Brauereibesichtigung in Remmingsheim

 

 

Dass das deutsche Reinheitsgebot von 1516 stammt wissen sicherlich noch die Meisten. Dass aber Untergärige und Obergärige Hefezonen strickt voneinander getrennt sein müssen, da die Obergärige Hefe die Untergärige zerstört wissen nur die Wenigsten. Diese und andere Leckerbissen konnte die Tischtennis-Abteilung am Samstag, den 28.04.12 erleben. Da hieß es nämlich um 15 Uhr Abfahrt zur Brauereibesichtigung bei der Brauerei Schimpf.

20 Wagemutige hatten sich zusammengefunden um mit zwei 9-Sitzern und ein Privatfahrzeug die Reise nach Neustetten anzutreten. Dann dieser Stelle einen herzlichen Dank an die GWW Herrenberg, die uns ihre Busse zu Verfügung gestellt hat.

Etwa 20 Minuten später waren alle ausgestiegen und wurden von Martin Schimpf persönlich begrüßt. Die erste Radlerkiste stand schnell bereit. Nun übernahm unser persönlicher Brauchmeister a.D. Adolf Möllers zur Führung. Er führte uns ins Sudhaus, wo er uns die Herstellung der Maische, unter Kochen bei mehreren Temperaturen (jede Brauerei macht das etwas anders), ausführlich zu erklären. Malz entsteht übrigens durch die Wässerung des Getreides an sich.

Um Sudhaus ging es weiter in den Bereich wo die Hefe hinzugegeben wird. Hier entscheidet sich dann auch Weizen oder Pils, zumindest bei der Brauerei Schimpf.

Auf dem Weg zur Filtration gab es eine Stärkung. Das Lagerfass Nr.2 wurde kurzerhand mit einem Hahn versehen und es konnte gekostet werden. Dies ließen wir uns nicht zweimal sagen und löschten unseren Brand.

Herr Möllers zeigte uns nun die Fassabfüllung inklusive Reinigungsanlage. 2 Stockwerke höher und im Nachbargebäude gingen wir dann zur Flaschenabfüllung. Das Reinigen steht auch hier an erster Stelle. Die Flaschen werden automatisch gereinigt, befüllt und etikettiert. Nach ca. 100 Minuten war die Führung vorbei und es gab noch ein Abschlussbier im Innenhof.

Wir waren aber noch nicht am Ende. Die eigene Gastwirtschaft stand noch auf der Tagesordnung. Hier konnten wir unsere Mägen auch wieder mit fester Nahrung füllen. Unter der glühenden Sonne, zogen einige in den Schatten um und aßen brav ihre Teller auf. Es hat also Allen geschmeckt! Einige Runden später traten wir zufrieden die Rückreise an und verabschiedeten uns gegen 21 Uhr an der Aischbachhalle. Vielen Dank an die Fahrer und eine schöne Zeit bis zum nächsten Ausflug.

 


 
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Seitenanfang Letzte Änderung am 08.05.2012 VfL Herrenberg