Keine "Ausreißer" der Herren |
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Lediglich drei Heimspiele standen beim VfL Herrenberg am Wochenende auf dem Spielplan - heraus sprang mit einem Sieg, einem Unentschieden und einer Niederlage eine Bilanz, mit der im Vorfeld gerechnet wurde. Ohne selbst zu spielen, schauten die Landesliga-Herren interessiert nach Betzingen, wo der Herrenberger Titelkonkurrent seine Pflichtaufgabe gegen den Vorletzten TV Calmbach zu erfüllen hatte. Und die Schwarzwälder bewiesen bis zum Stand von 6:6, dass sie sich im Kampf gegen den Abstieg noch längst nicht aufgegeben haben. Letzten Endes setzte sich dennoch der favorisierte TSV Betzingen mit 9:6 durch, der somit weiterhin in Tuchfühlung zum spielfreien Spitzenreiter VfL Herrenberg bleibt. Die
Bezirksliga-Herren fertigten derweil in Bestbesetzung Aufsteiger TTF
Althengstett ab, hatten beim 9:3-Erfolg in keiner Phase des Spiels
Probleme. Einzig Gäste-Nummer eins Ralf Hildinger erwies sich als
unüberwindbare Hürde, sowohl Frank Büttner als auch Hans Sebastian bissen
sich an ihm die Zähne aus. Ansonsten zeigte sich die VfL-Zweite stets
souverän. Am kommenden Sonntag bei der Böblinger Zweiten will das Team um
Kapitän Martin Lukas einen erfolgreichen Schlusspunkt hinter eine positiv
verlaufene Bezirksliga-Saison setzen. Obwohl schon zur Rückkehr in die A-Klasse verurteilt, zeigten die Herren III gegen Aidlingen nochmals eine solide Leistung, wehrten sich gegen das Team der Maier-Brüder nach Leibeskräften. Dass es am Ende nicht zu einem verdienten Punktgewinn reichte, lag an der mangelhaften Ausbeute in den Fünfsatzspielen. Gleich vier Mal zogen hierbei die VfL-Spieler den kürzeren. Neben zwei erfolgreichen Doppeln waren es Jan Schmedding, Stephan Dieterle-Lehmann und Jürgen Amann, die auf für den Noch-Kreisligisten punkteten. 8:6 führten die Herren IV gegen die Aidlinger Zweite - der Sieg im wichtigen Heimspiel war zum Greifen nahe. Doch am Schluss sollte es nicht sein. Sowohl das letzte Einzel aus auch das Schlussdoppel gingen an die Gäste, die einen Punkt aus der Albert-Schweitzer-Halle entführten. Ein Punkt, den der VfL im Abstiegskampf dringend gebraucht hätte. Zwei Spieltage vor Schluss stehen die Aktien für das Team um Kapitän Michael Schrottwieser schlecht, zum Saisonende die Abstiegsränge noch zu verlassen. Der SV Mötzingen III hat zwei Zähler mehr auf der Habenseite, zudem das deutlich bessere Spielverhältnis. Neben dem direkten Duell gegen die Mötzinger muss der VfL nun auch noch die Partie beim Zweiten SpVgg Holzgerlingen erfolgreich gestalten - ein kaum realisierbares Unterfangen. Thomas Holzapfel
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