Vorbericht 2. Spieltag VR

 

 

Bei der Tischtennisabteilung des VfL Herrenberg wird am Wochenende wieder in größerem Ausmaß der kleine Plastikball über die grünen Tische geschmettert, gleich sechs Punktspiele stehen bei den Erwachsenenteams auf dem Programm. Gespannt darf man vor allem sein, ob sich die Männer I dem Widerstand von Landesliga-Aufsteiger TSV Betzingen erwehren können und inwieweit die Landesklasse-Männer beim herausfordernden Doppelspieltag schon in Form sind.

„Vorne mitspielen und Spaß haben“, lautet die Devise von Andrew Schönhaar, der sich als aktuelle Nummer zwei der Landesliga-Mannschaft auf die nunmehr beginnende Saison freut. „Was den Spaß angeht, war dies im letzten Jahr im kräftezehrenden Abstiegskampf nicht immer so einfach“, sagt Schönhaar und vertritt die Ansicht, dass sein Team in der jetzigen Aufstellung in der Landesliga gut aufgehoben ist. Jenseits von irgendwelchem Druck kann der VfL nun recht locker in die Auftaktpartie vor heimischem Publikum gegen den TSV Betzingen gehen (Sonntag, 10 Uhr, Aischbachhalle). Die Reutlinger Vorstädter, lange Jahre fester Bestandteil in der Landesliga, machten zuletzt einen zwei Jahre dauernden Ausflug in die Landesklasse, sind nun aber in leicht veränderter Aufstellung wieder zurück. Die neue Nummer eins in Betzingen ist für den VfL wahrlich keine unbekannte Größe, schließlich schlug Kristian Tomsic zuletzt noch für die Herrenberger auf. Youngster Tim Klett, der zuletzt noch in der Kreisklasse und danach in der Bezirksklasse agierte, darf sich nun in der TSV-Ersten am mittleren Paarkreuz beweisen. Seit Jahren zum Stamm des Teams gehören Ingolf Klett, Michael Schenk, Bernd Schmid und Matthias Ndhlovu. Ungeachtet der personellen Veränderungen im Betzinger Team hat der VfL Herrenberg genügend Selbstbewusstsein, um in eigener Halle einen gelungenen Saisonstart hinzulegen. In Best- und Stammbesetzung mit Domenico Sanfilippo, Andrew Schönhaar, Max Hering, Piet Herr, Christian Götzner und Georg Gerlach geht der VfL favorisiert in diese Begegung.

Die Männer II, zuletzt Vizemeister der Landesklasse, bekommen mit Titelfavorit SSV Schönmünzach am Samstag gleich ein starkes Kaliber vor die Nase gesetzt. Die Vorteile der Murgtäler liegen auf der Hand. Am vergangenen Wochenende hat der SSV bereits einen gelungenen Doppelspieltag absolviert, sowohl der SV Glatten als auch Aufsteiger TTC Mühringen II wurden klar mit 9:2 in die Schranken verwiesen. Deren Spitzenspieler Fabian Frey, der in der Vorsaison lediglich ein Einzel abgeben musste, ist schon wieder in guter Verfassung, außerdem hielten sich im Team der Schönmünzacher Sören Quass, der nach einer Verletzung wieder einsatzfähige Florian Schillinger und Nico Grözinger schadlos. Inwieweit der VfL II das Potenzial besitzt, den Gästen auf Augenhöhe zu begegnen, wird sich zeigen. Die auswärts studierenden Youngster Tim Sebastian und Tobias Gawlitza sind laut Spielbetriebsleiter Jochen Kugler nicht in jeder Partie dabei, zudem steht Routinier Martin Gerlach nicht mehr zur Verfügung. Bleibt abzuwarten, welche sechs Spieler Kapitän Damir Stefanac am Samstag (18 Uhr, Aischbachhalle) aus dem Hut zaubert. Am Sonntag steigt dann in Gärtringen das Gäuderby (siehe separater Gärtringer Bericht).

Ein weiteres Derby steigt am Sonntag (10 Uhr) in der Aischbachhalle, dann treten die Bezirksliga-Männer vom VfL Oberjettingen bei der Herrenberger Dritten an. Die Jettinger feiern bereits am Vortag im Heimspiel gegen Schönaich Saisonpremiere, am Doppelspieltag ist demzufolge bei Michael Knof und seinen Kollegen eine gute Kondition gefragt. Wenn es nach den Herrenberger Verantwortlichen geht, will man in der Vorrunde möglichst viele Pluspunkte einfahren, um in der zweiten Saisonhälfte nicht in Abstiegsnöte zu geraten. Schließlich steht dann Youngster Dominik Glaser auf Grund eines Auslandsaufenthalts nicht mehr parat.

Die neu gemeldete sechste Mannschaft startete mit einem 7:0-Erfolg über Schönaich furios in die Kreisklasse-Saison. Das Team mit einer gesunden Mischung aus aufstrebenden Talenten, zwei „Spieler-Vätern“ und Damen-Ersatzspielerinnen muss sich nun erstmals auswärts beweisen. Den Gegner SV Gebersheim IV (Samstag, 18 Uhr, Gäublickhalle Leonberg) kann man schlecht einordnen. Offenbar hatten sie zuletzt Personalprobleme, denn die erste Partie mussten die Leonberger Vorstädter kampflos abgeben.

Das Damenteam des VfL startet beim Vorjahresdritten SpVgg Weil der Stadt II in die neue Bezirksliga-Spielzeit (Samstag, 16:30 Uhr, Sporthalle Johannes-Kepler-Gymnasium). In der Vorsaison gewann das VfL-Quartett einmal klar mit 8:1, um dann im Rückspiel mit 5:8 den kürzeren zu ziehen. Insofern fällt hier eine Prognose über den Ausgang der Partie schwer.

Mit dem VfL Herrenberg und dem VfL Stammheim treffen am Samstag in der U 18-Landesklasse (14 Uhr, Aischbachhalle) zwei Teams aufeinander, die mit einem Sieg in die Liga starteten. Der Sieger dieser Partie darf sich erst einmal in Richtung Tabellenspitze orientieren.

Thomas Holzapfel


 
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Seitenanfang Letzte Änderung am 22.09.2018 VfL Herrenberg