VfL Herrenberg Abt. Tischtennis - Saisonvorschau 2017/2018

 

 

Für die Landesliga waren die Männer I des VfL Herrenberg in der vergangenen Saison zu stark, ein Jahr zuvor war man für die Verbandsklasse (etwas) zu schwach. Nun will man dem möglichen Image einer Fahrstuhlmannschaft entgegenwirken und in der spielstarken Verbandsklasse möglichst den Klassenerhalt schaffen. Vier weitere Männerteams, jeweils eine Mannschaft bei den Frauen und den Senioren sowie fünf Nachwuchsmannschaften schmettern beim VfL Herrenberg ab Mitte September wieder um Punkte in ihren jeweiligen Spielklassen.

In der Saison 2015/2016 schnupperten die Herrenberger Tischtennisspieler erstmals Verbandsklasse-Luft, doch trotz eines überragenden vorderen Paarkreuzes mit dem Ungarn Tamas Varbeli sowie dem starken Youngster Carlos Dettling (derzeit Sportbund Stuttgart) reichte es nicht zum Erhalt der Liga. Mit den Zugängen Domenico Sanfilippo und Andrew Schönhaar gelang es dem VfL in der Landesliga, diesen Betriebsunfall umgehend wieder wett zu machen, nunmehr steht die Rückkehr in die zweithöchste Spielklasse des Tischtennisverbands an. Für den jungen Philip Peters, der zu seinem Heimatverein nach Altburg zurückkehrte, zukünftig aber studienbedingt kürzer treten wird, gesellte sich Kristian Tomsic ins Team. Tomsic, der zuletzt ein halbes Jahr beim TSV Kuppingen in der Verbandsliga und der Bezirksklasse um Punkte schmetterte, soll zusammen mit Kapitän Max Hering für ein qualitativ gutes mittleres Paarkreuz des VfL sorgen. Hering selbst absolvierte beim befreundeten TTC Birkenfeld einen Saisonvorbereitungslehrgang. Spielbetriebsleiter Jochen Kugler: „Da im Vergleich zum letzten Auftritt in der Verbandsklasse nunmehr der absolute Topmann fehlt, soll dies durch mannschaftliche Geschlossenheit ausgeglichen werden.“ Mit dem notwendigen Biss und Kampfeswillen – auch im Training – will man im Herrenberger Lager dem Abstiegsgespenst ein Schnippchen schlagen. Titelfavoriten in der Liga sind der TTC Ergenzingen und Bezirkskonkurrent VfL Sindelfingen. Beim VfL hat man genügend Zeit, sich auf die neue Saison vorzubereiten, erst am 7. Oktober steigt die erste Partie gegen den SC Staig II.

Angesichts der gemeldeten Aufstellung mit starken Routiniers, aufstrebenden Youngsters und dem motivierten Neuzugang Damir Stefanac (kam aus Steinenbronn) ordnen Außenstehende den VfL Herrenberg II in der Landesklasse zum erweiterten Kreis der Titelaspiranten zu. Schon im letzten Jahr verpasste der VfL mit Rang drei nur knapp die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation. Jochen Kugler: „Diese Platzierung wird diesmal aus zweierlei Gründen kaum drin sein. Zum einen wurde die Liga mit den Teams aus Kuppingen und Schönmünzach deutlich aufgewertet, zum anderen stellt sich unsere Personalsituation noch als etwas unklar dar.“ So studieren Tim Sebastian und Tobias Gawlitza auswärts und Edgar Jüngling wird dem Team nach seiner Hüft-Operation wohl erst in der Rückrunde wieder zur Verfügung stehen. Zudem kann Kapitän Christian Götzner nur sporadisch auf den bisherigen Stammspieler Jürgen „Jojo“ Baier zurückgreifen. Unter den gegebenen Rahmenbedingungen hat die Mannschaft als Saisonziel einen sicheren Mittelfeldplatz ausgerufen.

