Aktuelles rund um die Tischtennisabteilung - 2001





Dezember 2001

Bericht und Ergebnisse der Vereinsmeisterschaften 2001
Über zwei Tage standen die Vereinsmeisterschaften im Blickpunkt der Herrenberger Tischtennisabteilung. Und am Ende dieser schweißtreibenden Veranstaltung stand mit Bernd Schäfer überraschend der neue Titelträger bei den Aktiven fest. Dabei kam es zu einer Neuauflage der Endspielpaarung von 1999. Doch diesmal sollte sich der topgesetzte Favorit nicht durchsetzen. Gegen die gewohnt harten Topspins von Thomas Roll hatte der Herrenberger Abteilungsleiter meist die bessere Antwort in Form gekonnter Blockbälle parat, sodaß der 3:1 Endspielsieg schließlich feststand.

Vereinsmeister 2001 Bernd Schäfer
Vereinsmeister 2001: Bernd Schäfer

Zuvor gab es bereits einige überraschungen in den Gruppenspielen. So setzte sich Peter Pärisch gegen den Favoriten Martin Gerlach in den Gruppenspielen durch und auch Bernd Schäfer konnte durch einen klaren 3:0 Erfolg gegen Horst Grünewald den Gruppensieg erringen. Erwartungsgemäß waren dagegen die Gruppensiege von Elmar Fallscheer und Thomas Roll. Für eine überraschung sorgte in den Gruppenspielen Christian Götzner, der den Landesligaspieler Denis Dolgos klar mit 3:0 aus dem Rennen werfen konnte. Und auch das Weiterkommen von Jan Schmedding war schon eine kleine überraschung. Durch die Platzierungen in den Gruppenspielen kam es bald zum Aufeinandertreffen der Landesligacracks bei der im K.O-System durchgeführten Endrunde. Und hier mußte Horst Grünewald erwartungsgemäß bereits in der ersten Runde gegen den auf Abwehrspieler spezialisierten Thomas Roll passen. Und auch Martin Gerlach versetzte dem letztjährigen Titelträger Elmar Fallscheer frühzeitig den Knock-Out. Im Duell der beiden Doppelpartner hatte Thomas Roll gegen Martin Gerlach knapp das bessere Ende für sich. Für das „Patzen“ im Einzelwettbewerb konnten sich die Landesligaspieler Martin Gerlach und Thomas Roll dann im Doppelwettbewerb schadlos halten. Trotz verlorenem 1. Satz gegen die Paarung Wolfgang Kuhn und Bernd Schäfer wurden die Topgesetzten schließlich klar ihrer Favoritenstellung gerecht. überrachend auf Platz drei fand sich hier das „Youngster-Doppel“ Jan Schmedding und Christian Götzner ein. Im Wettbewerb der Hobbyspieler konnte Heribert Steinhauser seinen Titel souverän verteidigen. Der „Abonnementsmeister“ gab lediglich beim 3:1 Erfolg gegen den Zweitplatzierten Peter Seybold einen Satz ab.

Vereinsmeister 2001 Hobbygruppe Heribert Steinhauser
Vereinsmeister 2001 der Hobbygruppe: Heribert Steinhauser (links)

Bei den Jugendvereinsmeisterschaften dominierten Mathias Dibon und Raul Eupper. Dabei belegte Dibon sowohl im Schüler, als auch im Jugendwettbewerb jeweils den ersten Platz. Und auch Raul Eupper konnte jeweils mit zweiten Plätzen aufwarten. Da war es natürlich keine Frage, daß das Doppel Dibon/Eupper im Doppelwettbewerb der Jugend nicht zu stoppen war. Ein Erfolgserlebnis gab es hier für den erst 10-jährigen Sebastian Schuppel, der gemeinsam mit Christian Götzner einen zweiten Platz herausspielen konnte.

Jüngster Teilnehmer Sebastian Schuppel
Sebastian Schuppel, jüngster Teilnehmer und Zweitplazierter im Jugenddoppel mit Christian Götzner, rechts Jugendleiter Werner Hettler

Ihrer Favoritenrolle gerecht wurde Silvia Riveros bei den Mädchen. Allerdings fiel die Entscheidung denkbar knapp im fünften Satz gegen Kerstin Kinkelin. Claudia Braitmaier konnte sich in dem erstmals wieder ausgespielten Wettbewerb einen dritten Platz erspielen.25.12.2001

Siegerliste Vereinsmeisterschaften 2001

Herren Einzel

  1. Bernd Schäfer
  2. Thomas Roll
  3. Peter Pärisch
Herren Doppel
  1. Martin Gerlach / Thomas Roll
  2. Bernd Schäfer / Wolfgang Kuhn
  3. Christian Götzner / Jan Schmedding
Schüler Einzel
  1. Mathias Dibon
  2. Raul Eupper
  3. Frieder Korat
Jungen Einzel
  1. Mathias Dibon
  2. Raul Eupper
  3. Claudio Riveros
Mädchen Einzel
  1. Silvia Riveros
  2. Kerstin Kinkelin
  3. Claudia Braitmaier
Jugend Doppel
  1. Mathias Dibon / Raul Eupper
  2. Chrsitian Götzner / Sebastian Schuppel
  3. Silvia Riveros / Claudio Riveros
Hobbygruppe
  1. Heribert Steinhauser
  2. Peter Seybold
  3. Wolfram Kleinert
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Nr.03011093 - der Topscorer der Landesliga
Unter der Nummer 03011093 der Spielberechtigungsliste verbirgt sich der beste Punktesammler unter den Landesligaspielern in der Vorrunde. Mit 52 Punkten weist die Spielstatistik einen Traumwert aus. Bei 18 Siegen (die aufgrund der Aufstellung im Spitzenpaarkreuz dreifach gewertet werden) und zwei Niederlagen ist die "Poleposition" unter den "Schmetterkünstlern" erreicht. Daß die Herrenberger stolz darauf sind, daß mit Thomas Roll dieser Punktegarant in Herrenbergs Reihen steht, versteht sich fast schon von selbst. Seit seinem Wohnortwechsel ist der bescheiden auftretende Steuerberater noch näher an seine sportliche und berufliche Wirkungsstätte gerückt. Was nicht heißt, daß Thomas Roll jetzt öfters Trainingseinheiten absolvieren würde. Mit maximal 4 Trainingseinheiten im Monat ist der Herrenberger Topmann ein ausgesprochener "Wenigspieler". Oder schlichtweg trainingsfaul, was seine Spielkollegen sagen. Doch der Erfolg heiligt die Mittel und solange der Topmann auf diese Weise seine unverbrauchte Energie in Erfolge ummünzt, sind auch die Mitspieler zufrieden. Nicht zuletzt durch den Lauf ihrer Nr. 1 haben sich die Herrenberger von einem Abstiegskanditaten zu einem Topteam der Landesliga aufgeschwungen. Doch bei aller Euphorie bleibt auch Thomas Roll bescheiden und denkt nicht einen Augenblick an die Chance mit Herrenbergs Team noch den Sprung in die nächste Klasse zu schaffen. Bei der Ausgeglichenheit der Mannschaften haben die Gäustädter, genau wie ihr Spitzenmann, fast das Optimum herausgeholt. Und neue Spieler "einzukaufen" war noch nie Politik der Abteilungsleitung, der Thomas Roll auch im Ausschuß mitangehört. Lieber konzentriert sich Roll weiterhin auf Erfolge in der Landesliga, die in der Rückrunde sicherlich schwerer fallen wer-den. Doch mit tatkräftiger Unterstützung seiner Söhne Felix und Philipp, die mittllerweile des öfteren bei den Landesligaspielen zugegen sind, dürfte auch in der Rückrunde eine positive Bilanz geschrieben werden.
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Saisonziel nach Vorrunde erreicht
Schwer zu kämpfen hatte der Tabellenzweite Herrenberg im Heimspiel gegen den TSV Sickenhausen, bevor der knappe 9:6 Erfolg feststand. Die Wende brachte dabei wiederum das vordere Paarkreuz mit Thomas Roll und Horst Grünewald, das denn 4:5 Rückstand in eine 6:5 Führung umwandelte. Martin Gerlach, der an diesem Tag eine überragende Vorstellung zeigte, baute den Vorsprung schließlich auf 7:5 aus. Und auch Elmar Fallscheer hatte im Match gegen Harald Strothmann seine Chancen auf einen Einzelsieg. Doch am Ende siegte der Sickenhäusener und beim Stand von 7:6 für Herrenberg schien plötzlich alles möglich. Denn die Sickenhäusener witterten Morgenluft, schließlich konnten Denis Dolgos und Bernd Schäfer im ersten Durchgang nichts zählbares vorweisen. Doch angesichts des Spielstandes und des greifbaren Erfolges vor Augen zogen die beiden Herrenberger dann die "Notbremse". Mit Geschick und Glück bezwang Denis Dolgos mit 12:10 im Entscheidungssatz Jan Böbel. Und der für den verhinderten Klaus Eberle eingesprungene Ersatzmann Bernd Schäfer durfte schließlich mit einem 3:1 den entscheidenden Siegpunkt beisteuern. Damit war auch die letzte Hürde der Vorrunde geschafft und die Herrenberger können bei nunmehr 16:4 Punkten und dem augenblicklichen zweiten Platz beruhigt der Rückrunde entgegensehen. Denn das eigentliche Saisonziel der Herrenberger lautete Nichtabstieg. Und mit dem nunmehr erreichten Punktestand können sich die Gäustädter neue Ziele setzen. Wobei von übermut keine Rede ist. Zu knapp und umkämpft waren die einzelnen Partien, als daß man ernsthaft eine Meisterschaft oder einen Aufstieg in die Verbandsklasse anstreben würde. Doch nachdem man sich im Herrenberger Lager an die neue "Höhenluft" gewöhnt hat, wird nun ein Platz bei den Top drei am Ende der Saison anvisiert. Davon kann die dritte Herrenmannschaft in der Kreisklasse B nur träumen. Nach dem 8:8 Unentschieden im "Kellerduell" in Deckenpfronn muß die Mannschaft sich personell und leistungsmäßig erheblich steigern, um dem drohenden Abstieg noch entgehen zu können. Ein Erfolgserlebnis feierten die Mädchen in der Bezirksklasse in ihrem letzten Vorrundenspiel. Beim ersatzgeschwächten Loklarivalen Gärtringen konnte ein 6:4 Erfolg errungen werden. Besonders erfolgreich war hierbei Silvia Riveros, die sämtliche Partien für sich entscheiden konnte. Dicht am Sieg waren auch die Jungen in ihrer Bezirksklassenpartie bei Gegner Sindelfingen II. Leider konnte Sascha Süsser in einer hochdramatischen Schlußbegegnung nach klarer Führung im Entscheidungssatz nicht gewinnen, sodaß das Spiel mit 5:5 endete.
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November 2001

