Herren II sichern Klassenerhalt im letzten Spiel

 

 

Einmal Sekt, einmal Selters - die beiden am vergangenen Wochenende im Wettstreit befindlichen Herrenberger Tischtennis-Teams zeigten sich von unterschiedlichen Seiten. Die Landesliga-Herren waren personell geschwächt beim Titelfavoriten TSV Nusplingen chancenlos. Großer Jubel hingegen bei den Bezirksliga-Herren: Durch ein 8:8 bei der TTG Unterreichenbach-Dennjächt schaffte die VfL-Zweite aus eigener Kraft den Klassenerhalt.

Den Mantel des Schweigens wollen die Herrenberger Verantwortlichen über den Auftritt ihres Landesliga-Teams beim TSV Nusplingen legen. Mit Martin Gerlach, Thomas Roll und Max Hering fehlte gleich die Hälfte der schlagkräftigen Mannschaft, die bislang in der Rückrunde für Furore sorgte. Allesamt waren sie aus den unterschiedlichsten Gründen privat verhindert. Sonderlich tragisch war dies letztendlich nicht, einzig die Tatsache, dass dem gastgebenden TSV eine spannende Partie vorenthalten wurde, dürfte bei den einheimischen Fans für Kopfschütteln gesorgt haben. Die Nusplinger Mannschaft hingegen nahm die Einladung zum Schützenfest dankend an und fertigte das Gäuteam in einhundert Minuten mit 9:1 ab. Einzig Edgar Jüngling sorgte bei seinem glatten Dreisatzerfolg über Sascha Gaa am mittleren Paarkreuz für den Herrenberger Anwesenheitsnachweis. Durch diese unvermeidbare Niederlage rutschte der VfL auf den fünften Platz ab. Am kommenden Samstag gegen Tabellennachbar TV Calmbach kann mindestens noch ein Platz gutgemacht werden, vorausgesetzt, das Stammpersonal steht wieder zur Verfügung.
Die Ergebnisse am Spitzenpaarkreuz: Baier - C. Klaiber 6:11, 8:11, 9:11; G. Gerlach - D. Klaiber 8:11, 11:8, 8:11, 9:11; G. Gerlach - C. Klaiber 9:11, 11:7, 7:11, 11:9, 6:11.

Deutlich mehr Brisanz offenbarte die Partie der Bezirksliga-Herren bei Aufsteiger TTG Unterreichenbach-Dennjächt. Die Schwarzwälder um Spitzenspieler Patrick Becht haben den Klassenerhalt bereits vor einigen Wochen festgemacht, nun galt es für den VfL, dies ebenfalls zu tun. Respekt hatte der VfL vor einem möglichen Schlussdoppel, bekanntlich ging dies in der bisherigen Saison gleich in acht Fällen in die Hose. Auch diesmal blieben die Herrenberger nicht vor dem Schlussdoppel verschont. Dies allerdings mit dem feinen Unterschied, dass man beim Stand von 8:7 bereits den ersehnten achten Zähler auf der Habenseite hatte. Die Niederlage von Jochen Kugler/Michael Baier gegen Becht/Kaiser ließ sich folglich verschmerzen. Das 8:8 reichte, um den TSV Gärtringen II in der Tabelle zu überholen und in punkto Klassenerhalt alles klar zu machen. Eine überragende Partie lieferte in Unterreichenbach wieder einmal Kapitän Jochen Kugler ab, der zum wiederholten Mal beide Einzel am mittleren Paarkreuz gewann und seine Rückrundenbilanz auf imponierende 15:2 Spiele schraubte. Kugler hatte so den größten Anteil am vielumjubelten Klassenerhalt, der lange auf des Messers Schneide stand. In Unterreichenbach glänzte zudem Christian Götzner, der Spitzenspieler Patrick Becht eine empfindliche Niederlage beibrachte. Außerdem trugen sich Horst Grünewald und Elmar Fallscheer in die Punkteliste ein. Zusätzlich ging die Strategie in den Doppeln auf, hier kam Michael Baier anstelle von Tim Sebastian zum Einsatz. Die daraus resultierende 3:0-Führung gleich zu Beginn war Balsam auf die zuletzt geschundenen Seelen. Kapitän Jochen Kugler: „Das war eine harte Saison, die viel Nerven kostete. Wir sind froh, dass wir auf den Punkt topfit waren und zum richtigen Moment die Chance am Schopfe packten.“ Ab sofort kann mit den Planungen für die kommende Bezirksliga-Saison begonnen werden.
Die Ergebnisse am Spitzenpaarkreuz: Streubel - Becht 8:11, 6:11, 12:14; Götzner - Kaiser 13:15, 8:11, 9:11; Götzner - Becht 5:11, 11:4, 12:10, 6:11, 11:7; Streubel - Kaiser 2:11, 6:11, 9:11.

Thomas Holzapfel

 

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VfL Herrenberg - Abteilung Tischtennis
Seitenanfang Letzte Änderung am 16.04.2012 VfL Herrenberg