Saisonbilanz Aktive und Aktive:
Kontinuität ist angesagt

 

 

Kontinuität ist angesagt in der Herrenberger Tischtennis-Abteilung. Zumindest gewinnt man diesen Eindruck, wenn man sich die Platzierungen der Aktiven- und Jugendteams in der nunmehr abgeschlossenen Spielzeit zu Gemüte führt. Bis auf wenige Ausnahmen erspielten sich die Teams gesicherte Plätze im Mittelfeld.

Die Landesliga-Herren, seit Jahren das Aushängeschild der VfL-Abteilung mit ihren sieben Aktiven-Mannschaften, schloss die Saison – wie schon im Vorjahr – auf dem siebten Platz ab. Richtig in Abstiegsnöte kamen die Mannen um Kapitän Elmar Fallscheer dabei im Laufe der Saison nie. Mit zwei Siegen und einem Unentschieden startete die VfL-Erste verheißungsvoll in die Liga, musste dann aber recht schnell nach Niederlagen gegen Gärtringen, Meister Mühringen, Tübingen und Bad Liebenzell die gute Ausgangslage aufgeben. 10:10 Punkte erspielte sich das Gäuteam in der Hinrunde, mit derselben Punktzahl resümierte man dann auch in der zweiten Saisonhälfte. Als Glücksgriff erwies sich der Einsatz von Edgar Jüngling. Im vergangenen Jahr noch in der Bezirksliga am Ball, war der 48-jährige Gäufeldener, der früher bei den Stuttgarter Kickers höherklassig spielte, in der Rückrunde kaum zu bezwingen (10:4 Spiele am hinteren Paarkreuz). Jürgen Baier (4:12) und Thomas Roll (7:11) taten sich gegen die Besten der Liga schwer, der unverwüstliche Horst Grünewald (8:9) und Elmar Fallscheer (8:6) überzeugten am mittleren Paarkreuz mit konstanten Leistungen. Das Sechserteam komplettierte Frank Streubel (7:7).

Dass die Herren II in der Bezirksliga Böblingen/Schwarzwald den guten vierten Platz belegten, lag zum einen an Spitzenspieler Martin Gerlach, der nach überstandener Achillessehnenverletzung wieder ganz der Alte war. Der Abteilungsleiter gehörte in Vor- und Rückrunde (Bilanz 11:5 und 10:3) zu den Besten der Liga. Auch Jochen Kugler als zweiter Mann erspielte sich mit 9:6 eine positive Quote und steigerte sich deutlich gegenüber der Hinrunde. Christian Götzner (8:5), Hans Sebastian (4:6) und Michael Baier (5:6) gehörten ebenfalls zur Stammbesetzung.

Kein leichtes Unterfangen war es in diesem Jahr, in der Kreisliga den Klassenerhalt zu schaffen. Aufsteiger VfL III erfüllte seine selbst gesteckten Erwartungen auf der ganzen Linie, mit einem ausgeglichenen Punktekonto gelang gegen spielstarke Konkurrenz der Sprung auf Rang vier. Seit Jahren zählt die Nummer eins Holger Salmon (10:6) zu den Punktegaranten in der Herrenberger Dritten, zudem bewiesen Jan Schmedding (24 Jahre) und Stephan Dieterle-Lehmann (26) am mittleren Paarkreuz, dass durchaus noch eine Leistungssteigerung drin ist. Dieterle-Lehmann war mit einer 13:3-Quote der beste Spieler in der ‚Mitte’. Bernd Schäfer (5:6) und Harald Schneider (5:10) fuhren ebenfalls wichtige Zähler für ihr Team ein.

Einziger Wermutstropfen im Herrenberger Aktivenbereich war der Abstieg der Herren IV aus der B-Klasse. Dieser war mit nur drei Siegen aus zwanzig Spielen indes unvermeidbar. An Talal El Haj Ibrahim lag es nicht, er zeigte sich mit einer 8:12-Quote am Spitzenpaarkreuz durchaus konkurrenzfähig. Tobias Bürker (8:6), Mathias Dibon (9:8) und Rachad Mahmoud (8:6) erspielten sich positive Bilanzen.

