Aktuelles rund um die Tischtennisabteilung - 2003





Dezember 2003

Jürgen Baier neuer Vereinsmeister
Zwei Tage lang standen die Vereinsmeisterschaften im Blickpunkt der Herrenberger Tischtennisabteilung. Und diese hatten denn auch zahlreiche Überraschungen zu bieten. Denn mit Jürgen „Jojo“ Baier hatte am Ende der Mann das bessere Ende für sich, mit dem eigentlich so richtig niemand gerechnet hatte. Doch der neue Titelträger hatte an diesem Tage wirklich allerhand zu bieten. Nach den Gruppenspielen als Erster gesetzt, musste zuerst die Hürde Jochen Kugler aus dem Weg geräumt werden. Als weitere Stolperfalle wartete im Halbfinale dann Bernd Schäfer, der jedoch in einem engen Match knapp bezwungen wurde. Der Vereinsmeistertitel sollte dann im Spiel gegen den Titelverteidiger Thomas Roll ausgespielt werden. Dieser hatte relativ sicher das Viertelfinale erreicht, als er gegen Christian Götzner zum erstenmal richtig gefordert wurde und einen knappen Sieg errang. Das Halbfinale gegen Horst Grünewald war dann eine sichere Beute des Titelverteidigers, der sich anschickte seinen zahlreichen Erfolgen einen weiteren hinzuzufügen. Der klare Favorit Roll sah sich allerdings bereits im ersten Satz einem glänzend aufspielenden Baier gegenüber, der dann folgerichtig mit 1:0 Sätzen in Führung ging. Zwar gelang Roll der Satzausgleich, doch nach erneutem Satzgewinn und 7:2 Führung von Jürgen Baier im vierten Satz schien alles gelaufen. Baier souverän, der Favorit wankte, was sollte da noch viel passieren. Doch Thomas Roll bekam in dieser Phase wie so oft, nochmals die „zweite Luft“ und holte Punkt für Punkt auf. Bei 10:9 Führung war wieder einmal alles offen und Roll zog bereits den nächsten Topspin – zum Satzgewinn? Nein, denn der Ball ging knapp ins Aus und brachte Baier in die Verlängerung. Nach spektakulären Ballwechseln gelang schließlich Baier der umjubelte Siegpunkt zum 14:12. Ein strahlender Sieger stand am Ende – „Jojo „ Jürgen Baier hatte sie alle geschafft. Auch bei den Damen stand die Spannung an allererster Rangstelle. Im Wettbewerb „Jede gegen Jede“ standen am Ende nicht weniger als drei Damen punktgleich mit 3:1 Siegen zu Buche. Neue Vereinsmeisterin wurde hier Kerstin Kinkelin, die Vorjahressiegerin Silvia Riveros und Neuzugang Elisabeth Stumpf knapp hinter sich ließ. Spieler des Wochenendes war eindeutig Mathias Dibon. Dibon holte sich bereits am Freitag zusammen mit Thomas Roll den Titel bei den AktivenDoppeln und war demzufolge so selbstbewusst auch den Favoriten bei der Jugend, Raul Eupper, auf den zweiten Platz zu verweisen. Den dritten Platz holte sich der Schüler Frieder Korat, der im Einzelwettbewerb der Schüler nicht zu stoppen war und sich gegen Michael Wörner und Thomas Bürker durchsetzen konnte. Dabei war das Endspiel gegen Wörner sehr dramatisch, denn bis weit in den Entscheidungssatz lag Korat hier zurück. Im kleinen Teilnehmerfeld der Mädchen trug sich erstmals Anja Schäfer in die Siegerliste ein, gefolgt von Carola Riveros Rodriguez und Jessica Oppowa. Auch bei der Hobbygruppe wurde der neue Titelträger ausgespielt. Wieder einmal konnte sich Heribert Steinhauser, gefolgt von Wolfram Kleinert und Ulrich Olderdissen durchsetzen. Favoritin durchsetzen. 14.12.2003
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Gelungener Abschluß
Ausnahmslos Siege haben Herrenbergs Männerteams an diesem Spielwochenende zu verzeichnen. Dabei konnte die Landesligamannschaft einen wichtigen 9:5 Sieg gegen Nusplingen einfahren. Bereits in den Anfangsdoppeln zeichnete sich ab, dass die Gäustädter auch diesmal die Signale auf Heimsieg gestellt haben. Und als dann die Spitzenspieler Martin Gerlach und Thomas Roll zwei weitere Punkte einfahren konnten, war die Messe beim 4:1 Zwischenstand fast schon gelesen. Doch Nusplingen bekam in den Partien des mittleren Paarkreuzes nochmals Aufwind und schaffte den 4:3 Anschluss. Damit sollte die Nusplinger Gegenwehr dann allerdings ein Ende haben, denn in den restlichen Partien hatten die Herrenberger dann zumeist das bessere Ende für sich. Besonders Martin Gerlach zeigte wieder einmal eine Spitzenleistung gegen Nusplingens Topspieler Axel Hauser und Jürgen Sautter und blieb in Doppel und Einzel ungeschlagen. Und da auch Christof Steiner und Marco Hintze eine sichere Bank im hinteren Paarkreuz bildeten, stand der 9:5 Erfolg schnell fest. Mit nunmehr 14:8 Punkten kann die „Erste“ auf eine SuperBilanz hinweisen, die zu Beginn der Saison nicht erwartet wurde. Das Saisonziel Klassenerhalt dürfte denn auch zu Beginn der Rückrunde rasch erreicht werden. Nicht zu toppen ist allerdings momentan die Einsatzbereitschaft und die Moral von Herrenberg II in der Bezirksklasse. Nach dem 9:1 Auswärtssieg unter der Woche in Mötzingen, musste Mannschaftsführer Jochen Kugler in der Partie gegen Sindelfingen II wiederum mit Ersatz antreten. Ersatzmann Günter Baier aus der vierten Mannschaft konnte zwar sein Einzelspiel nicht gewinnen, sorgte allerdings mit Christian Götzner für eine Überraschung im Spiel gegen das Sindelfinger Spitzendoppel. Es führten die Herrenberger mit 2:1, doch sollten die Gastgeber nochmals kräftig ins Schwitzen kommen. So lag Götzner im ersten Einzel bereits mit 2:0 Sätzen zurück, als er seine Aufholjagd ansetzte. Am Ende stand ein äusserst knapper Erfolg, der für Herrenberg letztendlich spielentscheidend war, denn so richtig konnten sich die Gastgeber nicht vom Gegner absetzen. Die Herrenberger Punkte im Einzel holten neben den ungeschlagenen Götzner und Mannschaftsführer Jochen Kugler, noch Martin Lukas, Mike Schlupp und Martin Sütterlin. Damit wurde der Aufsteiger mit 15:3 Punkten Herbstmeister und hat das ursprüngliche Saisonziel „Nichtabstieg“ bereits zur Halbzeit erreicht. Ebenfalls die Herbstmeisterschaft mit 17:1 Punkten konnte Herrenberg III in der Kreisklasse A bejubeln. Trotz vielfachen Ersatzes konnte das Tabellenschlusslicht Waldenbuch relativ deutlich mit 9:3 bezwungen werden. Ein toller Erfolg für Mannschaftsführer Stephan Dieterle-Lehmann, der aus der permanenten Personalmisere das Beste gemacht hat. Eine sehr gute Hinrunde hat auch Herrenberg IV in der Kreisklasse C gespielt. Mit 14:4 Punkten haben Mannschaftsführer Michael Schrottwieser und Kollegen nur zwei Punkte Rückstand auf den Tabellenführer Waldenbuch. Mit dem siegreichen Ersatzmann Udo Froeschle konnte auch die Partie gegen Schönaich III mit 8:2 klar gewonnen werden. 07.12.2003
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November 2003

Herrenberg läßts krachen
9:1, 9:2, 9:1 , 9:0 und 8:1 – die Herrenberger Herrenteams haben es in den diversen Ligen wieder einmal richtig krachen lassen. Hauptleidtragender waren hierbei vor allem die Mannschaften aus Gärtringen. Natürlich waren Roll u. Co. gegen Gärtringen II als klarer Favorit in das Landesliagspiel gegangen. Dennoch wollte man die Gäste nicht unterschätzen, zumal mit Wolfgang Barwig die lange verletzte Nr. 1 der Gärtringer mitwirken konnte. Auf Herrenberger Seite fehlten mit Steiner und Fallscheer zwei Akteure, die durch Christian Götzner gut ersetzt wurden. Bereits nach den Doppeln war die Vorentscheidung gefallen, denn Götzner/Hintze konnten ihr Match trotz 20:22 Niederlage im zweiten Satz und 2:0 Rückstand noch drehen. Die meisten Partien fielen allerdings dann recht deutlich zugunsten der Gastgeber aus, lediglich Jürgen Baier musste sich dem alten Haudegen Jürgen Bögel knapp im Entscheidungssatz geschlagen geben. Ein weiterer Punkt wäre dann fast noch Hans-Peter Werum gelungen, doch im Duell der Aufschläger behielt Christian Götzner knapp die Oberhand. Mit den nunmehr erreichten 12:8 Punkten können die Herrenberger relativ gelassen dem letzten Spiel der Vorrunde gegen Nusplingen entgegen sehen, um dann in der Rückrunde vollends die noch fehlenden Punkte zum Klassenerhalt zu holen. Mit den allergrössten Bedenken sah Mannschaftsführer Jochen Kugler dem Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten Höfingen in der Bezirksklasse entgegen. Denn ohne Spitzenspieler Hintze und Götzner wollte man gegen den klaren Favoriten möglichst ein ehrenvolles Ergebnis erreichen. Doch mit dem allergrössten Einsatz wurde das eigentlich Unmögliche doch möglich gemacht und die Gäste bei der 9:2 Schlappe regelrecht überfahren. Bereits bei den Doppeln bahnte sich diese Überraschung an. Denn Kugler/Schlupp konnten die Höfinger Spitzenpaarung im fünften Satz bezwingen und Lukas/Sütterlin schafften trotz 3:10 Rückstand noch den Ausgleich. Mit viel Pech ging dieser Punkt jedoch an Höfingen. Das Highlight im Doppel setzte dann die erstmals zusammenspielenden Schäfer/Schmedding, die einen klaren Erfolg zur 2:1 Führung beisteuerten. Die Entscheidung dieser Partie fiel dann beim Stande von 4:2, als sowohl Martin Sütterlin gegen Hartmut Baghorn als auch Bernd Schäfer gegen Tim Scheef jeweils im fünften Satz ihre Partien zugunsten der Herrenberger beendeten. Ein überragender Jan Schmedding mit 3:0 Sieg in seinem ersten Bezirksklasseneinsatz, sowie zwei klare Siege des an diesem Tage nicht zu stoppenden Spitzenpaarkreuzes mit Martin Lukas und Jochen Kugler sorgten für den 9:2 Endstand. Damit heisst der neue Tabellenführer der Bezirksklasse : VfL Herrenberg II. Der Aufsteiger kann trotz permanenter Personalprobleme sogar noch von der Herbstmeisterschaft träumen. Trotz oder wegen Ersatzgestellung kam Herrenberg III in der Kreisklasse A in Oberjettingen zu einem 9:1 Erfolg. Begünstigt waren die Herrenberger natürlich von den gleichen Problemen der Jettinger. Dagegen hatte Gärtringen IV beim Sonntagspiel in Herrenberg nichts zu lachen. Bei der 0:9 Klatsche wurden die Gärtringer deutlich unter Wert geschlagen. Besonders im Doppel war zumindest ein Punkt für die Gärtringer drin. Mit diesem Erfolg konnten die Herren III mit nunmehr 15:1 Punkten die Tabellenführung holen. Zugeschlagen haben auch die Herren IV (Kreisklasse C) beim 8:1 Erfolg gegen Steinenbronn II . Michael Schrottwieser u. Co. haben damit noch alle Chancen hinter Waldenbuch II auf den zweiten Tabellenplatz. Als einzige Herrenmannschaft musste Herrenberg V (Kreisklasse C) als Verlierer von der Platte gehen. Bei der 4:9 Niederlage gegen Rohrau III kam die ersatzgeschwächte Mannschaft nie in „Siegesgefahr“. Auch die Herrenberger Damen (Bezirksklassse) konnten die Herrenberger Erfolgsbilanz nicht noch mehr verbessern. Bei der klaren 8:1 Niederlage in Sindelfingen IV konnte Sonja Teffer den einzigen Punkt erringen. 30.11.2003
