Erster Rückrundensieg für Herren I |
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Die Landesliga-Herren des VfL Herrenberg haben in die Erfolgsspur zurückgefunden. Durch ein in beeindruckender Manier herausgespieltes 9:2 bei der TG Schwenningen wurden die Abstiegskandidaten auf Distanz gehalten. Auch die Bezirksliga-Herren fuhren im ersten Spiel des neuen Jahres gegen den SV Glatten einen wichtigen Sieg ein. Dass das
Landesliga-Team des VfL gewillt war, bei der TG Schwenningen etwas zu
reißen, merkte man Jürgen Baier und seinen Mannen vom ersten Ballwechsel
an. Prompt lief es wie am Schnürchen: Baier/Jüngling holten gegen das
Schwenninger Spitzendoppel Eppel/Schulz einen nicht unbedingt
einkalkulierten Zähler. Wie in alten Zeiten trumpfte Thomas Roll mit
Martin Gerlach auf, der für Frank Streubel ins Team rückte. Das frühere
langjährige Doppel des VfL, das erst durch die Achillessehnenverletzung
von Martin Gerlach im vergangenen Jahr getrennt wurde, blieb gegen Gunter
Schneider und Lars Sander ohne Satzverlust. Grünewald/Fallscheer besorgten
dann die beruhigende 3:0-Führung, die Sicherheit gab. Was dem Gastgeber
sichtlich missfiel. Und wenn’s mal läuft, hat man mit Glücksgöttin Fortuna
eine angenehme Partnerin. Sowohl Thomas Roll als auch Jürgen ‚Jojo’ Baier
mussten in den ersten Einzeln des Samstag abends in den fünften Satz - der
dann jeweils gegen Gunter Schneider und auch Hanns-Christoph Eppel
gewonnen wurde. 5:0 - eine Vorentscheidung in dieser richtungsweisenden
Partie war zu Gunsten des VfL gefallen. Den ersten Rückrundensieg im
Visier, ließen sich die Mannen um Kapitän Elmar Fallscheer die Butter
nicht mehr vom Brot nehmen. Horst Grünewald, Martin Gerlach, Edgar
Jüngling und abermals Thomas Roll sicherten ihrem Team den
9:2-Auswärtserfolg. Ohne Martin Gerlach und
Martin Lukas, dafür mit den Kreisliga-Akteuren Holger Salmon und Jan
Schmedding, gab die VfL-Zweite gegen den SV Glatten eine sehr gute
Figur ab. Und das nach zehnwöchiger Winterpause. In einer spannenden
Bezirksliga-Partie setzten sich die Herrenberger nach dreieinhalb Stunden
mit dem knappsten aller Ergebnisse durch (9:7). Ausschlaggebend für den
vierten Saisonsieg war die gute Ausbeute in den Doppeln, drei von vier
Begegnungen fielen zu Gunsten des VfL aus. Am vorderen Paarkreuz spielten
Jochen Kugler und Christian Götzner gegen Glattens Nummer eins Ralf Fuchs
stark auf, beide behielten gegen den vermeintlichen Favoriten die
Oberhand. Hans Sebastian und die beiden Ersatzverstärkungen Holger Salmon
(2) und Jan Schmedding sorgten mit ihren sehenswerten Auftritten dafür,
dass der VfL am Ende jubeln durfte. Richtig gut zog sich der
Bezirksligist am Sonntag vormittag beim ambitionierten VfL
Sindelfingen aus der Affäre. Jochen Kugler und Michael Baier sorgten für
eine handfeste Überraschung, als sie das Sindelfinger Spitzendoppel Petr
Machulka/Martin Finkbeiner in einer dramatischen Fünfsatzpartie in die
Knie zwangen. Martin Gerlach sorgte danach für die Herrenberger
3:2-Führung, als er das Doppel mit Partner Christian Götzner gewann und
auch im Einzel gegen Matthias Finkbeiner klar die Nase vorn hatte. Der
VfL, stets mit dem Ziel vor Augen, den Landesliga-Aufstieg vielleicht doch
noch in diesem Jahr realisieren zu können, hatte seine Nerven im Griff,
gewann sieben der folgenden neun Einzel und holte sich nach anfänglichen
Schwierigkeiten doch noch den 9:5-Gesamtsieg. Der VfL, der mit Michael
Baier und Hans Sebastian noch zwei Mal punktete, konnte erhobenen Hauptes
die Sommerhofenhalle verlassen. Den Mantel des Schweigens hüllen die Kreisliga-Herren am besten über die Partie bei Spitzenreiter TSV Steinenbronn. Lediglich sechs Satzgewinne blieben der VfL-Dritten verwehrt, mit 0:9 setzte es die Höchststrafe. Das Doppel Schäfer/Amann und Tim Maurer im Einzel schnupperten noch am ehesten an einer Resultatsverbesserung. Die Steinenbronner können sich auf dem Weg zum Bezirksklasse-Durchmarsch wohl nur noch selber schlagen. Für die Herrenberger gilt es in den kommenden Partien, nicht in die gefährdeten Kreisliga-Regionen zu rutschen. Wie spannend Unentschieden im Tischtennis-Sport zuweilen sein können, bewiesen zwei weitere Herrenberger Herrenteams am vergangenen Wochenende. Die Herren IV, in der B-Klasse mit dem Rücken zur Wand, bewiesen im Derby gegen Oberjettingen Kampfgeist, luchsten den Gästen beim 8:8 einen Zähler ab. Nach zwischenzeitlichem 5:8-Rückstand waren es Rachad Mahmoud, Lucas Grimm und das Doppel El Haj Ibrahim/Dibon, die noch das Remis sicherten. Äußerst kurios verlief die Partie von C-Klassen-Spitzenreiter VfL V beim Fünften TTC Breitenstein II. Womöglich werden Michael Schrottwieser und seine Kameraden diese Begegnung noch lange in Erinnerung behalten. Dies aus zwei Gründen: Obwohl 3:6 im Hintertreffen, erkämpfte sich der VfL noch das 6:6-Remis. Die Satzbilanz von 30:20 ist dabei keineswegs alltäglich. Alle deutlichen Spiele gewannen im Verlauf des Abends die Herrenberger, die Fünfsatzduelle gingen jedoch in gleich sechs Fällen an den Gegner, der in punkto Nervenstärke somit eine Klasse besser war und nicht unverdient einen Punkt entführte. Mit einer gehörigen Portion Frust ausgestattet, gelang gegen Aidlingen IV die Rehabilition. Durch ein klares 7:1 verteidigten Erich Roob, Michael Schrottwieser, Albert Türk und Günther Baier die die Tabellenführung. Thomas Holzapfel
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