VfL gegen FCG: Vorzeichen haben sich völlig gedreht

 

 

Die Vorrunde in den diversen Tischtennis-Ligen auf Bezirks- und Verbandsebene biegt auf die Zielgerade ein. Allerdings nicht ohne an Brisanz zu verlieren. Nicht nur im Gäu blickt man mit großem Interesse auf zwei Derbys, die in der Herrenberger Albert-Schweitzer-Halle und in der Gärtringer Rosegger-Halle stattfinden.

Völlig verändert zum Vorjahr haben sich die Vorzeichen vor dem Landesliga-Gäuderby zwischen dem VfL Herrenberg und dem TSV Gärtringen. Während der VfL in der Vorsaison bis zum letzten Spieltag um die Meisterschaft mitspielte und diese nur hauchdünn verpasste, steht das Team um Kapitän Elmar Fallscheer heuer tief drin im Abstiegsschlamassel. Gerade einmal ein Saisonsieg aus sieben Spielen, 3:11 Punkte aktuell steckt der Wurm drin beim VfL, der berufsbedingt zumeist auf Martin Gerlach verzichtete und zudem im Fall von Horst Grünewald und Thomas Roll von Verletzungssorgen geplagt war.
Was den Fitnesszustand der beiden angeht, war jedoch zuletzt ein Aufwärtstrend zu erkennen. Dies machte sich dann auch gleich in den Ergebnissen bemerkbar, so wurde gegen die Tübinger ein beachtliches 8:8 erreicht. Die Ernüchterung folgte vor Wochenfrist gegen die Rumpfmannschaft des TTC Ottenbronn jedoch auf dem Fuß, so dass man weiterhin auf einem Abstiegsplatz rangiert. Elmar Fallscheer: "Wir würden natürlich im Derby gerne punkten, man braucht sich ja nur unseren Punktestand anzuschauen. Da würde ein Unentschieden oder ein Sieg schon gut tun. Nachdem wir bisher alle Spiele recht knapp gestalteten, rechne ich auch diesmal mit einem spannenden Spiel."
Ins gleiche Horn bläst Ullrich Gotsch, langjähriger Kapitän der TSV-Ersten: "Ich erwarte wie so oft in den letzten Jahren ein hart umkämpftes Spiel, bei dem am Ende wahrscheinlich die Tagesform den Ausschlag geben wird." In starker Verfassung präsentierte sich zuletzt Gärtringens Nummer zwei, Gerd Jäger, der sich am Spitzenpaarkreuz unter anderem mit Horst Grünewald auseinandersetzen muss. Auch für den TSV Gärtringen, der bei 6:8 Punkten seine selbst gesteckten Erwartungen noch nicht erfüllte, zählt im Derby jeder Punkt.
Gerade der Umstand, dass sich beide Teams in den hinteren Regionen der Landesliga-Tabelle befinden, verleiht der Partie eine besondere Brisanz. Spielbeginn ist am Samstag um 18 Uhr in der Herrenberger Albert-Schweitzer-Halle.

In ganz anderen Sphären befinden sich die Herren II des VfL. Eine Etage tiefer spielen Hans Sebastian & Co. bislang eine beeindruckende Vorrunde, vor allem die Nervenstärke des Teams ist beachtlich. In bislang jeder Partie fiel die Entscheidung erst im oder kurz vor dem Schlussdoppel, wenn gewonnen wurde, dann nur mit 9:6 oder 9:7. Vermutlich wird es auch im Heimspiel gegen den TTC Birkenfeld (Sonntag, 10 Uhr) eng hergehen. Ein Sieg gegen die Enztäler und der VfL wäre nach Beendigung der Hinrunde punktgleich mit Herbstmeister MUTTV Bad Liebenzell.

Gleich zwei Mal müssen Herrenberger Teams am Wochenende gegen Holzgerlingen ran. In der B-Klasse trifft die vierte Mannschaft auf die Holzgerlinger Zweite, könnte im Falle eines Erfolgs mit einem ausgeglichenen Punktekonto in die Winterpause gehen.
Die Herren V in der C-Klasse sind bei Schlusslicht Spvgg Holzgerlingen III deutlich favorisiert. Bereits heute trifft das Team um Kapitän Michael Schrottwieser in einem weiteren Gäuderby auf den TSV Gärtringen VIII.

Thomas Holzapfel

 

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VfL Herrenberg - Abteilung Tischtennis
Seitenanfang Letzte Änderung am 30.11.2007 VfL Herrenberg