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Spannung im Derby
Spannung bis zum Schluss und am Ende stand ein knapper Herrenberger 9:7 Sieg gegen den Lokalrivalen aus Gärtringen. Doch bis die Herrenberger die Punkte festhalten konnten, mussten die zahlreichen Zuschauer immer wieder ein Wellenbad der Gefühle durchmachen. Wie es sich für ein richtiges Lokalderby gehört, wechselte die Führung laufend ab und keine Mannschaft konnte davonziehen. So führten die Gärtringer Gäste bis zum 7:6 Zwischenstand , als die Herrenberger Christof Steiner und Marco Hintze ein zweites Mal ins Geschehen eingriffen. Bereits im ersten Durchgang sorgten die beiden Herrenberger für Erfolgserlebnisse und auch diesesmal sollten die Hoffnungen der Gastgeber nicht enttäuscht werden. Christof Steiner, der sich von einem Kollegen das Spielmaterial „borgen“ musste, siegte letztendlich deutlich gegen Gärtringens Siggi Stefany. Und Marco Hintze sollte die Weichen dann auf Sieg stellen. Mit einer Klasseleistung konnte er einen klaren Sieg gegen Thomas Holzapfel einfahren. Damit ist der Herrenberger endgültig in der Landesliga „angekommen“ und dürfte weiteren Erfolgserlebnissen entgegensehen. 8:7 und der Auftritt des Herrenberger Spitzendoppels Gerlach/Roll sollte folgen. Doch Gärtringens Spitzenpaarung Gotsch/Stefany hielt klasse dagegen und das Spiel völlig offen. Bis zur 9:7 Führung der Herrenberger im Entscheidungssatz war noch alles drin. Doch mit zwei raffinierten Rückhandschmetterbällen setzte Martin Gerlach dem spannenden Spiel ein glückliches Herrenberger Ende dagegen. Garanten des Herrenberger Erfolges waren neben dem hinteren Paarkreuz vor allem die beiden Spitzenleute Thomas Roll und Martin Gerlach. Vor allem Thomas Roll zeigte sich wieder in bester Verfassung und lies Gärtringens Spitze Ulrich Gotsch und Gerd Jäger keine Chance. Dass die Gärtringer bis zum Schluss auf einen Punktgewinn hoffen konnten, war unter anderem dem lange Zeit verletzten Lutz Wolkober zu verdanken. Als Ersatz für den verhinderten Ralph Pfister konnte er sogar einen 2:O Satzrückstand und einen 10:7 Rückstand im dritten Satz gegen Grünewald aufholen. Und auch „Ebse“ Schöffler hatte im mittleren Paarkreuz die volle Punkteausbeute für Gärtringen aufzubieten. Mit dem knappen Erfolg konnten die Herrenberger natürlich etwas Luft im Abstiegskampf gewinnen, während Gärtringen I weiterhin auf Erfolge gegen die unmittelbaren Konkurrenten warten muss. Zur Nebensache geriet das Aufeinandertreffen der Bezirksklasserivalen Mötzingen und Herrenberg II. Nach einem dramatischen Unglücksfall in der Familie eines Mötzinger Spielers vereinbarten beide Mannschaften beim Stand von 4:3 für Herrenberg eine Neuansetzung der Partie. In der Damenbezirksklasse hatten die Herrenbergerinnen gegen Mötzingen I keine Siegchance. Überragend auf Herrenberger Seite war die wieder einmal reaktivierte Evi Roll, die für die einzigen Punkte bei der 8:2 Niederlage sorgte. Kräftig zu kämpfen hatte Herrenberg III in der Kreisklasse A gegen Böblingen IV. Nach 3:5 Rückstand rissen sich die Mannen von Kapitän Stefan Dieterle-Lehmann jedoch am Riemen und sorgten noch für einen 9:6 Erfolg. Für den Umschwung sorgte dabei Ersatzmann und Jugendspieler Raul Eupper, der in Doppel und Einzel ungeschlagen blieb und eine bemerkenswerte Leistung zeigte. Daneben überzeugte auch noch Wolfgang Kuhn, der ebenfalls die volle Punkteernte einfuhr. 23.11.2003
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Faden riß nach 6:2 Führung
Die grosse Überraschung lag förmlich in der Luft. Denn Landesligist Herrenberg führte beim Verbandsklassenabsteiger Sindelfingen ersatzgeschwächt bereits mit 6:2 – doch im Endspurt blieben die Punkte doch noch bei den Daimlerstädtern. Alles hatte traumhaft angefangen. Bereits in den Doppeln war die 2:1 Führung für Herrenberg durch Siege von Gerlach/Roll und Götzner/Hintze perfekt. Und nach dem von Martin Gerlach souverän herausgespielten Sieg über Neuffer blieb die Hoffnung auf ein gutes Ergebnis bestehen. Zwar konnte Thomas Roll gegen Jürgen Beisswanger keinen Stich machen, doch Jürgen Baier, Elmar Fallscheer und Christian Götzner sorgten durch teils klare Erfolge für eine scheinbar sichere Führung. Mit 6:2 zappelte der „dicke Fisch „am Haken. Doch Herrenbergs „Punkteangler“ waren sich anscheinend zu sicher. Anstatt den „Sack zuzumachen“ und die Beute zu sichern, schlichen sich Fehler und Unzulänglichkeiten ein. Klare Führungen wurden teilweise leichtsinnig verspielt und der Gegner wieder aufgebaut. Und als die Angel eingezogen wurde, musste mit Erschrecken festgestellt werden, dass der Fisch vom Haken sich losgelöst hatte. Am Ende stand die 6:9 Niederlage nach 6:2 Führung fest. Bleibt nur zu hoffen, dass die zweiwöchige Spielpause ausreicht, um den „Akku“ wieder richtig aufzuladen. Ohne ihre beiden Spitzenspieler musste Herrenberg II in der Bezirksklasse bei Schönaich antreten. Und doch waren die Schönaicher etwas irritiert, dass ausgerechnet die beiden Ersatzleute Baier und Schäfer das Spitzendoppel bildeten. Diese Verwirrung wurde denn auch von Herrenberg gnadenlos ausgenutzt, denn mit 3:0 nach den Doppeln war die Basis für den späteren 9:6 Erfolg gelegt. Obwohl die Schönaicher immer wieder den Rückstand verkürzen konnten, war spätestens nach den Partien des hinteren Paarkreuzes der „Fisch geputzt“. Mit diesem Erfolg gegen einen unmittelbaren Konkurrenten um den Abstieg konnten die Herrenberger einen weiteren wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt machen. Im Kellerduell der Damen (Bezirksklasse) zwischen Mötzingen II und Herrenberg ging es erstmals richtig knapp für die Herrenbergerinnen zu. Nachdem die bisherigen Spiele meist haushoch verloren wurden, konnte bei der 5:8 Niederlage zumindest in einzelnen Spielen gepunktet werden. Beste Punktesammlerin war hierbei Sonja Teffer, die gleich zweimal zulangte. Weitere Punkte holten Silvia Riveros, Anni Hettler sowie Kerstin Kinkelin/Silvia Riveros im Doppel. 02.11.2003
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Oktober 2003

Lokalderby in Sindelfingen
Derby-Zeit für Herrenberg. Mit dem Spiel in Sindelfingen am Samstag 18 Uhr in der Sommerhofenhalle beginnen für Roll u. Co. die Derbywochen. Bevor jedoch das Augenmerk auf die Konkurrenz aus Gärtringen gerichtet werden kann, steht die schwere Partie beim Verbandsklasseabsteiger Sindelfingen an. Auf die Sindelfinger ist wohl keine der Landesligamannschaften gut zu sprechen, haben doch die Daimlerstädter durch ihren freiwilligen Rückzieher aus der Verbandsklasse für erheblichen Abstiegsdruck unter den meisten der zwölf! Landesligateams gesorgt. Und die Vorzeichen für Herrenberg stehen bei diesem Spiel noch schlechter. Den ausgerechnet der zur Zeit in Hochform spielende Horst Grünewald muss bei dieser Partie aus familiären Gründen passen. Mit Sicherheit ein schwerer Nachteil für Herrenberg, die dennoch den favorisierten Sindelfingern das Leben so schwer als möglich machen wollen. Besonders gespannt ist man auf Herrenberger Seite dabei auf den Auftritt von Jürgen Beisswanger, der an Position 1 zu den besten Spielern der Liga zählt. Hier dürfte ein Punktgewinn für Martin Gerlach und Thomas Roll nicht unbedingt erwartet werden. Aber auch Spieler wie Tobias Neuffer, Oliver Appelt und Eugen Heinze bürgen für beste Qualität. Bleibt nur zu hoffen, dass die Herrenberger ihre Kampfkraft als Gegenmittel in die Wagschale werfen können. Ohne ihre Nr. 1 und 2 muss Herrenberg II (Bezirksklasse) die Partie in Schönaich bestreiten. Nachdem Marco Hintze und Christian Götzner in Sindelfingen punkten sollen, hofft Mannschaftsführer Jochen Kugler auf spielstarken Ersatz aus der dritten Mannschaft. Hier sollen Michael Baier und Bernd Schäfer im hinteren Paarkreuz für Herrenberger Punktgewinne sorgen. Nachdem die Schönaicher am vorderen Paarkreuz mit Michael Doth einen echten Spitzenspieler präsentieren, werden die Trauben für Herrenberg jedoch recht hoch hängen. Ein „Spitzenspiel“ erwarten die Herrenberger Damen in ihrer Partie bei Mötzingen II (Bezirksklasse, Sa 16 Uhr). Wenn nicht gegen den unmittelbaren Konkurrenten in der Tabelle gepunktet werden kann, gegen wen dann? Doch diese Gedankenspiele von Kinkelin und Co. hegen sicherlich auch die Mötzinger Damen. Bleibt abzuwarten wer in diesem „Kellerduell“ die besseren Karten hat. 26.10.2003
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Schlußdoppel rettet Herrenberg
Die Herrenberger Spezialisten für’s Schlussdoppel haben wieder einmal zugeschlagen. Mit einem klaren 3:0 Erfolg sicherten Martin Gerlach und Thomas Roll in einem hochklasssigen Landesligaspiel gegen Calmbach ein gerechtes 8:8 Unentschieden. Die Nervenstärke des Herrenbergers Spitzendoppel zahlte sich bereits zum dritten Mal aus. Davor wogte das Spiel hin und her. Eine Herrenberger 2:1 Führung nach den Doppeln hatte nicht lange Bestand, denn das kompakte Clmbacher Spitzenpaarkreuz mit Andreas Galic und Harald Baitinger sorgte für die erstmalige Calmbacher Führung. Diese hatte bis zum 6:4 Bestand , bis die Herrenberger durch Erfolge von Thomas Roll, Horst Grünewald und „Jojo“ Baier mit einem furiosen Zwischenspurt die 7:6 Führung erreichten. Im Spiel des Tages zwischen Elmar Fallscheer und dem 13-jährigen Nachwuchstalent Christian Metzler stand das Spiel dann auf des Messers Schneide. Lange, tolle Ballwechsel und wechselnde Führungen gab es bis zum 9:9 Stand im fünften Satz. Erst ein Netzroller sorgte dann für die Führung und letztendlich für den Sieg von Metzler. Und nachdem auch Marco Hintze nichts reissen konnte, mussten wieder einmal die Schlussdoppel für das Herrenberger Happy-End besorgen. Spieler des Tages war auf Herrenberger Seite der 63jährige Horst Grünewald, während bei Calmbach der 13-jährige Christian Metzler in seinen beiden Einzeln unbesiegt blieb. Einen wichtigen Erfolg konnte Herrenberg II im Spiel gegen Deufringen erringen. Lag man nach den Doppeln noch mit 1:2 im Rückstand, sollte sich das Blatt schnell drehen. Besonders im Spitzenpaarkreuz konnten Marco Hintze und Christian Götzner die „volle Ernte“ einfahren. Und nachdem auch Jochen Kugler, Mike Schlupp und Martin Sütterlin nichts mehr anbrennen liesen, war der 9:4 Erfolg letztendlich nicht mehr gefährdet. Auch die Herren III konnten im Match gegen Weil im Schönbuch (Kreisklasse A) ihre Erfolgsbilanz weiter verbessern. Trotz 1:2 Rückstand im Doppel waren die Baier u. Co. letztlich zu stark für die sich tapfer wehrenden Weilemer. Besonders Jan Schmedding und der im Einzel weiterhin unbesiegte „Edelreservist“ Hans Sebastian legten schnell die Weichen für einen klaren Herrenberger Sieg. Dadurch sind die Gäustädter wieder etwas näher an die Tabellenspitze gerückt. Ein böses Erwachen gab es wiederum für die Herrenberger Bezirksklasse- Damen im Spiel gegen Aidlingen. Mit nur einem Satzgewinn war die Ausbeute doch etwas geringer, als im Vorfeld erwartet. So fiel den auch nur diese derbe Niederlage aus dem Rahmen eines ansonsten für Herrenberg recht erfolgreichen Spielwochenendes. 26.10.2003
