Wenig zu Jubeln |
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Die Herrenberger Tischtennis-Teams blicken auf ein schweißtreibendes Wochenende zurück. Sowohl die Landesliga-Herren als auch die Teams in der Bezirksliga und B-Klasse sowie die Verbandsklasse-Jungs absolvierten Doppelspieltage. Jubelszenen gab es allerdings nur nach wenigen Partien. So beispielsweise in der
Landesliga, als der VfL gegen die zuletzt erstarkten Bad
Liebenzeller einen wichtigen 9:6-Heimerfolg einfuhr, der in punkto
Klassenerhalt alles klar machte. Die Schwarzwälder hatten lediglich am
Spitzenpaarkreuz ihre Trümpfe aufzuweisen, Herrenbergs Jürgen Baier und
Thomas Roll bissen sich an Markus Buck und Matthias Krammer die Zähne aus.
Deutliche Vorteile besaß der VfL ab Position drei, gleich sieben von acht
Partien entschied der Gastgeber für sich. In der einzigen Fünfsatzpartie
des Sonntags hatte Edgar Jüngling gegen Armin Müller den längeren Atem
(8:11, 11:4, 12:14, 11:5, 11:5). Während die Schwarzwälder einen herben
Rückschlag im Abstiegskampf hinnehmen mussten, kann der VfL nunmehr mit
den groben Planungen für die kommende Landesliga-Saison beginnen. Warm gespielt hatte sich
die VfL-Erste am Samstag bei Tabellenführer TTC Mühringen. Die
Herrenberger trafen auf einen hochmotivierten Gegner, der jedes der
restlichen Saisonspiele als ‚Endspiel’ um den Titel betrachtet und
dementsprechend konzentriert zu Werke geht. Unkonzentriert waren Thomas
Roll & Co. in der kleinen Mühringer Turnhalle sicherlich nicht, dennoch
stand man schnell auf verlorenem Posten. Nachdem Roll/Streubel einen Sieg
im Doppel holten, war erst das sechste Einzel des Abends durch Frank
Streubel von Erfolg gekrönt. Thomas Roll und Horst Grünewald betrieben
zwar noch Ergebniskosmetik, an der 4:9-Niederlage gab es indes nichts zu
rütteln. Bei den
Bezirksliga-Herren stand zwar ebenfalls ein Doppelspieltag auf dem
Programm, antreten musste das Team um Kapitän Jochen Kugler jedoch nur ein
Mal. Die Verantwortlichen des eingeplanten Samstagsgegners SpVgg Weil der
Stadt meldeten sich am Spieltag zur Mittagszeit mit der Info, dass einige
Spieler krankheitsbedingt nicht zur Verfügung stehen und die Partie somit
kampflos abgegeben werden muss. Dies überraschte insofern, dass die
Keplerstädter am Abend vorher noch in Normalbesetzung ihr Derby gegen die
eigene Zweite bestritten. Der VfL nahm’s locker, verbuchte zwei Zähler auf
der Habenseite, ohne den Schläger aus der Tasche zu packen. Bei den Herren IV sind in der B-Klasse nunmehr die Lichter ausgegangen, das 5:9 in Holzgerlingen und das 2:9 in Schönaich besiegelten den Abstieg in die C-Klasse. Eifrigster Punktesammler am Wochenende war Mathias Dibon, der zwei Einzel und ein Doppel mit Talal El Haj Ibrahim für sich entschied. Monatelang dominierten die Herren V, das traditionsreiche Team des VfL um Kapitän Michael Schrottwieser, das Geschehen in der C-Klasse. Nun setzte es im Derby beim TSV Kuppingen III die zweite Saisonniederlage. Die mit 2:7 etwas zu hoch ausfiel, da drei Partien hart umkämpft waren. Nur Michael Schrottwieser und Albert Türk durften jubeln. Im Meisterschaftskampf haben die Kuppinger nun die besseren Karten. In der Jungen-Verbandsklasse musste der Aufsteiger in zwei Samstagspartien Lehrgeld bezahlen. Zur Mittagszeit setzte es bei Tabellenführer SV Deuchelried eine nicht unerwartete Niederlage (1:6), im Anschluss daran erwies sich auch der Fünfte SC Staig als eine Nummer zu groß (3:6). Georg Gerlach gewann zwei Einzel, außerdem punkteten Tim Sebastian und das Doppel Gerlach/Roll. Thomas Holzapfel
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