Schwere Hürde Nusplingen

 

 

Die neue Aischbachhalle am Markweg steht am Wochenende wieder ganz im Zeichen des Tischtennis. Vier Heimspiele sind es am Samstagabend, die die Teams des VfL Herrenberg zu bestreiten haben. Und in jeder Partie steckt eine gewisse Brisanz.

Die Landesliga-Herren würden gerne den Sprung ins gesicherte Mittelfeld schaffen, beim 8:8 vor Wochenfrist gegen den SV Weilheim gelang dieser Befreiungsschlag nur bedingt. Nun stehen vor der Winterpause noch zwei Heimspiele auf dem Programm, wobei der kommende Gegner aus Nusplingen die deutlich anspruchsvollere Aufgabe darstellt als eine Woche später das Schlusslicht TSV Kusterdingen. Doch auch gegen den Vorjahres-Vizemeister wird der VfL seine Chancen bekommen. Zudem sollte man sich ein Beispiel an der letzten Begegnung beider Mannschaften nehmen, Ende März dieses Jahres entführten die Herrenberger beim 9:7 beide Zähler. Vermutlich in Bestbesetzung, also auch mit Thomas Roll, Edgar Jüngling und Nummer eins Martin Gerlach, wollen die seit vier Spielen sieglosen Herrenberger die Partie so lange wie möglich offen gestalten. Dies gegen einen wiedererstarkten Gegner, der sich nach dem 9:5 gegen den TTC Ottenbronn wieder ins Gespräch gebracht hat, wenn es um die Titelaspiranten in dieser Saison geht.

Bei den Bezirksliga-Herren lief es bislang alles andere als rund. Chancen auf einen Sieg waren zweifelsohne schon da, unter anderem im Derby gegen den TSV Gärtringen II (8:8) oder gegen den TTC Birkenfeld (ebenfalls 8:8). Freilich warten Jochen Kugler und seine Kameraden noch auf den ersten Saisonsieg, derzeit ziert die Herrenberger Zweite das Tabellenende. Kenner der Szene reiben sich verwundert die Augen, immerhin landete der VfL im vergangenen Jahr in nahezu identischer Aufstellung auf dem sechsten Platz. Eine besondere Bedeutung kommt nun dem dritten Vorrundenspieltag zu, wenn es gegen Aufsteiger TTG Unterreichenbach-Dennjächt geht. Die Schwarzwälder haben an den ersten drei Positionen richtig große Kaliber aufzubieten, an denen sich Christian Götzner, Jochen Kugler und Horst Grünewald die Zähne ausbeißen dürfen. Ab Position drei kann der VfL wohl mehr als dagegenhalten, so dass mit einer ausgeglichenen Begegnung zu rechnen sein dürfte.

Die Bezirksklasse-Damen sind bislang noch ungeschlagen, bei vier Siegen und zwei Unentschieden ist dies jedoch nicht gleichbedeutend mit der Tabellenführung. Sonja Kugler und Co. sind jedoch aussichtsreicher Anwärter auf die Herbstmeisterschaft, Voraussetzung hierfür wäre ein Erfolg gegen die vierte Mannschaft des TSV Gärtringen, einem Gegner auf Augenhöhe. Alle Heimspiele des VfL Herrenberg beginnen am Samstag um 18 Uhr.

Bereits am Nachmittag (14 Uhr) absolvieren die Herrenberger U-18-Jungs ihr letztes Vorrundenspiel. Dies im Bezirksderby gegen den VfL Sindelfingen, der mit Tamim Amany einen der besten Spieler der Liga aufbieten kann. Da dessen Teamkollegen deutlich weniger punkten, stecken die Sindelfinger Youngster im Abstiegsstrudel. Viel spricht deshalb für einen Erfolg des ausgeglichener besetzten VfL, der zumindest einen Punkt benötigt, um nach einer optimal verlaufenen Vorrunde auf dem zweiten Platz zu überwintern.

Thomas Holzapfel

 

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VfL Herrenberg - Abteilung Tischtennis
Seitenanfang Letzte Änderung am 24.11.2011 VfL Herrenberg