Bericht 13. Spieltag VR

 

 

Ein Vorrundenabschluss zum Vergessen für die Männer I und V, ein zufriedenstellendes Unentschieden bei den starken Kuppingern im Lokalderby für die Männer II, die knapp am Aufstiegsrelegationsplatz vorbei schrammten und ein knapper Sieg für die Verbandsklasse-Jungen. So ließe sich der letzte Spieltag in diesem Kalenderjahr für die Herrenberger Mannschaften zusammenfassen.

"Heute lief wirklich rein gar nichts für uns", brachte Spielführer Max Hering die Partie beim SV Deuchelried in der Verbandsklasse auf den Punkt. Das hatte sich schon in den Doppeln angedeutet. Sowohl Andrew Schönhaar an der Seite von Kristian Tomsic als auch das Doppel Max Hering und Piet Herr mussten ihren Gegnern jeweils nach fünf Sätzen gratulieren. Da am vorderen Paarkreuz auch nicht gerade einfache Gegner warteten, wusste man bereits zu diesem Zeitpunkt, dass es an diesem Sonntagnachmittag äußerst schwer werden würde. Andrew Schönhaar brachte es gegen Marc Metzler nicht über einen Satzgewinn hinaus und Domenico Sanfilippo hatte gegen den stark aufspielenden Christoph Dreier (11:6-Bilanz) erneut im Entscheidungssatz das Nachsehen. Das Einzel von Max Hering gegen Paralympics-Teilnehmer Thomas Brüchle (Dreimal 9:11) war ebenso symptomatisch für das gesamte Match wie die Niederlage von Kristian Tomsic, der eine 2:0-Satzführung gegen Markus Schupp noch verspielte. Piet Herr, der langsam aber sicher seine Form zu finden scheint, sorgte mit seinem Erfolg über Marcel Brückner für den Ehrenpunkt auf Seiten des Gäuteams. "Selbst an einem glücklicheren Tag wären mehr als vier oder fünf Punkte für uns heute nicht drin gewesen. Das war allerdings auch nicht der Gegner, den wir schlagen mussten. Jetzt heißt es, weiter zu trainieren und die entscheidenden Spiele in der Rückrunde zu gewinnen", lautete das Resümee von Max Hering im Hinblick auf das Jahr 2018.

Auf einem soliden dritten Tabellenplatz schließt die zweite Herrenberger Männer-Mannschaft die Hinrunde ab. Beim Lokalderby in Kuppingen hätte man mit einem Sieg sogar noch auf den Relegationsplatz springen können. Dass die Männer II des VfL richtig Lust auf das Derby hatten, zeigten sie schon zu Beginn der Partie. Tim Sebastian und Damir Stefanac bezwangen das starke gegnerische Einser-Doppel Craig Gascoyne und Fatih Kanli. In der ersten Einzelbegegnung schrammte Tim Sebastian dann knapp an der Überraschung vorbei, den bislang unbezwungenen Kuppinger Neuzugang Gascoyne zu schlagen. Das gesamte Match war von knappen Spielen geprägt. So auch die Einzel von Christian Götzner, der in der Verlängerung im Entscheidungssatz gegen Davorin Pongrac gewann, und von Damir Stefanac, der nach einem 1:2-Satzrückstand gegen Sebastian Bartling doch noch die Oberhand behielt. Immer im Wechsel holten sich die beiden Teams ihre Einzel, so dass sich keine Mannschaft wirklich absetzen konnte. Elmar Fallscheer hatte keine Mühe gegen Bastian Schäffer, Götzner musste Waliser Gascoyne gratulieren. Tim Sebastian und Jürgen "Jojo" Baier sorgten für weitere Zähler auf dem Herrenberger Punktekonto, ehe der erst 14-jährige Justin Kühne beim nervenaufreibenden Spielstand von 7:7 einen kühlen Kopf bewahrte und gegen Bastian Schäffer im entscheidenden Moment zur Stelle war. Im Schlussdoppel machten die Kuppinger ihre Doppelniederlage zu Beginn der Partie wieder gut und mit dem Punktgewinn im Derby die Herbstmeisterschaft perfekt. In der Landesklasse herrscht nun eine Tabellenkonstellation, die für die Rückrunde eine Menge Spannung verspricht.

Chancenlos mussten sich die Männer V beim Kreisklasse C-Tabellenführer Schönbuch geschlagen geben. Während die nämlich ohne Punktverlust entspannt in die Winterpause gehen können, sieht es bei den Herrenbergern mit einer eher mageren Ausbeute von vier Punkten eher düster aus. Lediglich drei Sätze ergatterten Werner Hettler, Thomas Schmidt, Albert Türk und Leo Hiemann für den VfL.

Einen starken Auftritt legten die Jungen I in der Verbandsklasse bereits am Freitag gegen die SV Böblingen hin. In einem von knappen Einzeln geprägtes Spiel behielt das Team aus dem Gäu die Nase vorn. Besonders hervorzuheben ist der erst elfjährige Florian Lukas, der am hinteren Paarkreuz beide Einzel knapp in fünf Sätzen für sich entschied. Während Justin Kühne und Dominik Glaser am vorderen Paarkreuz gegen Phu Mai eher weniger Probleme hatten, war bei dem stark aufspielenden Christian Köhler, der ab und an auch beim Verbandsklasse-Team der SVB-Männer aushilft, Endstation. Dies reichte auf Böblinger Seite allerdings nicht, um etwas Zählbares mitzunehmen, so dass die Herrenberger Jungen I die Hinrunde auf einem starken dritten Tabellenplatz absolvieren.

Tim Holzapfel


 
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Seitenanfang Letzte Änderung am 11.12.2017 VfL Herrenberg