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Calmbach nächster Gegner für Herren I
Mit nunmehr 7:5 Punkten liegen Herrenbergs Landesligaherren weiter über dem geplanten Soll. Nachdem jetzt die Creme de la creme der Landesliga „abgespielt“ ist, sind gegen die weiteren Herrenberger Gegner weitere Punktgewinne „drin“. Die nächste Gelegenheit nach dem klaren 2:9 gegen Mössingen bietet sich hierbei im Heimspiel am kommenden Sonntag um 10 Uhr in der AS-Halle gegen Calmbach. Die Gäste konnten nach verhaltenem Start zulegen und sich mittlerweile ins Mittelfeld vorspielen. Doch Vorsicht ist angesagt. In der Vorsaison konnte trotz ausgeglichenem Spiel kein Punkt gegen die Schwarzwälder erzielt werden. Und auch am Sonntag bedarf es aller Herrenberger Konzentration um nicht leer auszugehen. Besonders am vorderen Paarkreuz ist der Calmbacher Andreas Galic gegen die Herrenberger meist eine Bank. Eine harte Aufgabe also für Martin Gerlach und Thomas Roll, zumal Calmbachs Nr. 2, Harald Baitinger, an einem guten Tage jeden Spieler der Liga zu schlagen weis. Doch die Herrenberger wollen vor allem die eigenen Trümpfe stechen lassen. So soll „Fossil“ Horst Grünewald in Kombination mit dem jugendlichen Übermut von „Jojo“ Baier in der Mitte für Punkte sorgen. Und sollten Elmar Fallscheer und Marco Hintze wie im Spiel bei Ergenzingen zuschlagen kann die Aufgabe gegen Calmbach zuversichtlich angegangen werden. Noch immer ungeschlagen ist Herrenberg III in der Kreisklasse A. Dies soll auch im Heimspiel am Sonntag um 10 Uhr gegen Weil im Schönbuch so bleiben. Voraussetzung ist jedoch, dass eine kampfstarke Truppe aufgeboten werden kann. Mannschaftsführer Stephan Dieterle-Lehmann denkt hierbei an den „Edelreservisten“ Hans Sebastian, der schon zweimal die Kastanien aus dem Feuer holen durfte. Einen harten Gang haben Herrenbergs Bezirksklasse-Damen im Spiel bei Aidlingen (Sa, 16 Uhr) zu gehen. Als krasser Aussenseiter wollen Silvia Riveros, Kerstin Kinkelin, Sonja Teffer und Annette Hettler zumindest ein „Ehrenpünktchen“ erreichen. 19.10.2003
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Sieg und Niederlage für Herren I
Beim Herrenberger Doppelspieltag gab es Licht und Schatten. Einem klaren 9:5 Erfolg gegen Reutlingen folgte tagsdarauf eine noch deutlichere 2:9 Abfuhr beim Aufsteiger Mössingen. Schlecht starteten die Herrenberger auch in die Partie gegen die Seniorentruppe aus Reutlingen. Tatsächlich waren sämtliche Spieler Senioren, darunter mit Gunter Klugmann, Manfred Grumbach, Friedrich Haase und Oskar Schmollinger die Württembergische Meistermannschaft Senioren 60. Mit dieser „Seniorentruppe“ hielt die Herrenberger Mannschaft jedoch gut mit und konnte den frühen 1:2 Rückstand aus den Doppeln schnell wettmachen. Besonders am Spitzenpaarkreuz konnten Thomas Roll und Martin Gerlach souverän ihre Siege einfahren und den Grundstock für den Herrenberger Erfolg legen. Nachdem die Herrenberger allzu sicher mit 8:3 führten schien der Rest Formsache zu sein. Doch die Reutlinger gaben sich noch nicht geschlagen und konnten durch Siege von Klugmann über Baier und Haase gegen Grünewald auf 8:5 verkürzen. Und auch Elmar Fallscheer schien gegen den Ex-Bundesligaspieler nach 2:0 Rückstand auf der Verliererstrasse. Doch Elmar Fallscheer kämpfte sich nochmals heran und siegte in einem Klassespiel noch knapp im Entscheidungssatz. Durch seinen zweiten Einzelsieg warn wichige Herrenberger Punkte im Abstiegskampf gesichert. Nichts zu erben gab es dagegen in der Partie bei der SV Mössingen. Das gewohnt sicher aufspielende Herrenberger Doppel Martin Gerlach/Thomas Roll sorgte zwar zu Begin für einen Punktgewinn, doch die Herrenberger Hoffnungen an diesem Tage sollten nicht allzu lange blühen. Lediglich Martin Gerlach wusste sich gegen den früheren Gomaringer und Spitzenspieler Michael Meister klar durchzusetzen und steuerte noch einen zweiten Herrenberger Punkt bei. Zwar waren die weiteren Herrenberger Akteure des öfteren an einem Sieg „dran“, doch dieser Sonntag war einfach nicht für Herrenberger Punktgewinne ausgesucht. Mit 2:9 musste die Mannschaft eine ernüchternde Niederlage hinnehmen. Ebenfalls einen Doppelspieltag hatte Herrenberg III in der Kreisklasse A zu bestreiten. Dabei konnte der Tabellenführer Mötzingen II nach hartem Kampf mit 9:5 in die Schranken gewiesen werden. Besonders Michael Baier, Jan Schmedding und Hans Sebastian überzeugten durch je zwei Einzelsiege. Noch enger war am Sonntag dann das Lokalderby bei Kuppingen II. Die engagierten Kuppinger hatten bis 7:6 die Nase vorn, ehe die Herrenberger im Endspurt noch einen glücklichen 9:7 Sieg einfahren konnten. Bei den ausgeglichener besetzten Herrenbergern war Hans Sebastian mit zwei Einzelsiegen das „Zünglein an der Waage“. Wie erwartet gab es für Herrenbergs Bezirksklassedamen im Match gegen Grafenau II absolut nichts zu erben. Den einzigen Satzgewinn verbuchte Sonja Teffer.19.10.2003
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Doppelspieltag für Herren I
Ein Doppelspieltag ist für Landesligist Herrenberg angesagt. Zunächst machen am Samstag um 18 Uhr die Gäste aus Reutlingen II in der Albert Schweitzer Halle ihre Aufwartung und am Sonntag steht dann um 10 Uhr die Partie in Mössingen auf dem Programm. Besonders der Partie gegen Reutlingen gilt dabei die Herrenberger Aufmerksamkeit, denn mit einem Erfolg gegen die Achalmstädter könnte man einen unmittelbaren Konkurrenten um den Abstieg zunächst einmal deutlich in die Schranken weisen. Nach dem überraschen Erfolg gegen Ergenzingen gehen die Herrenberger sicherlich mit dem entsprechenden Selbstbewusstsein in diese Partie. Allerdings ist auch für diese Partie Vorsicht geboten. Denn in der Vergangenheit musste man gegen Reutlingen schon manche harte Partie führen. Ausserdem ist bei Reutlingen nie sicher, was für Eisen aus dem Feuer geholt werden kann. Oftmals tauchen in der Aufstellung ehemalige Bundesligaspieler oder ExSenioren-Europameister wie Rudolf Luber auf. Trotzdem sollten die Punkte in dieser Partie in Herrenberg bleiben. Schwer einzuschätzen ist tagsdarauf der Aufsteiger aus Mössingen. Die Mössinger spielten eine überragende Rolle in der Bezirksliga Alb und liessen die landesligaerprobten Mittelstädter deutlich hinter sich. Bekannte Gesichter finden die Herrenberger mit Michael Meister und Steffen Leuze im Mössinger Spitzenpaarkreuz. Die ehemaligen Gomaringer stellen für Herrenbergs Martin Gerlach und Thomas Roll sicherlich einen harten Prüfstein dar. Doch mit dem entsprechenden Einsatz wollen die Herrenberger auch aus Mössingen zumindest einen Punkt entführen. Ein Punkt wäre für Herrenberg III ( Kreisklasse A), das ebenfalls einen Doppelspieltag zu absolvieren hat, sicherlich zu wenig. Im Spiele gegen den Tabellenführer Mötzingen am Samstag um 18 Uhr sollte schon ein Sieg gelingen um in dieser Klasse Meisterschaftsambitionen hegen zu können. Eigentlich sollte das Spiel in Kuppingen (10 Uhr ) dann das Schlagerspiel sein. Doch nachdem beide Mannschaften bisher meist mit viel Ersatz antreten mussten, scheint zumindest für Kuppingen II der Zug abgefahren zu sein. Es sei denn, die Kuppinger zeigen sich als Stolperstein für Mannschaftsführer Dieterle-Lehmann und seine Kameraden. Kein Stolpersein sollten Herrenbergs Damen in der Bezirksklasse bei Grafenau II (Sonntag 10 Uhr) sein. Zu eindeutig beherrschen die Grafenauer das Geschehen und gehen auch gegen Herrenberg als klarer Favorit ins Rennen. Schon jeder einzelne Punktgewinn wäre für Kerstin Kinkelin u. Co ein Erfolgserlebnis.13.10.2003
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Sensationeller 9:7-Erfolg in Ergenzingen
