michael Meister/ Steffen Leuze gewinnen konnten, war diesmal nicht wiederholbar. So sorgten wenigstens Jürgen Baier/Elmar Fallscheer mit einem fein herausgespielten Sieg für den Anschlusspunkt. Dies war denn auch schon die halbe Herrenberger Ausbeute in diesem Spiel, denn außer dem fein herausgekämpften 3:2 Erfolg von Horst Grünewald gegen Martin Steinhilber sollten keine Herrenberger Punkte mehr eingefahren werden. Chancen waren zwar vorhanden, doch am Ende fehlte meist das notwendige Glück oder die fehlende Cleverness. So mussten sich Marco Hintze gegen Michael Müller und Jürgen „Jojo“ Baier gegen Jürgen Eisele knapp in den Entscheidungssätzen geschlagen geben. 
Einen Überraschungscoup landete Bezirksligaaufsteiger Herrenberg II gegen Birkenfeld. Im Vorspiel noch mit 9:1 an die „Wand gespielt“, trumpfte im Rückspiel eine wie verwandelt aufspielende Einheit auf. Zwar schien nach den Eröffnungs-doppeln die Partie den „gewohnten“ Gang zu nehmen, doch Herrenbergs Spitzen Christian Götzner und Bernd Schäfer hatten hier etwas dagegen. Der 1:2 Rückstand wurde in eine 3:2 Führung umgewandelt und fortan spielte nur noch eine Mann-schaft. Sechs Einzelsiege in Folge sprechen hier eine eindeutige Sprache. Erst Christian Götzner musste in Durchgang zwei als einiger noch eine Partie abgeben, der Rest war eine „mehr oder weniger“ sichere Beute der Herrenberger. Mannschafts-führer Jochen Kugler war denn auch mehr als zufrieden und die stark abstiegs-gefährdeten Herrenberger machten mit ihrem zweiten Rückrundensieg einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt.
Den kann Herrenberg III spätestens nach der 5:9 Niederlage gegen Sindelfingen II abhaken. Zwar war im Spiel gegen den Tabellennachbarn „mehr“ drin, aber eine echte Siegchance war trotz einiger knapper Ergebnisse nicht vorhanden. Besonders traurig stimmte die Tatsache, dass kein Doppel gewonnen werden konnte um die Daimlerstädter in Bedrängnis bringen zu können. So war es vor allem Stephan Dieterle-Lehmann, der durch zwei klare Einzelsiege Ergebniskosmetik betrieb. Daneben holten noch Michael Baier, Talal El Haj Ibrahim und Jan Schmedding Herrenberger Punkte. 
Auf der Woge des Erfolges reiten zur Zeit die Herren V in der Kreisklasse C. Mit einem 7:5 Erfolg gegen Oberjettingen III ist die Spitze der Tabelle erklommen. In einem mitreißenden Spiel setzte vor allem Klaus Seidel mit zwei Einzelsiegen die Akzente. Daneben überzeugte Neuzugang Steffen Borbély, der bei seinem ersten Einsatz gleich einen wichtigen Punkt zum Erfolg beisteuern konnte. Am Gesamterfolg waren außerdem  Talal El Haj Ibrahim, Thomas „Schmitti“ Schmidt, sowie Mannschaftsführer Werner Hettler beteiligt.

