Vorbericht 6. Spieltag RR

 

 

Bei den Herrenberger Tischtennisteams im Aktivenbereich geht es am kommenden Spieltag ausnahmslos gegen Topteams der Liga. Auf die Verbandsklasse-Männer wartet mit dem TTC Ergenzingen eine scheinbar unüberwindbare Hürde, die Männer III müssen in der Bezirksliga gegen Aufstiegsanwärter SpVgg Weil der Stadt II ran und die Frauen in der Bezirksliga treffen auf den Tabellenführer aus Birkenfeld.

An einen Punktgewinn bei den Ergenzingern (Samstag, 18 Uhr, Breitwiesenhalle) glaubt im Lager von Verbandsklasse-Schlusslicht VfL Herrenberg niemand so richtig. Aber vorzeitig aufzugeben und die Flinte ins Korn zu werfen, kommt beim VfL auch nicht in Frage. „Es wird natürlich schwer“, sagt Kapitän Max Hering und meint damit das Erreichen des Klassenerhalts im Allgemeinen und die hohe Auswärtshürde am Samstag im Speziellen. Positiv: Grünes Licht gab es vom Arzt für Kristian Tomsic, hinter dessen Einsatz bis Mitte der Woche auf Grund von Rückenbeschwerden noch ein großes Fragezeichen stand. „Mit Kristian können wir unseren Gegner vielleicht ein bisschen ärgern, aber ich denke, für einen Punkt müsste schon alles optimal laufen“, so Max Hering weiter. Beim VfL wird Piet Herr ins Team rücken, er ersetzt den privat verhinderten Georg Gerlach. Auch Teamkollege Christian Götzner gibt sich kämpferisch, was die kommenden Wochen angeht. „Wir sind uns bewusst, dass wir die nötigen Punkte eher gegen andere Teams holen müssen. Aber wir werden topmotiviert in Ergenzingen antreten und geben alles, solange rechnerisch noch etwas möglich ist“, sagt Götzner. Trotz eines ansprechenden Restprogramms ist bei einem Pluspunkt Rückstand auf den TV Rottenburg noch einiges realisierbar, zumindest was das Erreichen des Relegationsplatzes angeht. Das sieht auch Kristian Tomsic so: „Auch wenn die Halle in Ergenzingen auf Grund des weichen Bodens recht schwer zu bespielen ist, so muss am Samstag jeder für jeden kämpfen und bis zum letzten Atemzug alles geben. Wir sind noch nicht abgestiegen und können es noch aus eigener Kraft schaffen.“

Die Männer III (Bezirksliga) haben sich nach dem 5:9 in Grafenau aus dem elitären Kreis der Aufstiegsanwärter verabschiedet, was hinsichtlich des zu Saisonbeginn ausgerufenen Ziels (gesicherter Mittefeldplatz) zu verschmerzen ist. Summa summarum absolviert der VfL III bis dato eine herausragende Saison und kann mit einem guten Gefühl die letzten vier Saisonspiele angehen. Gegen die SpVgg Weil der Stadt II um die landesliga-erfahrenen Routiniers Michael Neis, Thomas Laufer und Thomas Verleih könnte der VfL – Bestbesetzung vorausgesetzt – das Zünglein an der Waage spielen, was den Titelkampf angeht. Spielbeginn ist am Samstag um 18 Uhr in der Herrenberger Aischbachhalle.

Auch wenn der Vorletzte gegen den Tabellenersten spielt, so gehen die Bezirksliga-Frauen am Samstag (18 Uhr, Aischbachhalle) nicht chancenlos in die Partie gegen das junge Team des TTC Birkenfeld, das derzeit mit 15:5 Punkten an erster Stelle steht. Einen der fünf Minuspunkte haben die Enztäler dem VfL Herrenberg zu verdanken, die dem Gegner in der Vorrunde beim 7:7 ein Remis abknöpften. Unter diesen Gesichtspunkten wollen Sonja Kugler und ihre Kameradinnen auch in eigener Halle überzeugen und mit einem ähnlich couragierten Auftritt wie zuletzt im Dezember den Tabellenprimus ins Wanken bringen.

Jenseits aller Zwänge um Titel- oder Abstiegskampf spielt in der U 18-Verbandsklasse der VfL Herrenberg gegen den TSV Betzingen, will heißen der Vierte gegen den Fünften. Justin Kühne, Maurice Lusseault, Florian Lukas und Moritz Wirth haben sich zum Ziel gesetzt, mit dem dritten Rückrundensieg die gute Position in der höchsten Nachwuchsspielklasse des Verbands zu festigen (Samstag, 14 Uhr, Aischbachhalle).

Thomas Holzapfel


 
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Seitenanfang Letzte Änderung am 08.03.2018 VfL Herrenberg