Erste Niederlage für Herren I |
|
|
|
Auweia, das ging gerade noch einmal gut. Am Samstag abend machte sich im Lager von Landesligist VfL Herrenberg erst einmal Ernüchterung breit, schließlich setzte es soeben eine empfindliche 7:9-Niederlage gegen Weilheim. Am Sonntag dann war die Welt wieder in Ordnung, schließlich unterlag auch Titelkonkurrent TSV Betzingen. Glück gehabt, Tabellenführung verteidigt! Das letzte Heimspiel
dieser Saison hatte sich Landesligist VfL Herrenberg gegen den
Tabellenfünften SV Weilheim sicherlich anders vorgestellt. Zumindest hätte
im Vorfeld niemand damit gerechnet, dass es gegen die Tübinger Vorstädter
die erste Niederlage in dieser Saison setzen würde. Die Partie gestaltete
sich von Beginn an offen, keines der beiden Teams konnte sich entscheidend
absetzen. Bis zum 5:3 hatte der VfL leichte Vorteile auf seiner Seite zu
verbuchen, gewann zudem die beiden bis dato besonders spannenden
Fünfsatzspiele durch Horst Grünewald (gegen Martin Glaser) und Elmar
Fallscheer, der Martin Weiß mit 14:12 im fünften Durchgang niederrang.
Letztendlich waren es die Weilheimer Spieler Jens Schaake und der
Ex-Weilemer Jochen Mehl, die die Gäste auf die Siegerstraße brachten.
Bilanzierten die beiden in der Hinrunde beim Herrenberger 9:7-Sieg noch
mit 0:4 in den Einzeln, waren sie diesmal obenauf und für den VfL nicht zu
bezwingen. Dies zeigt auf, dass der Leistungsstand beider Teams ähnlich
ist und die Tagesform über Wohl und Wehe entscheidet. Nervenstark zeigte
sich Kapitän Elmar Fallscheer auch im zweiten Einzel des Abends, als er
beim Stand von 6:7 gegen Ulrich Trescher mit 11:4, 8:11, 9:11, 11:4 und
11:9 triumphierte. Das ‚blaue Wunder’ in Form der bitteren Niederlage
setzte es für den Tabellenführer trotzdem, da Jochen Kugler nach
dramatischer Partie gegen Martin Weiß sowie das Schlussdoppel Gerlach/Roll
passen mussten. Weilheims Martin Glaser freute sich diebisch über den
Husarenstreich in Herrenberg: ‚Unser Spitzenmann Jens Schaake hat wieder
einmal überragend gespielt. Wir waren einfach auch mal dran, einen großen
Sieg zu erzielen.’ Nach der Pleite war klar, dass die Tabellenführung an
den TSV Betzingen gehen würde, der am Sonntag vormittag als klarer Favorit
in die Partie gegen Ottenbronn II. Doch die Schwarzwälder wuchsen über
sich hinaus, gewannen mit 9:5 beim Titelanwärter und erwiesen dem VfL
Herrenberg einen Bärendienst. Somit bleibt alles beim Alten: Mit einem
Zähler Vorsprung auf den TSV Betzingen bleibt der VfL vor den beiden
letzten Saisonspielen in Mittelstadt und Tübingen an der Spitze. Das
letzte Wort in punkto Meisterschaft ist angesichts der Ergebnisse vom
Wochenende sicherlich noch nicht gesprochen. Obwohl schon abgestiegen, präsentierten sich die Herren III bei der SV Böblingen IV in guter Verfassung, unterlagen nach aufopferungsvollem Kampf knapp mit 6:9. Jan Schmedding steuerte das Maximum an drei Zählern für den Noch-Kreisligisten bei. Bemerkenswert auch die Leistung von Jugendspieler Tim Maurer, der am hinteren Paarkreuz einmal punktete. Lange Zeit auf der Siegerstraße wähnten sich die Herren IV (Kreisklasse B-Süd), die am Ende unglücklich mit 7:9 gegen Mötzingen III unterlagen. Günther Baier blieb als einziger Herrenberger in den Einzeln ungeschlagen. Als Vorletzter geht es nun in die Relegation gegen den Vorletzten der Nordgruppe. Kurzen Prozess machte die VfL-Fünfte, die sich zum Saisonausklang bei Schlusslicht TTF Schönaich (Kreisklasse C-Süd) erwartungsgemäß schadlos hielt. Beim 7:0 ließen Mathias Dibon, Claudio Riveros, Thomas Schmidt und Philipp Wörner lediglich einen Schönaicher Satzgewinn zu, beendeten die Spielzeit 2006/2007 auf Rang drei. Thomas Holzapfel
|
|
|
Seitenanfang |
| Home | Aktuell | Abteilungsinfos | Mannschaften | Anfahrtsweg | Gästebuch | Links | ||
|
|
||
| Seitenanfang | Letzte Änderung am 01.04.2007 | VfL Herrenberg |