 30.01.2005

Monatsauswahl

Nur Außenseiter gegen Mössingen


Da machen sich die Herrenberger Landesligisten nichts vor. Im Spiel am Samstag um 18 Uhr gegen die Spvgg Mössingen gehen die Herrenberger nur als krasser Außenseiter an die Platten. Trotzdem konnten die Herrenberger gerade gegen die Mössinger immer wieder tolle Leistungen bringen. Bereits im Vorspiel war bei der knappen 9:6 Niederlage mehr „drin“. Besonders Herrenbergs „Abwehrgiganten“ Martin Gerlach und Horst Grünewald brachten die Mössinger  Topspieler immer wieder zur Verzweiflung. Und nur zu gerne erinnert man sich auf Herrenberger Seite an die einzige Niederlage des Landesligatopdoppels Leuze/Meister mit 16:14 im Entscheidungssatz gegen Grünewald/Hintze. Doch jetzt gilt es nach vorne zu schauen. Beide Mannschaften stehen unter erheblichem Erfolgsdruck. Mössingen kann sich, punktgleich mit Nusplingen an der Tabellenspitze stehend, keinerlei Ausrutscher erlauben. Aber auch für Herrenberg sind Punktgewinne angesagt. Denn mit nur einem „mickrigen“ Pünktchen Vorsprung auf  einen Abstiegsplatz ist ein „Ausruhen“ auf dem bisher Erreichten nicht möglich. Zwar sind Punkte gegen die absoluten Topteams der Liga nicht unbedingt eingeplant, auf der anderen Seite sind diese zur Hebung des Selbstvertrauens und der Tabellenfestigung nichtsdestotrotz hochwillkommen.
Dies gilt im gleichen Fall auch für Bezirksligist Herrenberg II. Nach dem knappen Sieg im Lokalderby bei Kuppingen gehen die Mannen  um Mannschaftsführer Jochen Kugler mit gesundem Selbstvertrauen in die Partie gegen Birkenfeld. Selbst die Vorrundenpleite bei den Pforzheimer Vorstädtern kann die Gastgeber nicht „schocken“. Im Gegenteil - nach dem Vorrunden-1:9 kann es nur besser werden.  Besonders viel vorgenommen haben sich dabei die Herrenberger Spitzenspieler Christian Götzner und Bernd Schäfer. Denn ausgerechnet in Birkenfeld kam die einzige Doppelniederlage nach absolut schwachem Spiel zustande. Aber auch Jochen Kugler hat nach einem misslungenen Rückrundeneinstand im Einzel noch Aufholbedarf. Unbelastet geht dagegen Martin Lukas in die Partie. Bisher hat er noch kein Spiel gegen diesen Gegner bestritten. Auf Herrenberger Seite setzt man vor allem auf das hintere Paarkreuz. Sollten Martin Sütterlin und Hans Sebastian auch diesmal wieder die „volle“ Ernte einfahren, stünde einem Punktgewinn eigentlich  nichts entgegen - oder?
Weiter auf dem Spielplan stehen die Partien der Herren III gegen Sindelfingen II (Kreisliga) und Herren V gegen Oberjettingen III.

 27.01.2005

Monatsauswahl

Auftakt nach Maß!


Mit dem Rücken zur Wand stand Bezirksligist Herrenberg II im Derby beim Lokalrivalen in Kuppingen. Nachdem die Herrenberger hochabstiegsgefährdet sind, zählte beim „Wunsch-Spielgemeinschaftspartner" natürlich nur ein Sieg. Und nach der 2:1 Führung im Doppel schien das Spiel den gewünschten Verlauf zu nehmen. Doch Pustekuchen - die Kuppinger machten richtig  Dampf und beim Stand von 5:2 für die Gastgeber schien schon alles verloren. Doch das hintere Paarkreuz, das in der Rückrunde endgültig mit dem ehemaligen Landesligaspieler Hans Sebastian verstärkt wurde, hielt die Herrenberger Hoffnungen noch aufrecht. Der 4:5 Anschluss war geschafft. Nun kam es auf die „Spitze“ an. Und hier holte Christian Götzner gegen den stark aufspielenden Frank Büttner einen 2:0 Satzrückstand noch auf und besorgte den wichtigen Ausgleich. Auf Messers Schneide stand die Partie von Hartmut Dölker gegen Bernd Schäfer. In einer hochklassigen Partie konnte hier der Herrenberger erst im Schlussspurt des Entscheidungssatzes den Sack noch zumachen. Mit der erstmaligen Führung im Rücken spielten die Herrenberger endlich befreiter auf  und brachten die restlichen Punkte noch unter Dach und Fach. Hier überzeugte vor allem Martin Lukas, der gegen den wendigen Sven Weiss ein sehr gutes Spiel lieferte. Den einzigen Kuppinger Einzelpunkt im zweiten Durchgang sicherte Andy Wunsch, der gegen Jochen Kugler knapp mit 11:9 gewinnen konnte und damit unbesiegt blieb. Dass die Herrenberger am Ende zwei Punkte auf die kurze „Heimreise“ mitnehmen konnten, war dann dem unbesiegt gebliebenen hinteren Paarkreuz mit Hans Sebastian und Martin Sütterlin zu verdanken. Mit der gezeigten Leistung und Moral haben die Herrenberger auf jeden Fall die Chance die noch fehlenden Punkte zum Klassenverbleib zu holen.
Fast eine „Sensation“ haben die Bezirksklasse-Damen in ihrem Heimspiel gegen Aidlingen zustande gebracht. Immerhin führten die Tabellenvorletzten bereits mit 5:2. Doch wie das Kaninchen vor der Schlange, waren die Damen von dem möglichen  Erfolg fast schon paralysiert, so dass der letzte Schritt zu Remis oder Sieg nicht mehr gelingen wollte. Trotzdem kann den Damen eine Superleistung bescheinigt werden, die ihren Ursprung bereits in den Eröffnungsdoppeln hatte, die von den Herrenbergern gewonnen wurden. Dann bauten Kerstin Kinkelin, Sonja Teffer und Elisabeth Stumpf die Führung bis zum 5:2 aus. Doch dann war - aus, die Maus ! 

