Bericht 8. Spieltag VR

 

 

Die Spieltagsbilanzen der Herrenberger Tischtennis-Aktiventeams können sich in der aktuellen Saison von Woche zu Woche sehen lassen. Auch diesmal waren es überwiegend Siege, die eingefahren wurden. Neben den Landesliga-Männern, die das Derby in Gärtringen gewannen, punkteten auch die Männer II in der Landesklasse, die Männer V in der Kreisklasse und die Bezirksliga-Frauen.

Das Landesliga-Gäuderby fand mit dem favorisierten VfL Herrenberg einen insgesamt verdienten Sieger, wenngleich die weiterhin sieglosen Gärtringer trotzdem ihre Chancen hatten, die Partie offener und erfolgreicher zu gestalten. Ullrich Gotsch listete die Details auf. „Statt 5:8 hätte es aus unserer Sicht durchaus in der Schlussphase auch 7:6 heißen können. Gerd Jäger hatte einen Matchball gegen Domenico Sanfilippo und im Doppel war ich mit meinem Partner Wolfgang Barwig bereits am Gewinnen, aber wir brachten die 10:8-Führung im dritten Satz nicht durch“, blickte die TTV-Nummer drei etwas frustrierend auf das Vergangene zurück. Gotsch’s Doppel mit Barwig war allerdings nicht das einzige, das in die Binsen ging, auch Tim Holzapfel/Glenn Frey und sogar das Spitzendoppel mit Gerd Jäger und Eberhard Schöffler mussten passen. So geriet der TTV gegen den Aufstiegsanwärter schnell in Zugzwang. In den Einzeln wurden dann an den jeweiligen Paarkreuzen stets die Punkte geteilt, womit die Gäste aus Herrenberg angesichts der beruhigenden 3:0-Anfangsführung gut leben konnten. Tim Holzapfel gewann am Spitzenpaarkreuz genauso gegen Andrew Schönhaar wie im zweiten Durchgang Gerd Jäger, diesen Herrenberger Lapsus glich VfL-Nummer eins Domenico Sanfilippo umgehend wieder aus. Am mittleren Paarkreuz setzten sich Ullrich Gotsch und Eberhard Schöffler jeweils gegen Piet Herr durch, wobei der 18-jährige Herrenberger sein zweites Einzel auf Grund von Rückenproblemen kampflos abgeben musste. „Mir ist es im Spiel gegen Ulli Gotsch plötzlich in den Rücken gefahren, ich kann mich kaum mehr bücken“, sagte Piet Herr, der froh ist, dass sein Team am kommenden Wochenende kein Punktspiel auszutragen hat. Punktegarant Max Hering sorgte beim VfL für den Ausgleich in der Mitte. Am hinteren Paarkreuz fanden die Gärtringer gegen Georg Gerlach keine Mittel, der Herrenberger baute seine Vorrundenbilanz auf 7:1 Spiele aus. Gärtringer Highlight war hier der Fünfsatzerfolg von Glenn Frey über Christian Götzner, der vor einigen Wochen auf einen Rückhand-Noppenbelag umstellte und phasenweise noch etwas Gewöhnungsprobleme hatte. Dennoch gelang ihm der siegbringende neunte Zähler mit einem 11:7, 14:12, 6:11 und 11:5 über Wolfgang Barwig. VfL-Kapitän Max Hering zeigte sich selbstbewusst: „Bei einem Blick auf die Aufstellungen hatte ich zu Beginn mit einem höheren Sieg geliebäugelt.“ Dem VfL Herrenberg gelang mit diesem 9:5-Erfolg die Generalprobe vor dem Spitzenspiel gegen Titelkonkurrent SV Leonberg/Eltingen am 17. November.

Die Auswärtsaufgabe in Glatten entwickelte sich für das Landesklasse-Team des VfL Herrenberg II zur erwartet schweren Angelegenheit. Zum einen auf Grund der bekannten Heimstärke des SVG, zum anderen deshalb, weil der Gegner mit seiner wiedergenesenen Nummer eins Erkan Kiris antrat und auch sonst keine Ersatzspieler einsetzen musste. Die Herrenberger hielten mit Spitzenspieler Tim Sebastian dagegen, der dann zusammen mit Edgar Jüngling auch zum Matchwinner der Partie avancierte. Sebastian musste sich in seinem ersten Einzel gegen Matthias Krammer mächtig strecken, gewann aber nach einem fulminanten Endspurt in den Sätzen vier und fünf noch mit 11:13, 11:2, 12:14, 11:1 und 11:8 und machte somit deutlich mehr Punkte als der Gegner. Im zweiten Einzel hatte er mit Materialspieler Erkan Kiris weniger Probleme. Routinier Edgar Jüngling ist nach seiner Hüftoperation inzwischen wieder auf dem vorherigen Level angelangt, am hinteren Paarkreuz gewann er beide Einzel und zusammen mit Youngster Justin Kühne auch das Schlussdoppel, das den umjubelten 9:7-Erfolg nach einer strammen Spielzeit von vier Stunden und zehn Minuten festmachte.

In der Kreisliga A-Süd musste Aufsteiger VfL Herrenberg IV die erste Saisonniederlage einstecken, diese kam bei Tabellenprimus TSV Kuppingen III allerdings auch nicht unbedingt überraschend. Wie schon so oft in den vergangenen Wochen ließ sich das Spitzenpaarkreuz der Kuppinger mit Patrick Hassler und Alexandros Kalpakidis nicht bezwingen, an ihm bissen sich Vater Yvon Lusseault und Sohn Maurice die Zähne aus. So blieb es bei Herrenberger Punktgewinnen durch Talal El Haj Ibrahim, Henry Göttler, Michael Schrottwieser und das Doppel Siddy Hinzke/Michael Schrottwieser.

Die Männer V bleiben in der Kreisklasse für Viererteams ungeschlagen, vieles deutet auf einen Titelzweikampf mit dem SV Leonberg/Eltingen VII hin. Steffen Hinzke, Heinrich Göttler, Albert Türk und Thomas Schmidt machten beim SV Gebersheim III ihre Hausaufgaben und gewannen mit 7:3. Somit behielt man auch nach dem vierten Spieltag die weiße Weste.

Die Bezirksliga-Frauen haben sich zuletzt so richtig ans Gewinnen gewöhnt, auch beim SV Baiersbronn entführte man beim 8:3-Sieg beide Zähler. Sonja Kugler gewann zu Beginn ein Schlüsselspiel mit 12:10 im Entscheidungssatz gegen Nicole Finkbeiner und hielt sich dann auch in ihren beiden anderen Spielen schadlos. Außerdem punkteten in den Einzeln Jacqueline Pirk (2), Corinna Thiele und Annette Hettler. Mit nunmehr 7:3 Punkten haben sich die Herrenberger Damen nunmehr in die vordere Tabellenregion vorgepirscht.

Thomas Holzapfel


 
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Seitenanfang Letzte Änderung am 04.11.2018 VfL Herrenberg