Vorbericht 5. Spieltag RR

 

 

Während bei den Verbandsklasse-Männern des VfL Herrenberg nach der empfindlichen 1:9-Niederlage gegen Lindau erst einmal Regenerierung angesagt ist, sind es die anderen Männerteams des VfL sowie die Bezirksliga-Frauen, die gemeinsam den Spieltag angehen. Dies mit unterschiedlichen Voraussetzungen.

So hoffen die Männer II in der Landesklasse auf einen erfolgreichen Doppelspieltag, der im Titel-Fernduell mit den beiden Topteams aus Schönmünzach und Kuppingen keine Verschlechterung der Situation mit sich bringen soll. Momentan stellt sich das Gebilde der Liga als Zwei-Klassengesellschaft dar, wobei es die Herrenberger am Wochenende jeweils mit einem Team der unteren und der oberen Tabellenhälfte zu tun bekommen. In einer vorverlegten Partie geht es am Samstag zur SV Böblingen II (18 Uhr, Tischtenniszentrum), die im letzten Jahr bereits dem Abstieg ins Auge blickte, dann aber als Zweiter der Aufstiegsrunde nachträglich noch in der Landesklasse bleiben durfte. Erwartungsgemäß steckt das Team um Kapitän Gerd Arnold abermals im Abstiegskampf, was auch daran liegt, dass das Böblinger Urgestein nicht in jeder Woche auf sein Stammpersonal zurückgreifen kann. Das junge Herrenberger Team ist nominell stärker besetzt, vor allem Spitzenspieler Tim Sebastian gehört aktuell mit zum Besten, was die Landesklasse zu bieten hat. Der VfL hofft, am Sonntag noch genügend Körner für das Heimspiel gegen den Tabellenfünften TTG Unterreichenbach-Dennjächt (10 Uhr, Aischbachhalle) zu besitzen. Dort wird man vor allem an den vorderen Positionen auf erheblichen Widerstand treffen, denn mit dem Ex-Sindelfinger Michael Gaa, mit Patrick Becht und dem starken Alfonso di Naro am mittleren Paarkreuz sind die Nordschwarzwälder überdurchschnittlich gut bestückt. Betrachtet man den gesamten Kader der Teams, sollte die VfL-Zweite indes das Zeug für einen weiteren Heimsieg haben.

Von Woche zu Woche nimmt die Spannung in der Bezirksliga zu, was den Kampf um die Meisterschaft betrifft. Die ersten fünf Mannschaften sind gerade einmal durch drei Pluspunkte getrennt, im Prinzip kann sich zur Rückrundenmitte jedes dieser Teams noch Hoffnungen auf den Aufstieg in die Landesklasse machen. Diesbezüglich kommt jede Begegnung innerhalb dieses Quintetts einem kleinen Endspiel nahe. So zum Beispiel das Gastspiel des Dritten VfL Herrenberg III beim starken Aufsteiger TSV Grafenau (Samstag, 18 Uhr, Wiesengrundhalle), der den leichten Vorteil besitzt, fünf der letzten sechs Spiele zuhause austragen zu können. Dominik Glaser, Jochen Kugler und Holger Salmon sind derzeit die Punktegaranten beim VfL Herrenberg, sie dürfen sich an den jeweiligen Paarkreuzen unter anderem mit den Grafenauer Punktesammlern Ralf Michaelis, Niklas Spinner, Michael Widmaier und Jan-Philipp Nuber auseinandersetzen. Der Sieger der Partie mischt weiter intensiv im Titelkampf mit.

In der Kreisliga B wird es der Herrenberger Vierten nicht mehr zu einem der ersten beiden Plätze reichen, da man die Topspiele gegen Böblingen VI und Tischtennis Schönbuch II knapp mit 7:9 verlor. Nichtsdestotrotz wollen Kai Schwenk und seine Mannen nicht locker lassen, beim punktlosen Schlusslicht TTF Schönaich III (Samstag, 18 Uhr, Gemeindehalle) soll der erwartete Favoritensieg herausspringen.

Die Männer V haben sich in der Kreisklasse für Viererteams zuletzt mit zwei Siegen etwas nach vorne gearbeitet, am Samstag trifft man im Derby bei Tabellenführer TSV Kuppingen IV (18 Uhr, Sporthalle) auf ein größeres Kaliber. Primär haben sich Thomas Schmidt & Co. zum Ziel gesetzt, die Partie möglichst lange offen zu gestalten und – im Gegensatz zum 3:7 in der Vorrunde – vielleicht auch eines der beiden Anfangsdoppel zu gewinnen.

Die Bezirksliga-Frauen legten zuletzt beim 7:7 in Gärtringen ein gutes Spiel hin, nun will man auch bei der SpVgg Weil der Stadt II (Samstag 16 Uhr, Sporthalle Johannes-Kepler-Gymnasium) überzeugen. Mit dem anvisierten Auswärtssieg könnte Sonja Kugler mit ihrem Team für ein ausgeglichenes Punktekonto sorgen.

Den Kontakt zur Spitzengruppe mussten die Herrenberger U 18-Jungs zuletzt abreissen lassen, dennoch steht der VfL-Nachwuchs mit 17:9 Punkten in der höchsten Jugendspielklasse immer noch hervorragend da. Mit einer couragierten Leistung will man beim Tabellensiebten TTC Mühringen in die Erfolgsspur zurückfinden. VfL-Spitzenspieler Justin Kühne trifft dabei auf seine ehemaligen Kameraden, mit denen er in der Vorsaison noch in derselben Liga spielte. Spielbeginn ist am Samstag um 12 Uhr in der Turnhalle in Horb-Mühringen.

Thomas Holzapfel


 
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Seitenanfang Letzte Änderung am 28.02.2018 VfL Herrenberg