Somit geht der VfL in der kommenden Saison voraussichtlich mit drei C-Klassen-Teams an den Start. Die Herren V und VI gehörten bereits zu den Unabsteigbaren. Die VfL-Fünfte, seit Jahren eine eingeschworene Truppe, war nach Ablauf der Vorrunde Herbstmeister. In der zweiten Saisonhälfte ging Erich Roob, Michael Schrottwieser, Albert Türk und Günther Baier indes die Luft etwas aus, so dass es ‚nur’ zum vierten Platz reichte. In der Nordgruppe wurden die Herren VI, ebenfalls ein Viererteam, mit positivem Punktekonto Sechster. Zwei Punkte mehr auf der Habenseite und das Team um Kapitän Werner Hettler wäre Dritter geworden.

Die Damen gehören seit einigen Jahren zum festen Inventar in der Bezirksklasse. Beendete der VfL die Spielzeit generell mit einem negativen Punktekonto, war in diesem Jahr eine Steigerung drin. Mit 11:9 Punkten wurden Elisabeth Stumpf, Sonja Kugler, Kerstin Kinkelin, Annette Hettler und Gertraude Olderdissen Dritte.

Mit vier Jungen-Teams, einer Mädchen-Mannschaft und einem Mini-Team ging die Nachwuchsabteilung des VfL an den Start. Die Jungen I belohnten sich zuletzt mit dem Aufstieg in die Verbandsklasse, der höchsten Jugendspielklasse in Württemberg. Mithalten konnte das Team um Mannschaftsführer Georg Gerlach in den meisten Fällen, der Klassenerhalt ließ sich bei lediglich drei Siegen dennoch nicht realisieren. Die Rückrundenbilanzen: Georg Gerlach 9:9, Tim Sebastian 6:9, Sebastian Schuppel 6:9, Felix Roll 2:8.

Jubel hingegen bei der zweiten Jungen-Mannschaft. Mit 15:1 Punkten sicherten sich Julian Marstaller, der erst 11-jährige Jona Kotschner, Lucas Schäfer und Henry Göttler die Meisterschaft in der Kreisliga, spielen ab September in der Bezirksklasse.

Die Jungen III belegten hinter den starken Teams aus Steinenbronn und Aidlingen den dritten Platz in der A-Klasse. Pascal Vicente Antunes blieb am hinteren Paarkreuz ungeschlagen (8:0), außerdem kämpften Philipp Weiland (5:8), Tobias Merk (5:6) und Robin Riethmüller (3:4) um Punkte.

Nur eine Niederlage gegen den Meister aus Grafenau mussten die Jungen IV in der B-Klasse hinnehmen. Alexander Kapp (9:1) war zweitbester Spieler der Liga am vorderen Paarkreuz, Felix Asch an Position drei gab sich mit 8:0 Spielen keine Blöße.

Corinna Thiel, Doreen Pfander, Sarah Heer, Mia Zottl und Katrin Holzapfel spielten im Mädchenteam und durften nach Abschluss der Punktspielrunde in der Bezirksklasse mit dem vierten Rang durchaus zufrieden sein. Zweitrangig war die Platzierung bei den Minis. Hier galt es vor allem, die Jüngsten an den Punktspielbetrieb heran zu führen. Eine sinnvolle Einrichtung des Tischtennis-Bezirks, die Nachwuchsarbeit in den Vereinen zu fördern.

Bei der in der vergangenen Woche durchgeführten Abteilungsversammlung wurde Sascha Süsser als neuer Jugendleiter der VfL-Tischtennisabteilung gewählt. Er tritt damit die  Nachfolge von Werner Hettler an, der das zeitintensive Amt nach acht erfolgreichen Jahren in jüngere Hände geben wollte - was ihm mit der Übergabe an den erst 24-jährigen Süsser auch gelungen ist.

Thomas Holzapfel

 

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VfL Herrenberg - Abteilung Tischtennis
Seitenanfang Letzte Änderung am 05.05.2009 VfL Herrenberg