Bericht 7. Spieltag VR

 

 

Die Anfangseuphorie im Verbandsklasse-Team des VfL Herrenberg ist erst einmal verflogen, beim TTC Ottenbronn unterlag das Team um Kapitän Max Hering nicht ganz unverdient mit 5:9. „Mehr war heute eigentlich auch nicht drin“, sagte ein leicht frustrierter Andrew Schönhaar direkt im Anschluss.

Nicht nur beim VfL, sondern auch beim Gegner aus Ottenbronn war man sich über die Wichtigkeit dieser richtungsweisenden Partie bewusst. So trat der TTC in bester Aufstellung an, also mit Ex-Bundesligaspieler Michael Krumtünger, dessen Sohn Sebastian und dem spielstarken Ersatzmann Achim Kappler aus der zweiten Mannschaft. Ob es Übermotivation war oder schlichtweg die spielerische Klasse des Gegners, die zu dem 0:3 aus den Doppeln führten, lässt sich im Endeffekt nicht klären, jedenfalls legten die Herrenberger einen klassischen Fehlstart auf’s Parkett. Mehr noch, auch Andrew Schönhaar musste in seinem ersten Einzel trotz starker Gegenwehr Sebastian Krumtünger gratulieren. Trotz des nicht gerade erbaulichen Zwischenstands warfen die Herrenberger noch einmal alles in die Waagschale, um vielleicht doch noch den Anschluss zu schaffen. Domenico Sanfilippo gewann in vier Sätzen gegen den inzwischen 60-jährigen Michael Krumtünger, der 1983 zusammen mit Reinhard Sefried deutscher Meister im Herren-Doppel wurde und früher unter anderem beim TTC Calw und dem SSV Reutlingen in der Bundesliga spielte. Kristian Tomsic (3:1 gegen Huber) und Georg Gerlach (3:2 gegen Kappler) konnten mit ihren Erfolgen zwar für eine Ausgeglichenheit in den Einzeln sorgen, doch die schwere Bürde der verlorenen Anfangsdoppel lastete weiter auf dem VfL. Im zweiten Einzeldurchgang präsentierte sich vor allem das mittlere Paarkreuz der Herrenberger souverän, abermals punktete Kristian Tomsic und auch Max Hering zeigte sich gegen Ramon Huber beim 11:7, 11:8 und 11:6 kompromisslos. Die zweite Saisonniederlage von Georg Gerlach besiegelte dann aber das 5:9 aus Herrenberger Sicht, durch das der Aufsteiger wieder verstärkt in den Abstiegskampf rutschte. Vier Partien hat der VfL in der Vorrunde noch zu bestreiten, vor allem gegen Rottenburg und Ulm bestehen dabei gute Chancen auf eine Aufbesserung des Punktekontos. Sofern das Team im Gesamten wieder an die starken Leistungen anknüpfen kann, die es bei den Erfolgen gegen Staig und Lindau an den Tag legte.

Die Ergebnisse am Spitzenpaarkreuz: Schönhaar – S. Krumtünger 6:11, 11:9, 11:4, 10:12, 3:11; Sanfilippo – M. Krumtünger 11:8, 15:13, 8:11, 11:5; Sanfilippo – S. Krumtünger 12:14, 14:12, 10:12, 8:11; Schönhaar – M. Krumtünger 6:11, 3:11, 12:10, 9:11.

Dass die Männer IV des VfL auch in diesem Jahr in der Kreisliga B vorne mitmischen wollen, stellten sie im Heimspiel gegen Tischtennis Schönbuch II eindrucksvoll unter Beweis. Im Verfolgerduell setzten sich Yvon Lusseault, Maurice Lusseault, Talal El Haj Ibrahim, Steffen Hinzke, Erich Roob und Michael Schrottwieser knapp mit 9:7 durch. Neben einem spielerischen Übergewicht in den Doppeln war es Youngster Maurice Lusseault, der beide Einzel gewann. Auf der Gegenseite gelang dies Martin Lischke und Volker Binder.

In der Kreisklasse für Viererteams übergab der VfL Herrenberg V die rote Laterne an die SV Böblingen V, gegen die man sich mit 7:4 durchsetzen konnte. Beim ersten Herrenberger Saisonsieg überzeugte Werner Hettler, der sich gleich zwei Mal nervenstark durchsetzte. Einmal im Doppel mit Albert Türk (18:16 im fünften Satz gegen Bernreuther/Bertsch) und einmal im Einzel mit 13:11 im entscheidenden Durchgang gegen Tobias Bertsch. Auch in seinem zweiten Einzel hielt sich der Herrenberger Jugendleiter schadlos. Albert Türk gewann ebenfalls einen Fünfsatzkrimi in der Verlängerung, während Leo Hiemann und Robert Tarabrin (je 1) etwas weniger zittern mussten.

Thomas Holzapfel


 
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Seitenanfang Letzte Änderung am 30.10.2017 VfL Herrenberg