1. Niederlage für Herren I |
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Gerd Jäger, Hans-Peter Werum und Elmar
Fallscheer waren die erfolgreichsten Akteure im Landesliga-Gäuderby
zwischen dem TSV I und dem VfL I, zugleich das Spitzenspiel zweier
bis dato unbesiegten Teams. Da es auf Gärtringer Seite gleich zwei Spieler
waren, die in den Einzeln überragende Leistungen ablieferten, setzte sich
der Gastgeber am Ende nicht unverdient mit 9:6 durch. Bis zum Stand von
5:4 aus Gärtringer Sicht verlief die Partie recht ausgeglichen. Zu diesem
Zeitpunkt hatte der TSV zwei Doppel für sich entschieden, wobei das Doppel
eins Wolkober/Jäger gegen die schon in Jugendzeiten erfolgreiche Formation
Baier/Fallscheer unterlag. Diesen Lapsus machten im Umkehrschluss Pfister/Werum
wieder wett, die ihrerseits gegen das Herrenberger Spitzendoppel Roll/Streubel
die Oberhand behielten. In den Einzel-Paarkreuzen wurden hernach die
Punkte geteilt. Wohl ein Schlüsselspiel des Abends war die Partie zwischen
Lutz Wolkober und Abwehrrecke Horst Grünewald. Bei einer 10:6-Führung im
entscheidenden fünften Satz sah der 68-jährige Routinier schon wie der
sichere Sieger aus, doch mit sechs Punktgewinnen in Folge zog Wolkober den
Kopf noch aus der Schlinge. Einen furiosen fünften Satz legte danach auch
Herrenbergs Edgar Jüngling hin. Jürgen Bögel hatte zuvor einen Matchball
ausgelassen und wurde am Ende förmlich vom Tailfinger überrollt (1:11).
Ein trotz Erkältung stark aufspielender Hans-Peter Werum sorgte danach für
die 5:4-Führung. Danach schlug die Stunde des Gärtringer
Spitzenpaarkreuzes, als sowohl Ralph Pfister gegen Jürgen Baier und Gerd
Jäger gegen Thomas Roll zwei wichtige Punkte für ihr Team beisteuerten.
Ullrich Gotsch zeigte gegen Horst Grünewald wieder einmal, dass er
grundsätzlich gut gegen Abwehrspieler agiert, holte den achten Zähler.
Zwar gelang den VfL-Cracks Elmar Fallscheer und Frank Streubel noch einmal
der Anschluss zum 6:8, aber Gärtringens Aufschlag-Ass Hans-Peter Werum
setzte gegen Edgar Jüngling den Schlusspunkt zum 9:6-Gesamterfolg der
Gastgeber. Gelegenheit zur Wiedergutmachung besteht für den VfL Herrenberg
am 04. April 2009, wenn in der Längenholzhalle wieder der Gäu-Derbytag
steigt. Abseits des Gäuderbys in der Herren-Landesliga, in dem die erste Mannschaft mit 6:9 den Kürzeren zog, waren am Wochenende weitere Teams der Herrenberger Tischtennis-Abteilung im Einsatz. Und die Ergebnisse konnten sich bis auf eine Ausnahme durchaus sehen lassen. Vor allem das
Damen-Team in der Bezirksklasse war es, das für positive Schlagzeilen
sorgte. Nur einen Doppelspieltag absolvierte das Quartett um
Mannschaftsführerin Kerstin Kinkelin im Oktober, ehe es wieder in eine
mehrwöchige Punktspielpause in der doch recht überschaubaren Liga geht.
Und der Saisonstart verlief vielversprechend für den VfL, der zwei Mal in
unveränderter Aufstellung mit Elisabeth Stumpf, Sonja Kugler, Kerstin
Kinkelin und Evi Roll ins Rennen ging. Gegen Weil der Stadt zeigten die
Herrenbergerinnen am Freitag Abend Kampfgeist, ließen sich auch vom
zwischenzeitlichen 1:4-Rückstand nicht einschüchtern. Nur das Doppel
Stumpf/Roll hatte bis dato Grund zum Jubeln, eher für Ernüchterung sorgte
hingegen die knappe Fünfsatzniederlage von Elisabeth Stumpf gegen Anette
Speidel-Vallon (11:8, 8:11, 9:11, 11:5, 10:12). Auch im weiteren Verlauf
waren spannende Satzausgänge an der Tagesordnung. Den Vogel schoss dabei
Kerstin Kinkelin ab, die nach fünf hart umkämpften Sätzen mit 11:8, 12:10,
10:12, 5:11 und 15:17 gegen Weil der Stadts Routinier Wally Steckeler
unterlag. Dies war jedoch das letzte Erfolgserlebnis für die Gäste aus der
Keplerstadt. Evi Roll (2), Elisabeth Stumpf, Sonja Kugler sowie die Doppel
Kugler/Kinkelin und Stumpf/Roll fuhren nach einer fulminanten Aufholjagd
noch den 7:5-Gesamtsieg ein. In der B-Klasse haben die Herren IV bislang noch nicht richtig Tritt gefasst, auch das Derby gegen den TSV Kuppingen II ging klar verloren. Einzig Tobias Bürker gelang es, in die Punkteränge zu kommen. Im Einzel gewann er gegen Sebastian Götzner, im Doppel an der Seite von Klaus Seidel gegen die Kuppinger Formation Johannes Fabian/Sebastian Götzner. Der TSV hatte mit Roland Strienz den fleißigsten Punktesammler in seinen Reihen. Ein vorderes Paarkreuz, das gänzlich leer ausging, ein starkes hinteres Paarkreuz, das ungeschlagen blieb, dazu vier ausgeglichene Doppel - schon war das 6:6-Unentschieden perfekt. So geschehen in der C-Klassen-Partie der Herrenberger Sechsten gegen den TSV Grafenau II. Martin Bürker und Philipp Wörner blieben in den Einzeln ohne Niederlage. Thomas Holzapfel
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