Vorrundenbilanz
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Eine eher durchwachsene Bilanz bei den Aktiven, aber starke Jugendteams – die zehn Tischtennis-Mannschaften des VfL Herrenberg schlossen die Vorrunde mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen ab. Herausragend: der zweite Platz der Landesliga-Herren sowie die errungenen Herbstmeisterschaften der zweiten Jungen-Mannschaft und der Schülerinnen U15. Alles im Lot bei den Herren I des VfL Herrenberg, die eine famose erste Saisonhälfte in der Landesliga hinlegten und in neun Spielen ohne Niederlage blieben. Wer hätte das vor der Saison gedacht? Im vergangenen Jahr machte eine Zeitlang sogar das Abstiegsgespenst die Runde im Gäu, bei gleicher Aufstellung galt die Hauptkonzentration nunmehr dem rechtzeitigen Sammeln der wichtigen Punkte. Was in beeindruckender Manier gelang. Die beiden ersten Heimspiele gegen Tübingen (9:6) und Ottenbronn (9:4) waren dabei richtungsweisend, mit den ersten Punkten stellte sich auch die notwendige Sicherheit ein. Ohne die beiden Spitzenteams aus Tuttlingen und Mössingen, die in die Verbandsklasse aufstiegen, stellte sich die Konkurrenz in der Landesliga als recht ausgeglichen dar – und der VfL mit Abteilungsleiter Martin Gerlach bot in beeindruckender Weise Paroli. Trotz der Verletzung von Thomas Roll am Ringfinger seiner Schlaghand, die er sich beim Hobbykicken zuzog, setzten die Herrenberger ihre Erfolgsserie fort. Mit fünf Siegen und vier Unentschieden überwintert der VfL hinter dem punktgleichen Verbandsklasse-Absteiger TSV Betzingen (beide 14:4) auf Rang zwei. Abwehrspieler Martin Gerlach erspielte sich am Spitzenpaarkreuz eine positive Bilanz (10:8), stellte zudem mit Thomas Roll ein gewohnt starkes Doppel, das im Verlauf der Runde in zwölf Partien nur einmal gratulieren musste. Thomas Roll holte trotz des Handicaps, nicht in jeder Begegnung voll durchspielen zu können, eine 7:9-Quote. Jürgen Baier (11:4) und Horst Grünewald (12:5) stellten das beste mittlere Paarkreuz der Liga, an den Positionen fünf und sechs punkteten Elmar Fallscheer (9:4) und Jochen Kugler (5:10). Man darf gespannt sein, wohin der Weg des VfL in der Rückrunde führen wird. Rückrundenstart ist am 28. Januar beim TTC Ottenbronn II. Auch die Bezirksliga-Herren können mit dem bisher Erreichten hochzufrieden sein, mischen bei 11:7 Punkten im Verfolgerfeld mit. Die Einzelbilanzen innerhalb des Teams können sich dabei durchweg sehen lassen. Frank Büttner holte am vorderen Paarkreuz 8:7 Spiele, Zahnarzt Hans Sebastian entwickelte sich gegen Glattens Ralf Fuchs und Gärtringens Ralph Pfister zum Favoritenschreck und bilanzierte mit 8:9. Martin Lukas mit 7:7, Bernd Schäfer mit 7:6 sowie Christian Götzner mit 12:5 und Michael Baier mit 9:6 reihten sich genauso in die Liste der fleißigen Punktesammler ein. Wenig positives gibt es von der dritten Mannschaft zu vermelden. Alles deutet nach einer verkorksten Vorrunde darauf hin, dass der Liga-Neuling nur ein einjähriges Intermezzo in der Kreisliga abgeben wird. 0:18 Punkte und das ernüchternde Spielverhältnis von 20:81 verdeutlichen die missliche Situation. Kapitän Stephan Dieterle-Lehmann (1:6) war um seinen Job nicht zu beneiden, musste er doch bei stetig anhaltenden Personalproblemen eine schlagkräftige Truppe zusammenstellen. Gleich fünfzehn (!) Spieler waren es, die im Verlauf der Hinrunde zum Einsatz kamen. Am ehesten wettbewerbsfähig zeigte sich Holger Salmon, die Nummer eins der VfL-Dritten holte eine 5:4-Quote am Spitzenpaarkreuz. Auch die Herren IV müssen zittern, mit 3:15 Punkten überwintert das Team um Kapitän Michael Schrottwieser auf einem Abstiegsplatz in der B-Klasse. Erich Roob mit 6:12 und Michael Schrottwieser mit 6:8 holten am meisten Punkte in den Einzeln, beide stellten zudem ein schlagkräftiges Doppel. In der Sicherheitsliga Kreisklasse C, in der Abstieg ein Fremdwort ist, befinden sich die Herren V mit einem positiven Punktekonto voll im Soll. Mathias Dibon (4:6), Claudio Riveros (2:3), Martin Bürker (2:5), Werner Hettler (2:2), Thomas Schmidt (5:3) sowie die starken Jugendspieler Michael Wörner (6:0), Philipp Wörner (4:0) und Frieder Korat (2:0) wollen in der Rückrunde möglichst noch einen Platz gut machen. Ab durch die Mitte. Drei Mannschaften befinden sich in der Damen-Bezirksklasse vor dem VfL Herrenberg, drei weitere dahinter. Spielerin der Vorrunde war Mannschaftsführerin Kerstin Kinkelin, die sich in neun Spielen nur einmal geschlagen geben musste und in der Rückrunde am vorderen Paarkreuz angreifen muss. Zusammen mit Elisabeth Stumpf (4:6), Sonja Teffer (4:7), Evi Roll (4:2) und Annette Hettler (2:6) will man auch in der zweiten Saisonhälfte die Liga beleben. Die Jugendleitung um Werner Hettler blickt auf eine positive Hinrunde zurück. In der Bezirksliga Böblingen/Schwarzwald spielten die Jungen U18 eine gute Rolle, unterlagen gegen die beiden Meisterschaftsfavoriten aus Grüntal und Birkenfeld nur knapp mit 4:6 und belegen zur Halbzeit Rang vier mit 8:6 Punkten. Domenico Sanfilippo (5:1), Tim Maurer (7:3), Tobias Bürker (5:6) und Georg Gerlach (8:3) erspielten sich allesamt zufriedenstellende Bilanzen. Die zweite Mannschaft machte es noch besser, war bei sieben Siegen aus sieben Spielen das dominierende Team in der Bezirksklasse der U18-Jungs. Michael Wörner (8:2). Philipp Wörner (6:5), Frieder Korat (6:1). Lucas Grimm (6:4), Volker Mayer (2:1) und Sebastian Schuppel (3:1) erspielten sich allesamt positive Bilanzen. In der Schüler U15-Kreisliga absolvierte der VfL eine beeindruckende Vorrunde, unterlag nur gegen Tabellenführer VfL Sindelfingen II. Tim Sebastian mit 12:2 und Julian Marstaller mit 8:2 waren die eifrigsten Punktesammler. Die Tabelle von ganz oben schauen sich die U15-Mädchen in der Bezirksklasse an. Chantal Göttler (7:1), Annique Göttler (6:1), Corinna Thiele (6:0), Mareike Schäfer (1:1), Sarah Heer (2:0) und Mia Zottl (1:0) gaben während der gesamten Vorrunde nur drei Einzel ab, blieben zudem in den Doppeln ungeschlagen und beherrschten die Bezirksklasse-Konkurrenz nach Belieben. Thomas Holzapfel
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