Herrenberg sichert dritten Platz
Mit einer starken kämpferischen und spielerischen Leistung konnte Herrenberg beim 9:6 Erfolg gegen die überzeugenden Gäste vom TV Calmbach den dritten Tabellenplatz festigen. Doch zunächst herrschte große Aufregung in Reihen der Herrenberger. Denn mit Horst Grünewald fehlte nicht nur der "Hallenputzdienst" sondern auch ein wichtiger Spieler. Mittels Handy konnte das "verschlafene Fossil" dann doch noch zum Dienst gerufen werden. Und zusammen mit Denis Dolgos zeigte das Herrenberger Doppel, daß "ausgeschlafene" Spieler einfach erfolgreicher sind. Gegen das Calmbacher Spitzendoppel konnte der erste Sieg eingefahren werden. Etwas überraschend unterlagen allerdings Gerlach/Roll, sodaß die Kombination Eberle/Fallscheer die 2:1 Führung herausspielte. Ein überragender Thomas Roll ließ seinem Gegner Andreas Galic keine Chance und weitere Punkte waren eigentlich nur eine Frage der Zeit.Doch Calmbach steigerte sich und nachdem Horst Grünewald, Martin Gerlach ,Klaus Eberle und Denis Dolgos nacheinander verloren, war die Führung futsch und Spannung angesagt. Doch Elmar Fallscheer schaffte den Anschluß zum 4:5 und Herrenberg konterte weiter. Besonders Horst Grünewald zeigte es seinem Gegner Galic, als er eine umstrittene Schiedsrichterentscheidung zu seinen Ungunsten mit einem freiwilligen Fehler zum 4:8 Spielstand korrigierte. Der daraufhin verblüffte Gegenspieler mußte anschließend 7 Punkte in Serie zur 8:11 Niederlage zulassen. Und nachdem auch die nächsten Spiele gewonnen werden konnten hieß es 8:5 Vorteil für Herrenberg. Die erste Chance den Sack zuzumachen vergab allerdings Elmar Fallscheer, der gegen Carsten Knöller knapp im fünften Satz passen mußte. Und auch Denis Dolgos hatte in seinem dramatischen Spiel alle Hände voll zu tun. Und nach 8:2 Rückstand im vierten Satz ging denn auch die Post ab. Bei 10:9 Vorsprung und eigenem Aufschlag gab es dann den erhofften Matchball. Doch Pustekuchen - ein Fehlaufschlag folgte, sowie mehrere Matchpunkte in der Verlängerung. Der Satz ging verloren und bei 5:1 Rückstand im Entscheidungssatz waren die Herrenberger Hoffnungen auf einen Sieg doch etwas gesunken. Doch nochmals rappelte sich Dolgos auf, schaffte den Ausgleich und am Ende eine 10:9 Führung. Zur allgemeinen Erleichterung der Herrenberger Spieler und Anhänger war der nächste Schlag der Siegpunkt zum 9:6 für Herrenberg. Kein Happy-End gab es dagegen für Herrenberg II in den Kreisligaspielen gegen Weissach (7:9) und in Rutesheim (6:9). Mit nunmehr 8:10 Punkten blieb die "Zweite" doch etwas unter den Erwartungen und Möglichkeiten. Allerdings mußte in den beiden Spielen auch mit Ersatz angetreten werden. Sieglos blieben auch die Mädchen (Bezirksklasse) beim 4:6 in Deufringen und die Jungen (Bezirksklasse), die bei ihrer 0:6 Niederlage in Weil der Stadt böse eingefahren sind.
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Herrenberg zeigt sich lernfähig
Nur Stunden nach der unglücklichen Niederlage gegen Schwenningen haben die Herrenberger Tischtenniscracks Moral gezeigt und die schwere Hürde beim SSV Reutlingen II mit einem 9:7 Erfolg gemeistert. Dabei waren die äußeren Umstände des Aufeinandertreffens alles andere als glücklich. So war das Fahrzeug von Elmar Fallscheer samt Insassen in einen Unfall verwickelt, sodaß die Spieler zwar unverletzt aber nervlich doch angespannt erst kurz nach dem offiziellen Spielbeginn in der Halle eintrafen. Als Folge der vortäglichen "Doppelpleite" wurden dieselben wiederum umgestellt. Und die Lernfähigkeit von Herrenbergs Spielern brachte den gewünschten Erfolg. Ähnlich dem Spiel gegen Schwenningen war nämlich die Einzelbilanz ausgegichen und die Doppel sollten die Entscheidung bringen. Hier legten Thomas Roll und Martin Gerlach als Spitzendoppel vor, während Dolgos/Grünewald gegen Reutlingens Doppel Nr. 1 keine Siegchance hatten. Der trotz Unfalls nervenstarke Elmar Fallscheer sorgte mit Klaus Eberle für den 2:1 Vorsprung. Thomas Roll und Martin Gerlach sorgten dafür, daß dieser Vorsprung bis zum 4:3 Bestand hatte. In dem wechselvollen Spiel mußten schließlich Elmar Fallscheer und Denis Dolgos die erstmalige Führung für den SSV Reutlingen zulassen. Durch zwei Erfolge von Thomas Roll und Horst Grünewald im vorderen Paarkreuz , sowie eines starken Auftrittes von Klaus Eberle war die Führung zum 7:6 Zwischenstand geschafft. Die Paarungen im hinteren Paarkreuz waren nun spielentscheidend. Dabei unterlag der junge Denis Dolgos dem fast 70-jährigen Senioren-Europameister Luber klar. 7:7 Spielstand und der Auftritt von Elmar Fallscher folgte. Und diesesmal wollte sich der Herrenberger nicht nochmals anstoßen lassen. Mit einem toll herausgespielten Sieg war der 8:7 Vorsprung geschafft. Nachdem das Spitzendoppel Roll/Grünewald ihren Gegenübern keine Chance ließen, waren die Herrenberger endgültig zufriedengestellt. Die Herrenberger sahen sich durch die Doppelumstellung und die Doppelsiege von der "Schwenninger Schmach" rehabilitiert. Und mit nunmehr 12:4 Punkten ist der unerwartete dritte Platz weiter gesichert worden.
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Herrenberg scheitert an Doppel
Bereits vor Spielbeginn zermatterten sich die Herrenberger Spieler die Köpfe mit der Frage, wie die Doppel gegen Schwenningen zu besetzen sind. Doch auch die vorgenommenen Änderungen brachten nicht das gewünschte Ergebnis. Als Folge aller verlorenen Eröffnungsdoppel mußte man am Ende eine 5:9 Niederlage hinnehmen. Das neugebildete Spitzendoppel Gerlach/Grünewald hatte im Spiel gegen Sproge/Schäfer keine Siegchancen. Knapp ging es jedoch in den restlichen Paarungen zu. Insbesondere Roll/Dolgos hatten es gegen das Schwenninger Spitzendoppel in der Hand den Ausgleich zu erzielen. Doch das Spiel ging genauso im fünften Satz in die Binsen, wie die Partie von Eberle/Fallscher. Doch wer geglaubt hatte die Herrenberger würden sich kampflos in ihr Schicksal ergeben, sah sich getäuscht. Ein überragender Thomas Roll und Horst Grünewald holten die Anschlußpunkte zum 2:3 Zwischenstand. Dieser konnte nicht lang gehalten werden, denn durch Niederlagen von Gerlach und Eberle ergab sich erneut ein 2:5 Rückstand. Danach folgte die beste Herrenberger Zeit. Ein ungefährdeter Sieg von Elmar Fallscheer und der Galaauftritt des an diesem Tage unglaublich konzentriert und siegeswilligen Denis Dolgos. Dieser setzte sich denn auch im Spiel des Tages gegen Bernhard Schäfer knapp im Entscheidungssatz durch. Und als Thomas Roll im Spiel gegen Schneider den Ausgleich schaffte war im Tollhaus Albert Schweitzer Halle wieder einmal alles möglich. Doch es sollte nicht sein. Horst Grünewald konnte gegen seinen "Angstgegner" Hanns Eppel einfach keinen Stich machen und das unglücklich aufspielende mittlere Paarkreuz mit Martin Gerlach und Klaus Eberle mußte in knappen Spielen erneut passen. 5:8 Rückstand - dennoch war das Unentschieden nochmals greifbar nahegerückt. Denn Denis Dolgos konnte auch in seinem zweiten Spiel klar mit 3:0 Sätzen punkten und bei Elmar Fallscheer mußte wiederum der fünfte Satz die Entscheidung bringen. Anschluß zum 7:8 oder 5:9 Niederlage hieß die Frage. Im heißen Match schmolzen die letzten Herrenberger Hoffnungen dahin. Am Ende hieß es 5:9 für Schwenningen. Und zurück blieben die Herrenberger Spieler mit der Erkenntnis, daß in einem Spitzenspiel auch Doppelsiege zum Erfolg nötig sind. Denn in den gezeigten Einzeln waren die Herrenberger auch an diesem Tage gleichwertig. Gleichwertig waren auch die Mannschaften von Herrenberg II und Eltingen II in der Kreisliga. In der parallel ausgetragenen Partie mußte am Ende das Abschlußdoppel entscheiden. Und hier hatten die Herrenberger mit Wolfgang Kuhn und Bernd Schäfer die "Sieggaranten" auf ihrer Seite. Beim 9:7 Sieg konnten dabei drei Doppel eingefahren werden. Schlüsselpunkt für den Erfolg war dabei der Auftritt von Martin Sütterlin, der gegen Neumann einen wichtigen Punkt zum 7:4 Zwischenstand beisteuern konnte. Dabei mußte er sein erstes Spiel aus dem Kopf ausschalten, als er gegen den früheren Herrenberger Spitzenspieler Herbert Gimbel bereits mit 8:4 im Entscheidungssatz führte und mit "Eisen" in den Händen noch den Punkt abgab.
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Herrenberg mischt weiter mit
Die Herrenberger Erfolgsserie hält weiter an. Auch in Weilheim konnte der Landesligist nach hartem Kampf mit 9:5 die Punkte für sich behalten. Dabei mußte in diesem Spiel auf den schulterverletzten Denis Dolgos verzichtet werden. Und auch die Doppel wurden umgestellt. Als Spitzendoppel fungierten erstmals Martin Gerlach und Horst Grünewald, die auch einen ungefährdeten Sieg einfuhren. Ebenfalls zum Erfolg kamen Eberle/Fallscher, während Thomas Roll und Bernd Schäfer die einzige Doppelniederlage zulassen mußten. Dabei war gegen Weilheims Spitzendoppel nach einer klaren 10:6 Führung durchaus ein Siegpunkt drin. Mit dem wieder einmal glänzend aufgelegten Spitzenpaarkreuz Horst Grünewald und Thomas Roll wurde schnell ein 4:1 Vorsprung herausgespielt. Dies sollten allerdings für lange Zeit die einzigen Herrenberger Erfolge sein. Denn nacheinander verloren Gerlach, Eberle, Schäfer und Fallscheer ihre Partien. Daß dabei, außer bei Gerlachs klarer Niederlage, alle Partien erst im Entscheidungssatz an Weilheim fielen, war doch etwas bitter. Zumal die Gastgeber erstmals mit 5:4 in Führung gehen konnten. Doch im zweiten Durchgang wendete sich das Blatt. Souverän herausgespielte Siege von Grünewald, Roll, Gerlach und Fallscheer sorgten für die 8:5 Führung. Und beim Stand von 2:0 und 10:8 für Eberle schien der "Fisch" auch "geputzt" zu sein. Doch Pustekuchen. Nach den vergebenen Matchbällen war das Spiel von Eberle gekippt und die Entscheidung auf den fünften Satz vertagt. Und hier zeigte der frühere Mundelsheimer wieder einen prima Kampfgeist. Mit tollen Reflexen holte er den noch fehlenden Siegpunkt zum 9:5 Endstand. Die Herrenberger schielen nunmehr mit 10:2 Punkten weiter an die Tabellenspitze. Und mit dem kommenden Gegner und Tabellenführer TG Schwenningen steigt dann das Topspiel der Landesliga in Herrenberg.
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Oktober 2001