 23.01.2005

Monatsauswahl

SG Herrenberg/Kuppingen kommt nicht


Erwartungsgemäß fand der Antrag des VfL Herrenberg und des TSV Kuppingen keine Mehrheit bei der Tagung des Verbandsausschusses am vergangenen Samstag in Böblingen.
Die von Herrenberg und Kuppingen  gewünschte Spielgemeinschaft kommt damit  nicht zustande.
Erwatungsgemäß auch deshalb, weil sich den zuständigen „Machern“ im TTVWH  die Chancen und Möglichkeiten solcher Spielgemeinschaften nicht erschließen. Vielleicht tut man diesen Leuten aber auch einfach Unrecht und Sie wissen ganz genau, was mit dieser Entscheidung erreicht werden soll. Nämlich den Status quo beizubehalten und stärkere „Gegenpole“ zu den großen Vereinen im TTVWH wie z.B.  dem SV Böblingen des Verbandspräsidenten Frank Tartsch zu verhindern. Überhaupt zeigen sich die Gremien sehr  „überzeugungsresistent“, wenn Anträge aus der Ebene von Vereinsseite gestellt werden. Insbesondere der Hauptausschuss Sport, vertreten durch den Vorsitzenden Rainer Franke, war den Argumenten der Herrenberger nicht gewogen.  Leider hat der TTVWH die Zeichen der Zeit, was Wünsche und Interessen der Mitgliedsvereine angeht, noch nicht erkannt. Selbstverständlichkeiten wie Spielgemeinschaften, und nichts anderes sind diese Wünsche von  Mitgliedsvereinen,  sind bei Tischtennisverbänden anscheinend nicht möglich. Was in anderen Sportarten möglich ist, geht beim Verband der kleinen weißen Bälle noch längst nicht.

Oder etwa doch?  In Rheinhessen ist’s möglich und im badischen Tischtennisverband  wird es in praktischer und unkomplizierter Form gehandhabt, wie das Beispiel TTG/ ESV Pforzheim beweist. Also ausgerechnet bei den Badenern, mit denen der TTVWH ja quasi eine „Spielgemeinschaft“ (ARGE) bildet!

Zum Schluss noch eine Anmerkung zu den fortschrittlichen Beschlüssen des TTVWH-Verbandsausschusses:
Relativ locker und unkompliziert fand der mehrseitige und erklärungsintensive Antrag des TTVWH-HA Sportvorsitzenden Franke seine unkomplizierte Mehrheit. Und auch die Erhöhung der Abgaben für fehlende Schiedsrichter bei den Vereinen (Antrag  Franke) fand volle Unterstützung, obwohl die überwiegende Mehrzahl der finanzierenden Vereine noch seltenst einen Schiedsrichter zu ihren Spielen begrüßen konnte. Und die Notwendigkeit wohl auch nicht einsieht. In diesem Sinne: weiter so TTVWH! Ehrenamtliche Mitarbeiter aus Herrenberg und Kuppingen haben sehr viel von ihrem Verband gelernt und werden wohl ihre Lehren ziehen.

 17.01.2005

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Seitenanfang Letzte Änderung am 21.12.2005 VfL Herrenberg