Mit einer Riesenüberraschung endete das Gastspiel von Herrenberg beim bisherigen Tabellenführer TTC Ergenzingen. Denn nach über 4 Stunden Spielzeit gab es für die VfLMannen einen unerwarteten 9:7 Erfolg. Bereits in der Anfangsphase konnte man erkennen, dass die Herrenberger zumindest bemüht waren ein Achtungsergebnis einzufahren und sich nicht wie bei den letzten Gastspielen in Ergenzingen eine deutliche Abfuhr einzuholen. Zwar führten die Gastgeber schnell mit 4:2 doch nach Siegen von Grünewald, Hintze und Fallscheer hatten die Herrenberger erstmals die Nase vorn. Besonders Elmar Fallscheer zeigte dabei in seinem Krimi eine besondere Moral, als er einen 2:0 Rückstand gegen Rolf Miller noch in einen Erfolg ummünzte. Auch Marco Hintze spielte nach einem 2:1 Rückstand gegen Thorsten Ott wie entfesselt auf und gewann deutlich im Entscheidungssatz. Doch durch drei iederlagen in Folge und bei einer 7:5 Führung für Ergenzingen schien die Messe trotzdem gelesen. Allzuviel schien nicht mehr für Herrenberg zu sprechen. Doch die Herrenberger wussten sich nochmals zu steigern und spielten sich in einen wahren Spielrausch. Zunächst sorgte Jürgen „Jojo“ Baier mit einem 3:0 Kracher gegen Roland Hörmann für den Anschluss. Und danach sorgten die beiden überragenden Herrenberger Spieler dieser Begegnung , Elmar Fallscheer und Marco Hintze, für ein denkwürdiges Finale. Ausgleich durch Fallscheer gegen Ergenzingens Kapitän Ott und ein wie entfesselt aufspielender Marco Hintze schafft das 8:7. Spätestens jetzt hellten sich die Herrenberger Mienen vollends auf – ein nicht für möglich gehaltener Punktgewinn beim Meisterschaftsfavoriten. Mehr schien nicht drin, denn die letzte Hürde mit Ergenzingens Topmann Harald Maier und Roland Hörmann im Doppel schien nicht zu überspringen. Doch was heissthier schon unmöglich. Den an diesem Tage ausser Rand und Band spielenden Herrenbergern gelang auch noch der letzte Coup. Martin Gerlach und Thomas Roll zeigten eine Doppelleistung par excellence und entzauberten Ergenzingens Spitzendoppel. Die Riesenüberraschung war geschafft und zwei nicht einkalkulierte Punkte gewonnen. Zwar hatten die Ergenzinger mit 31:30 Sätzen ! die Nase vorn, doch viele enge Spiele wussten die Herrenberger für sich zu entscheiden. Und endlich zeigte sich auch, dass die Herrenberger auf allen positionen ihre Punkte einfahren können. Ebenfalls mit 9:7 hatte Kreisklasse A Aufsteiger Herrenberg III bei Deufringen II die Oberhand behalten. Spieler des Tages war hierbei Wolfgang Kuhn, der allein in Einzel und Doppel 4 Punkte beisteuern konnte. Aber auch Ersatzmann Raul Euper aus der Jugendmannschaft sorgte mit einem wichtigen Punkt für das knappe Herrenberger Erfolgserlebnis. 13.10.2003
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Mit Ergenzingen wartet der nächste schwere Brocken
Nicht zu beneiden sind die Herrenberger um ihr Auftaktprogramm. Nach dem Auswärtsmatch bei Verbandsklasseabsteiger Schwenningen muss Herrenbergs Landesligist nun beim zweiten Absteiger Ergenzingen Farbe bekennen. Am Samstag um 17 Uhr sind die Ergenzinger an heimischen Platten allerdings haushoher Favorit. In den vergangenen Jahren gab es in Ergenzingen teilweise happige Niederlagen und auch diesesmal scheint nicht viel drin zu sein. Die Hausherren streben nach drei Auftakterfolgen jedenfalls geradewegs auf ihr Ziel zu, welches schlichtweg Meisterschaft heisst. Nach dem Weggang von Christoph Hörmann konnten sich die Ergenzinger mit einem weiteren Routinier, Rudolf Perner, verstärken. Das Herzstück der Ergenzinger ist jedoch die unumstrittene Nr. 1 der Landesliga- Harald Maier. An ihm hatten auch die Herrenberger in der Vergangenheit leidvoll zu „knabbern“ und waren meist ohne jede Chance. Eine reizvolle Aufgabe also für Herrenbergs Spitzenspieler Martin Gerlach und Thomas Roll. Auf jeden fall sollten die Herrenberger versuchen, ihre bsiherigen guten Leistungen der laufenden Saison auch beim Titelanwärter zu bestätigen. Ein vorverlegtes Spiel führt Herrenberg III ( Kreisklasse A) am Freitag um 19 Uhr nach Deufringen II. Bei kompletter Aufstellung sollte der erste Sieg für Mannschaftsführer Dieterle-Lehmann u. Co möglich sein. 05.10.2003
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6:9 in Schwenningen - Da war mehr drin
Nur knapp mit 9:6 musste sich Herrenbergs Landesligateam in Schwenningen geschlagen geben. Beim Angstgegner, der in den letzten 5 Jahren nicht mehr von den Gäustädtern zu besiegen war, lag ein mögliches Unentschieden allerdings im Bereich des möglichen. So lagen Herrenbergs Steiner und Hintze beim 7:6 Spielstand für Schwenningen jeweils nach Sätzen mit 2:0 in Führung und hatten aussichtsreiche Möglichkeiten die Herrenberger Führung vor dem Schlussdoppel zu sichern. Doch die Herrenberger Hoffnungen schwanden dahin, als beide Spieler sehr unglücklich im fünften Satz ihre Spiele noch abgeben mussten. Statt einer möglichen Führung und zumindest eines Punktgewinnes war das Spiel mit 9:6 für die Schwenninger „gegessen“. Schade für die Herrenberger, denn mit einer beherzten Leistung lag die Überraschung drin. Bereits in den Eröffnungsdoppeln zeigten die Herrenberger, dass diesesmal die Trauben für Schwenningen recht hoch hängen würden. Das neuformierte Doppel Gerlach/Steiner , sowie Grünewald/Hintze sorgten für zwei Punkte. Und fast hätten Jürgen Baier und Elmar Fallscheer gegen Schwenningens TopDoppel Eppl/Müller die 3:0 Führung geschafft. Die knappe Führung konnte auch nach den Spitzenspielen gehalten werden, denn Fossil Horst Grünewald konnte gegen Gerd Müller unerwartet deutlich mit 3:0 die Oberhand behalten. Danach waren allerdings die Schwenninger an der Reihe und konnten durch Siege über Fallscheer und Baier die 4:3 Führung herstellen. Allerdings schafften die gut aufspielenden Christof Steiner und Marco Hintze nochmals die Wende und die letztmalige Herrenberger Führung zum 5:4. Trotz guten Herrenberger Einsatzes gelang nur noch ein Punkt durch Elmar Fallscheer. Mit einem überragenden 3:1 Erfolg hatte er den nochmaligen Anschluss zum 6:7 geschafft. Fazit: Eine sehr gute Herrenberger Leistung wurde leider nicht mit einem möglichen Punktgewinn belohnt. Nichts zu erben gab es dagegen für Herrenberg II im Spiel beim Meisterschaftsfavoriten Oberjettingen. Mit einer deutlichen 3:9 Klatsche hatte die Sechs um Mannschaftsführer Jochen Kugler glatt das Nachsehen. Wenigstens ein Unentschieden konnte Herrenberg V in der Kreisklasse C vermelden. Nach 7:5 Führung lag gegen Deckenpfronn allerdings auch ein Sieg im Bereich des Möglichen. 05.10.2003
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Die Tischtennisabteilung trauert um Christian Jung
Im Alter von 90 Jahren verstarb am 01.10.2003 der Gründungsvater und Ehrenabteilungsleiter der Herrenberger Tischtennisabteilung Christian Jung. Er hat im Herrenberger Tischtennissport Geschichte geschrieben und wird eine große Lücke hinterlassen.
Christian Jung wurde am 03.04.1913 in Tchvenka im heutigen Jugoslawien geboren. Nach einer Ausbildung zum Schneider wechselte der talentierte Fussballer in das Fussballwerksteam einer Zuckerfabrik. Dort absolvierte er eine zweite Lehre als Schlosser. Die anschliessendeTätigkeit in der Zuckerfabrik wurde mit Kriegsbeginn jäh beendet. Christian Jung geriet in Kriegsgefangenschaft. Nach etlichen Zwischenstationen und persönlichen Schicksalsschlägen wurde er in Belgien der persönliche Adjutant eines englischen Offiziers. Mit diesem spielte er neben Schach auch Tischtennis. Wertvolle Hilfe konnte er in dieser schwierigen Zeit durch seine unglaublichen handwerklichen Fähigkeiten leisten. Christian Jung war ein unermüdlicher Schaffer und kreativer Kopf, der seine Mitmenschen mit Wissen und Können beeindruckte. Auch der englische Offizier war beeindruckt und sorgte letztendlich für die glückliche Entlassung aus dem Gefangenenlager. Die Wege führten Jung schliesslich nach Herrenberg, wo er seine dorthin geflüchtete Ehefrau wiederfand. In Herrenberg fand er neben seiner beruflichen Tätigkeit als Schneidermeister, die er bis ins hohe Alter ausübte, auch seine Bestimmung im VfL. Zuerst als Spieler in der Fussballabteilung und später als Gründer der Tischtennisabteilung im Jahre 1955 und langjähriger Abteilungsleiter. Seiner Initiative und seiner Härtnäckigkeit war es zu verdanken, dass Tischtennis in Herrenberg bis heute seinen hohen Stellenwert im Sportgeschehen und innerhalb des VfL – Hauptvereins hat. Seine Bemühungen galten dabei vorrangig der Förderung der Jugendarbeit und der Verbesserung der „Infrastruktur“ für seine Tischtennisabteilung. Unvergessen sind seine Erfolge bei der „Hallenbeschaffung, die er durch persönliche Kontakte beim damaligen OB Schroth durchsetzte. Nahezu legendär waren seine schriftlichen Aufzeichnungen des Trainingsbesuchs im „blauen Buch „ , die penibel geführt wurden. Unvergessen ist es, wie Christian Jung eigenständig eine Tischtennisplatte fertigte, oder in Eigenarbeit Tischtennisnetze reparierte. Aber auch als „Stimmungskanone“ auf dem Akkordeon zeigte sich Christian Jung als „Mann für alle Fälle“. Wenn Herr Jung – wie die Respektsperson von allen ehrfurchtsvoll genannt wurde – aus seinem Lebenslauf erzählte, verflogen die Stunden wie nichts und zurück blieb oft ein staunender Zuhörer. Bis zuletzt ist Christian Jung der Tischtennisabteilung treu geblieben. Christian Jung war stets über die Vorgänge in der Abteilung informiert und verfolgte immer mit Interesse das Auf und Ab seiner Abteilung. Noch mit fast 90 Jahren sah Christian Jung die Heimspiele der Landesligamannschaft, zuvor war er oft noch bei den Auswärtsmatches mit dabei. Der Tod seiner Frau kurz vor seinem 90. Geburtstag, sowie ein Nierenversagen, das ihn dreimal pro Woche zur Dialyse zwang, liessen seinen Lebenswillen jedoch sinken. Christian Jung hatte ein erfülltes Leben, der Tod konnte ihn nicht mehr schrecken. Dank seiner vielfältigen Fähigkeiten hat Christian Jung persönlich und für seine Tischtennisabteilung Geschichte geschrieben. Die Tischtennisabteilung hat ihrem Gründer sehr viel zu verdanken – in der Geschichte des Herrenberger Tischtennis darf ein Name daher nicht fehlen: Christian Jung . Seine Tischtennisabteilung wird ihn nicht vergessen. 01.10.2003
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September 2003

Schweres Auswärtsspiel beim Angstgegner