Mitternachtsspiele in Mühringen
Es war um Mitternacht als Herrenbergs Landesligatruppe die Mühringer Halle freudetrunken verlassen konnte. Nach über 3 ˝ stündigem Kampf konnten die Gäustädter mit 9:7 das bessere Ende für sich behalten. Die in Bestbesetzung angetretenen Mühringer legten einen Blitzstart hin und Herrenberg sah sich unversehens nach den Doppeln mit 3:0 im Rückstand. Dabei hatten die Herrenberger aber auch nicht den Hauch einer Chance. Lediglich ein "Sätzchen" für das Doppel Eberle/Fallscheer blieb. Doch das Spiel sollte sich schnell wenden. Herrenbergs Topleute Roll, Grünewald, Eberle und Gerlach siegten klar mit jeweils 3:0 Sätzen. Der Bann war gebrochen und die Gäustädter waren ihrerseits mit 4:3 vorne. Was nicht lange der Fall sein sollte, denn Mühringen war an diesem Tage auf Punkte aus. Besonders Spizenspieler Frank Bolanz wollte es gegen Herrenbergs "Fossil" Horst Grünewald wissen. Nach einer 2:0 Führung schien das Spiel für den Mühringer bereits gelaufen. Doch Herrenbergs Routinier legte nochmals alles rein und besorgte den Satzausgleich. Im umkämpften 5. Satz fiel schließlich die Entscheidung zu Gunsten des Mühringers. Auch Klaus Eberle hatte nach seinem Erfolg im ersten Spiel gegen Mühringens Hertkorn alle Hände voll zu tun. Doch nach einer 2:0 Führung mußte auch er im 5. Satz knapp mit 11:9 die Segel streichen. Die Mühringer führten mittlerweile mit 7:5 und Herrenberg war angeschlagen. Doch die mittlerweile recht kampfstarke Gäutruppe gab noch längst nicht auf. Martin Gerlach holte sich seinen 2. Einzelerfolg und auch Elmar Fallscheer gewann klar gegen Milovanovic. Der Ausgleich war geschafft und Herrenbergs "Sorgenkind" Denis Dolgos hatte seinen Auftritt. Und endlich zeigte Herrenbergs Talent wieder einmal was in ihm steckt. Gegen Schüle gelang schließlich ein knapper 3:1 Satzerfolg und die Herrenberger 8:7 Führung. Doch nach 3 verlorenen Anfangsdoppeln schien hier alles möglich, zumal der 1. Satz von Thomas Roll und Martin Gerlach gleich ordentlich mit 11:6 danebenging. Doch das sollte es sein. Der Rest war nur noch Formsache und der 9:7 Sieg geschafft. Mit diesem Erfolg und nunmehr 8:2 Punkten können die nächsten Aufgaben selbstbewußt angegangen werden. Selbstbewußt traten auch Herrenbergs Youngsters Stefan Dieterle-Lehmann und Martin Sütterlin im Kreisligaderby der 2. Mannschaft bei Sindelfingen III im zweiten Durchgang auf. Durch ihre Erfolge war der Grundstein zur 8:5 Führung gelegt. Doch wie schon gegen Gärtringen III ging auch hier den Spielern die "Luft aus", sodaß am Ende nur ein mäßiges 8:8 Unentschieden heraussprang. Schwachpunkte waren hier die sonst starken Doppel. Im Spitzenspiel der Kreisklasse besiegte Herrenberg IV die Lokalrivalen aus Gärtringen mit 8:5 und ist damit als einzige Mannschaft noch ohne jeglichen Punktverlust. Mit den alten "Haudegen" Albert Türk , Michael Schrottwieser und Erich Roob wird hier klar die Meisterschaft angepeilt
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Herrenberg II läßt Federn
Mit einer knappen 6:9 Niederlage im Duell gegen TSV Gärtringen III mußte Herrenbergs Zweite das spannende Derby beenden. Das Spiel stand dabei bis zum Schluß auf des Messers Schneide, als die Herrenberger "Kämpen" Wolfgang Kuhn und Franz Sebastian in ihren Schlußeinzeln versuchten, die Wende nach 6:7 Rückstand noch zu schaffen. Und eigentlich sprachen alle Vorzeichen dafür, hatten doch die beiden Herrenberger im ersten Durchgang die Oberhand im hinteren Paarkreuz behalten. Doch es sollte nicht sein. Gärtringens Youngster Karch und Trinkert steigerten sich in einen wahren Spielrausch und sicherten Gärtringens knappen Erfolg. Zuvor hatten die Herrenberger recht gut mitgehalten und führten sogar noch beim Zwischenstand von 5:4 . Vor allen Dingen Michael Baier wußte mit zwei klar heraugespielten Siegen gegen Werner Wohlbold und Benjamin Steiner zu überzeugen. Nach dieser Niederlage dürfen sich die Herrenberger im mittleren Tabellenfeld wiederfinden, während Gärtringen auf dem Weg in die Bezirksklasse wohl nur schwer zu stoppen sein dürfte. Lediglich einen Punkt konnte Herrenberg III im Spiel der Kreisklasse B gegen Steinenbronn einfahren. Denn nahezu über die ganze Spieldauer führten die Herrenberger. Dabei mußte Mannschaftsführer Klaus Seidel auf seine Nr. 1 Atha Nitsopoulos ebenso verzichten wie auf weitere zwei Stammspieler. Doch die Dritte schlug sich prächtig und insbesondere die starken Ersatzspieler Michael Schrottwieser und Erich Roob aus der Vierten sorgten mit je zwei Einzelsiegen für die "halbe" Miete. Schade daß im Schlußspurt nach 8:5 Führung noch ein Punkt eingebüßt wurde. Nachdem Herrenbergs Aktiven an diesem Wochenende nicht zu siegen vermochten, konnten wenigstens die Nachwuchkräfte Siege einfahren. Besonders die Schüler II sorgten im vierten Spiel der Kreisklasse für den vierten Erfolg. Mit 6:0 Punkten und 18:0 Sätzen ließ das Ergebnis gegen Waldenbuch nichts an Deutlichkeit übrig. Ebenfalls noch unbesiegt ist Herrenbergs Bezirksklassenjungenmannschaft. Matchwinner gegen Münklingen war dabei Raul Eupper, der in seinen Einzeln unbesiegt blieb und damit das 6:4 Endergebnis sicherstellte. Nichts zu erben gab es dagegen für die Mädchen im Spiel gegen Bezirksklassenrivale Rohrau. Auch gegen die nur mit drei Spielerinnen angetretenen Rohrauerinnen war im Endeffekt nichts drin. Siegchancen hatte allerdings Silvia Riveros, die in ihrem Spiel erst nach 5 Sätzen verlor und dabi eine klare Führung nicht ausnützen konnte.
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Herrenberg hat guten Lauf
Weiter auf Erfolgskurs befindet sich Landesligist VfL Her-renberg nach dem klaren 9:4 Erfolg gegen die SV Tübingen. Vor allem das Spitzenpaarkreuz mit Thomas Roll und Horst Grünewald konnte die zahlreichen Fans begeistern. So schaffte es "Fossil" Grünewald wieder einmal gegen den russischen Spitzenpieler Igor Bassilyk die Oberhand zu behalten. Nach einer spannenden Anfangsphase wurden die Punkte nach 3:1 Sätzen für Herrenberg vergeben. In seinem zweiten Spiel gegen Tübingens Nr. 2 Bernd Hüttner war dann sogar ein klarer 3:0 Erfolg fällig. Wesentlich dramatischer und spannender ging es bei Herrenbergs Nr. 1 Thomas Roll zu. Erst im jeweils fünften Satz fiel die Entscheidung zugunsten des Herrenbergers. Besonders das Spiel gegen Bernd Hüttner hatte es in sich. Nach einem 0:5 Rückstand im fünften und entscheidenden Satz war eigentlich die Niederlage schon besiegelt. Doch mit Unterstützung des Publikums drehte Roll nochmals richtig auf und holte sich 10 Punkte in Serie zur 10:5 Führung. Mit 11:7 ging ein wichtiger Sieg an Herrenberg. Überhaupt hatten Herrenbergs Spieler an diesem Tage die besseren Nerven und das Quentchen mehr Glück auf ihrer Seite. Beispielsweise in den Eröffnungsdoppeln, als Klaus Eberle und Elmar Fallscheer bereits mit 0:2 Sätzen zurücklagen und noch die Wende schafften. Oder auch Elmar Fallscheer, der in seinem Einzel ebenfalls nach 0:2 Rückstand mächtig zulegten konnte und am Ende sogar noch klar mit 3:2 gegen Zabel gewinnen konnte. Den Sieg sicherte die starke Herrenberger Mitte mit Martin Gerlach und Klaus Eberle, die jeweils knapp mit 3:1 gegen Arthur Eberth gewinnen konnten. Neben dem Erfolgserlebnis der Ersten durfte auch Herrenbergs Zweite in der Kreisliga wieder einen Sieg feiern. Ohne ihre etatmäßige Nr. 1 Bernd Schäfer ist der Erfolg gegen Böblingen III umso höher einzuschätzen. Matchwinner war vor allen Dingen Michael Baier, der ins Spitzenpaarkreuz aufrückte und seine Spiele jeweils knapp und dramatisch in den Entscheidungssätzen gewinnen konnte. Daneben schlug wieder einmal Franz Sebastian zu, der auch nach diesem Spieltag in seinen Einzeln unbesiegt bleibt. Eine ausgeglichene Bilanz weisen die Teams im Herrenberger Jugendtischtennis auf. Die Mädchenmannschaft mußte gegen Holzgerlingen eine weitere Niederlage einstecken. Bei der 2:6 Niederlage konnte Silvia Riveros in Einzel und Doppel zusammen mit Kerstin Kinkelin die Herrenberger Punkte verbuchen. Schiedlich friedlich trennte sich Jungen-Bezirksklassist Herrenberg mit 5:5 von Höfingen ebenso wie die Schüler I Kreisligisten von Eltingen. Weiter erfolgreich ist die zweite Herrenberger Schülermannschaft in der Kreisklasse. Mit 6:2 gegen Waldenbuch konnte der dritte Sieg im dritten Spiel eingefahren werden.
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September 2001

