Vorbericht 11. Spieltag VR

 

 

Volles Programm – bei den Tischtennisteams des VfL Herrenberg bleibt am kommenden Spieltag kaum ein Schläger in der Tasche liegen. Von besonderem Interesse ist dabei die Begegnung der Herrenberger Männer I: Gegen Schlusslicht TV Rottenburg will der Aufsteiger in die Erfolgsspur zurückfinden.

Fest verankert mit dem TV Rottenburg war in den letzten Jahren der Name Abass Ekun. Der 40-jährige Afrikaner ist seit langer Zeit die unumstrittene Nummer eins in Reihen des TVR, inzwischen agiert er jedoch nicht mehr ganz so souverän. Dies belegt seine 8:10-Einzelbilanz in der Vorrunde der letzten Saison und auch aktuell kann der ehemalige nigerianische Nationalspieler lediglich mit einer 4:6-Quote aufwarten. Die Zeiten, in denen der Ausnahmespieler seine Gegner an die Wand spielte, sind scheinbar vorbei. Dementsprechend können sich am Samstag (18 Uhr, Aischbachhalle) auch die Herrenberger Domenico Sanfilippo und Andrew Schönhaar Hoffnungen auf ein Erfolgserlebnis am vorderen Paarkreuz machen, an dem es außerdem gegen Markus Leske geht. Die Ergebnisse in den Spitzeneinzeln dürften richtungsweisend für den Verlauf der gesamten Partie sein, in der die Herrenberger von der Papierform her besser bestückt sein sollten. Bei beiden Teams ist es um das Selbstvertrauen nicht allzugut bestellt: Die Rottenburger warten bei 1:11 Punkten weiterhin auf den ersten Saisonsieg und beim VfL ist man nach einem Traumstart nun mit vier Niederlagen in Serie auf dem Boden der Tatsachen gelandet. Max Hering & Co. wollen nun alles daran setzen, mit einem Erfolg über das Schlusslicht den Abstand auf die Abstiegsplätze zu vergrößern und zudem optimale Voraussetzungen vor den letzten beiden Vorrundenspielen gegen Ulm und Deuchelried zu schaffen.

Personell geschwächt standen die Männer III zuletzt gegen Bezirksliga-Tabellenführer VfL Oberjettingen auf verlorenem Posten. Am Samstag beim FSV Deufringen (18 Uhr, Paul-Wirth-Bürgerhaus Dachtel) sollten schon die meisten Leistungsträger an Bord sein, wenn man beim Tabellensechsten gut aussehen möchte. Wie stark die Deufringer sind, hängt zu einem Großteil davon ab, ob Topspieler Klaus Miethke zum Einsatz kommt oder nicht. Der frühere Böblinger Verbandsligaspieler hat sich nach einer mehrmonatigen Auszeit zuletzt wieder zurückgemeldet und hat wieder den Spaß am Tischtennissport gefunden. In den Spielen, in denen er zum Einsatz kam, blieb der FSV ungeschlagen, die anderen beiden Partien gingen verloren. Verletzungsbedingt stand den Deufringern zuletzt Kapitän Andreas Pusskeiler nicht zur Verfügung, dafür spielte sich der junge Vincenzo Galluffo mit einer 8:1-Bilanz am mittleren und hinteren Paarkreuz ins Rampenlicht. Die Herrenberger, bei denen einzig Elmar Fallscheer bisher alle Vorrundenspiele bestritt, planen, mit einem Erfolg den Platz im vorderen Mittelfeld zu verteidigen.

Auch die Männer IV sind derzeit in der Kreisliga B noch dick im Rennen, punktgleich mit dem Tabellenzweiten befindet sich das Team um Kapitän Kai Schwenk auf Rang vier. Im Verfolgerduell beim TTC Breitenstein (Samstag, 18 Uhr, Breitensteiner Halle) wird sich herausstellen, ob der VfL auch in den kommenden Wochen vorne mitspielen kann.

Die fünfte Mannschaft in der Kreisklasse für Viererteams befindet sich nach zuletzt zwei Siegen im Aufwind. Die Routiniers Werner Hettler, Albert Türk und Günter Baier wollen den Trend mit einem Sieg bei Schlusslicht Tischtennis Mötzingen III (Samstag, 18 Uhr, Gemeindehalle) bestätigen.

Zwei Spiele haben die Bezirksliga-Frauen in diesem Kalenderjahr noch zu bestreiten. Die vermeintlich einfachere Aufgabe steht am Samstag (18 Uhr) in der heimischen Aischbachhalle auf dem Programm. Sollte es gelingen, am vorderen Paarkreuz gegen Lena Knöller und Sara Bareis ein paar Nadelstiche zu setzen, ist gegen den WSV Schömberg etwas drin.

In der U 18-Verbandsklasse, der höchsten Spielklasse im Jugendbereich, geht es im Bezirksderby zwischen dem VfL Herrenberg und der SV Böblingen (Samstag, 14 Uhr, Aischbachhalle) inoffiziell um Rang drei in der Tabelle. Zudem treffen mit Justin Kühne (VfL) und Christian Köhler (SVB) zwei der besten Spieler der Liga direkt aufeinander. Eine Etage tiefer, in der Landesklasse, bekommt der VfL Herrenberg II Tabellenführer TTC Ottembronn vor die Nase gesetzt. Für die Herrenberger Mannschaft um den jungen Florian Lukas geht es dabei hauptsächlich darum, sich beim Favoriten achtbar aus der Affäre zu ziehen (Samstag, 15 Uhr, Mehrzweckhalle Ottenbronn).

Thomas Holzapfel


 
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Seitenanfang Letzte Änderung am 23.11.2017 VfL Herrenberg