Nach dem gelungenen Auftakt in die Landesligasaison mit 3:1 Punkten muss Landesligist Herrenberg am Samstag um 18 Uhr beim Angstgegner in Schwenningen antreten. Der Verbandsklassenabsteiger Schwenningen ist seit einiger Zeit für das Gäuteam eine zu hohe Hürde – das Debakel fängt meist bereits bei den Doppeln an. Auch an diesem Spieltag scheinen die Voraussetzungen für Herrenberg nicht allzu gut zu sein. Immerhin fehlt Topspieler Thomas Roll, der nach seinem Superspiel gegen Tübingen schmerzlich vermisst wird. Immerhin spielt mit Christof Steiner wieder der Topersatz und auch Jürgen Baier hat seine Verletzung wieder ausgeheilt. Für den fehlenden Roll rückt Horst Grünewald wieder in das Spitzenpaarkreuz, sodass mit Martin Gerlach und dem Herrenberger „Fossil“ geballte Herrenberger Defensivkraft auf Schwenninger Offensivtischtennis in Form von Gerd Müller und Michael Sproge trifft. Ganz schwer haben es auf alle Fälle Elmar Fallscheer und Jürgen Baier in der Mitte, denn hier spielen die früheren Schwenninger Spitzenspieler Stickel und Schneider eine nahezu sichere Bank. Bleibt nur die Hoffnung, dass mit Christof Steiner und Marco Hintze vielleicht das hintere Paarkreuz das Zünglein an der Waage spielt. Ein Punktgewinn in Schwenningen wäre auf jeden Fall eine riesige Überraschung. Damit wären auch die bisher ungeschlagenen Männer II in der Bezirksklasse zufrieden. Das erste Auswärtsspiel für den Aufsteiger führt am Samstag 17 Uhr zum Meisterschaftsfavoriten nach Jettingen. Zwar muss auch hier auf Spitzenmann Marco Hintze verzichtet werden, doch steht mit Michael Baier am hinteren Paarkreuz guter Ersatz bereit. Zu seinem ersten Einsatz kommt Martin Lukas, der im vorderen Paarkreuz seinen Einstand gibt. Trotzdem gelten die Herrenberger gegen die Jettinger als klarer Aussenseiter. Gespannt ist man auf Herrenberger Seite vor allem auf das Jettinger Nachwuchstalent Julian Nüssle, der von den Herrenberger Cracks Jochen Kugler und Mike Schlupp nur mit allerbester Tagesform zu schlagen sein dürfte. Dagegen ruhen die Hoffnungen eher auf dem Herrenberger Topspieler der Stunde – Christian Götzner. Mal sehen, wie er sich gegen die Jettinger Spitzenspieler Michael Knof und Steffen Fortenbacher aus der Affaire zieht. Ganz auf Sieg ist Herrenberg III in der Kreisklasse A am Samstag um 18 Uhr gegen Böblingen IV eingestellt. Mannschaftsführer Stefan Dieterle-Lehmann weiss zwar noch nicht, wer aus dem riesigen Aufgebot letztendlich aufläuft, hofft jedoch auf eine stärkere Besetzung als zum Auftaktspiel in Schönaich. Das Spielprogramm der Herrenberger Mannschaften wird mit den Heimspielbegegnungen Herren IV gegen Waldenbuch (Kreisklasse C) und Herren V (Kreisklasse C – 6er) abgerundet. Zumindest bei den Herren IV sollte ein Sieg drin sein. Bei Werner Hettlers Truppe in der Fünften wartet man vor allem auf den „platzenden Knoten“ bei Klaus Seidel, der sich im vorderen Paarkreuz meist erst im Entscheidungssatz geschlagen geben musste. 28.09.2003
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Riesenüberraschung gegen Tübingen
Mit einer Riesenüberraschung wartete die Herrenberger Landesligatruppe auf. Gegen den letztjährigen Vizemeister Tübingen zeigten die Männer um Mannschaftsführer Thomas Roll eine überragende Leistung und sicherten sich mit einem 9:3 Erfolg beide Punkte. Und auch Herrenberg II wartete tagsdrauf mit einer ebensolchen Leistung auf und deklassierte den Bezirksligaabsteiger aus Warmbronn mit 9:2 förmlich. Bereits in den Eingangsdoppeln zeigte sich Landesligist Herrenberg in bester Verfassung und ging mit 2:1 in Führung. Dass die Gäste nicht den Hauch einer Chance hatten, dafür sorgten die drei Musketiere Martin Gerlach, Thomas Roll und Horst Grünewald, die an Position 1-3 alles schlugen, was sich in den „Weg“ stellte. Besonders Martin Gerlach zeigte sich gegen die Tübinger Spitzenspieler Bernd Hüttner und Igor Basilyuk von der unnachgiebigen Seite und liess in beiden Spielen nicht einmal einen Satzgewinn seiner Gegner zu. Das Spiel des Tages lieferte Thomas Roll, der gegen die Tübinger Nr. 1, Basilyuk, nach sehr starkem Spiel mit 11:8 im Entscheidungssatz gewinnen konnte. Lediglich Elmar Fallscheer und Marco Hintze hatten keine Siegchancen und liessen den perplexen Tübingern wenigstens noch eine Ergebnisverbesserung zu. Da auch Ersatzmann Christof Steiner, der im Einzel für den angeschlagenen Jürgen Baier spielte, stark auftrumpfte konnte „Fossil“ Horst Grünewald nach knapp 2 ½ Stunden Spielzeit das an diesem Tage einseitige Match für Herrenberg beenden. Von dem guten Auftritt der „Ersten“ sichtlich inspiriert legte auch Bezirksklassist Herrenberg II am Sonntag los wie die Feuerwehr. Und nachdem die Herrenberger eine klare 6:0 Führung vorlegten, war natürlich der Fisch für Warmbronn gegessen. Lediglich Ergebniskosmetik war für die Warmbronner noch drin, zu überlegten spielten die Kugler u. Co. Und wenn dann knappe Spiele vorkamen, zeigten sich die Herrenberger im Gegensatz zu ihrem Auftritt gegen Münklingen bestens in Form. Besonders Christian Götzner spielte wieder einmal einen überragenden Part in Doppel und Einzel und konnte seine gute Bilanz weiter ausbauen. Mit den erzielten drei Punkten zum Auftakt der Saison zeigte sich natürlich auch Mannschaftsführer Jochen Kugler höchst zufrieden. Und rechnet natürlich auch für die Zukunft noch mit dem ein oder anderen Punkt gegen die Favoriten dieser Liga. Mit einem 8:8 Unentschieden startete Aufsteiger Herrenberg III bei Schönaich II in die neue saison der Kreisklasse A. Nachdem Mannschaftsführer Stephan Dieterle-Lehmann auf nicht weniger als 4 starke Stammkräfte verzichten musste, konnte mit dem „letzten“ Aufgebot im Schlussdoppel durch Michael Baier und Atha Nitsopoulos wenigstens noch ein Punkt gerettet werden. Überzeugend waren vor allem Michael Baier und Jan Schmedding im Spitzenpaarkreuz, die alle Punkte für Herrenberg holen konnten. Daneben fügte sich Ersatzmann Günter Baier aus der 4.Mannschaft gut ein und steuerte einen Einzelpunkt, sowie zusammen mit Dieterle-Lehmann im Doppel einen Punkt bei.21.09.2003
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Gastspiel des Vizemeisters in Herrenberg
Mit dem Vorjahreszweiten Tübingen erwartet Landesligist Herrenberg einen weiteren harten Prüfstein am Samstag um 18 Uhr in der heimischen Albert Schweitzer Halle. Nach dem Auftaktunentschieden gegen Mühringen wollen die Mannen um Thomas Roll alles versuchen, den verlorenen Punkt gegen Mühringen im Spiel gegen die Unistädter reinzuholen. Doch die Trauben hängen hoch. Gegen Igor Basilyuk setzten sich die Herrenberger Topspieler Thomas Roll und Martin Gerlach zwar meist durch, doch der Russe hatte im letzten Jahr gegen Herrenberg starke Auftritte. Und auch Bernd Hüttner setzte gegen Herrenbergs Roll meist die besseren Treffer. Auf einen Trotzeffekt setzen die Gastgeber bei Marco Hintze. Nach zwei unglücklichen Niederlagen gegen Mühringen will der Herrenberger sicherlich seine Bilanz verbessern. Obwohl die Tübinger sicherlich als Favorit in dieses Spiel gehen – mit den Herrenbergern muss gerechnet werden. Auch Herrenberg II hat in der Bezirksklasse eine undankbare Aufgabe. Gegen den Bezirksligaabsteiger aus Warmbronn ist nur mit einer sehr guten Tagesform etwas zu holen. Da dieses Spiel am Sonntag um 10 Uhr zuhause stattfindet hoffen die Herrenberger etwas ausgeschlafener als die Gäste zu sein. Gespannt ist man auf Christian Götzner, der nach seiner überragenden Vorstellung gegen Münklingen auch in dieser Partie etwas reissen will. Da mit Martin Lukas weiterhin ein Stammspieler im Urlaub weilt, muss die Zweite wieder aus Ersatz aus der dritten Mannschaft zurückgreifen. Die Dritte (Kreisklasse A) wird also am Sonntag um 9 Uhr 30 auf jeden Fall ersatzgeschwächt zu ihrer Auftaktpartie in Schönaich antreten. Trotzdem soll mit einer „routinierten“ Stammtruppe ein Auftaktsieg angepeilt werden. 14.09.2003
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8:8 Unentschieden nach 4:7 Rückstand gegen Mühringen
Einen starken Auftakt für die Herrenberger Teams gab es am ersten Spieltag. Nach 4:7 Rückstand gegen Mühringen hatten die Zuschauer eigentlich nur noch wenig Hoffnung für die Herrenberger Landesligatruppe. Doch Jürgen Baier setzte mit einem klaren 3:0 Erfolg gegen den stark eigengeschätzten Frank Bolanz die Zeichen zum Endspurt. Horst Grünewald konnte dann im Spiel gegen Hertkorn mit einem knappen 3:2 Erfolg endgültig den Anschluss zum 6:7 schaffen. Doch alle Mühe schien vergebens, denn Marco Hintze und Elmar Fallscheer lagen fast aussichtslos mit 0:2 Sätzen zurück. Doch beide Herrenberger kämpften sich ins Spiel zurück. Marco Hintze musste schliesslich knapp im vierten Satz passen, doch Fallscheer gelang es in den Entscheidungssatz zu kommen. Und nach einer fantastischen Aufholjagd gelang es ihm mit zwei tollen Vorhandtopspins den knappen 11:9 Sieg zu sichern. Der Rest war schliesslich nur noch Formsache. Das Herrenberger Spitzendoppel Martin Gerlach und Thomas Roll schafften durch ein klares 3:0 das letztendlich verdiente 8:8 Unentschieden. Aus einer ausgeglichen spielenden Herrenberger Mannschaft konnte besonders Routinier Horst Grünewald mit zwei knapp herausgespielten Einzelsiegen überzeugen. Ebenfalls unentschieden spielte Aufsteiger Herrenberg II in der Bezirksklasse. Gegen den letztjährigen Tabellendritten Münklingen setzte es nach knapp 4 Stunden Spielzeit ein für die Gäste schmeichelhaftes Unentschieden. Denn mit klaren Führungen im Entscheidungssatz konnten weder Mike Schlupp noch Bernd Schäfer etwas anfangen. Und als das Abschlussdoppel auch noch in die Binsen ging, sprach Mannschaftsführer Jochen Kugler das Wort des Tages: Vor dem Spiel wäre ich mit einem Unentschieden sehr zufrieden gewesen, nach dem Spielverlauf allerdings nicht mehr. So mussten die Herrenberger trotz 36:30 Sätzen das Unentschieden akzeptieren. Bester Einzelspieler war Herrenbergs Christian Götzner, der phasenweise Traumtischtennis spielte und beide Münklinger Topleute besiegen konnte. Fast zur gleichen Zeit endete das Spiel von Herrenberg V (Kreisklasse C) gegen Rutesheim IV. Auch hier konnten sich die Herrenberger nicht durchsetzen und landeten das Herrenberger Standartergebnis von 8:8. Top waren hier vor allem Werner Hettler, Talal El Ibrahim und Sascha Süsser, die allesamt ihre Spiele gewinnen konnten. Den einzigen H errenberger Sieg hatte Herrenberg IV zu vermelden. In der Kreisklasse C ( 4-er) konnte durch den überragenden Mannschaftsführer Michael Schrottwieser (3 Einzelsiege) ein 8:3 gegen Breitenstein erzielt werden. Bei den Damen mussten die Herrenbergerinnen in Rutesheim eine 8:4 Niederlagen hinnehmen. Ohne die fehlenden Nr. 1 und 2 schlugen sich die Damen recht ordentlich. Einen Einstand nach Mass gab es dabei für Evi Roll, die zwei Punkte beisteuern konnte und nach über 10-jähriger Spielpause einen Supereinstand feierte. Weitere Punkte holten Kirsten Kinkelin und Anni Hettler. 14.09.2003
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Saisonauftakt gegen Mühringen