Schwarzes Wochenende
Ausnahmslos Niederlagen mußten Herrenbergs Tischtennismannschaften in ihren Sonntagsbegegnungen einstecken. Diese fielen allerdings zum Teil recht knapp und unglücklich aus. Besonders die erste Mannschaft kämpfte in ihrem Landesligaspiel gegen Ergenzingen und bis zum Spielstand von 6:5 hatten die Gäustädter immer mit einem Punkt gegen den Favoriten die Nase vorn. Hierbei wußten besonders die Doppel zu überzeugen. Roll/Gerlach sowie Eberle/Fallscheer konnten hierbei die klare Niederlage von Grünewald/Dolgus wettmachen. Im vorderen Paarkreuz war von einer klaren Ergenzinger Dominanz nichts zu spüren. Zwar mußten sich Thomas Roll und Horst Grünewald jeweils klar mit 0:3 Sätzen Harald Maier beugen, doch gegen Spitzenspieler Hörmann , der in der letzten Saison bester Landesligaakteur war, fuhren beide Herrenberger glatte Siege ein. Und auch Klaus Eberle schaffte im mittleren Paarkreuz einen überraschenden Erfolg. Mit 15:13 mußte sich Ergenzingens Thorsten Ott dabei knapp geschlagen geben. Genauso knapp verlor allerdings Martin Gerlach seine beiden Spiele. Im hinteren Paarkreuz beendete Denis Dolgos seine "Durststrecke" mit einem Erfolg gegen Rolf Miller. Das sollte jedoch die einzige Ausbeute im hinteren Paarkreuz sein, denn zu klar beherrschte Christoph Hörmann, das 13 jährige Talent des TTC Ergenzingen seine Gegner. Hierbei wußten werder Dolgos noch Elmar Fallscheer ein brauchbares Rezept. Und nachdem Fallscheer auch seine Partie gegen Miller denkbar knapp mit 2:3 Sätzen in der Verlängerung verlor war für die Herrenberger mit 6:9 "der Fisch geputzt". Auch Kreisligist Herrenberg II hatte in seinem Spiel bei Rohrau das Nachsehen. Nach einer tollen Aufholjagd hatte es insbesondere Wolfgang Kuhn beim Spielstand von 7:7 und einer 2:0 Satzführung in der Hand zumindest ein Unentschieden zu sichern. Beim Stand von 10:9 für Kuhn im dritten Satz schien der Erfolg gegen Gerhard Weiler dann greifbar nahe. Doch Weiler schaffte noch die Wende und sicherte zum Abschluß mit seinem Doppelpartner Ingo Werner auch den Siegpunkt zum 9:7 für Rohrau. Entscheidend für den Rohrauer Erfolg war die Dominanz durch Ingo Werner und Raphael Stark im vorden Paarkreuz. Auf Herrenberger Seite konnten Franz Sebastian und Michael Baier mit jeweils zwei Einzelsiegen überzeugen. Daneben holte sich Youngster Stephan Dieterle-Lehmann mit einem 3:2 Erfolg seinen zweiten Einzelsieg dieser Saison. Die Herrenberger Niederlagenserie komplett machte Herrenberg III in der Kreisklasse B mit 6:9 gegen Oberjettingen III. Unbesiegt blieb hier Günter Baier. Auch die Routiniers Atha Nitsopoulos und Klaus Seidel steuerten einen Punkt zum Ergebnis bei. Daneben konnte Jan Schmedding mit einem Sieg im vorderen Parkreuz erstmals punkten. Ein toller Erfolg des Jugendlichen in seinem ersten Aktivenjahr. Trotz dieses schwarzen Wochenendes für die Herrenberger Aktivenmannschaften sollte sich das Wochenende ausgezahlt haben - immerhin fuhr man bei der Altpapiersammlung reichlich "Ernte" ein. Weshalb sich die "Tischtennisler" bei der teilnehmenden Bevölkerung und den Betrieben für die Bereitstellung der Fahrzeuge bedanken.
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Herrenberger Aufholjagd in Weil der Stadt
Viel Erfreuliches gab es wiederum bei den Auftritten der Herrenberger Mannschaften am Wochenende zu verzeichnen. Insbesondere die Aktivenmannschaften blieben ohne Niederlage. Allerdings hatte Kreisligist Herrenberg II in Weil der Stadt hart zu kämpfen um nach ca. 3 ˝ Stunden Spielzeit ein 8:8 Un-entschieden zu erreichen. Dabei mußten die Herrenberger ei-nem 8:5 Rückstand hinterherlaufen. Die Aufholjagd läutete dabei der Youngster Stefan-Dieterle Lehmann ein, der zu seinem ersten Saisonsieg kam. Das Unentschieden sicherte dann vor allem Wolfgang Kuhn, der in Einzel und Doppel unbesiegt blieb. Herausragend war dabei sein Einzelsieg, indem er 4 ! Matchbälle im vierten Satz abwehren konnte. Weitere Punkte konnten Bernd Schäfer (1) , Michael Baier (1) und der erstmals eingesetzte Routinier Jürgen Amann (1) beisteuern. Ein Erfolgserlebnis feierte Herrenberg III im Spiel der Kreisklasse B gegen Rohrau II . Erfolgsgaranten waren hierbei die Spitzenspieler Peter Pärisch, sowie Atha Nitsopoulos die sämtliche Spiele für sich entscheiden konnten. Auch Mannschaftsführer Klaus Seidel und der Jugendersatzmann Claudio Riveros konnten durch wichtige Siege den ersten Sieg für die "Dritte" einfahren. Ohne Probleme absolvierte Herrenberg IV seinen Auftritt bei Jettingen V. Auch nach dem 2. Spieltag sind Michael Schrottwieser u. Co.ungeschlagen. Mit dem hohen 8:0 Auswärtssieg deutet weiter alles darufhin, daß die Meisterschaft in der Kreisklasse C nur über Herrenberg führt. Bei der Jugend gab es erwartungsgemäß die ersten Rückschläge. Insbesondere die Mädchen hatten beim Bezirksklassenduell gegen Böblingen einen schweren Stand. Ohne die etatmäßige Nr. 2, Kathrin Kinkelin, waren die Erfolgschancen von vornherein gering. Bei der klaren 0:6 Niederlage hatte denn auch lediglich Spitzenspielerin Silvia Riveros bei der knappen 5-Satz-Niederlage eine Siegchance. Weiter ohne Niederlage blieben dagegen die Bezirksklasse Jungenmannschaft beim Spiel in Eltingen. Hier waren die Spieler Raul Eupper und Frieder Korat mit jeweils zwei Einzelsiegen besonders erfolgreich. Dies kann man von der Schülern I in der Kreisliga nicht behaupten. Trotzdem wehrten sich die Schüler heftig, bis die 3:6 Niederlage gegen Sindelfingen feststand. Weiter auf Erfolgskurs schwimmen dagegen die Schüler II (Kreisklasse). Beim Spiel in Mötzingen konnte mit 6:2 bereits der zweite Erfolg der Saison eingefahren werden.
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Gelungener Herrenberger Saisonauftakt
Einen erfolgreichen Start in die neue Saison konnten Herrenbergs Tischtenniscracks verzeichnen. Insbesondere die 1. Herrenmannschaft holte bei ihrem Auswärtsspiel in Schömberg beim 9.4 Erfolg die erhofften wichtigen Punkte. Doch danach sah es zunächst nicht aus. Wieder einmal mußten die Herrenberger Doppel einen 2:1 Rückstand zulassen. Lediglich Klaus Eberle und Elmar Fallscheer wußten bei ihrem glatten 3:0 Satzsieg zu überzeugen. Die Doppel Roll/Gerlach und Dolgos/Grünewald mußten sich dagegen im 5. Satz geschlagen geben. Wobei sich einmal mehr bewahrheitete, daß ein Thomas Roll kein Saisoneröffnungsdoppel gewinnen kann. Und dies bereits seit 18 Jahren!! Doch die Doppelscharte wurde umgehend durch die klare überlegenheit in den Einzeln ausgewetzt. Herausragend waren hierbei der Sieg des "Fossils" Horst Grünewald gegen den Schömberger Spitzenspieler Denis Mojdrica, sowie die Erfolge im mittleren Paarkreuz durch den "Newcomer" Martin Gerlach und Klaus Eberle. Das Spiel des Tages lieferte hierbei sicherlich Horst Grünewald der sich nach hartem Kampf im fünften Satz durchsetzte. Die überlegenheit der Herrenberger setzte sich auch im weiteren Spielverlauf fest, lediglich Thomas Roll und Denis Dolgos gestatteten den Gastgebern noch zählbares. Auch Herrenbergs zweite Herrenmannschaft (Kreisliga) konnte bei ihrem 9:5 Erfolg in Grafenau (2) die ersten Saisonpunkte einheimsen. Einen glanzvollen Einstand in der Zweiten feierte dabei Martin Sütterlin, der sich gegen die Grafenauer Spitzenspieler klar durchsetzen konnte. Franz Sebastian konnte mit souverän herausgespielten Siegen ein überaus gelungenes "Comeback" feiern. Weitere Punkte zum Sieg steuerten Bernd Schäfer (2), Michael Baier (1) und Wolfgang Kuhn (1) bei. Die einzige Herrenberger Niederlage und dies mit 9:2 recht deutlich, mußte die Herrenberger Dritte (Kreisklasse B) in Waldenbuch hinnehmen. Dagegen konnte Meisterschaftsfavorit Herrenberg IV (Kreisklasse C) recht deutlich mit 8:2 bei Mötzingen IV gewinnen. Einen überzeugenden Einstand gab es auch bei den Jugendteams zu berichten. Herausragend hierbei natürlich der 6:2 Auswärtserfolg der Mädchen (Bezirksklasse), die in Gebersheim erstmals antraten. Mannschaftsführerin Silvia Riveros konnte ihre Mitspielerinnen auf die "neuen Herausforderungen" gut einstellen. Gut in Form waren auch die Jungen (Bezirksklasse), die gegen Gärtringen knapp mit 6:4 gewinnen konnten. Hier überzeugte vor allem Raul Eupper mit zwei toll herausgespielten Siegen. Dagegen hatten die Schüler I (Kreisliga) im Lokalderby beim 1:6 gegen Gärtringen nichts zu lachen. Hier konnte Tobias Schill den "Ehrenpunkt" beisteuern. Die Schüler II (Kreisklasse) schafften mit dem jüngsten Herrenberger Spieler Sebastian Schuppel (10 Jahre) einen hohen 6.1 Erfolg gegen Holzgerlingen. Die Herrenberger Mannschaften konnten also bis auf wenige Ausrutscher einen sehr guten Einstand in die neue Saison feieren, der bei den kommenden Spielen sicherlich kaum zu "toppen" ist.


