Vorrundenbilanz Aktive

 

 

Wirft man einen Blick zurück auf die mittlerweile abgelaufene Hinserie in den diversen Punktspielklassen, so können sich die Verantwortlichen der Herrenberger Tischtennis-Abteilung nicht über Langeweile beklagen. Sowohl im Aktiven - wie auch im Jugendbereich ist Spannung angesagt - und das überwiegend im Titelrennen und nicht im Abstiegskampf.

Die einzige Mannschaft, die sich lange Zeit auf einem Abstiegsplatz tummelte, waren ausgerechnet die Herren I in der Landesliga. Bedingt durch verletzungs- und krankheitsbedingte Ausfälle während der Vorrunde und durch die Tatsache, dass Abteilungsleiter Martin Gerlach berufsbedingt kürzer trat, lief die erste Saisonhälfte für den letztjährigen Vizemeister alles andere als optimal. Gestartet mit zwei Auswärtsniederlagen in Mühringen und Weilheim, war es um das Selbstvertrauen der Truppe zudem nicht sonderlich gut bestellt. So stehen zur Winterpause nur zwei Siege gegen den FC Mittelstadt und den TSV Gärtringen II zu Buche, hinzu kam ein respektables Unentschieden gegen den SV Tübingen. Wenigstens gelang es, mit 5:13 Punkten am letzten Spieltag des Jahres die Abstiegsränge zu verlassen. In der Rückrunde will Martin Gerlach wieder regelmäßig spielen, so dass sich der VfL recht schnell aller Abstiegssorgen entledigen dürfte. Kapitän Elmar Fallscheer überzeugte in der Hinrunde mit 10:4 Spielen, zusammen mit Jürgen ‚Jojo’ Baier (10:5) stellte er das beste mittlere Paarkreuz der Liga. Außerdem bilanzierten Martin Gerlach 2:4, Horst Grünewald 6:10, Thomas Roll 2:12, Jochen Kugler 2:9 und Neuzugang Frank Streubel 8:6.

Sechs Siege, vier Unentschieden - die Halbzeitbilanz der Herren II in der Bezirksliga Böblingen/Schwarzwald kann sich sehen lassen. Zumal anfangs der Saison der Klassenerhalt als generelles Ziel ausgegeben wurde. Nur ein Punkt beträgt der Rückstand auf Herbstmeister MUTTV Bad Liebenzell II, dem man im Oktober mit 9:6 die bislang einzige Niederlage beibrachte. Großen Verdienst an der Erfolgsserie der VfL-Zweiten hatte Edgar Jüngling (14:6), der ehemalige Oberliga-Spieler der Stuttgarter Kickers trumpfte am Spitzenpaarkreuz groß auf. Kapitän Martin Lukas spielte am mittleren Paarkreuz (12:6) eine starke Hinserie, genauso wie Jugendspieler Domenico Sanfilippo an Position sechs (8:4) und Christian Götzner (8:2), der sich in erster, zweiter und dritter Mannschaft in fünfzehn Punktspieleinsätzen zum Vielspieler entwickelte. Nicht ganz so erfolgreich wie in der Vorsaison bilanzierte Hans Sebastian, die Nummer eins gewann aber immerhin fünf Spiele, genauso wie Michael Baier. Aus zeitlichen Gründen kürzer treten möchte zukünftig Frank Büttner (8:10). Man darf gespannt sein, ob der VfL dennoch das Zeug hat, den Zweikampf um den Titel mit den Liebenzellern weiterhin spannend zu gestalten.

Schnell abgehakt haben die Herren III das letzte Seuchenjahr, indem man in der Kreisliga verletzungsbedingt mehr mit sich selbst als mit den Gegnern zu kämpfen hatte. Der Abstieg in die A-Klasse ließ sich nicht vermeiden. Nun sind die Herrenberger drauf und dran, diesen Betriebsunfall postwendend wett zu machen. Zusammen mit dem TSV Steinenbronn, der im Spitzenspiel mit 9:7 besiegt wurde, streitet der Herbstmeister mit Christian Götzner (14:1), Holger Salmon (11:1), Neuzugang Harald Schneider aus Ottenbronn (7:6), Jan Schmedding (9:2), Stephan Dieterle-Lehmann (8:3), Bernd Schäfer (8:2) und Michael Wörner (2:5) um den Titel.

Das verjüngte Team der Herren IV steht mit ausgeglichenem Punktekonto auf Rang sechs in der Kreisklasse B, geht im neuen Jahr wohl sorgenfreien Zeiten entgegen. Der unermüdliche Klaus Seidel absolvierte als einziger alle zehn Punktspiele und bilanzierte mit starken 11:5. Da konnten Michael Wörner (5:7), Tobias Bürker (3:11), Talal El Haj Ibrahim (8:9), Mathias Dibon (7:9), Philipp Wörner (4:6), Claudio Riveros (0:5) und Bastian Schäffer (5:2) nicht ganz mithalten.

Vorne mitspielen war das angestrebte Ziel der VfL-Fünften in der C-Klasse. Das Team um Kapitän Michael Schrottwieser, das seit vielen Jahren in beinahe unveränderter Aufstellung zusammen spielt, musste zwar zwei Niederlagen gegen Waldenbuch und Steinenbronn hinnehmen, befindet sich mit 13:5 Punkten aber noch in Lauerstellung und könnte bei optimalem Rückrundenverlauf noch in den Meisterschaftskampf eingreifen. Erich Roob (11:7), Michael Schrottwieser (9:6), Albert Türk (8:6) und Günther Baier (8:5) erspielten sich allesamt positive Quoten im Einzel.

Bei den neugegründeten Herren VI wechselten Licht und Schatten ab, 6:10 Punkte bedeuten Platz sechs zur Winterpause. Rachad Mahmoud überzeugte mit einer 9:3-Bilanz und rückt in der zweiten Saisonhälfte vor. Die Jugendspieler Volker Mayer (4:2) und Lucas Grimm (3:1) schnupperten erstmals Luft bei den Erwachsenen und machten ihre Sache gut.

Elisabeth Stumpf (6:4), Sonja Kugler (3:7), Evi Roll (4:5), Annette Hettler (1:3) und Gertraude Olderdissen (1:2) gingen in der Damen-Bezirksklasse an den Start. Ohne Kerstin Kinkelin, die auf Grund eines Auslands-Semesters nicht zur Verfügung stand, wurden zwei Siege aus fünf Partien eingefahren.

Zu einer festen Einrichtung entwickelt sich der Gäu-Derby-Tag. Auch in dieser Saison messen sich die Mannschaften des VfL mit dem benachbarten TSV Gärtringen. Für ansehnlichen Tischtennissport vor ungewohnt großer Kulisse wird am 12. April 2008 in der Gärtringer Theodor-Heuß-Halle wieder garantiert sein.

 

Thomas Holzapfel

 

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VfL Herrenberg - Abteilung Tischtennis
Seitenanfang Letzte Änderung am 02.01.2008 VfL Herrenberg