Erfolgreicher Start für Herren I |
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Große Freude bei den Landesliga-Herren, eher Trübsinn hingegen bei den Herren II in der Bezirksliga und in den unteren Ligen - der Liga-Auftakt bei den Herrenberger Tischtennis-Teams fiel nur eingeschränkt erfolgreich aus. Den einzigen Sieg fuhren die Herren I im Heimspiel gegen die TG Schwenningen ein. In Stammbesetzung mit Jürgen Baier, Thomas Roll, Horst Grünewald, Elmar Fallscheer, Frank Streubel und Edgar Jüngling ging Landesligist VfL I optimistisch in das erste Saisonspiel gegen die TG Schwenningen, den letztjährigen Tabellen-Achten. Und diese positive Grundeinstellung machte sich bereits in den Doppeln bezahlt, als der VfL hellwach und motiviert wirkte. Sowohl Roll/Streubel, das neu ernannte Spitzendoppel der Herrenberger, als auch Baier/Fallscheer fuhren ungefährdete Dreisatzsiege ein. Grünewald/Jüngling hingegen befanden sich gegen Sander/Mahler nach zwei verloren gegangenen Sätzen bereits auf der Verliererstraße, drehten aber mit Glück und Geschick das Spiel noch um (8:11, 3:11, 12:10, 11:4, 15:13).
Eine Vorentscheidung war dann nach den ersten beiden Einzeln gefallen, als Jürgen ‚Jojo’ Baier und Thomas Roll in jeweils vier Sätzen gegen Frank Schulz und Schwenningens Top-Mann Gerd Müller die Oberhand behielten. Fortan spielte es sich erst recht locker drauf los. Frank Streubel, Edgar Jüngling sowie abermals der wiedererstarkte Thomas Roll und Elmar Fallscheer ließen in ihren Begegnungen nichts anbrennen und sicherten dem VfL den unerwartet deutlich ausgefallenen 9:4-Gesamtsieg. Zweifelsohne ein Erfolgserlebnis, auf das sich aufbauen lässt.
Die Ergebnisse am Spitzenpaarkreuz: Baier - Schulz 11:6, 6:11, 11:9, 11:6; Roll - Müller 3:11, 11:8, 11:4, 11:3; Baier - Müller 11:8, 11:13, 11:13, 13:11, 0:11; Roll - Schulz 7:11, 11:7, 11:3, 7:11, 11:2. Eine unangenehme Aufgabe
hatte Bezirksligist VfL II gleich zum Auftakt zu bewältigen,
schließlich ging es gegen Titelanwärter VfL Sindelfingen. Mit einer
kämpferisch starken Leistung hielten die Herrenberger, die ohne den
verletzten Martin Lukas antreten mussten, während der gesamten Partie
dagegen. Kein Kraut war gegen Sindelfingens Neuzugang Petr Machulka
gewachsen, der ehemalige Oberliga-Spieler war sowohl für Martin Gerlach
als auch für Jochen Kugler eine Nummer zu groß. Positiv dennoch: Nach
überstandener Achillessehnen-Verletzung stand Abteilungsleiter Martin
Gerlach erstmals wieder im Aufgebot. Zwar fehlte ihm noch etwas die
Sicherheit, doch seine Auftritte geben Anlass zur Hoffnung, dass er den
Trainingsrückstand recht schnell wieder wettmachen kann. Am mittleren und
hinteren Paarkreuz war der VfL mehr als ebenbürtig, fuhr jeweils 3:1 Siege
ein. Kapitän Jochen Kugler: ‚Petr Machulka war beim VfL die erwartet
unüberwindbare Hürde, bei uns waren es Christian Götzner und Ersatzmann
Holger Salmon, die dem Spiel ihren Stempel aufdrückten.’ Auch Hans
Sebastian und Michael Baier gingen nicht leer aus, sodass sich die
VfL-Zweite bis ins Schlussdoppel kämpfte. In diesem war die Messe jedoch
schnell gelesen. Jochen Kugler war mit Oberschenkelproblemen nicht in der
Lage, sein ganzes Potenzial abzurufen - und so wurde es den
Daimlerstädtern am Ende doch noch leicht gemacht. Mit 9:7 gewann der
Favorit - und die Herrenberger gingen zwar ohne Punkte, aber hoch
erhobenen Hauptes aus der eigenen Halle. Kugler: ‚Letztendlich lief unser
Auftakt besser als zuvor gedacht. Wenn am Ende nur ein einziges Match zum
Unentschieden fehlt, ist man dennoch ein bisschen enttäuscht.’ Aufsteiger gegen Meisterschaftsfavorit - in der Kreisliga-Partie zwischen der Herrenberger Dritten und der SpVgg Aidlingen prallten zwei Welten aufeinander. Ohne Holger Salmon, der in der Zweiten aushalf, waren die Chancen gegen die Gäste aus dem Heckengäu sowieso recht gering. So reichte es nur zu Beginn zu einem Sieg des Doppels Bernd Schäfer/Michael Wörner, alle weiteren neun Partien entschieden die Aidlinger für sich. Ausgeglichener besetzt waren die Herren VI des VfL und die Gäste vom FC/SF Münklingen II. In einer spannenden C-Klassen-Partie spielte Herrenbergs Philipp Wörner stark auf. Der 19-jährige gewann zwei Einzel und holte den wichtigen sechsten Zähler im Doppel mit Jugendleiter Werner Hettler. 6:6 war dann auch der Endstand in einer Partie, in der die Herrenberger hauptsächlich an Münklingens starker Nummer eins Gerald Dahne scheiterten. Mit einer Punkteteilung
mussten sich die U18-Jungs bei ihrem ersten Auftritt in der
Verbandsklasse Süd zufrieden geben. Gegen den SC Staig dominierte auf
Herrenberger Seite das Spitzenpaarkreuz mit Georg Gerlach und Bastian
Schäffer, sie blieben in den vier Einzeln ohne Niederlage und gewannen
gemeinsam auch das Doppel, sicherten ihrem Team das verdiente 5:5-Remis
quasi im Alleingang. Tim Sebastian (15 Jahre) und Sebastian Schuppel (17)
wehrten sich am hinteren Paarkreuz nach Leibeskräften, ein Erfolgserlebnis
blieb den beiden indes noch verwehrt. Thomas Holzapfel
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