Bericht vom Jugendleiter
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Wir freuen uns einen ziemlich erfolgreichen Spieltag für die Jugend vermelden zu können. Bis auf die Schüler 1 die ein ziemliches Disaster gegen Gärtringen 2 erlebt haben mit 1:6. Einzig der auf 5 spielende Tobias Schill konnte ein Spiel gegen die Nummer 3 gewinnen. Die männl. Jugend hat ihr Spiel mit 6:4 gegen Gärtringen gewonnen. Grundstock waren 2 gewonnene Doppel. Der jetzt auf 1 spielende Claudio Riveros gewann das 1. Spiel, mußte sich aber gegen Gärtringens Nr. 1 Christof Sawall geschlagen geben. Raul Eupper als einziger seine beiden Einzel. Besonders erfreulich waren die beiden Siege der Schüler 2 und Mädchen. Beide Mannschaften sind neu formiert und zum Teil mit "Neulingen" besetzt. Die jungen Damen haben in Gebersheim mit 6:2 gewonnen. Ein ganz wichtiges Erfolgserlebnis, für unsere neuen Mitglieder. Da wird der Vorstand wohl einen ausgeben müssen ! Vor allem Silvia Riveros, die sowohl die Mannschaft zusammengebracht hat und mit ihr trainiert, hat zu dem Erfolg wesentlich beigetragen. Die Schüler 2 haben ebenfalls prima gespielt. Mit 6:1 besiegten sie die Holzgerlinger. Ausser dem hinteren Doppel wurden alle Spiele gewonnen. Ein schöner Auftakt für den mit 10 Jahren jüngsten der Mannschaft, Sebastian Schuppel, der eine gute Vorstellung gab.
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Juni 2001

Die neuen Spielregeln ab Spielsaison 2001/2002 in Kürze


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Regeländerungen
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-> Ein Satz endet bei 11 Gewinnpunkten.

-> Bei 10:10 geht ein Satz in die Verlängerung, in der man zum Sieg zwei Punkte Vorsprung benötigt.

-> Die maximale Anzahl der Sätze in einem Spiel muss ungerade sein.

-> Das Aufschlagrecht wechselt alle zwei Punkte, nur in der Verlängerung nach jedem Punkt.

-> Im Entscheidungssatz werden beim Erreichen des fünften Punktes die Seiten gewechselt, wobei dann auch im Doppel der Rückschläger gewechselt wird.

-> Die Wechselmethode tritt in Kraft, wenn ein Satz nach 10 Minuten noch nicht beendet ist, es sei denn beide Spieler haben bereits 9 Punkte oder mehr erreicht.

-> Nach jedem Satz werden die Seiten gewechselt, die Spieler können dabei jeweils eine Pause von bis zu einer Minute einlegen (bisher 2 Minuten).

-> Die Handtuchunterbrechung kann in jedem Satz nach 6 Punkten (bisher nach 5 Punkten) genommen werden; dazu noch beim Seitenwechsel im Entscheidungssatz.

-> Die Regelungen zum Time-Out bleiben wie bisher bestehen (einmal eine Minute pro Spiel).


