Richtungweisendes Spiel

 

 

Mit bislang zwei Siegen aus sechs Partien befinden sich die Landesliga-Herren des VfL Herrenberg auf Grund der selbst gesteckten Erwartungshaltung noch etwas im Hintertreffen. Nur allzugut würde dem VfL ein Erfolg im Kellerduell beim SV Weilheim zu Gesicht stehen. Diese Partie steht demzufolge aus Sicht der Herrenberger Tischtennis-Abteilung auch im Blickpunkt des Punktspielwochenendes.

Oftmals ist in Partien um den Aufstieg oder gegen den Abstieg von einem „Vier-Punkte-Spiel“ die Rede, wenn zwei Kontrahenten, die dasselbe Saisonziel verfolgen, im direkten Vergleich aufeinandertreffen. Ganz so extrem sollte man es aus Sicht des VfL Herrenberg vielleicht nicht sehen, wenn die VfL-Erste als derzeitiger Landesliga-Siebter beim Neunten SV Weilheim (Samstag, 18:30 Uhr, Rammerthalle Tübingen) anzutreten hat. Fakt ist jedoch, dass die Mannen um Kapitän Georg Gerlach den SVW auf Distanz halten können, sollte gegen die Tübinger Vorstädter der ersehnte dritte Saisonsieg eingefahren werden. Dementsprechend wird man im Herrenberger Lager mit höchster Konzentration und vermutlich auch in Bestbesetzung an den Start gehen. Die Weilheimer ihrerseits hatten zuletzt Personalprobleme, Spitzenspieler Jens Schaake bestritt erst zwei Saisonspiele und insgesamt kamen bereits neun Spieler zum Einsatz. Nicht gerade ein Zeichen von Kontinuität.

Vorletzter gegen Erster - die Herren II des VfL dürften es schwer haben, am Sonntag beim SSV Schönmünzach (13:00 Uhr, Schulturnhalle beim Freibad) Schritt halten zu können. Die Baiersbronner um den neuen Schwarzwald-Bezirksmeister Fabian Frey werden alles in die Waagschale werfen, um in ihrem letzten Vorrundenspiel die Herbstmeisterschaft unter Dach und Fach zu bringen. Für Jochen Kugler und sein Herrenberger Team wird die Partie in Schönmünzach in erster Linie als Aufgalopp für das wichtige Kellerduell gegen Schlusslicht TTG Unterreichenbach-Dennjächt (26. November) dienen. 

Die Herrenberger Dritte legte zuletzt mit vier Siegen in Serie einen beeindruckenden Zwischenspurt hin, klopfen so langsam sogar ganz weit vorne in der Tabelle an. Michael Schrottwieser will nun beweisen, dass sein Team weiterhin auf der Erfolgswelle gleitet. Mit Tischtennis Mötzingen II (Samstag, 18 Uhr, Gemeindehalle) wartet allerdings ein Gegner auf Augenhöhe.

Durchaus noch Chancen auf die Herbstmeisterschaft haben die Bezirksklasse-Damen. Im Gegensatz zum Vorjahr steht Mannschaftsführerin Sonja Kugler inzwischen ein deutlich größerer Kader zur Verfügung, was unter anderem auch den Jugendspielerinnen Corinna Thiele und Mia Zottl zu verdanken ist. Mit Spitzenspielerin Monika Hering könnte im Optimalfall - ein Sieg bei der SpVgg Weil der Stadt vorausgesetzt - die Tabellenführung drin sein. Spielbeginn ist am Samstag um 17 Uhr in der Weil der Städter Galgenberghalle.

A la bonne heure. Was die U18-Jungs in dieser Saison bislang gezeigt haben, übertrumpfte alle Erwartungen. Sechs von sieben Partien wurden gewonnen, gegen den turmhohen Favoriten und kommenden Herbstmeister TSV Herrlingen musste man sich nur knapp mit 4:6 beugen. Nun geht es für Jona Kotschner, Philip Peters, Piet Herr und Raphael Brakopp im vorletzten Vorrundenspiel gegen die zweite Garde der Herrlinger (Samstag, 14:30 Uhr, Sporthalle Markweg II), die als punktloses Schlusslicht bezwungen werden sollten. Trainer Jan Schmedding zeigt sich ebenfalls optimistisch, erhebt jedoch den Zeigefinger: „Auch solche Spiele müssen erst einmal gewonnen werden.“

Thomas Holzapfel

 

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VfL Herrenberg - Abteilung Tischtennis
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