Mit dem Spiel gegen Mühringen beginnt am Sonntag um 10 Uhr an heimischen Platten der Saisonauftakt für Herrenbergs Landesligist. In der Albert Schweitzer Halle soll der Grundstein für das Saisonziel , den Klassenerhalt, gelegt werden. Bei 12 Mannschaften und gleich drei Absteigern ist ein guter Start Voraussetzung um einigermassen beruhigt den weiteren Spielen entgegensehen zu können. Mit den Gästen aus Mühringen kommt hierbei ein gern gesehener Auftaktgegner. Bereits in den Vorjahren hatte es man meist zu Beginn mit den kampfstarken Gästen zu tun und konnte jeweils knapp mit 9:7 die Oberhand behalten. Doch wie stark die Schmidt, Raff und Wöll tatsächlich einzuschätzen sind, zeigt sich, wenn die Mühringer in grösster Not zu Siegen „gezwungen“ sind. So konnten die letztes Jahr abstiegsgefährdeten Mühringer in der Rückrunde eine beachtliche Serie von fünf 9:7 Siegen in Folge hinlegen und am Schluss noch einen guten fünften Platz belegen. Für Herrenberg wird in dieser Partie viel davon abhängen, wie sich Marco Hintze als neue Nr. 6 der Ersten einfügt und wie die Doppel harmonieren. Auch stellt die Form der Spieler nach der langen Spielpause sicherlich ein grosses Fragezeichen dar. Doch sollten sich Thomas Roll und seine Mannen davon nicht sonderlich beeindrucken lassen – die Punkte sollen und müssen in Herrenberg bleiben. Bereits am Vortag greift Bezirksklasseaufsteiger Herrenberg II um 18 Uhr in der Albert Schweitzer Halle gegen Münklingen ins Spielgeschehen ein. Auch für die zweite Garnitur kann es nur ein Saisonziel geben: Klassenerhalt. Nachdem Martion Lukas und Martin Sütterlin gleich zu Beginn bei diesem Spiel fehlen, schlägt hier die Stunde der Ersatzleute. Mit Michael Baier u. Bernd Schäfer hofft man die richtigen Verstärkungen dabei zu haben. Auf jeden Fall will auch die Zweite gleich in diesem Spiel punkten. Besonders im vorderen Paarkreuz dürften die Trauben für Christian Götzner und Marco Hintze allerdings recht hoch hängen. Dafür sollten Jochen Kugler und Mike Schlupp im mittleren Paarkreuz eine sichere Bank bieten. 09.09.2003
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Juli 2003

Nach zehn Jahren Wiedersehen an der Platte
Zehn Jahre nach Platz 2 bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Jugend trafen sich Trainer und Spieler von damals im VfL-Center wieder. Hier sind die Bilder dazu. 27.07.2003
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Pfingsfreizeit an der Costa Brava
Schon über einen Monat ist es her, daß 14 Herrenberger Tischtennisler ihren Pfingsturlaub in Spanien verbracht haben. Nun sind endlich die Bilder verfügbar- nix wie hin. 27.07.2003
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April 2003

Herren II nach Krimi in der Bezirksklasse
Der Saisonausklang brachte für Herrenberg nochmals freudige Gesichter. Nachdem das Landesligateam mit einem 9:5 Erfolg gegen Weilheim auftrumpfte, sorgten die Herren II in der Kreisliga noch für ein Happy-End. Durch einen 9:5 Erfolg bei Merklingen II wurde der Aufstieg als Tabellenzweiter im letzten Spiel Wirklichkeit. Alles klar war für die Herren I bereits vor dem Spiel gegen Weilheim. Trotzdem wollten es Roll und Co. nochmals wissen. Und bereits die Eröffnungsdoppel liefen erfreulich, denn Roll/Gerlach und Grünewald/Schäfer sorgten mit klaren Erfolgen für die 2:1 Führung. Und spätestens als Ersatzmann Schäfer beim Spielstand von 5:3 den Entscheidungssatz mit 11:0 ! gewann, war die „Messe“ gelesen. Ein überragendes Spitzenpaarkreuz mit Thomas Roll und Martin Gerlach, sowie Elmar Fallscheer machten den Sack zu. Höhen und Tiefen wechselten beim künftigen Bezirksklassisten Herrenberg II. Nachdem samstags der Absteiger Sindelfingen noch relativ klar mit 9:3 bezwungen werden konnte, entwickelte sich die Partie sonntags bei Merklingen II zur Zitterpartie. Lediglich ein Doppel, welches knapp im Entscheidungssatz mit 13:11 (nach 1:5 Rückstand) durch Kugler/Lukas gewonnen wurde, war nach den ersten fünf Spielen für Herrenberg zuzurechnen. 4:1 also für Merklingen und Herrenbergs Zuschauer rechneten schon mit dem „Schlimmsten“. Nach dem Magstädter Erfolg gegen Weil der Stadt musste unbedingt ein Sieg her sollte der Aufstieg noch gelingen. Und die Herrenberger zeigten plötzlich, dass sie die einmalige Chance am Schopfe packen wollten. Punkt für Punkt wurde nach teilweise knappen Spielausgängen eingesammelt und beim Stand von 8:5 hatte Mike Schlupp endlich den herbeigesehnten Match- und Aufstiegsball. Und mit gestreckter Faust verwandelte der Herrenberger Neuzugang diese Chance. Mit nur einer Niederlage in der Rückrunde, aber vielen packenden und spannenden Spielen haben es die nach der Vorrunde eigentlich abgeschriebenen Herrenberger noch geschafft. Ein toller Erfolg also für Mannschaftsführer Jochen Kugler, Christian Götzner, Marco Hintze, Martin Lukas, Mike Schlupp und Martin Sütterlin. Dagegen war das 8:8 Unentschieden von Herrenberg III (Kreisklasse B) bei Rohrau II nur ein kleiner schwarzer Fleck in der ansonsten makellosen Bilanz des Meisters. Ungeschlagen mit 35:1 Punkten wurde souverän die Meisterschaft errungen. Nur Platz drei wurde es schliesslich für Herrenberg IV in der Kreisklasse C. Mit einer 5:9 Niederlage hatte der Tabellenzweite Deufringen III das bessere Ende für sich. Die Herrenberger Aktiven haben damit eine erfolgreiche Saison abgeschlossen. Nun gilt es die kommenden Aufgaben anzugehen – denn am 17. Mai startet wieder das Herrenberger Jedermannsturnier „Hau-Drauf 2003“ in der Längenholzhalle. Alle Hobbyspieler sollten sich diesen Termin im Kalender schon einmal dick ankreuzen. 08.04.2003
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90 Jahre Jung - Alles Gute!
Am 3.April wurde Christian Jung, Gründer der Herrenberger Tischtennisabteilung, 90 Jahre alt. Über viele Jahre hinweg beobachtete er jedes Training und versäumte keinen Spieltag. Die Tischtennisabteilung überreichte Christian Jung zu seinem Geburtstag eine Abteilungschronik, die demnächst auch im Internet veröffentlicht werden wird. 08.04.2003
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März 2003

Punktverluste, die nicht schmerzen
Auswärtsspiele in Herrenberg hatten die Herrenberger Mannschaften zu bestreiten. Denn erstmals wurden Punktspiele in der Längenholzhalle ausgetragen. Nutzniesser davon waren hauptsächlich die „regulären“ auswärtigen Teams. Etwas überraschend musste denn auch der Herrenberger Landesligist gegen Merklingen einen Punkt abgeben. Beim 8:8 Unentschieden kamen die zahlreichen Zuschauer allerdings voll auf ihre Kosten, denn die Merklinger hielten in diesem eigentlich bedeutungslosen Spiel voll dagegen. Bemerkenswert aus Herrenberger Sicht war die totale Ausgeglichenheit der Mannschaft – denn jeder Spieler wusste jeweils einmal zu gewinnen aber auch zu verlieren. Eine absolute Topvorstellung bot Jürgen Baier in seinem Spiel gegen Thomas Verleih. In drei klaren Sätzen entzauberte der Herrenberger Neuzugang sein Gegenüber. Nichts brannte im Spiel des neuen Meisters der Kreisklasse B an. Mit 9:1 konnte Herrenberg III in der Aufstellung Michael Baier, Bernd Schäfer, Stephan Dieterle-Lehmann, Wolfgang Kuhn, Jürgen Amann und Atha Nitsopoulos einen ungefährdeten Sieg einfahren. Nichts zu erben gab es dagegen für Herrenberg IV und V in den Spielen der Kreisklasse C. Bei der 3:9 Niederlage gegen den neuen Meister Gärtringen VI konnten die Herren IV zwar lange Zeit mithalten, am Endes stand allerdings eine klare Niederlage. Nicht arg viel besser erging es den Herren V, die gegen Holzgerlingen ebenfalls deutlich mit 4:9 unterlagen. Klaus Seidel erwies sich hier wieder einmal als Punktebringer. Ohne selbst am Spielbetrieb teilgenommen zu haben war Herrenberg II der Sieger des Tages. Denn durch die Niederlage des Tabellenzweiten Magstadt gegen Deufringen ( 4:9) liegen die Gäustädter jetzt nach Minuspunkten mit einem Zähler vorne und könnten aus eigener Kraft den aufstiegsberechtigten zweiten Platz noch schaffen. 31.03.2003
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Jugend auf dem Vormarsch, Teil II
Die gute Herrenberger Jugendarbeit trägt langsam die ersten Früchte. Seit dem Amtsantritt des Jugendleiters Werner Hettler vor zwei Jahren hat im Herrenberger Jugendtischtennis ein regelrechter Boom stattgefunden. Mehr als 40 Jugendliche (Jungen, Mädchen, Schülerinnen und Schüler) tummeln sich in der beengten Albert Schweitzer Halle. Als Folge der regen Nachfrage und der fehlenden Hallenkapazitäten musste allerdings ein Aufnahmestopp eingeführt werden. Schade, denn um Chef-Jugendtrainer Jan Schmedding hat sich eine sehr rührige Trainergemeinschaft gruppiert. Mit Elmar Fallscheer ist sogar ein Mann der Landesligatruppe im Trainerteam vorhanden. Daneben kümmern sich Silvia und Claudio Riveros, Christian Götzner und Werner Hettler selbst um den Herrenberger Nachwuchs. Mittlerweile stellen sich die ersten Erfolge ein. So konnten die Jungen I in der Bezirksklasse den aufstiegsberechtigten zweiten Platz erreichen. Und als Krönung des ganzen wurde vor kurzem sogar der bis dato verlustpunktfreie Meister Renningen mit 6:3 besiegt. Raul Eupper gelang hier das Kunststück in sämtlichen Spielen unbesiegt zu bleiben und das sogar gegen den Renninger Topspieler, der sein erstes Spiel der Saison verlor. Dass mit dem Nachwuchs zu rechnen ist zeigte sich auch bei der Berücksichtigung der zwei Herrenberger Topspieler Mathias Dibon und Raul Eupper in einigen Spielen des Kreisklasse B Meisters Herrenberg IV. Bei Personalnot konnte stets auf die spielstarken Nachwuchsakteure zurückgegriffen werden. Leistungsnachweise sind die Herrenberger Jugendlichen auch in den diversen Ranglisten nicht schuldig geblieben. So schafften Kay-Uwe Haase und Raul Eupper den Sprung in die Leistungsklasse III bzw. II. Auch die Schüler zeigen mittlerweile eine starke Leistungssteigerung. Neben guten Plätzen in der Saisonrunde konnten auch etliche Ranglistenerfolge erzielt werden. So konnten sich Steffen Haase, Robert Litschko und Domenico Sanfilippo bei den bisherigeen Ranglistenausspielungen mit Erfolgen hervortun. Doch auch neben den Tischtennisplatten tut sich einiges. So zählen die Vorführungen der Jugendtrainergruppe und der Jugendlichen bei den Weihnachtsfeiern schon zu den Höhepunkten. Und auch das Vergnügen soll nicht zu kurz kommen. Bei organisierten Jugendausfahrten nach Südfrankreich und Spanien soll neben gelegentlichem Tischtennisspielen vor allem der Gemeinschaftssinn gepflegt werden. Bei soviel Engagement aller Beteiligten kann der sportliche Erfolg natürlich nicht ausbleiben. Das Herrenberger Jugendtischtennis ist jedenfalls auf dem besten Weg. 31.03.2003