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P R E S S E - I N F O R M A T I O N vom 10. Juni 2001
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Titisee-Neustadt. Ein Satz endet ab dem 1. August 2001 ohne Ausnahme für sämtliche Spielklassen im Bereich des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) bereits nach 11 statt wie bisher nach 21 Gewinnpunkten. Sämtliche Spiele werden künftig grundsätzlich im Dreisatzsieg ausgetragen, mit Ausnahme der Einzelkonkurrenzen, die auf nationaler und regionaler Ebene der Damen- und Herren immer im Viersatzsieg, in den Bereichen darunter wahlweise im Drei- oder Viersatzsieg ausgetragen werden. So lauten die einstimmigen Beschlüsse der 34. Bundeshauptversammlung (BHV) des DTTB, die am Wochenende in Titisee-Neustadt für die einheitliche Umsetzung der Ende April in Osaka getroffenen Entscheidung des Weltverbandes ITTF votierte. Die Festlegung der Modalitäten zur Einführung der neuen Zählweise auf nationaler Ebene standen im Mittelpunkt der Vollversammlung, bei der die turnusgemäßen Neuwahlen das Präsidium mit überwältigender Mehrheit bestätigten und nur auf einer Position veränderten: Für den auf eigenen Wunsch ausgeschiedenen Vizepräsidenten Jugend, Dieter Steffen (Lohne), rückt Heike Ahlert (Schleswig) in die Führungsmannschaft des achtgrößten deutschen Sportverbandes nach. Beeindruckend war das einstimmige Votum aller 240 Stimmen, mit der die Delegierten der 20 Regional- und Mitgliedsverbände des DTTB den Anträgen des Präsidiums zur Einführung der neuen Zählweise folgten. Nach einer emotionalen, aber stets sachlichen Diskussion übten die Mitgliedsverbände einträchtig den Schulterschluss mit dem Präsidium. Claus Wagner, Präsident des bayerischen Verbandes, sprach den meisten seiner Amtskollegen aus dem Herzen: "Natürlich haben wir auch ein wenig Bauchschmerzen bei diesem Beschluss, weil wir um die Kritik eines Teils der Basis wissen. Aber wir sind gehalten, die neue ITTF-Regel umzusetzen. Dies muss Seite an Seite mit dem Präsidium geschehen, und es ist wichtig, dass der gesamte DTTB dabei Einigkeit demonstriert. Bei einer Verschiebung des Einführungsdatums stünden wir in zwölf Monaten vor der gleichen Diskussion." In der konstruktiven Arbeitsatmosphäre von Titisee kamen nahezu sämtliche Entscheidungen einstimmig oder mit großer Mehrheit zustande. Die BHV beschloss die Einführung der ebenfalls in Osaka vom Weltverband festgelegten neuen Aufschlagregel bundesweit zum 1. Juli 2002 und votierte für die Einrichtung eines ständigen Senioren-Ausschusses. Die 1. Bundesliga der Herren wird auf Antrag der Lizenzliga zur neuen Saison die erst vor Jahresfrist abgeschaffte Play-off-Runde wieder einführen und erreichte in Titisee-Neustadt auch mit den Stimmen des Präsidiums eine weitere Liberalisierung der Werbebestimmungen: So wird die Werbefläche auf der Vorderseite des Hemdes auf 600 qcm verdreifacht und auf den Schulterbereich ausgedehnt, auf dem Rücken darf die Fläche mit 400 qcm künftig doppelt so groß sein wie bisher. Vizepräsident Eberhard Schöler will sich zudem beim Weltverband für eine Vergrößerung der Werbeflächen im Sinne der Bundesliga einsetzen: "Ich sehe gute Chancen, dass die ITTF 2002 in Zagreb einer Erweiterung, wie wir sie heute für den nationalen Bereich beschlossen haben, zustimmen wird." Bestätigt wurden von der Versammlung Arnold Beginn (Jülich) als Vorsitzender des Liga-Ausschusses und Holger Krützfeldt (Lübecker) als Vertreter der Damen-Bundesliga. Eineinhalb Jahre nach seinem Amtsantritt skizzierte DTTB-Präsident Walter Gründahl in Titisee deutlich die Ziele, die sich das Präsidium des 700.000-Mitglieder-Verbandes mittelfristig gesetzt hat: "Wir müssen an der Mitgliederentwicklung arbeiten, Service und Kommunikation sollen verbessert und die Öffentlichkeitsarbeit noch intensiver ausgebaut werden - das Internet wird dabei eine zentrale Rolle spielen. Außerdem sind wir dabei, unsere Veranstaltungskonzeption zu überdenken. Den Sponsoren müssen wir mehr Plattformen bieten." Der Rechtsanwalt und Notar aus Kiel richtete dabei einen Appell an die Verbände: "Das A und O für gezielte Maßnahmen ist die Kommunikation mit den Vereinen und mit den Spielern, also mit Ihren direkten Mitgliedern. Helfen Sie uns bei der Verwirklichung dieser Ziele." Auch die Zukunftsperspektiven der Nationalmannschaften vergaß Gründahl bei seinen programmatischen Aussagen nicht: "Bei den Damen ist der Neuaufbau einer starken Mannschaft das langfristige Ziel; die Herren sollten ihre Chance nutzen, in Europa mittelfristig die Nummer 1 zu werden."
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April 2001

Abstieg in Schwenningen besiegelt! (?)
Es hat nicht sollen sein. Bereits zum zweitenmal in der näheren Vergangenheit erweist sich das Pflaster Schwenningen für Herrenberg als nicht einnehmbar. So gab es im "Abstiegsendspiel" eine relativ klare 9:4 Niederlage. Dabei begann alles sehr vielversprechend. Durch deutliche Erfolge im Doppel schien die Erfolgsspur gefunden. Mit der unerwarteten 2:1 Führung im Rücken gingen Herrenbergs Topspieler an die Platten. Nach der klaren Niederlage von Horst Grünewald gegen Hanns Eppel mußte sich Thomas Roll wieder einmal gegen Gunter Schneider knapp geschlagen geben. Weshalb der Herrenberger Spitzenspieler in schöner Regelmäßigkeit gegen diesen Gegner den Kürzeren zieht ist wohl ihm selber nicht begreiflich. Auf jeden Fall sollte dies der Auftakt einer Schwenninger Siegesserie bis zum 6:2 Rückstand sein. Doch noch war nichts verloren. Mit klaren Erfolgen von Elmar Fallscheer und von Roll gegen Schwenningens Spitzenspieler Eppel schien die Aufholjagd gestartet. Zumal das "Fossil" Horst Grünewald gegen Schneider die besseren Karten zu haben schien. Doch es sollte nicht sein. Mit der Niederlage von Grünewald war das Spiel entschieden und die Niederlagen von Robby Taubert und Denis Dolgos nur noch Formsache. Mit 9:4 fiel die Niederlage wieder einmal ziemlich deftig gegen den Herrenberger Angstgegner aus. Und wie in der Saison 98/99 belegen die Herrenberger nun den vorletzten Tabellenplatz, da sich die Gomaringer dem vermutlichen neuen Meister Nusplingen klar mit 9:0 geschlagen geben mußten. Ob der Abstieg damit besiegelt ist, ist allerdings nicht klar. Denn nach Lage der Dinge kommt aus der Verbandsklasse kein Absteiger, sodaß wieder einmal am "grünen Tisch" das Saisonziel erreicht würde. Dennoch werden sich die Verantwortlichen in der Abteilung ihre Gedanken für die neue Saison machen, ob mit einer veränderten Mannschaft neue Ziele gesteckt werden können.
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Sickenhausen moralischer Sieger
Alles war geboten beim Sickenhausener Abstiegskrimi. Dramatik pur und ein grandioses Finale nach 4 Stunden Spielzeit - dennoch fehlte aus Herrenberger Sicht das Happy-End. Denn nach knapp verlorenem dritten Satz für Thomas Roll und Horst Grünewald mußte sich das Herrenberger Team mit einem 8:8 Unentschieden zufrieden geben. Das reichte für die glücklichen Sickenhäusener, denn damit war für sie der Klassenerhalt geschafft. Und für Herrenberg dürften nach diesem Unentschieden die Lichter endgültig ausgegangen sein. Das Spiel offenbarte wieder einmal die Stärken und Schwächen der Gäustädter. Wobei der 1:2 Rückstand in den Doppeln und die Punkteteilung im vorderen Paarkreuz nach Erfolgen von Grünewald/Roll und Thomas Roll in den Einzeln noch im Rahmen der Erwartungen lag. Enttäuschend war allerdings zum wiederholten Mal die Ausbeute im mittleren Paarkreuz. Ohne die zur Gewohnheit gewordenen Mißerfolge von Denis Dolgos und Robby Taubert wäre auch diesesmal wieder ein Sieg drin gewesen. Daß die Mannschaft dann trotz 5:2 Rückstand nocheinmal am Sieg schnuppern durfte lag vor allem an Klaus Eberle und Elmar Fallscheer. Mit 4 gewonnenen Spielen zeigte sich hier einmal mehr ein deutliches Herrenberger übergewicht im hinteren Paarkreuz. Und daß mit Thomas Roll und Horst Grünewald an vorderster Position immer zu rechnen ist, zeigte sich auch in Durchgang zwei. Ihre Gegenspieler mußten sich geschlagen geben, wobei Thomas Roll im Spiel des Abends gegen Christoph Plümicke beim 21:19 Erfolg im dritten Satz, einen echten Thriller ablieferte. Dies bedeutete denn auch die 6:5 Führung für Herrenberg und alles war wieder möglich. Doch die Herrenberger zeigten weiter Licht und Schatten. Schatten in den Spielen im mittleren Paarkreuz, wo sich erneut kein Erfolgserlebnis einstellen sollte und Licht bei den Spielen von Eberle und Fallscheer. Mit 8:7 gingen die Herrenberger in das Schlußdoppel und hier mußte die Entscheidung fallen. Nach drei hart umkämpften Sätzen stand der Erfolg von Plümicke/Strothmann und das gerechte Unentschieden fest. Ein Unentschieden, das zuvorderst dem Gastgeber nutzt. Ob die Herrenberger von diesem "Teilerfolg" profitieren werden ist offen. Fest steht jedenfalls, daß der Klassenerhalt aus eigener Kraft nicht mehr geschafft werden kann.
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März 2001