Jan Schmedding ist der neue Kapitän der dritten Mannschaft, die in der Bezirksliga ebenfalls mit dem Ziel ins Rennen geht, in sicheren Gefilden zu landen. Als Stammspieler stehen ihm Elmar Fallscheer, Holger Salmon, Abteilungsleiter Stephan Dieterle-Lehmann und Yvon Lusseault zur Verfügung. Lusseault ist in Bezirkskreisen kein Unbekannter, spielte er doch vor Jahren schon für den VfL Oberjettingen. Um sich an das Umfeld bei den Aktiven zu gewöhnen, wird Justin Kühne, der neue Spitzenspieler der U 18-Mannschaft, einige Einsätze erhalten. Zudem stehen Jochen Kugler, Dominik Glaser, Michael Baier sowie die Edel-Joker Thomas Roll und Hans Sebastian als Teilzeitkräfte zur Verfügung. Die Titelfrage in der Bezirksliga wird nach Einschätzung der Herrenberger voraussichtlich von der SpVgg Weil der Stadt II und dem TSV Steinenbronn beantwortet.

Im Optimalfall könnten die Männer IV in den Aufstiegskampf in der Kreisliga B-Süd eingreifen. Viel wird davon abhängen, ob es Teamkapitän Kai Schwenk gelingen wird, von Woche zu Woche eine schlagkräftige Mannschaft aufzustellen. Siddy Hinzke, Talal El Haj Ibrahim, Steffen Hinzke, Erich Roob und Michael Schrottwieser gehören zum Stammpersonal.

Bei den Männern V bilden der langjährige Kapitän Thomas Schmidt, Jugendleiter Werner Hettler und die „Oldies“ Albert Türk und Günter Baier das Gerüst der Vierermannschaft in der Kreisklasse Süd. Auf Grund der neuen Wettspielordnung sind auch die Damen Sonja Kugler, Corinna Thiele und Jacqueline Pirk in diesem Team einsatzberechtigt. Jenseits aller Abstiegssorgen geht es der VfL-Fünften in der „Sicherheitsliga“ vor allem auch um den Spaß am Tischtennissport.

Die Senioren um Harald Schneider schnupperten in der letzten Saison am Gewinn des Titels, letztendlich reichte es „nur“ zum zweiten Platz. Nunmehr wird mit den altbewährten Kräften (Thomas Roll, Martin Gerlach, Jürgen Baier, Jochen Kugler, Holger Salmon und Hans Sebastian) ein weiterer Versuch in der Bezirksliga unternommen.

In unveränderter Aufstellung gehen die Damen in der Bezirksliga Böblingen/Schwarzwald in die neue Saison. Angeführt von Doreen Pfander geht es in diesem Jahr gegen drei Vertreter aus dem Bezirk Schwarzwald und drei weitere aus dem eigenen Bezirk. Kapitän Jacqueline Pirk: „Die Liga scheint diesmal etwas stärker zu sein als in der Vorsaison. Dennoch wollen wir, wenn möglich, den fünften Platz aus der Vorsaison wiederholen.“

Mit vier Jungen-U18-Mannschaften und den Minis geht die VfL-Jugend um Jugendleiter Werner Hettler in die neue Spielzeit. Die erste Mannschaft hat den direkten Wiederaufstieg in die Verbandsklasse, der höchsten Spielklasse auf Verbandsebene, geschafft und peilt dort mit einem runderneuerten Team den Klassenerhalt an. Ein schwieriges Unterfangen, müssen doch am Ende vier der zehn Mannschaften in den sauren Apfel in Form des Abstiegs in die Landesklasse beissen. Justin Kühne kam vom TTC Mühringen, zu ihm gesellen sich Maurice Lusseault, Moritz Wirth und der erst 11-jährige Florian Lukas. Mit den Jungen II in der darunterliegenden Landesklasse ist beim VfL auch für einen qualitativ gut besetzten Unterbau gesorgt. Die Jungen III spielen in der Bezirksklasse und die vierte Mannschaft in der Kreisliga B – allesamt mit Perspektivspielern, die noch am Anfang ihrer Tischtenniskarriere stehen. Nicht zu vergessen die Minis in der U12-Liga, hier wollen die Brüder Mahmoud und Ahmad El Haj Ibrahim zusammen mit Benjamin Lukas, Paul Koch, Konstantin Glückler und Christopher Schäuble Prosopio Wettkampferfahrung sammeln.

Thomas Holzapfel


 
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Seitenanfang Letzte Änderung am 31.08.2017 VfL Herrenberg