Sensationelle Vorstellung der Herren II
Eine klare Niederlage mussten die Landesligamänner mit 9:3 beim SV Tübingen hinnehmen. Allerdings mussten die Herrenberger mit zwei Mann Ersatz antreten. So fehlte unter anderem Horst Grünewald, der bei den Süddeutschen Seniorenmeisterschaften an den Start ging. Da die Tübinger nicht bereit waren das Spiel zu verlegen und die Teilnahme an einer überregionalen Meisterschaft trotz anderer bisheriger Erfahrungen kein Verlegungsgrund darstellen soll, hatten die Herrenberger von vornherein nicht viel Siegchancen. Trotzdem ging Herrenberg mit 2:0 in Führung und auch das dritte Doppel wäre fast eine Beute der Herrenberger geworden. Martin Gerlach sorgte schliesslich mit einem klaren 3:0 Erfolg über Basilyuk für den dritten Herrenberger Punkt. Die Herrenberger Titelwünsche gelten nach dieser „sportlich fairen Vorstellung “ der Tübinger natürlich den Tuttlinger Meisterschaftsrivalen. Mit einer „Wahnsinnsvorstellung“ raubten Herrenbergs Kreisligamänner allen anderen Mannschaften die „Show“. Beim bisher verlustpunktfreien Tabellenführer Deufringen liegen die Gäustädter trotz herzhafter Gegenwehr mit 3:7 zurück. Und allen Beteiligten ist eigentlich klar, dass damit die letzten Hoffnungen auf den zweiten Platz, der zum Aufstieg berechtigt, abgeschrieben werden können. Was nun folgt ist auch für eingefleischte Tischtenniscracks nur schwer vorstellbar. Mit sechs Siegen in Folgen, wovon allein vier im Entscheidungssatz enden, sichern sich die Herrenberger noch den 9:7 Sieg. Herausragend und stellvertretend für weitere Knüllerspiele ist der Erfolg von Mike Schlupp. Nach 0:2 Rückstand gelingt dem Herrenberger noch im fünften Satz mit 14:12 gegen Stuhlpfarrer der Siegpunkt und der 7:7 Ausgleich. Ebenfalls im fünften Satz kann auch Martin Sütterlin sein Spiel gegen Pusskeiler gewinnen und damit den Grundstock für den Sieg des Abschlussdoppels Christian Götzner und Marco Hintze legen. Diese lassen trotz Verlust des 1. Satzes nichts mehr anbrennen und sichern, nachdem sie sich in einen wahren Spielrausch gespielt haben, gegen das Deufringer Spitzendoppel den 9:7 Erfolg. Wie ausgeglichen dieses Spitzenspiel war, zeigt die Tatsache, dass nach fast vier Stunden Spielzeit und 10 Spielen im Entscheidungssatz das Satzverhältnis 36:36 lautete. Bei dem für Herrenberg sehr glücklichen Sieg- an diesem Tag hätte kein Team eine Niederlage verdient gehabt- machte Martin Sütterlin den Unterschied aus. Aus einer sehr homogenen Truppe, bei der jeder Spieler Punktgewinne beisteuern konnte, blieb er als einziger in Doppel und Einzel unbesiegt. Ohne Monika Lehmann mussten die Damen I ihr letztes Spiel dieser Saison bestreiten. Trotzdem konnten die Herrenbergerinnen in dieser Kreisligapartie meistens mithalten, ohne die Mötzinger Damen allerdings ernsthaft gefährden zu können. So blieb es Silvia Riveros vorbehalten bei der 1:6 Niederlage den Ehrenpunkt zu holen. Ganz knapp dran war Kerstin Kinkelin, die sich erst in der Verlängerung des Entscheidungssatzes mit 12:10 geschlagen geben musste. 24.03.2003
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Glückwunsch Domenico, Robert und Steffen zum Aufstieg in die Lk2 bei den Schülern
Bei ihrer ersten Ranglistenteilnahme sorgte die drei Herrenberger Schüler Domenico Sanfilippo, Robert Litschko und Steffen Haase gleich mächtig für Furore. In der Lk3 belegten sie die Plätze 1 - 3 und qualifizierten sich alle für die Lk2. Glückwunsch zu dieser tollen Leistung. 17.03.2003
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Herrenberger Erfolgswochenende
Das war ein Spielwochenende so recht nach dem Geschmack der Herrenberger Tischtennisfreunde. Denn für die Mannschaften von Landesliga bis Kreisklasse B gab es durchweg wichtige Punkterfolge zu bejubeln. Den Anfang setzte Landesligist Herrenberg I beim klaren 9:4 Erfolg gegen Nusplingen. Die ohne Sauter angetretenen Nusplinger trafen auf eine kampfstarke Herrenberger Truppe, der man anmerkte, das in diesem Spiel die eminent wichtigen Punkte gegen den Abstieg geholt werden sollen. Für Herrenberg sprach dabei, dass mit Christof Steiner und Elmar Fallscheer die wichtigen Leute im hinteren Paarkreuz mitwirken konnten. Aber auch die Doppel wussten diesmal zu überzeugen, sodass die Gastgeber mit einer 2:1 Führung in die Einzel gehen konnten. Schiedlich, friedlich wurden die Punkte bis zum 4:3 geteilt bis die genannten Fallscheer und Steiner in Aktion traten. Hatte Elmar Fallscheer noch relativ „leichtes“ Spiel beim 3:1 Erfolg gegen Ritter, musste Kollege Steiner Schwerstarbeit verrichten. Ein „nervenaufreibendes“ Spiel endete schließlich knapp im Entscheidungssatz mit 16:14 für Christof Steiner. Bei dieser 6:3 Führung witterten natürlich die Herrenberger „Morgenluft“ und die Chance auf einen nicht ohne weiteres eingerechneten Sieg. So trumpfte Herrenbergs Martin Gerlach ebenfalls nach Satzrückstand noch im Entscheidungssatz gegen Nusplingens Axel Hauser auf. Und als der wiedererstarkte Thomas Roll in einem Klassespiel gegen Hans Weiger das 8:3 markierte, war die endgültige Vorentscheidung gefallen. Horst Grünewald setzte mit seinem zweiten Einzelerfolg schließlich den Punkt zum hohen 9:4 Erfolg. Ebenfalls mit 9:4 setzte sich Herrenberg II in der Kreisliga gegen den Tabellenzweiten Magstadt durch. Bei dem unerwartet hohen Erfolg gegen den Mitaufstiegskonkurrenten konnte vor allem das mittlere Paarkreuz mit Marco Hintze und Martin Lukas überzeugen. Ohne Marco Hintze und den ebenfalls siegreichen „Mike“ Schlupp musste tagsdrauf die schwere Hürde beim Tabellenvierten Böblingen genommen werden. In einem wahren Krimi konnten die Herrenberger erst im Abschlussdoppel den 9:7 Erfolg sicherstellen. In einer Flut von 5-Satz-Spielen hatten die Herrenberger das bessere Ende für sich. Besonders Martin Lukas wusste mit zwei Siegen wiederum zu überzeugen. Überzeugend war auch der 9:3 Erfolg der dritten Mannschaft beim Tabellenzweiten Mötzingen in der Kreisklasse B. Nachdem beide Mannschaften mit Ersatz in dieses Spiel gehen mussten, spielten sich die Herrenberger schnelle eine sichere Führung heraus. Mit diesem Erfolg haben die Herrenberger die Meisterschaft so gut wie sicher. Nichts zu erben gab es für die Damen II (Kreisliga), die in Mötzingen anzutreten hatten. Hier sorgte Sonja Teffer für das HighLight und den einzigen Punktgewinn bei der 1:6 Niederlage. Ebenfalls nichts zu gewinnen gab es für Herrenberg V (Kreisklasse C) gegen Rutesheim. Doch bei der knappen 6:9 Niederlage schlugen sich die Herrenberger besser als erwartet. Und nach zwei unerwarteten Erfolgen im Doppel durch Hettler/Seidel und Schmidt/Hörmann hatten die Gastgeber sogar anfangs die Nase vorn, bis sich die Gäste schliesslich doch durchsetzen konnten. 17.03.2003
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Jugend auf dem Vormarsch
Nach einiger Zeit Stillstand tut sich endlich wieder was in Herrenbergs TT-Jugend. An den beiden Trainingsabenden platzt die Halle schier aus den Nähten, das junge Trainerteam um Jugendleiter Werner Hettler hat alle Hände voll zu tun. Sehr erfreulich ist, daß sich nicht mehr nur Jungs an den Platten tummeln, sondern auch immer mehr Mädchen am Training teilnehmen. Die Trainerarbeit von Silvia Riveros, Jan Schmedding, Christian Götzner, Claudio Riveros, Werner Hettler und Elmar Fallscheer trägt erste Früchte: Die 1.Jungemannschaft steht vor dem Aufstieg in die Bezirksliga und auf Bezirksebene haben sich Raul Eupper und Kay-Uwe Haase souverän für die Jugendrangliste qualifiziert. Das gleiche Kunststück gelang Domenico Sanfilippo, Robert Litschko und Steffen Haase bei den Schülern, und das obwohl alle drei erst vor noch gar nicht langer Zeit mit TT begonnen hatten. Weiter so! 03.03.2003
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Herren I in Spendierlaune
Die närrischen Tage haben auch die Herrenberger Tischtennisspieler eingeholt. Mit einer fast schon „komischen“ Nummer wurde das Abstiegsduell gegen Mühringen mit 7:9 regelrecht „vergaigelt“. Kein Wunder, dass der Herrenberger Tischtennisfan so richtig „narret“ nach dieser „Glanzvorstellung“ der Herrenberger „Fasnetskappen“ war. Insbesondere die Herrenberger „Spendierlaune“ kostete den eigentlich schon so gut wie sicher eingefahrenen Sieg. Doch in drei „bemerkenswerten „ Spielen schafften es die Herrenberger Obernarren Steiner, Götzner und Gerlach/Roll noch jeweils ihre Matches in der Verlängerung des Entscheidungssatzes zu verlieren. Aus einer 7:6 Führung für Herrenberg wurde somit ein 7:9 Triumpf für Mühringen. Bereits in der Anfangsphase des Spieles zeigte sich, dass Herrenberg die Spendierhosen anhatte. Mehr als leichtsinnig wurden zwei klare 2:0 Satzführungen der Doppel abgegeben. Statt einer möglichen 3:0 Führung lag man 1:2 zurück. Und in fast allen weiteren Spielen hatten die Herenberger die besseren Karten. Lediglich Thomas Roll zeigte in seinen Spielen eine eindeutige Tendenz: Saft-, kraft-und chancenlos. Wenigstens zeigten die Herrenberger Abwehrrecken Martin Gerlach und Horst Grünewald wo der „ Hammer“ hängt. Mit seiner besten Saisonleistung holte Martin Gerlach am vorderen Paarkreuz beide Punkte. Und Gerlach zeigte dabei, dass es auch für Herrenberger Spieler erlaubt ist, einen Entscheidungssatz zu gewinnen. Da diese Regel allerdings nur von ihm beherzigt wurde, fand das Herrenberger „Fasnetstreiben“ schliesslich in der knappen 7:9 Niederlage sein Ende. Nur gut das die närrischen Tage bald beendet sind. Doch der Katzenjammer nach dieser unnötigen Niederlage wird bleiben. Denn in den verbleibenden Spielen heisst es nunmehr die Ärmel hochzukrempeln. Mit der gezeigten Leistung jedenfalls ist der Klassenerhalt noch längst nicht in trockenen Tüchern – gegen die Abstiegskandidaten Weilheim und Merklingen ist nur bei entsprechender Einstellung und Nervenstärke etwas zu holen. 03.03.2003
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Februar 2003

Keine Chance für Herren I in Tuttlingen
Herren III machen Aufstieg perfekt!