Herrenberg kurz vor Abstieg
Nach der klaren 3:9 Niederlage gegen Nusplingen scheinen sich die Fronten in der Landesliga langsam abzuzeichnen. Denn mit dieser Glanzleistung dürften die Nusplinger neben dem Team aus Mühringen die Topfavoriten auf die Meisterschaft sein. Und Herrenberg ? Hier sieht es sportlich ziemlich düster aus, denn bei zwei noch ausstehenden Spielen ist es selbst bei zwei Siegen nicht sicher, ob die Liga gehalten werden kann. Schon zu Beginn der Eingangsdoppel zeichnete sich ein "hartes" Spiel für die Einheimischen ab. Klare Niederlagen für Grünewald/Roll und Dolgos/Taubert brachten die Gäste auf Erfolgskurs. Der Druck des Gewinnenmüssens lastete danach auf Eberle/Fallscheer, die ihre derzeitige Doppel - und Nervenstärke denn auch in einem klaren Zweisatzerfolg zum Ausdruck brachten. Nun lag es an Thomas Roll und Horst Grünewald die Herrenberger endgültig in die Erfolgsspur zurückzuführen. Doch die Nusplinger Spitze mit Weiger und Sauter sorgte durch zwei knappe Erfolge für relativ klare Verhältnisse. Und nach den Niederlagen von Denis Dolgos und Robby Taubert stand es bereits 6:1 für Nusplingen. Insbesondere Denis Dolgos hatte es im Spiel gegen Reiser in der Hand für einen weiteren Herrenberger Punkt zu sorgen. 6:1 also und der Zwischenstand erinnerte stark an das Vorspiel in Nusplingen, als nach dem selben Rückstand nach einer tollen Aufholjagd erst im Schlußdoppel die Würfel zum 9:7 Erfolg für Nusplingen fielen. Und Elmar Fallscheer schien denn auch in seinem Spiel die Wende einzuläuten. Nach 20:17 Rückstand gegen Klaiber im Entscheidungssatz konnte er durch einen tollen Schlußspurt noch mit 22:20 gewinnen. Doch dies sollte letztlich nur eine "Fata Morgana " sein, denn in den folgenden Spielen dominierten die Gäste mehr oder weniger deutlich. Lediglich Horst Grünewald setzte in seinem Spiel gegen Sauter noch einen "Punkttupfer" für die glücklosen Herrenberger. 3:9 also der Endstand. Und die Herrenberger müssen nun auf bessere Zeiten hoffen - in der Bezirksliga ?
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Serie gebrochen-Herrenberg wieder down
Die attraktivste Spielklasse aller Tischtennismannschaften scheint die Landesliga Gruppe 3 zu sein. Wie anders ist es zu erklären, daß anscheinend keine Mannschaft sich von den anderen absetzten kann. Viel schlimmer aus Herrenberger Sicht ist jedoch, daß auch keine Mannschaft Anstalten macht die Spielklasse freiwillig zu verlassen. So kommt es nicht von ungefähr, daß auch Herrenberg nach zuletzt 5 erfolgreich absolvierten Spielen beim Tabellenletzten Gomaringen mit 7:9 wieder einmal den Kürzeren ziehen mußte. Für die Gomaringer war es dabei die allerletzte Chance den Kopf nochmal aus der Schlinge zu ziehen. Dementsprechend sah auch die Aufstellung aus. Mit dem verletzten Spitzenspieler Wolfgang Renz, der seine Spiele kampflos abgab, damit die nachfolgenden Spieler nicht aufrücken mußten, sowie dem oberligaerprobten Michael Meister. Die in dieser Aufstellung vor Beginn der Saison als Meisterschaftsfavorit gehandelten Gastgeber mußten zunächst trotzdem einem Rückstand nachlaufen. Die wiedererstarkten Herrenberger Doppel spielten zunächst eine 2:1 Führung heraus und alles hätte nach Plan laufen können, hätte Herrenbergs Mitte in Person von Denis Dolgos und Robby Taubert ihre "Gärtringer" Form mitgebracht. Doch eine Null-Punkte-Bilanz in Einzel und Doppel brachte das Herrenberger Team schier ausichtslos mit 5:8 in Rückstand. Doch die Herrenberger Kampfmoral war noch nicht gebrochen. Durch einen knappen Dreisatzerfolg von Elmar Fallscheer kamen die Gäustädter auf 8:6 heran. Und Klaus Eberle, der eine überragende Partie spielte und in Doppel und Einzel unbesiegt blieb holte den Anschlußpunkt zum 7:8. Sollte der wichtige Punkt zum Unentschieden noch gelingen? Roll/Grünewald hatten bei der knappen 22:24 Niederlage gegen Meister/Amann im 1. Satz jedenfalls einen Satzpunkt vergeben. Und auch im 2. Satz mußte das Herrenberger Spitzendoppel knapp passen. Die Niederlage war perfekt und eine gute Chance vertan den Sprung ins "ungesicherte" Mittelfeld zu schaffen.
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Traumspiel in Herrenberg
Es war einmal... So beginnen in aller Regel Märchen. Und märchenhaft war zumindest teilweise das Nachbarschaftsduell Herrenberg gegen Gärtringen. Und wenn sich bei einem Tischtennisspiel über 50 Zuschauer in Dreierreihen tümmeln, fragt sich der Insider schon - ist das auch wahr ? Das Spiel selbst endete nach 4 Stunden Spielzeit mit einem "sagenhaften" 9:7 Erfolg der Herrenberger. Ohne ihren "Märchenprinzen" Thomas Roll angetreten, der über den " 7 Bergen bei den sieben Zwergen" oder mitgereisten Bekannten weilte, ging es für den Rest der Truppe vor allem darum, sich gegen den übermächtig erscheinenden Gegner aus Gärtringen so gut als möglich zu verkaufen. Das Spiel schien denn auch zu Beginn den gewohnten Gang zu gehen, denn Gärtringens Doppel Schöffler/Jäger und Gotsch/Stefany konnten sich relativ klar durchsetzen. Das erste Hallo-Ergebnis für Herrenberg gab es dann durch den Doppelsieg von Fallscheer/Eberle die immer besser ins Spiel kamen. Das war denn auch der Auftakt einer tollen Herrenberger Serie, die durch Grünewald, Ersatz-Spitzenspieler Christoph Steiner und Denis Dolgos zur 4:2 Führung führte. Daß die Herrenberger Träume nicht in den Himmel wuchsen, dafür sorgten dann Gärtringens Topleute an den Positionen 4-6. So gewann Lutz Wolkober in einem dramatischen Spiel gegen Robby Taubert mit 25:23 im Entscheidungssatz. Und auch der bislang ungeschlagene Ralph Pfister gewann im dritten Satz gegen Elmar Fallscheer knapp mit 21:18. Siggi Stefany und Ulrich Gotsch besorgten die zunächst einmal beruhigende 6:4 Führung für Gärtringen. Das Spiel schien endgültig gedreht trotz des klaren Erfolges von Horst Grünewald zum 5:6 Anschluß. Doch die ansonsten gute Gärtringer Mitte wußte an diesem Tag keine Antwort auf die wild entschlossen auftretenden Robby Taubert und Denis Dolgos. Vor allem der junge Dolgos spielte sich endlich einmal den Frust der vergangenen verlorenen Spiele von der Seele und begeisterte den Herrenberger Anhang. Und als Elmar Fallscheer gegen Siggi Stefany im dritten Satz die Gäustädter mit 8:6 in Führung brachte, kochte die Halle vollends. Sollte die überraschung wirklich gelingen. Ralph Pfister stemmte sich jedenfalls erfolgreich dagegen. Trotz guter Leistung von Klaus Eberle hatte der Gärtringer Vereinsmeister keine Schwierigkeiten seinen guten Lauf in der Landesliga fortzusetzen. 8:7 - das Schlußdoppel mußte entscheiden. Daß dies eine relativ klare Angelegenheit werden sollte, schien nicht vorstellbar. Doch die erstmals zusammenspielenden Grünewald/Steiner schafften einen klaren Erfolg. Mit 9:7 holte die ohne ihren Spitzenmann Thomas Roll angetretene Truppe einen nicht für möglich gehaltenen Sieg. Dass diese Geschichte nicht tatsächlich ein Märchen ist, davon konnte sich der Schreiber am nächsten Tag durch den realexistierenden Spielbericht überzeugen. Und vielleicht findet das Märchen ja seine Fortsetzung: Für die Herrenberger in Form des Klassenerhalts in der Landesliga und für Gärtringen als Aufsteiger in die Verbandsklasse. In der Landesliga ist jedenfalls alles möglich. Selbst Märchen.
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Februar 2001

