Vorbericht 4. Spieltag VR

 

 

Als eines der wenigen Teams, die in dieser Saison noch kein Punktspiel bestritten haben, greift nun auch Verbandsklasse-Aufsteiger VfL Herrenberg ins Ligageschehen ein. Vom ersten Ballwechsel an gilt das Hauptaugenmerk dem Erreichen des Klassenerhalts. Neben der VfL-Ersten sind am kommenden Samstag mit den Bezirksliga-Frauen und der vierten Mannschaft in der Kreisliga B noch zwei weitere Herrenberger Teams in der heimischen Aischbachhalle im Einsatz.

Die lange Vorbereitung hat ein Ende, nach einem einjährigen Intermezzo in der Landesliga versuchen sich die Tischtennisspieler des VfL Herrenberg nun ein weiteres Mal in der Verbandsklasse. Bereits in der Saison 2015/2016 spielte der VfL in dieser Liga, damals noch mit dem ungarischen Topmann Tamas Varbeli und Youngster Carlos Dettling am vorderen Paarkreuz. Und obwohl sich diese beiden Spieler positive Bilanzen erkämpft hatten, reichte es nicht zum Ligaerhalt. Personell runderneuert gehen die Gäustädter nun abermals das Abenteuer Verbandsklasse an, vom damaligen Team stehen nur noch Georg Gerlach und Piet Herr im Kader. Domenico Sanfilippo, seit der vergangenen Saison die Nummer eins im Team, kann in Bestform sicherlich in die Nähe einer positiven Einzelbilanz kommen. Auf Andrew Schönhaar warten am vorderen Paarkreuz des Öfteren große Herausforderungen, allerdings geht der Ex-Steinenbronner gegen die Besten der Liga immer chancenreich ins Rennen. Überdurchschnittlich gut im Vergleich zur Konkurrenz wird das mittlere Paarkreuz des VfL mit Neuzugang Kristian Tomsic und Punktegarant Max Hering eingestuft und auch das hintere Paarkreuz mit Georg Gerlach und Piet Herr kann sich zeigen lassen. „Wir sind froh, dass es endlich los geht“, sagt Andrew Schönhaar, dem die lange Warterei etwas missfiel. Und nun mit seinen Mannen fünf Spiele in vier Wochen vor der Brust hat. „In diesem Monat müssen wir halt unser bestes Tischtennis zeigen“, so Schönhaar weiter.

Mit dem SC Staig II macht am Samstag um 18 Uhr eine Mannschaft ihre Aufwartung in der Aischbachhalle, die sich in puncto spielerischer Qualität noch nicht gut einschätzen lässt. Mit 1:9 mussten die Staiger gegen Titelaspirant VfL Sindelfingen passen, konnten dabei aber nicht auf Youngster Tom Duffke zurückgreifen, der zeitgleich in der ersten Mannschaft des SC zum Einsatz kam. „Sollte Tom Duffke auch diesmal nicht dabei sein, können wir vielleicht mithalten“, prophezeit Andrew Schönhaar, der sich aktuell durchaus zutraut, gegen die Staiger Topleute Manuel Sabo und Kevin Kaiser nicht leer auszugehen. Zudem traut er seinen Teamkollegen am mittleren und hinteren Paarkreuz einige Punkte zu. „Wenn wir gegen Staig ein achtbares Ergebnis erzielen und auch nächste Woche gegen Lindau-Zech punkten, würden wir uns hinsichtlich des Nichtabstiegs voll im Soll befinden.“

Auch wenn das letzte Verbandsspiel der Herrenberger schon einige Monate zurückliegt, so konnte das Team in den letzten Wochen doch Wettkampferfahrung sammeln. Domenico Sanfilippo und Andrew Schönhaar nahmen am landesoffenen Tischtenniscup des TSV Wäschenbeuren teil, Max Hering spielte mit einigen Herrenbergern unter anderem beim Buchentalcup in Gültlingen. Gemeinsam traten die drei Herrenberger auch bei den baden-württembergischen Einzelmeisterschaften der Leistungsklassen in Metzingen an, bei denen es Andrew Schönhaar bis ins Viertelfinale schaffte. Und dann war da noch die recht deutliche 2:9-Niederlage im Freundschaftsspiel gegen den befreundeten Landesligisten TTV Gärtringen, die im Herrenberger Lager allerdings gedanklich längst verdrängt wurde. Das alles gehört der Vergangenheit an, nunmehr geht es gegen den SC Staig II ans Eingemachte.

Was die Wettkampferfahrung in dieser Saison angeht, sind die Männer IV des VfL Herrenberg dem kommenden Gegner TTV Gärtringen V (Samstag, 18 Uhr) einen Schritt voraus. Während sich das VfL-Team um den jungen Siddy Hinzke nach einem Sieg und einer Niederlage noch versucht, in der Kreisliga A-Süd zu orientieren, stehen die Gärtringer vor dem ersten Pflichtspiel. Diesbezüglich lässt sich nur schwer eine Prognose über den Spielausgang ablegen. Die Tagesform und die jeweilige Aufstellung der Teams dürften hier ausschlaggebende Faktoren sein.

Zwei Niederlagen kassierten die VfL-Frauen zuletzt, nun soll in der Bezirksliga die Wende zum Guten erfolgen. Zuhause gegen die SpVgg Weil der Stadt II (Samstag, 18 Uhr) wollen die Herrenbergerinnen zumindest einen Zähler mehr ergattern als zuletzt beim 6:8 gegen Gärtringen III. Während sich Doreen Pfander, Sonja Kugler und Corinna Thiele bisher leicht positive Einzelbilanzen erspielen konnten, sollte nun auch einmal in den Doppeln gepunktet werden, um das erste Erfolgserlebnis der Saison zu realisieren.

Thomas Holzapfel


 
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Seitenanfang Letzte Änderung am 06.10.2017 VfL Herrenberg