Gegen den Landesligatabellenführer war auch im Rückspiel nichts zu holen. Mit 9:3 hatten die Gäste aus Herrenberg am Ende klar das Nachsehen. Zwar wäre bei einigen knappen Spielausgängen eine Resultatsverbesserung „drin“ gewesen, aber am Sieg der Tuttlinger gab es nichts zu deuteln. Bereits in den Doppeln fiel eine Vorentscheidung. Denn bei einer 0:3 Ausgangsposition waren eventuelle Siegeshoffnungen schnell verflogen. Besonderes Pech hatten Grünewald/Steiner, die sich nach bravourösem Kampf erst knapp im fünften Satz geschlagen geben mussten. Immerhin wussten die Herrenberger in den einzeln dagegen zu halten. Im vorderen Paarkreuz konnte Thomas Roll einen Punkt gegen den „Rückhandschläger“ Ralf Kohler ergattern. Dabei fiel die Entscheidung klar mit 3:0 zugunsten des Herrenbergers aus. Und im hinteren Paarkreuz war gar eine deutliche Überlegenheit der Herrenberger zu konstatieren. Elmar Fallscheer und der „Combacker“ Christof Steiner wussten die Entscheidungssätze knapp für sich zu entscheiden. Das wars denn auch für Herrenberg. Die gegen den Abstieg wichtigen Punkte müssen gegen Mannschaften schwächeren Kalibers eingefahren werden. Dagegen wusste die zweite Mannschaft ( Kreisliga) wieder einmal zu überzeugen. Gegen Höfingen II sprang ein letztendlich ungefährdeter 9:4 Sieg heraus. Besonders Martin Lukas und Marco Hintze zeigten wieder einmal eine gute Vorstellung und sorgten für eine deutliche Übermacht im mittleren Paarkreuz. Mit diesem Erfolg können die Herrenberger ihre „glitzekleinen“ Aufstiegshoffnungen noch erhalten. Nicht mehr zu hoffen braucht Herrenberg III in der Kreisklasse B. Mit einem klaren 9:1 Erfolg gegen Gärtringen V ist der erwartete Aufstieg bereits vier Spieltage vor Schluss sichergestellt. Michael Baier und Co. peilen nunmehr die Meisterschaft an. Dagegen hatte Herrenberg V (Kreisklasse C) im Spiel gegen Gärtringen VI keine Siegchance. Für Einzelpunkte sorgten bei der 2:9 Niederlage Werner Hettler und Klaus Seidel. Beim klaren 7:0 Sieg der Damen I gegen die Damen II (Kreisliga) kam die zweite Damenmannschaft lediglich zu wenigen Satzgewinnen. Zu deutlich war die Übermacht von Silvia Riveros, Monika Lehmann und Kerstin Kinkelin. 24.02.2003
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Wichtige Punkte für Herren I
Der Einsatz von Christof Steiner hat sich gelohnt. Nach über einem Jahr hat der frühere Herrenberger Spitzenspieler bei seinem „Comeback“ wesentlich zum Herrenberger 9:6 Erfolg gegen Reutlingen beigetragen. In einem begeisternden Spiel zeigten die Herrenberger von beginn an, dass heute „Zahltag“ ist und die Punkte vom Gegner abkassiert werden sollten. Während Gerlach/Roll einen relativ mühelosen 3:0 Erfolg einfuhren, kämpften Herrenbergs weitere Doppel bis zur Entscheidung im fünften Satz. Hier buchten Grünewald/Steiner einen zweiten Erfolg, während Baier/Fallscheer gegen das Reutlinger Spitzendoppel passen mussten. Durch den Sieg von Thomas Roll gegen Schmollinger hielt die Herrenberger Führung bis zum 3:2. Nach zwei toll herausgespielten Erfolgen von Jürgen Baier und Horst Grünewald sollten die Gäustädter gar mit 5:2 in Führung gehen. Eine gewisse Vorentscheidung schien gefallen. Doch das Rad sollte sich wenden. Steiner hatte gegen Haase trotz knapper Sätze nichts zu bestellen. Spielstand 5:3. Doch Elmar Fallscheer sollte nach 10:7 Führung im Entscheidungssatz den „Sack“ zumachen. Denkste! Es entwickelte sich ein Krimi, der über den 10:10 Zwischenstand bis zum 15:15 führte. Und dann schlug Reutlingens Manfred Grumbach eiskalt zum 17:15 Endstand zu. Herrenberger führte nur noch 5:4 und das Zittern begann. Zwar holte Martin Gerlach gegen Reutlingens Topspieler Schmollinger den 6. Punkt, doch für Thomas Roll schienen die Felle davonzuschwimmen. 10:8 Rückstand gegen Seidel im Entscheidungssatz. Doch Roll gleicht aus und schafft sogar die Führung. Keiner der Kontrahenten will nachgeben – es steht 15:15 in der Verlängerung . Den Zuschauern kam das alles sehr bekannt vor. Doch diesesmal Happy-End für Herrenberg. Roll schafft den 17:15 Erfolg und die7:4 Führung für Herrenberg. Die Weichen sind nun endgültig auf Sieg gestellt. Horst Grünewald schafft seinen zweiten Einzelsieg und beim Stand von 8:6 für Herrenberg folgt der Auftritt des „verlorenen“ Sohnes. Christof Steiner lässt erst gar keine Zweifel aufkommen. Mit einem klaren 3:0 Erfolg stellt er den ersten Herrenberger Rückrundensieg sicher. Wichtige Punkte im Abstiegskampf sind damit gesichert und die Herrenberger können die nächsten Aufgaben etwas gelassener angehen. Sehr gelassen war der Auftritt von Herrenberg III (Kreisklasse B) gegen Aidlingen II. Mit dem 9:1 Erfolg landeten Baier und Co. den 13. Erfolg im 13. Spiel und stehen weiterhin souverän an der Tabellenspitze. Genauso mühelos punktete der Tabellenzweite Herrenberg IV (Kreisklassse C) beim 9:2 Erfolg gegen Rutesheim. Dagegen kam in der gleichen Klasse Herrenberg V beim 9:1 in Gärtringen (VI) etwas unter die Räder. Was die Damen II in der Kreisliga bereits gewohnt sind. Immerhin gelangen Sonja Teffer bei der erwarteten 0:7 Niederlage zwei Satzgewinne. Das Spiel der Damen I in Mötzingen wurde aufgrund einer kurzfristigen Erkrankung von Kerstin Kinkelin verschoben. 16.02.2003
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Scharzes Wochenende für Herrenbergs Tischtennismannschaften
Das war ein rabenschwarzes Wochenende für Herrenbergs Tischtennisteams. Lediglich die erfolgsverwöhnte Dritte konnte nach zwei Siegen (9:4 in Steinenbronn und 9:5 in Böblingen) ihre Erfolgsbilanz mit nunmehr zwölf Siegen in Folge ausbauen. Alle anderen Mannschaften mussten dagegen Lehrgeld zahlen. Auch die 1. Herrenmannschaft musste beim TV Calmbach mit 9:3 die Rückreise antreten. Dabei war die Landesligatruppe um Thomas Roll gar nicht so chancenlos. Doch die entscheidenden Spiele mussten zum Teil sehr knapp im fünften Satz an die Gastgeber abgegeben werden. So war denn auch gleich der Start verpatzt. Statt einer möglichen 2:1 Führung lagen die Herrenberger fast aussichtslos mit 0:3 zurück. Und nachdem auch noch Roll und Gerlach die Segel streichen mussten war die Partie beim 0:5 fast schon entschieden. Horst Grünewald setzte dann die Zeichen auf Sturm, doch leider verloren Jürgen Baier und Christian Götzner ihre Matches nach klaren Führungen noch. So blieb es nur noch Thomas Roll und Elmar Fallscheer vorbehalten das Ergebnis noch etwas zu verbessern. Gleich mit zwei Ersatzspielern musste die zweite Mannschaft (Kreisliga) in Aidlingen antreten. Doch trotz dieser Verstärkungen konnte die Niederlage, wie in der Vorrunde, nicht vermieden werden. Am Ende stand trotz 34:31 gewonnener Sätze eine äusserst unglückliche 9:7 Niederlage. Damit avancierte Aidlingen endgültig zum Herrenberger Angstgegner und dürfte eine gewisse Vorentscheidung in Sachen Aufstieg zu Ungunsten der Herrenberger herbeigeführt haben. Trotz der Niederlage gegen Rutesheim konnten die Herrenberger Damen I (Kreisliga) endlich mal wieder überzeugen. Nur knapp mit 3:4 ging die Partie gegen den ungeschlagenen Tabellenführer verloren. Ein Highlight war dabei der Doppelerfolg von Silvia Riveros und Monika Lehmann. Diese blieben auch jeweils einmal im Einzel erfolgreich. Dagegen gab es für Mannschaftsführerin Kerstin Kinkelin in ihren Einzeln nichts 09.02.2003
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Januar 2003

Horst Grünewald auf dem dritten Platz bei den Württembergischen,
Jan Schmedding gewinnt Turnier in Altbach
Einen erfolgreichen Start ins neue Jahr hatten Herrenbergs Tischtennisspieler. Jan Schmedding konnte ein Turnier in Altbach gewinnen und Horst Grünewald belegte bei den Württembergischen Meisterschaften bei den Senioren AK60 einen hervorragenden dritten Platz. Mike Schlupp trat ebenfalls in der AK60 an und landete auf Platz neun. 19.01.2003
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