17.02.01 - "Krimistunde" in Herrenberg
Die besten Krimis werden zur Zeit in Herrenberg gedreht. Als Autoren betätigten sich Herrenbergs Landesligaspieler, die auch im Spiel gegen Ergenzingen wieder ein "schauerliches" Drehbuch schrieben. Und wie bei jedem guten Stück gab es auch bei der Herrenberger Aufführung mit dem 8:8 Unentschieden ein "Happy-End". Die Handlung war dabei so spannend, daß die "überlänge" von nahezu 4 Stunden Spielzeit leicht verzeihbar ist. Von Beginn an wurde deutlich, daß dieses Spiel hart umkämpft sein würde, denn bereits bei der Doppeleröffnung zeigte sich, daß die Gastgeber gewillt waren sich nicht kampflos den "Heroen" aus Ergenzingen zu ergeben. Nach den drei Doppelpartien, die allesamt in die Entscheidungssätze gingen, stand für Herrenberg jedenfalls zunächst mal die 2:1 Führung zu Buche. Die Gastgeber witterten Morgenluft und erhoben zurecht den Anspruch diesesmal nicht die "Opferrolle" wie bei der "0:9-Klatsche" im Vorrundenspiel zu besetzen. Und wäre die Ausbeute in den hart umkämften Spielen des mittleren Paarkreuzes positiver gewesen, so wäre aus dem Krimi sogar ein Lustspiel geworden. Doch die teilweise "brutalen" 24:26 Niederschläge von Robby Taubert gegen Peter Buckenmaier im 2. Satz, nach gewonnenem 1. Satz oder die 23:25 Niederlage des selben Akteurs gegen Rolf Miller in der Verlängerung des dritten Satzes, versetzte das Publikum in Angst und Schrecken. Und als auch Thomas Roll in der "Schlüsselszene" gegen den Ergenzinger Hauptdarsteller Roland Hörmann patzte, drohte das Unheil seinen Lauf zu nehmen. Zumal auch "Alt-Star" Horst Grünewald im Top-Spiel des Abends gegen Thorsten Ott keine Wende herbeiführen konnte. Mit 22:20 im dritten Satz fiel die Entscheidung denkbar knapp und unglücklich aus. Die Gäste bauten ihre Führung auf 8:5 aus und die Dramartugie des Drehbuches sah noch kein schnelles Ende vor. Denn die Herrenberger Junghelden Elmar Fallscheer und Klaus Eberle besorgten in einem grandiosen Finale den 8:7 Anschluß. Nun kam alles auf den Schlußakt an. Und hier kam es dann zum absoluten Höhepunkt der Herrenberger "Festspiele", als sich das Herrenberger Schlußdoppel klar mit 2.0 Sätzen gegen das bisher unbesiegte Ergenzinger Doppel Hörmann/Weipert durchsetzen konnte. Das Unentschieden war gerettet und auch im vierten Spiel der Rückrunde konnte das Fazit gezogen werden: ein fast aussichtsloser Fall wieder einmal gelöst. Aus der starken Truppe ragten diesesmal die Herrenberger Doppel heraus, sowie das hintere Paarkreuz mit Elmar Fallscheer und Klaus Eberle, das sämtliche Spiele für sich entscheiden konnte. Fortsetzung der Reihe "Tatort Landesliga" ist bei der Ausgeglichenheit der Teams wahrscheinlich.
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10.02.01 - Herrenberg trotzt Tabellenführer
Weiter ungeschlagen in der Rückrunde bleibt Herrenberg auch nach dem Spiel gegen den Tabellenführer aus Mühringen. Mit einem verdienten 8:8 Unentschieden setzten die Mannen um Thomas Roll ihre kleine Erfolgsserie fort. Entscheidend waren neben der überragenden Form der Herrenberger Spitzenspieler die Herrenberger Doppel, die erstmals in dieser Saison entscheidend "stachen". Bereits zu Beginn des Spiels war zu erkennen, daß es die Herrenberger auch gegen den Meisterschaftsanwärter Mühringen wissen wollten. Klare Doppelerfolge von Roll/Grünewald und Eberle/Fallscheer bei einer knappen Drei-Satz-Niederlage von Dolgos/Taubert bescherten eine überraschende 2:1 Führung. Die hatte auch nach den Spitzen-spielen Bestand. Ein an diesem Tage nicht zu überwindender Thomas Roll sorgte für den nächsten Herrenberger Punkt, während das "Ur-Fossil" Horst Grünewald im Spiel gegen Frank Bolanz relativ chancenlos war. Nichts zu erben gab es auch in den Spielen von Dolgos, Taubert und Eberle. Die Führung war dahin und Mühringen führte, nachdem Elmar Fallscheer einen klaren Sieg einfuhr, erwartungsgemäß mit 5:4. Das Spiel stand nun auf des Messers Schneide und Herrenbergs "Joker" Thomas Roll und Horst Grünewald traten auf den Plan. Während der Senior einen relativ ungefährden Sieg einfuhr, lieferten sich Thomas Roll und Frank Bolanz einen Kampf auf Biegen und Brechen. Mit 21:18 konnte sich Herrenbergs Spitzenspieler einmal mehr durchsetzen und schraubte seine persönliche Erfolgsbilanz auf nunmehr 6:0 Siege in der Rückserie hoch. Herrenberg führte wieder mit 6:5, doch das sollte es für lange Zeit gewesen sein. Mit 8:6 lagen die Einheimischen fast aussichtslos zurück und sicher setzte im Wissen um die Doppelschwäche niemand der zahlreichen Zuschauer noch einen Pfifferling auf einen Herrenberger Punkt. Klaus Eberle holte den erhofften Anschlußpunkt und nun stand Herrenbergs Doppel Roll/Grünewald auf dem Prüfstand. Mit 21:10 wurde der 1. Satz gewonnen und die Herrenberger Hoffnungen stiegen. So kurz vor dem Ziel wollte man den möglichen Punkt nicht mehr aus den Händen geben. Und Roll/Grünewald gaben alles, sodaß mit 23:21 auch der zweite Satz und das Unentschieden gesichert waren. Große Freude natürlich bei den Herrenbergern, die den Punktgewinn vor allem Thomas Roll zu verdanken hatten, der mit zwei Einzelerfolgen und zwei gewonnen Doppeln, entscheidend zum Erfolg beitrug.
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Herrenberger Spitze ist spitze
Das war kein Spiel für schwache Nerven. Nach 4 ˝ stündigem Kampf blieb Herrenbergs Landesligateam durch ein 8:8 Unentschieden in Weilheim in der Rückrunde weiterhin ungeschlagen. Überragend in Form präsentierten sich dabei die Herrenberger Spitzenspieler Thomas Roll und Horst Grünewald. Nach teilweise sehr guten Spielen mußten die Weilheimer alle 4 Spiele im vorderen Paarkreuz abgeben. Aber auch Herrenbergs mittleres Paarkreuz mit Robby Taubert und Denis Dolgos wußte in den Spielen gegen Jochen Mehl zu überzeugen. Nicht die erwarteten Resultate gab es im hinteren Paarkreuz wo lediglich Klaus Eberle punkten konnte. Den zweiten Punkt hatte Eberle praktisch auf dem "Schläger", als er trotz 20:17 Führung noch eine knappe Dreisatz-Niederlage hinnehmen muße. Leider mußte diesmal Elmar Fallscheer in beiden Spielen seinem Gegenspieler gratulieren, sodaß die Gäustädter nach einer 8:7 Führung wiederum auf die Doppel angewiesen waren. Und hier zeigte sich einmal mehr das Herrenberger Dilemma. Denn der durch seine vorherigen Auftritte ziemlich geschwächte Horst Grünewald konnte sich im Doppel nicht mehr wie gewohnt reinlegen und mußte seinem kraftvollen Spiel Tribut zollen. Den Weilheimern war es schließlich ein leichtes das 8.8 Unentschieden zu sichern. Wieder einmal zeigte sich, daß die Truppe um Thomas Roll zwar auf landesligataugliche Spieler vertrauen kann, die Schwachstellen in den Doppeln allerdings partout nicht abstellen kann. Mit dem hochverdienten Unentschieden haben die Herrenberger nun den Anschluß an die Teams aus Gomaringen und Schwenningen hergestellt. Um die notwendigen Punkte zum Klassenverbleib einfahren zu können, sollte die Punkteausbeute in den Doppeln jedoch verbessert werden. Schließlich werden auch Herrenbergs Spitzenspieler nicht immer die Nase vorn haben können.
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Januar 2001

Abstiegskandidat "bürstet" Aufstiegsaspirant
Eine echte überraschung gelang den abstiegsgefährdeten Gäustädtern im Lokalderby gegen den Tabellenzweiten Böblingen. Mit 9:6 konnte der dringend benötigte Sieg eingefahren werden, um die ohnehin geringen Hoffnungen auf den Klassenerhalt aufrecht erhalten zu lassen. Erstmals konnten sich dabei die Herrenberger Doppel positiv in Szene setzen. Neben den klaren Erfolgen von Roll/Grünewald über Orsulic/Schmidt und Fallscheer/Eberle gegen Arnold /Edele zeigte auch das bisher sieglose Doppel Dolgos/Taubert ansteigende Tendenz bei der knappen Drei-Satz-Niederlage gegen Herzog/Schulze. Die 2:1 Führung der Herrenberger war damit geschafft und auch im vorderen Paarkreuz hielt der Vorsprung. Nach einem klaren Erfolg von Spitzenspieler Thomas Roll hatte es der aufgerückte Horst Grünewald in der Hand die Führung weiter auszubauen. Dies sollte allerdings nicht sein und die Herrenberger "Niederlagenserie" begann. Plötzlich sah sich der Gastgeber mit 3:5 im Hintertreffen. Das Spiel schien den erwarteten Verlauf zu nehmen. Doch zur überraschung aller "drehte" das Spiel wieder. Klaus Eberle zeigte im Spiel gegen Wilfried Edele Moral und "baute" seine Kameraden durch einen wichtigen 21:19 Sieg im dritten Satz wieder auf. Die Herrenberger Spitze mit Thomas Roll und Horst Grünewald setzte noch einen drauf und wieder waren die Herrenberger mit 6:5 in Front. Daß sich das "Bäumchen-wechsel-dich-Spiel" nicht weiter fortsetzte lag dann an Robby Taubert, der ein grandioses Spiel gegen Böblingens Gerd Arnold lieferte. Mit 21:17 und 21:14 schoß der bisher glücklos agierende "Betzinger" sein Gegenüber nahezu ab. Phantastische Ballwechsel machten diese Begegnung zum "Match des Abends". Der Rest der Spiele war lediglich noch Formsache, zumal der durch eine Verletzung gehandicapte Wilfried Edele sein Spiel noch kampflos abgeben mußte. Mit diesem Sieg konnten die Herrenberger punktemäßig wieder etwas an die mitgefährdeten Mannschaften aufschließen, ohne den letzten Platz verlassen zu können. Wieviel dieser Sieg tatsächlich wert war, wird sich bereits bei der nächsten Begegnung in Weilheim zeigen, wo es für die Herrenberger ein weiteres "Endspiel" um den Klassenerhalt geben wird.
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Seitenanfang Letzte Änderung am 22.09.2002 VfL Herrenberg