Saisonendspurt für Herren I und II

 

 

Nur noch drei Partien haben die Herrenberger Tischtennis-Mannschaften in dieser Saison zu bestreiten. Zwei davon finden am kommenden Samstag statt, wenn die Landesliga- und die Bezirksliga-Herren noch Einfluss auf die Meisterschafts- bzw. Abstiegsfrage ausüben. In der Landesliga kann die VfL-Erste dem Titelfavoriten TSV Nusplingen in die Suppe spucken, die Herren II um Jochen Kugler können gegen Unterreichenbach-Dennjächt aus eigener Kraft den Klassenerhalt schaffen.

Beim TSV Nusplingen anzutreten, ist für viele Tischtennisspieler aus der Region ein Erlebnis. Der Verein aus dem kleinen Ort im Bezirk Oberer Neckar hat einen für Landesliga-Verhältnisse überdurchschnittlich guten Zuschauerzuspruch, in früheren Jahren war es nicht selten eine dreistellige Zahl an Anhängern, die dem heimischen TSV die Daumen drückte. Ganz so viele werden es am Samstagabend (20 Uhr, Turn- und Festhalle Nusplingen) nicht sein, wenn der VfL Herrenberg seine Aufwartung macht. Dabei geht es für den Gastgeber um einiges. Mit sechs Minuspunkten haben die Nusplinger als letztjähriger Vizemeister nunmehr beste Chancen, den Aufstieg in die Verbandsklasse zu realisieren. Voraussetzung ist jedoch, dass man sich im Fernduell gegenüber Titelkonkurrent TTC Tuttlingen II keine Blöße mehr gibt. Insofern dürften die Herrenberger auf einen hochmotivierten Gegner treffen. Beim VfL hat man sich zum Ziel gesetzt, den dritten Rang bis zum letzten Spieltag zu verteidigen. In Stammbesetzung mit Martin Gerlach, Thomas Roll, Georg Gerlach, Max Hering, Jürgen Baier und Edgar Jüngling sollte dies möglich sein. Allerdings stand zuletzt hinter dem Einsatz der einen oder anderen Stammkraft vor dem Nusplingen-Spiel noch ein Fragezeichen.

„Alles nur kein Schlussdoppel“, lautet die Devise bei den Bezirksliga-Herren, die es in der eigenen Hand haben, im letzten Spiel der Saison die Abstiegsränge zu verlassen. Bis dato Vorletzter, reicht nun ein Unentschieden bei Aufsteiger TTG Unterreichenbach-Dennjächt (Samstag, 19 Uhr, Tannberghalle Unterreichenbach), um an den spielfreien Gärtringern vorbei zu ziehen. Die Chancen dazu stehen nicht schlecht: Beim VfL wurde zuletzt die Motivation bis zu diesem entscheidenden Spiel hochgehalten, die Schwarzwälder um Spitzenspieler Patrick Becht hingegen haben dank einiger starker Auftritte in der Rückrunde dem Abstiegsgespenst längst ein Schnippchen geschlagen. Bleibt abzuwarten, ob die Unterreichenbacher, die vor allem ab Position vier anfällig sind, am Samstag noch dagegenhalten können. Die Herrenberger werden wohl erneut auf die Dienste von Punktegarant Elmar Fallscheer zurückgreifen - und hoffen, dass es nicht wieder zu einem Schlussdoppel kommt: Bislang zog dieses in acht Fällen den Kürzeren. Beim VfL hätte sicherlich niemand etwas gegen eine Vorentscheidung bereits in den Einzeln.

Thomas Holzapfel

 

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VfL Herrenberg - Abteilung Tischtennis
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